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Keine Mehrheit für Pro-Europäer

Erstellt von Toni Maccaroni, 15.05.2008, 13:20 Uhr · 55 Antworten · 2.049 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Toni Maccaroni

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    Keine Mehrheit für Pro-Europäer




    Pro-Europäer stärkste Partei ...

    ... aber für die Mehrheit reicht es nicht

    Gewonnen und doch nicht gesiegt. Bei der Parlamentswahl in Serbien wurden die Pro-Europäer unter Boris Tadic zwar stärkste Gruppierung, können aber keine Mehrheit im Belgrader Parlament stellen.

    Eine Mehrheit können dagegen die Parteien des Anti-Europa-Blocks bilden. Unter Führung der ultranationalistischen Radikalen (SRS) könnten sie eine Koalition mit wenigstens 127 Mandaten schmieden.



    Die Parteien dieses Blocks nahmen bereits Verhandlungen über eine Regierungskoalition auf.


    Es sei „eine bedeutende Übereinstimmung über den Charakter, die Ziele und das Programm der zukünftigen Regierung“ erzielt worden, berichteten Vertreter der SRS nach einem Treffen ihres Führers Tomislav Nikolic mit dem bisherigen Regierungschef und DSS-Parteivorsitzenden Vojislav Kostunica in Belgrad.



    Nach dem vorläufigen Ergebnis der Wahlkommission (RIK) wird die von Tadic angeführte Liste seiner DS-Partei mit 102 Abgeordneten im neuen Parlament vertreten sein. Die Radikalen kommen auf 77 und die DSS von Kostunica auf 30 Parlamentarier.


    Die Sozialisten erreichen 20 und die Liberaldemokraten (LDP) 14 Sitze. Die nationalen Minderheiten werden sieben Abgeordnete in die Volksvertretung entsenden.



    Die DS-Liste kommt danach gemeinsam mit der LDP und den Minderheitsvertretern lediglich auf 123 Abgeordnete. Demgegenüber können die Anti-Europäer (SRS, DSS, SPS) auch nach ihren Stimmenverlusten eine Mehrheit von wenigstens 127 Stimmen auf die Beine stellen.



    Für SRS-Chef Nikolic stand nach Angaben seiner Partei auch noch ein Treffen mit der SPS-Spitze auf dem Programm.


    Trotz des Verlustes von vier Stimmen bleibt die SRS stärkste Einzelpartei. Die Demokraten (DS) von Staatspräsident Boris Tadic kommen dagegen nur auf 62 Mandate. Die von der DS angeführte Liste „Für ein europäisches Serbien“ kam zusammen auf 102 Abgeordnete. 40 Mandate gehen aufgrund früherer Absprachen an andere Parteien auf dieser Liste.



    Zahlreiche Länder wie die USA, Schweden und Frankreich gratulierten Tadic zu seinem „Sieg“ und äußerten die Hoffnung auf eine reformorientierte Regierung. „Die pro-europäischen Kräfte haben einen eindrucksvollen Sieg errungen“, schrieb auch
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).




    Quelle: Bild.de

  2. #2
    Avatar von Yutaka

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    Quelle: Bild.de




  3. #3
    Avatar von Toni Maccaroni

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    Zitat Zitat von Yutaka Beitrag anzeigen
    Quelle: Bild.de




    Sagt schon alles was. :icon_smile:

  4. #4
    Avatar von Dobričina

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    10.910
    Selber schuld. Ich meine die, die die Radikalen gewählt haben. Und die Pro-Europäer tun mir leid.


    Sie werden es später merken.

  5. #5
    cro_Kralj_Zvonimir
    oje es sieht düster aus.

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

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    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir Beitrag anzeigen
    oje es sieht düster aus.
    das beste im negativen sinne daran ist das man mit denen eine ehe eingehen will welche für vieles die verantwortung tragen was in den 90er jahren passiert........

  7. #7
    Avatar von Yutaka

    Registriert seit
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    4.998
    Anti-Europäer übernehmen Belgrad


    In Serbien hat sich vier Tage nach den Parlaments- und Kommunalwahlen das Anti-Europa-Lager auf eine neue Stadtregierung in Belgrad geeinigt. Designierter Bürgermeister ist Aleksandar Vucic von den ultranationalistischen Radikalen (SRS).


    «Wir haben die grundlegenden Prinzipien angenommen, auf deren Grundlage die neue Stadtverwaltung arbeiten wird», sagte SRS- Generalsekretär Vucic am Donnerstag in der serbischen Hauptstadt. Die Einigung in Belgrad gilt als möglicherweise richtungsweisend für die Regierungsebene auf Republiksebene.

    Neben den Ultranationalisten bestätigten auch die Sozialisten (SPS) des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic und die DSS-Partei des bisherigen Regierungschefs Vojislav Kostunica die prinzipielle Einigung über die Belgrader Stadtregierung.

    Die Vorsitzenden der drei Parteien wollten nach eigenen Angaben nun über eine neue serbische Regierung beraten. Das Pro-Europa- Lager unter dem Staatschef Boris Tadic hatte am Donnerstag den Sozialisten ebenfalls ein formelles Koalitionsangebot gemacht, auf das sie bisher nicht eingegangen sind.


    :::

  8. #8
    Šaban
    Zitat Zitat von Yutaka Beitrag anzeigen
    Anti-Europäer übernehmen Belgrad


    In Serbien hat sich vier Tage nach den Parlaments- und Kommunalwahlen das Anti-Europa-Lager auf eine neue Stadtregierung in Belgrad geeinigt. Designierter Bürgermeister ist Aleksandar Vucic von den ultranationalistischen Radikalen (SRS).


    «Wir haben die grundlegenden Prinzipien angenommen, auf deren Grundlage die neue Stadtverwaltung arbeiten wird», sagte SRS- Generalsekretär Vucic am Donnerstag in der serbischen Hauptstadt. Die Einigung in Belgrad gilt als möglicherweise richtungsweisend für die Regierungsebene auf Republiksebene.

    Neben den Ultranationalisten bestätigten auch die Sozialisten (SPS) des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic und die DSS-Partei des bisherigen Regierungschefs Vojislav Kostunica die prinzipielle Einigung über die Belgrader Stadtregierung.

    Die Vorsitzenden der drei Parteien wollten nach eigenen Angaben nun über eine neue serbische Regierung beraten. Das Pro-Europa- Lager unter dem Staatschef Boris Tadic hatte am Donnerstag den Sozialisten ebenfalls ein formelles Koalitionsangebot gemacht, auf das sie bisher nicht eingegangen sind.


    :::
    Das erinnert mich sehr an den fall der SVP und eveline widmer schlumpf wenn es zu ende ist, dann sollte man auch ein fairer verlierer sein.

  9. #9
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.086
    Zitat Zitat von Yutaka Beitrag anzeigen
    Anti-Europäer übernehmen Belgrad


    In Serbien hat sich vier Tage nach den Parlaments- und Kommunalwahlen das Anti-Europa-Lager auf eine neue Stadtregierung in Belgrad geeinigt. Designierter Bürgermeister ist Aleksandar Vucic von den ultranationalistischen Radikalen (SRS).


    «Wir haben die grundlegenden Prinzipien angenommen, auf deren Grundlage die neue Stadtverwaltung arbeiten wird», sagte SRS- Generalsekretär Vucic am Donnerstag in der serbischen Hauptstadt. Die Einigung in Belgrad gilt als möglicherweise richtungsweisend für die Regierungsebene auf Republiksebene.

    Neben den Ultranationalisten bestätigten auch die Sozialisten (SPS) des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic und die DSS-Partei des bisherigen Regierungschefs Vojislav Kostunica die prinzipielle Einigung über die Belgrader Stadtregierung.

    Die Vorsitzenden der drei Parteien wollten nach eigenen Angaben nun über eine neue serbische Regierung beraten. Das Pro-Europa- Lager unter dem Staatschef Boris Tadic hatte am Donnerstag den Sozialisten ebenfalls ein formelles Koalitionsangebot gemacht, auf das sie bisher nicht eingegangen sind.


    :::
    dabei hat es immer geheissen in belgrad sind die menschen europa - freundlich .....

    so schnell kanns gehen!!

  10. #10
    Avatar von Toni Maccaroni

    Registriert seit
    24.06.2007
    Beiträge
    7.155
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    dabei hat es immer geheissen in belgrad sind die menschen europa - freundlich .....

    so schnell kanns gehen!!
    Hör mal. DU kannst das nicht auf das ganz Volk beziehen.
    Immerhin sind um die Hälfte des Volkes Europa-Freundlich.

    Außerdem kann ich manche Leute verstehen, wieso sie nicht in die EU kommen möchten.

    Die "anderen" Länder haben sich richtig eingemischt:

    > Zerfall des Jugoslaviens
    > einseitige Unabhänigkeitserklärung Kosovos usw.

    Die haben einfach kein Vertrauen mehr.

    Die Europa-Freundlichen sind einfach optimistisch.

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