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Kommentar: Bosnien-Herzegowina bleibt das schwarze Loch Europas

Erstellt von Marcin, 07.12.2014, 08:20 Uhr · 294 Antworten · 8.780 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von BlackJack

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  2. #12

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    hahaha

  3. #13
    Avatar von DarkoRatic

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    hahaha
    Wenn ich bitten darf das geht so

  4. #14
    Avatar von Indianer

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    es kann aus bih nicht werden.
    warum?
    weil es dort, wie auch hier im Forum ist.

    es gibt:
    das serbische
    das kroatische
    das bosniakische

    es fehlt:
    das gemeinsame

  5. #15
    Avatar von DarkoRatic

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    Die Verfassung des Gesamtstaats und der Hohe Repräsentant sind schuld

  6. #16
    Avatar von Indianer

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    also doch entmündigen?

  7. #17
    Avatar von BlackJack

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    Die haben mindestens genau so viele Gemeinsamkeiten wie z.B. Norddeutsche, Hessen, Bayern und Sachsen ... nur haben diese den Vorteil, dass deren Metzeleien untereinander Jahrhunderte her sind.

  8. #18

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    899
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Gut, Du hast mit der verhängnisvollen Destabilisierung sicher recht, aber in dem von Marcin geposteten lesenswerten Kommentar geht es um BiH heute und um seine unfähigen und korrupten Politiker:

    EU-Repräsentanten haben sich in den vergangenen zehn Jahren von den regierenden Politikern Bosnien-Herzegowinas immer wieder täuschen und für dumm verkaufen lassen. Sie haben auf die falsche Karte gesetzt: auf die nationalistisch gesinnten Politiker und ihren vorgetäuschten Reformwillen. Sie haben einer korrupten Politikerkaste wiederholt ihre hohlen Bekenntnisse zum sogenannten europäischen Weg des krisengeschüttelten Balkanlandes abgekauft. Langsam müsste eigentlich auch dem letzten Vertreter der Brüsseler Bürokratie klar sein, dass diese Politiker Bosnien-Herzegowina nicht in die EU führen können. Und dass sie es auch nicht wollen.

    Bosnien-Herzegowina ist seit 2010 potenzieller Beitrittskandidat der EU. Für eine konkrete Annäherung an die Union müsste das Land Reformen einleiten - die aber würden ein Ende der Klientelpolitik bedeuten. Die politischen Vertreter der drei ethnischen Gruppen - der muslimischen Bosniaken, der orthodoxen Serben und der katholischen Kroaten - haben zwar jahrelang ihre Animositäten gepflegt. Dennoch haben sie die Ressourcen und Reichtümer des Landes reibungslos untereinander aufgeteilt. Jede Partei versorgt ihre Unterstützer mit Jobs in der Verwaltung, mit öffentlichen Aufträgen und Subventionen. Das hat jahrelang funktioniert, die Parteien wurden immer wieder in die zahlreichen Parlamente der zersplitterten politischen Strukturen gewählt. Allein deshalb blockieren ihre Führer alle Reformen, die dem Land zumindest den vollen EU-Kandidatenstatus bringen würden.
    ...
    In einem inoffiziellen Gespräch sagte ein westeuropäischer Diplomat jüngst mit makaberer Ironie: "Manche Politiker in Bosnien-Herzegowina haben mehr Leichen im Keller als ein Krematorium einer mittelgroßen deutschen Stadt." Erst wenn die Justiz die korruptesten politischen Führer aus dem Verkehr zieht, hat das Land eine realistische Chance, sich in Richtung EU zu bewegen. Sonst wird die jetzige deutsch-britische Initiative verpuffen wie viele andere davor.


    Diese Problematik kann man wohl nicht unbedingt nur den damaligen Politikern anlasten, da müsste jetzt aus BiH mehr kommen...
    Trotz dessen hat doch yu-Rebell recht. Zu Kriegszeiten waren die selben nationalistischen Parteien die idealen Partner und jetzt wundert man sich...

  9. #19
    Avatar von Indianer

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    24.847
    Zitat Zitat von delija_rs Beitrag anzeigen
    Trotz dessen hat doch yu-Rebell recht. Zu Kriegszeiten waren die selben nationalistischen Parteien die idealen Partner und jetzt wundert man sich...
    welche?
    weisst du wieviele im laufe der zeit ausgetauscht wurden?
    bin auf antwort sehr gespannt

  10. #20
    Avatar von Yu-Rebell

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    3.269
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Gut, Du hast mit der verhängnisvollen Destabilisierung sicher recht, aber in dem von Marcin geposteten lesenswerten Kommentar geht es um BiH heute und um seine unfähigen und korrupten Politiker:
    EU-Repräsentanten haben sich in den vergangenen zehn Jahren von den regierenden Politikern Bosnien-Herzegowinas immer wieder täuschen und für dumm verkaufen lassen. Sie haben auf die falsche Karte gesetzt: auf die nationalistisch gesinnten Politiker und ihren vorgetäuschten Reformwillen. Sie haben einer korrupten Politikerkaste wiederholt ihre hohlen Bekenntnisse zum sogenannten europäischen Weg des krisengeschüttelten Balkanlandes abgekauft. Langsam müsste eigentlich auch dem letzten Vertreter der Brüsseler Bürokratie klar sein, dass diese Politiker Bosnien-Herzegowina nicht in die EU führen können. Und dass sie es auch nicht wollen.

    Bosnien-Herzegowina ist seit 2010 potenzieller Beitrittskandidat der EU. Für eine konkrete Annäherung an die Union müsste das Land Reformen einleiten - die aber würden ein Ende der Klientelpolitik bedeuten. Die politischen Vertreter der drei ethnischen Gruppen - der muslimischen Bosniaken, der orthodoxen Serben und der katholischen Kroaten - haben zwar jahrelang ihre Animositäten gepflegt. Dennoch haben sie die Ressourcen und Reichtümer des Landes reibungslos untereinander aufgeteilt. Jede Partei versorgt ihre Unterstützer mit Jobs in der Verwaltung, mit öffentlichen Aufträgen und Subventionen. Das hat jahrelang funktioniert, die Parteien wurden immer wieder in die zahlreichen Parlamente der zersplitterten politischen Strukturen gewählt. Allein deshalb blockieren ihre Führer alle Reformen, die dem Land zumindest den vollen EU-Kandidatenstatus bringen würden.
    ...
    In einem inoffiziellen Gespräch sagte ein westeuropäischer Diplomat jüngst mit makaberer Ironie: "Manche Politiker in Bosnien-Herzegowina haben mehr Leichen im Keller als ein Krematorium einer mittelgroßen deutschen Stadt." Erst wenn die Justiz die korruptesten politischen Führer aus dem Verkehr zieht, hat das Land eine realistische Chance, sich in Richtung EU zu bewegen. Sonst wird die jetzige deutsch-britische Initiative verpuffen wie viele andere davor.


    Diese Problematik kann man wohl nicht unbedingt nur den damaligen Politikern anlasten, da müsste jetzt aus BiH mehr kommen...
    Sehe ich genauso. Dafür braucht man aber einige Politiker und Ökonomen die sich für alle drei Volksgruppen einsetzen. Solche gibt es bereits, nur sind sie zu schwach, haben weder finanzielle Mittel noch die mediale Aufmerksamkeit. In diese sollte Europa investieren, diese muss man unterstützen wenn man sich Bosnien irgendwann in der näheren Zukunft in der EU wünscht. Wenn das Volk merkt, dass sie ihm wirklich eine bessere Zukunft bieten wird auch ein Umdenken stattfinden, davon bin ich fest überzeugt!

    P.S.: Ich war selbst "Opfer" des Hasses, der im Laufe des YU Krieges die vollkommene Kontrolle über mich erlangte. Ich habe - hier in Deutschland - 9 Jahre gebraucht um mich von diesem zu befreien. Warum ich das mit hier in Deutschland extra betone ist, dass ich hier in ganz anderen Lebensumständen (frei von nationalistischen Propaganda, sozial abgesichert, etc.) an mir arbeiten konnte. Das können die Menschen in Bosnien nicht. Und deshalb sollte die EU zusammen mit ihnen an der Vergangenheitsbewältigung arbeiten. Nur so können sie wieder in die Zukunft blicken, alles andere ist zum Scheitern verurteilt.

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