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Konjic - stille Auswanderung der Kroaten

Erstellt von mannheimer, 20.05.2009, 18:11 Uhr · 184 Antworten · 7.513 Aufrufe

  1. #111
    Lopov
    Hajmo Bosno, Bosno, Bosno, Hercegovino!! Nikad sama nisi ti, uvijek stobom tu smo mi, tvoji kceri i sinovi

  2. #112
    SarayBosna
    Zitat Zitat von corvus Beitrag anzeigen
    Hä?
    Kroaten dürfen in BiH nicht wählen wen sie möchten?

    Red doch keinen Blödsinn bitte - Du machst dich doch lächerlich gerade.
    Und wenn dir persönlich Komsic nicht gefällt - dann kann ich nur sagen: das ist eben Demokratie.
    Wählt eben Parteien, die euch/dir wohler gesonnen sind (was auch immer das dann sein mag) und wählt Komsic ab. - auch DAS ist eben genau das demokratische Prinzip.

    Ausserdem vegiss nicht, dass in BiH nicht wie in Deutschland das Prinzip eine Person = eine Stimme = Gewicht im Parlament herrscht, sondern dass es nach drei konstitutiven Volkern zu einem 1/3 : 1/3 : 1/3 Gewicht kommt.

    Also ist auch dieses Argument von dir keines!
    Klar war die Wahl Demokratisch, aber er wurde zum Präsidenten weil die Bosniaken ihn wählten, nicht weil die Kroaten (zumindest nicht die Mehrheit) für ihn stimmten. Im Amt des kraotischen Präidenten sollte denke ich auch der jenige sitzen den die kroaten und nicht Bosniaken wählen, finde ich persönlich.

  3. #113
    Avatar von Pajpina

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    3.288
    dann lies mal bischen andere zeitungen als nur die bosnische ! in der vecernji list wird zu genüge davon berichtet wie man die kroaten mürbe machen will !

  4. #114
    Avatar von Pajpina

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    morphy genau das meine ich auch !!!!!!!!!
    aber corvus ist allgmein so einer der nur in seinem interesse handelt und für den alles andere schelcht ist ! das lese ich zwischen seinen zeilen !

  5. #115
    SarayBosna
    Zitat Zitat von HrvatNo1 Beitrag anzeigen
    Seit Wahlen Differenzen wegen Komšić
    Das nationalistische kroatische Lage ist nach wie vor empört darüber, dass bei den allgemeinen Wahlen am 1. Oktober mit Željko Komšić der Kandidat der multiethnischen Sozialdemokratischen Partei (SDP) zum Vertreter der Kroaten im dreiköpfigen bosnischen Staatspräsidium gewählt wurde.

    Laut HDZ-BiH (Kroatische Demokratische Gemeinschaft) und anderen Parteien der Kroaten erhielt Komšić auf Grund des Wahlrechts in der bosniakisch-kroatischen Föderation vor allem Stimmen der Bosniaken (Moslems). Die HDZ-BiH drohte in diesem Zusammenhang auch mit einer Abspaltung der Kroaten von Bosnien-Herzegowina.
    Ich hab ja gesagt das es nicht richtig war.

    Was willst du noch für Rechte für die Kroaten in BiH, bzw welche Rechte haben sie nicht?

  6. #116
    Lopov
    Zitat Zitat von HrvatNo1 Beitrag anzeigen
    Seit Wahlen Differenzen wegen Komšić
    Das nationalistische kroatische Lage ist nach wie vor empört darüber, dass bei den allgemeinen Wahlen am 1. Oktober mit Željko Komšić der Kandidat der multiethnischen Sozialdemokratischen Partei (SDP) zum Vertreter der Kroaten im dreiköpfigen bosnischen Staatspräsidium gewählt wurde.

    Laut HDZ-BiH (Kroatische Demokratische Gemeinschaft) und anderen Parteien der Kroaten erhielt Komšić auf Grund des Wahlrechts in der bosniakisch-kroatischen Föderation vor allem Stimmen der Bosniaken (Moslems). Die HDZ-BiH drohte in diesem Zusammenhang auch mit einer Abspaltung der Kroaten von Bosnien-Herzegowina.
    Wo liegt dein Problem? Ich als bosnischer Kroate würde auch Komsic wählen, weil er für meine Heimat Bosnien das Beste will. Und du forderst hier irgendwelche Sonderwürschte für Kroaten : Kümmer dich lieber um wichtige Dinge wie Armutsbekämpfung!

  7. #117
    Avatar von Pajpina

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    3.288
    DIE FORDERUNG DER BOSNISCHEN KROATEN NACH “GLEICHBERECHTIGUNG”
    Die bosnischen Kroaten, die seid dem Krieg in Bosnien von der Gründung einer kroatischen Entität träumen, beschleunigten nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovos ihre Bemühungen in dieser Richtung.


    In der Erklärung der Nichtregierungsorganisation, Croatia Libertas, die in Mostar aktiv ist, hieß es, dass eine alternative Regierung bzw. Nachfolger-Republik der „Bosnischen Republik in Herzegowina-Bosnien“, die während des Krieges in Bosnien gegründet und 1994 durch die Initiative der internationalen Gemeinschaft aufgelöst wurde, hervorgerufen ist. Diese soll im Rahmen der Gesetze die Rechte der Kroaten in der Region vertreten. Der damit angefangene Prozess stellte sich mit der Behauptung der kroatischen Politiker, Sarajevo verwandle sich zunehmend zu einer Stadt aus einer einzigen Entität, wo ausschließlich Boschnaken leben, in den Mittelpunkt der Tagesordnung.


    Die Aussage, „mehrheitlich von den Bosniaken bewohnte Sarajewo könne keine Hauptstadt der mehr-ethnischen Bosnien-Herzegowina sein“, die in der letzten Zeit von den Zuständigen der Republika Srpska (RF) im Zusammenhang mit der Verfassungsreform oft zum Ausdruck gebracht wurde, wurde mit einer Erklärung des Vorsitzenden des Menschenrechtkommission für Bosnien Herzegowina in Helsinki, Srdan Dizdarevic am 04. August bekräftigt. Er sagte, dass Sarajevo durch eine erfolgreiche Politik der ethnischen Säuberung zu einer Stadt aus einer einzigen Entität, die ausschließlich von den Bosniaken bewohnt wird, gemacht wurde. Die Stadt bestehe über 90 % aus Boschnaken. Die Zahl der serbischen und kroatischen Beamten in den wichtigen Positionen der Stadt würde nicht mehr als ein halbes Dutzend sein. Diese Aussagen von Srdan Dizdarevic wurden mit der Erklärung des katholischen Bischofs, „er würde nicht für ein Sarajewo aus einziger Entität bekämpfen“ unterstützt.


    Die bosniakischen Eliten, die diese Erklärungen mit Empörung aufgenommen haben, glauben, dass die Serben und Kroaten Sarajevo seid der Vergangenheit in allen Punkten boykottieren und versuchen, sie als „eine bosniakische Stadt“ zu zeigen. Wenn ein in Herzegowina lebender Kroate sich entscheidet, in Sarajewo zu leben, dann werde er von den Kroaten als „Verräter“ bezeichnet. Dies gelte auch für die Serben. Die Bosniaken erinnern daran, dass die bosnisch-serbische Regierung vor dem Ende des Krieges im 1995, nach der Eroberung der Grbavica vom bosniakischen Militär (ABIH) alle Serben aufgerufen haben, Sarajevo zu verlassen und die Mehrheit der Serben sind diesem Aufruf gefolgt. Die in Sarajevo weiterlebenden Serben und Kroaten sollen sogar als „Serben und Kroaten von Alija“ bezeichnet worden sein.


    In den diesbezüglichen Berichten der Medien in Bosnien-Herzegowina wird gegenüber den Kritiken mitgeteilt, dass der ehemalige Präsident der RS, Momcila Krajisnik damals erklärte, die Serben könnten sich in den Viertel Grbavica, Ilidza, Vogosca, Hadzici oder Ilijas nicht aufhalten, solange sie keine Regierung hätten. So wird betont, dass in diesem Rahmen eine Basis für das Verlassen der Sarajevo von den Serben geschaffen wurde. Ferner stand in den Berichten der Medien die Aussage des Vorsitzenden der NGO „Demokratische Initiative der Serben in Sarajewo“, Jowo Janjic. Er sagt, dass die Serben den politischen Drohungen der „anderen Seite“ ausgesetzt waren“.


    In den Hintergründen der Entwicklungen in den letzten Tagen steht, dass bosnischen Kroaten denken, dass sie durch den Schwergewicht der Bosniaken in der Föderation, in einer Struktur mit zweier Entitäten zur Minderheit geworden sind und obwohl sie ein Gründervolk sind in der Führung wenig zu sagen haben und jedoch die Probleme des ganzen Landes teilen, an dessen Spitze Wirtschaftliche Probleme stehen. Die bosnischen Kroaten erwarten von der Internationalen Öffentlichkeit, dass nach der Unterzeichnung des Stabilitäts- und Partnerschaftsvertrags, die Arbeiten für die Verfassungsreform beginnen und somit die Kroatischen Interessen, in Betracht genommen werden.


    Nach dem, der Vertreter des Vatikans in Bosnien- Herzegowina Bischof Alessandro D'Errico am 14 August aussagte; “Das die Zahl der Kroaten die von Tag zu Tag immer weniger werden, es immer schwerer haben, ihre berechtigten Rechtesanspruche auf der sozialen- und politischen Ebene zu bekommen und das in der letzten Bischofskonferenz in Banja Luka die Situation der katholischen Kroaten in Bosnien-Herzegowina behandelt wurde und das die Todesrate über der Geburtenrate steht“, sagte der Vertreter der Kroaten Zeljko Komsic, der ein Mitglied des Rates der Staatspräsidentschaft Bosnien-Herzegowinas ist, „das das Kroatische Volk im Außenministerium nicht nach dem Verhältnis ihrer Einwohnerzahl vertreten wird.“


    Gleich am nächsten Tag dieser Aussagen betonte das genante Ministerium in einer Erklärung „das im Rahmen der Volkszählung von 1991 darauf geachtet wurde, dass die Gründervölker im Ministerium vertreten werden und dass die ethnische Verteilung im Außenministerium entsprechend der Volkszählung von 1991 ist, dass die Zahl der beschäftigten Kroaten im Ministerium und in den Auslandsvertretungen an die 19.5 % ist, dass 50 % der Außenminister-Stellvertreterpositionen von Kroaten besetzt sind, dass an der Spitze von manchen wichtigen Abteilungen Kroaten beschäftigt sind, dass 22,7 % der Botschafter, 33,3 % der Generalkonsule-, Konsule- und Stellvertreter-Planstellen und 23,3 % der Berater des Ministeriums Kroatischer Abstammung sind, dass nach der Volkszählung 1991 die Kroaten 17,3 % der Bevölkerung darstellt und dass die Zahl der Beschäftigten im Ministerium über diesem Verhältnis befindet.


    Die politischen Beobachter sagen, das die kroatischen Politiker, die vor den Arbeiten für Verfassungsreform, die nach den Kommunalwahlen in Bosnien-Herzegowina im Oktober, auch mit der Unterstützung der Internationalen Gemeinschaft geplant werden, sich in Bewegung setzten, indem sie „die Benachteiligung der Bonischen Kroaten“ in den Vordergrund stellten und damit ihr berechtigtes Verlangen nach einer dritten Entität zu beweisen versuchten und in diesem Rahmen neben den NGOs auch die katholischen Geistlichen nutzten.

  8. #118

    Registriert seit
    26.01.2009
    Beiträge
    2.588
    Tja ... und mit den Stimmen der FDP wude damals Kohl anstatt Schmidt zum Bundeskanzler gewählt ...usw. usw. - Demokratie ist schon doof, was?

    hahaha

  9. #119
    SarayBosna
    1. Die Amis wollen keine kroatische Entität sehen, also wird da auch nichts draus, wahrscheinlich selbst wenn wir zustimmen würden. :S

    2. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, weißt du das eine dritte entität in BiH der Untergang BiHs wäre.

    3. Antworte mir mal auf meine Frage.

  10. #120
    Emir
    Zitat Zitat von morphy Beitrag anzeigen
    1. Amis wollen keine kroatische Entität sehen, also wird nichts draus.

    2. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, weißt du das eine dritte entität in BiH der Untergang BiHs wäre.

    3. Antworte mir mal auf meine Frage.

    So sieht es aus ... Aber ich muss ganz ehrlich sagen ... die bösen sind die Gewinner und du guten die Verlierer ....

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