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kosova wird 45 staat europas!

Erstellt von MIC SOKOLI, 14.09.2005, 15:47 Uhr · 7 Antworten · 933 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    14.07.2004
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    kosova wird 45 staat europas!

    ARTIKEL VOM 14. SEPTEMBER 2005

    PROVINZ / FAHRPLAN FÜR EINGESCHRÄNKTE UNABHÄNGIGKEIT STEHT

    Kosovo soll Europas 45. Staat werden

    Das Kosovo soll eine "bedingte Unabhängigkeit" erhalten und zu Europas 45. Staat werden. In wenigen Tagen soll die Entscheidung darüber fallen. Offen sind noch die daran geknüpften Bedingungen. Die albanischen Kosovo-Politiker streben seit 1989 die Unabhängigkeit an.



    Ein deutscher Soldat der Nato-Schutztruppe Kfor hält vor einer verminten Kapelle in Sredzka im Kosovo Wache. Die Provinz soll nun unabhängig werden. Archivbild



    Europa soll seinen 45. Staat bekommen: Die europäischen Mächte - einschließlich Russland - und die USA sind bereit, die UN-verwaltete Provinz Kosovo als souverän anzuerkennen. Völkerrechtlich ist es derzeit noch ein Teil Serbiens. Widerstand gegen eine "bedingte Unabhängigkeit" des vorwiegend albanisch besiedelten Gebiets wird nur noch von der Regierung Serbien-Montenegros erwartet. Er wird aber als überwindbar eingeschätzt.

    Die Entscheidung liegt bei der Kosovo-Kontaktgruppe, der die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien angehören. Deren nächste Sitzung ist am Dienstag in New York. Bisher hat die Gruppe die Formel von den "drei Neins" verbreitet: Für das Kosovo komme keine Rückkehr zur serbischen Herrschaft, keine Teilung und kein Anschluss an andere Staaten, etwa Albanien, in Frage. Dies ließ nur noch die Wahl zwischen voller Souveränität und einer Konföderation zwischen dem Kosovo, Serbien und Montenegro offen. Weil für eine Konföderation aber niemand votiert, wird erwartet, dass die Kontaktgruppe am Dienstag wenigstens inoffiziell ihr Ja spricht.

    Der Fahrplan zur Unabhängigkeit steht weitgehend fest: Bis zum Ende des Monats soll zunächst der norwegische Diplomat Kai Eide UN-Generalsekretär Kofi Annan seinen Bericht über die erreichten Standards in Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Behandlung von ethnischen Minderheiten vorlegen. Anschließend soll der Kosovo-Sonderbeauftragte der UN, Martti Ahtisaari, zwischen der Regierung in Belgrad und den Autonomiebehörden in Pristina Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo aufnehmen. Als Termin wird dafür vage der Oktober genannt.

    Eine Einigung zwischen Belgrad und Pristina über den Status des Kosovo wird von niemandem erwartet. Die wirklichen Entscheidungen fallen in der Kontaktgruppe sowie zwischen ihr und den albanischen Politikern des Kosovo. Am Ende der Verhandlungen soll eine Resolution des Weltsicherheitsrats stehen, die von Russland wenigstens nicht mit einem Veto belegt wird.

    Die gemäßigten albanischen Parteien im Kosovo akzeptieren die Formel von der "bedingten Unabhängigkeit" grundsätzlich. Offen ist noch, an welche Bedingungen sie geknüpft wird. Die Rückkehr der Serben, die seit 1999 aus dem Kosovo flohen oder vertrieben wurden, wird von den Westmächten nicht mehr für unabdingbar gehalten. Stattdessen könnten als Bedingungen die dauernde Stationierung von Nato-Truppen und bestimmte Einspruchsrechte der EU verankert werden. Die UN-Mission soll in einem bis zwei Jahren abziehen und einen Teil ihrer Kompetenzen an die EU abgeben. Relativ unstrittig ist, dass ein von der EU gestellter "Hoher Repräsentant" in Pristina bleibt. Belgrad gilt den westlichen Diplomaten als leichtes Spiel. Offiziell sind zwar alle serbischen Parteien für den Verbleib des Kosovo bei Serbien, aber konkret gibt es für die Reintegration keine Modelle.

    Das Kosovo, bis zum Zerfall Jugoslawiens eine autonome Provinz in der Teilrepublik Serbien, ist zu 80 bis 90 Prozent albanisch. Seit Belgrad 1989 die Autonomiebehörden auflöste, streben alle albanischen Politiker im Kosovo die Unabhängigkeit an. Eine "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) provozierte 1998 mit Anschlägen auf serbische Einrichtungen eine kriegerische Reaktion Belgrads und im Jahr darauf eine Nato-Intervention. Seit Juni 1999 wird die Provinz von der Uno verwaltet und von einer Nato-geführten Friedenstruppe geschützt.
    VON NORBERT MAPPES-NIEDIEK

    http://www.bietigheimer-zeitung.de/h...?artikel=40985
    -------------------------------------------------------------------


    freu mich schon auf die feier, sind alle auch nicht befürworter eingeladen!


  2. #2
    Avatar von kosovari-usa

    Registriert seit
    01.09.2005
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    205

    Re: kosova wird 45 staat europas!

    Zitat Zitat von drenicaku
    ARTIKEL VOM 14. SEPTEMBER 2005

    PROVINZ / FAHRPLAN FÜR EINGESCHRÄNKTE UNABHÄNGIGKEIT STEHT

    Kosovo soll Europas 45. Staat werden

    Das Kosovo soll eine "bedingte Unabhängigkeit" erhalten und zu Europas 45. Staat werden. In wenigen Tagen soll die Entscheidung darüber fallen. Offen sind noch die daran geknüpften Bedingungen. Die albanischen Kosovo-Politiker streben seit 1989 die Unabhängigkeit an.



    Ein deutscher Soldat der Nato-Schutztruppe Kfor hält vor einer verminten Kapelle in Sredzka im Kosovo Wache. Die Provinz soll nun unabhängig werden. Archivbild



    Europa soll seinen 45. Staat bekommen: Die europäischen Mächte - einschließlich Russland - und die USA sind bereit, die UN-verwaltete Provinz Kosovo als souverän anzuerkennen. Völkerrechtlich ist es derzeit noch ein Teil Serbiens. Widerstand gegen eine "bedingte Unabhängigkeit" des vorwiegend albanisch besiedelten Gebiets wird nur noch von der Regierung Serbien-Montenegros erwartet. Er wird aber als überwindbar eingeschätzt.

    Die Entscheidung liegt bei der Kosovo-Kontaktgruppe, der die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien angehören. Deren nächste Sitzung ist am Dienstag in New York. Bisher hat die Gruppe die Formel von den "drei Neins" verbreitet: Für das Kosovo komme keine Rückkehr zur serbischen Herrschaft, keine Teilung und kein Anschluss an andere Staaten, etwa Albanien, in Frage. Dies ließ nur noch die Wahl zwischen voller Souveränität und einer Konföderation zwischen dem Kosovo, Serbien und Montenegro offen. Weil für eine Konföderation aber niemand votiert, wird erwartet, dass die Kontaktgruppe am Dienstag wenigstens inoffiziell ihr Ja spricht.

    Der Fahrplan zur Unabhängigkeit steht weitgehend fest: Bis zum Ende des Monats soll zunächst der norwegische Diplomat Kai Eide UN-Generalsekretär Kofi Annan seinen Bericht über die erreichten Standards in Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Behandlung von ethnischen Minderheiten vorlegen. Anschließend soll der Kosovo-Sonderbeauftragte der UN, Martti Ahtisaari, zwischen der Regierung in Belgrad und den Autonomiebehörden in Pristina Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo aufnehmen. Als Termin wird dafür vage der Oktober genannt.

    Eine Einigung zwischen Belgrad und Pristina über den Status des Kosovo wird von niemandem erwartet. Die wirklichen Entscheidungen fallen in der Kontaktgruppe sowie zwischen ihr und den albanischen Politikern des Kosovo. Am Ende der Verhandlungen soll eine Resolution des Weltsicherheitsrats stehen, die von Russland wenigstens nicht mit einem Veto belegt wird.

    Die gemäßigten albanischen Parteien im Kosovo akzeptieren die Formel von der "bedingten Unabhängigkeit" grundsätzlich. Offen ist noch, an welche Bedingungen sie geknüpft wird. Die Rückkehr der Serben, die seit 1999 aus dem Kosovo flohen oder vertrieben wurden, wird von den Westmächten nicht mehr für unabdingbar gehalten. Stattdessen könnten als Bedingungen die dauernde Stationierung von Nato-Truppen und bestimmte Einspruchsrechte der EU verankert werden. Die UN-Mission soll in einem bis zwei Jahren abziehen und einen Teil ihrer Kompetenzen an die EU abgeben. Relativ unstrittig ist, dass ein von der EU gestellter "Hoher Repräsentant" in Pristina bleibt. Belgrad gilt den westlichen Diplomaten als leichtes Spiel. Offiziell sind zwar alle serbischen Parteien für den Verbleib des Kosovo bei Serbien, aber konkret gibt es für die Reintegration keine Modelle.

    Das Kosovo, bis zum Zerfall Jugoslawiens eine autonome Provinz in der Teilrepublik Serbien, ist zu 80 bis 90 Prozent albanisch. Seit Belgrad 1989 die Autonomiebehörden auflöste, streben alle albanischen Politiker im Kosovo die Unabhängigkeit an. Eine "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) provozierte 1998 mit Anschlägen auf serbische Einrichtungen eine kriegerische Reaktion Belgrads und im Jahr darauf eine Nato-Intervention. Seit Juni 1999 wird die Provinz von der Uno verwaltet und von einer Nato-geführten Friedenstruppe geschützt.
    VON NORBERT MAPPES-NIEDIEK

    http://www.bietigheimer-zeitung.de/h...?artikel=40985
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    freu mich schon auf die feier, sind alle auch nicht befürworter eingeladen!



    ihaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaa
    is das normal die kosovo wird nach 20 jahren in die 10 beste und das schönste leder des europas ouuu jeeeee


  3. #3
    Avatar von DaN2K

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    guter bericht der staat steht so gut wie fest!!!

  4. #4

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    3.433
    Ich komme auf jeden Fall zur
    feier

    Serbe und Legija bringe ich mit

    bloß ich weiß nicht was sie als geschenk haben werden

    besser ihr macht eine Wagenkontrolle

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: kosova wird 45 staat europas!

    Zitat Zitat von drenicaku
    ARTIKEL VOM 14. SEPTEMBER 2005

    PROVINZ / FAHRPLAN FÜR EINGESCHRÄNKTE UNABHÄNGIGKEIT STEHT

    Das Kosovo soll eine "bedingte Unabhängigkeit" erhalten und zu Europas 45. Staat werden. In wenigen Tagen soll die Entscheidung darüber fallen. Offen sind noch die daran geknüpften Bedingungen...........
    Die Entscheidung liegt bei der Kosovo-Kontaktgruppe, der die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien angehören.........Der Fahrplan zur Unabhängigkeit steht weitgehend fest: Bis zum Ende des Monats soll zunächst der norwegische Diplomat Kai Eide UN-Generalsekretär Kofi Annan seinen Bericht über die erreichten Standards in Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Behandlung von ethnischen Minderheiten vorlegen. Anschließend soll der Kosovo-Sonderbeauftragte der UN, Martti Ahtisaari, zwischen der Regierung in Belgrad und den Autonomiebehörden in Pristina Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo aufnehmen. Als Termin wird dafür vage der Oktober genannt.

    Eine Einigung zwischen Belgrad und Pristina über den Status des Kosovo wird von niemandem erwartet. Die wirklichen Entscheidungen fallen in der Kontaktgruppe sowie zwischen ihr und den albanischen Politikern des Kosovo. ............
    Die gemäßigten albanischen Parteien im Kosovo akzeptieren die Formel von der "bedingten Unabhängigkeit" grundsätzlich. Offen ist noch, an welche Bedingungen sie geknüpft wird. .......... Stattdessen könnten als Bedingungen die dauernde Stationierung von Nato-Truppen und bestimmte Einspruchsrechte der EU verankert werden. Die UN-Mission soll in einem bis zwei Jahren abziehen und einen Teil ihrer Kompetenzen an die EU abgeben..........Eine "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) provozierte 1998 mit Anschlägen auf serbische Einrichtungen eine kriegerische Reaktion Belgrads und im Jahr darauf eine Nato-Intervention. Seit Juni 1999 wird die Provinz von der Uno verwaltet und von einer Nato-geführten Friedenstruppe geschützt.
    VON NORBERT MAPPES-NIEDIEK

    http://www.bietigheimer-zeitung.de/h...?artikel=40985
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    freu mich schon auf die feier, sind alle auch nicht befürworter eingeladen!

    Liess doch mal den Artikel in Ruhe, denn er bringt absolut Nichts Neues!

    Das einzige wirklich Neue ist, das der Top Autor feststellt, was jeder weiss.

    :!: Eine "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) provozierte 1998 mit Anschlägen auf serbische Einrichtungen eine kriegerische Reaktion Belgrads und im Jahr darauf eine Nato-Intervention. :!:

    Die UCK Terroristen provozierten den Kosovo Krieg und haben damit fuer alle Toten und alle Verbrechen die Verantwortung.

  6. #6
    Avatar von DaN2K

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    20.01.2005
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    erstaunlich ist das nicht mal russland was gegen die unabhängigkeit von kosova hat und somit auch kein veto einlegen wird bei der un , die serben sagen ja immer was anders.also besser könnte es gar nich sein.

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988
    Zitat Zitat von DaN2K
    erstaunlich ist das nicht mal russland was gegen die unabhängigkeit von kosova hat und somit auch kein veto einlegen wird bei der un , die serben sagen ja immer was anders.also besser könnte es gar nich sein.
    England ist dagegen und das reicht ebenso. Es muss ja nicht jedes Land seinen KOmmentar einmal im Monat abgeben.

  8. #8
    VUC

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    29.08.2005
    Beiträge
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    Zitat Zitat von saaadi
    Ich komme auf jeden Fall zur
    feier

    Serbe und Legija bringe ich mit

    bloß ich weiß nicht was sie als geschenk haben werden

    besser ihr macht eine Wagenkontrolle
    HEHEHEHE!!!

    WENN ICH MICH DANN ANSCHLIESSEN DÜRFTE :?: :?: :?:

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