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kosova-Kontaktgruppe:Kosova nie mehr zu serbien!

Erstellt von MIC SOKOLI, 13.04.2005, 15:20 Uhr · 4 Antworten · 1.571 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    kosova-Kontaktgruppe:Kosova nie mehr zu serbien!

    http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=a&id=475884

    Kosovo:
    Eigenstaatlichkeit in Raten

    Von unserer Korrespondentin GERTRAUD ILLMEIER (Die Presse) 13.04.2005

    Serbien. Die internationale Gemeinschaft wälzt neue Pläne zur Zukunft des Kosovo. Belgrad will ein hohes Maß an Autonomie, aber keine Unabhängigkeit gewähren.

    BELGRAD. Die Vorbereitungen für eine Lösung der Status-Frage des Kosovo nehmen Gestalt an. Gestern, Dienstag, machten sich Vertreter der Balkan-Kontaktgruppe und der EU in Belgrad mit Serbiens Position in der Frage vertraut. Der Kontaktgruppe gehören Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die USA und Russland an. Erstmals kann von einem einheitlichen Standpunkt der bisher zerstrittenen serbischen Spitzenpolitiker gesprochen werden. Hinsichtlich des künftigen Status des Kosovo lautet die Belgrader Formel: "Mehr als Autonomie, aber weniger als Unabhängigkeit".

    Der Besuch der Kontaktgruppe in Belgrad und der Kosovo-Hauptstadt Pristina dient der Vorbereitung eines technischen Berichts über die Implementierung von Standards im Bereich Minderheitenschutz, Rückkehr der Vertriebenen und demokratische Institutionen. Der Bericht soll Ende Mai an UN-Generalsekretär Kofi Annan übergeben werden. Die entscheidende Bewertung der Fortschritte soll dann im Sommer stattfinden. Davon wird abhängig gemacht, ob im Herbst Gespräche über den Status des Kosovo beginnen können. Die albanische Mehrheit in der von der UNO verwalteten serbischen Provinz fordert die Unabhängigkeit, was für Serbien jedoch inakzeptabel ist.

    In einem Hintergrundgespräch sagte ein hoher EU-Beauftragter zur "Presse", dass es am Ende der für dieses Jahr angesetzten Status-Verhandlungen zunächst keine "bedingungslose Unabhängigkeit" für den Kosovo geben werde. Allerdings sei man sich unter den Ländern der Kontaktgruppe noch uneins, wie ein vorübergehender Status aussehen solle.
    Mit einem neuen Vorschlag zur Lösung der Kosovo-Frage machte gestern in Brüssel und Washington die "Internationale Balkan-Kommission" - eine Expertengruppe, der ehemalige Staats- und Regierungschefs angehören - auf sich aufmerksam. Der vorgeschlagene Fahrplan sieht den Weg des Kosovo in die Unabhängigkeit in vier Phasen vor: In den ersten zwei Phasen soll er als eine "unabhängige Entität" ohne volle Souveränität, in einer dritten als EU-Beitrittskandidat anerkannt werden. In einer vierten Phase soll der Kosovo volle Souveränität erhalten, schlägt die Expertengruppe unter Führung des italienischen Ex-Premiers Giuliano Amato vor.
    Der Kontaktgruppe geht es jedoch vorerst um die Umsetzung der Standards, die die Albaner zu erfüllen haben. "Im Sommer werden wir sehen, ob die Entwicklungen positiv sind, sodass wir mit Status-Gesprächen fortsetzen können", sagte der politische Direktor des deutschen Außenamts, Michael Schäfer. Im Zentrum jeder Lösung müsse der Schutz der Minderheiten stehen, so Frankreichs Vertreter, Stanislaw de Laboulaye. Eine Lösung müsse für die ganze Region akzeptabel sein.

    -----------------------------------------------

    ha ha!

  2. #2

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    11.391
    http://www.espace.ch/artikel_79636.html

    BELGRAD/PRISTINA Gespräche über Kosovo-Frage beendet
    Ranghohe Diplomaten der Kosovo-Kontaktgruppe haben in Belgrad Gespräche über eine Lösung der Kosovo-Frage beendet.
    Vertreter der Aussenministerien der USA, Russlands, Grossbritanniens, Deutschlands, Frankreichs und Italiens hatten sich mit der Führung von Serbien und Montenegro getroffen.

    Belgrad wurde deutlich gesagt, dass es eine Rückkehr zum Status der südserbischen Provinz vor dem Kosovo-Krieg mit einer beschränkten Autonomie innerhalb Serbiens nicht mehr geben könne.

    Auch eine Teilung des Kosovo komme nicht in Frage, sagte ein Delegationsmitglied in Belgrad. Serbien habe erneut eine Unabhängigkeit des Kosovo abgelehnt, aber «mehr als Autonomie» angeboten.

    Ungeachtet des künftigen Status der Provinz, der noch nicht unmittelbar auf der Tagesordnung steht, müsse ein Zusammenschluss des Kosovo mit anderen Staaten oder deren Teilgebieten ausgeschlossen werden, hiess es aus Kreisen der Kontakt-Gruppe.

    Als Nächstes müsse im Kosovo eine «funktionale Dezentralisierung» durchgeführt werden, denn ohne sie könne der von der internationalen Gemeinschaft verlangte multiethnische und integrative Charakter der Provinz sowie die Rückkehr der nicht-albanischen Flüchtlinge nicht gewährleistet werden.

    Die Vertreter der Kontaktgruppe wollten am Dienstag und Mittwoch weitere Gespräche in der Kosovo-Hauptstadt Pristina führen. Ihre Reise ist Teil der Überprüfung der bisherigen Erfüllung der international geforderten Standards. Davon hängen auch die künftigen Status-Verhandlungen ab.
    ----------------------------------------------------------

    keine Teilung, Kein serbien!

    HA HA!

  3. #3

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    arschkreicher!

    Kosovo lehnt direkte Gespräche mit Belgrad ab

    Belgrad. AP/baz. Die Unabhängigkeitsbewegung für das Kosovo hat eine Initiative der serbischen Regierung zu direkten Gesprächen über den Status der Provinz abgelehnt. Dies sei erst nach Anerkennung der Unabhängigkeit möglich, sagte am Dienstag der Sprecher von Präsident Ibrahim Rugova, Muhamet Hamiti, in Pristina.

    Zuvor hatte der serbische Präsident Boris Tadic in Belgrad angekündigt, er wolle in der nächsten Woche Rugova zu ersten direkten Gesprächen über die Zukunft des Kosovos einladen. Vorausgegangen waren Gespräche der serbischen Regierung mit der sogenannten Kontaktgruppe, der Vertreter von EU, Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Russland und den USA angehören.

    Das mehrheitlich von Albanern bewohnte Kosovo steht seit dem Ende des Kosovo-Kriegs 1999 unter UN-Verwaltung. Die albanischen Bewohner streben eine Unabhängigkeit des Kosovos an. Die Regierung in Belgrad beharrt jedoch darauf, dass die Provinz Teil von Serbien-Montenegro bleibt. Am Montag erklärte sich Belgrad zu einer Kompromisslösung bereit, schloss eine Unabhängigkeit der Provinz aber aus. Der deutsche Gesandte bei der Kontaktgruppe, Michael Scheffer, sagte, alle seien sich einig, dass es kein Zurück zur Situation vor 1999 gebe.

    http://www.baz.ch/news/index.cfm?key...199BA5666E21BF
    -------------------------

    ha ha!

  4. #4
    Avatar von pravoslavac

    Registriert seit
    16.07.2004
    Beiträge
    1.791
    kosovA könnt ihr haben (was immer das auch ist)

    aber kosovO bekommt ihr nicht

    und was dieser scheiß piefke sagt, interessiert sowieso keinen junge

  5. #5

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391
    liebe serben, alles ist zu spät!
    und alle anderen anti-albaner (kosovaren)
    fuck you!

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