Kosovo-Extremisten wollen eine neue Spirale der Gewalt provo
Kosovo-Extremisten wollen eine neue Spirale der Gewalt provozieren
MOSKAU, 15. März (RIA Nowosti). Die Kosovo-Extremisten versuchen eine neue Spirale der Gewalt zu provozieren und den Regelungsprozess zu untergraben. So kommentierte der russische Außenamtssprecher Alexander Jakowenko das Attentat auf den Präsidenten der Provinz Kosovo (Serbien und Montenegro) Ibrahim Rugova in Pristina.
Am Dienstag explodierte neben dem Auto des Kosovo-Präsidenten eine Bombe. Er blieb unverletzt. Einige Passanten erlitten Verletzungen.
„Dieser Zwischenfall zeigt, dass es im Kosovo immer noch Extremisten gibt, die eine neue Spirale der Gewalt zu provozieren und den Regelungsprozess zu untergraben suchen. Sie wollen die örtliche Bevölkerung der Möglichkeit berauben, eine sichere und gedeihende Gesellschaft auf der Grundlage der Multinationalität und Demokratie aufzubauen", äußerte Jakowenko.
Angesichts der bestehenden Lage sollten die internationalen Friedenstruppen und Zivilpersonal im Kosovo Jakowenko zufolge energischer vorgehen, um Sicherheit und Rechtsordnung sicherzustellen und solche Ereignisse wie im März vergangenen Jahres zu verhindern. „Die wichtigste Aufgabe besteht nach wie vor darin, den extremistischen Kräften in der Provinz das Handwerk zu legen."
Dabei wird den Führern der albanischen Gemeinde des Kosovo eine besondere Verantwortung zuteil, da sie für Stabilität und Frieden in der Region sorgen müssen, sagte der russische Diplomat.
Jakowenko gab der Hoffnung Ausdruck, dass die zuständigen Gremien der Vereinten Nationen und die Interimsverwaltung des Kosovo den heutigen Vorfall sorgfältig ermitteln werden.
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