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Kosovo-Frage: Wachsende Aufmerksamkeit in Griechenland

Erstellt von TigerS, 15.02.2007, 21:44 Uhr · 85 Antworten · 3.497 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Falsch... Griechenland wurde gefragt und die Griechen haben "Nein" gesagt... nur hat man sich darueber hinweggesetzt.
    Wäre auch noch schöner, wenn man auf sie gehört hätte, nach dem, was sich 1995 offenbar in Bezug auf BiH abgespielt hatte... (Stichwort: Verrat von NATO-Luftschlagsplänen auf die Stellungen der bosn. Tschetniks.)

  2. #22
    Avatar von Macedonian

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    5.739
    Kosovo-Frage: Wachsende Aufmerksamkeit in Griechenland


    Vor dem Hintergrund seines ungelösten Konflikts mit Mazedonien verfolgt Griechenland die Kosovo-Debatte mit besonderer Aufmerksamkeit. Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz äußerten sich dazu Politiker aus Athen.

    Der griechische Verteidigungsminister Vangelis Meimarakis (Neue Demokratie) sprach sich gegenüber der Deutschen Welle in München dafür aus, dass es zur Lösung der Kosovo-Frage ausreichende Zeit für Gespräche geben müsse. "Alle sorgen sich wegen dieses Konflikts. Wir sollten aber weder übertreiben noch untertreiben. Es gibt eine ungelöste Frage, aber das muss keine größere Krise auslösen, unter der Bedingung, dass wir jetzt richtig handeln. Die Art und Weise, wie wir dieses Problem herangehen, wird die Parteien dazu führen, die bestmögliche Lösung zu akzeptieren".

    Selbstbestimmung im europäischen Rahmen

    Der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos (PASOK) warnte hingegen im Zusammenhang mit der Entwicklung in Kosovo vor Auswirkungen in der Region und besonders im Mazedonien. "Unsere Nachbarn brauchen die Unterstützung Griechenlands. Sollte Kosovo unabhängig werden, wie es die NATO anstrebt, wird die Unterstützung Griechenlands für die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien noch wichtiger sein. Was für die Türkei die Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates im Norden Iraks wäre, wäre für die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien und ihre nördlichen Gebiete die Proklamation der Unabhängigkeit des Kosovo. Wenn wir Krisen im Westbalkan abwenden möchten, haben wir jetzt die Gelegenheit, die Selbstbestimmung in einem europäischen Rahmen zu fördern, ohne dabei die territoriale Integrität der Staaten zu gefährden", so Tsochatzopoulos

    Die griechische Regierung solle sich dafür einsetzen, dass Mazedonien von den Entwicklungen in Kosovo nicht beeinträchtigt werde, sagt Tsochatsopoulos, der Mitglied des Ständigen Parlamentarischen Ausschusses für Verteidigung und Auswärtige Angelegenheiten in Athen ist. Diese Solidarität sei die Basis für die Vertiefung der bilateralen Beziehungen. Tsochatsopoulos fügte hinzu, dass Mazedoniens Weg in Richtung NATO und EU auch mit der Lösung des Namenskonflikts verbunden sei: "Als Gegenleistung für diese Solidaritätsbekundung Griechenlands sollte die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien Entscheidungen treffen und Ideen entwickeln, die die heute bestehenden Konflikte überwinden helfen."

    Namensstreit mit Mazedonien

    Bis heute haben sich Griechenland und Mazedonien im Namensstreit um die ehemalige jugoslawische Teilrepublik nicht einigen können. Der griechische Verteidigungsminister Meimarakis bekräftigte die Unterstützung Griechenlands für Mazedonien, verurteilt aber gleichzeitig die "provokative" Entscheidung im Bezug auf die Umbenennung des Flughafens in Skopje in "Alexander der Große"-Flughafen: "Wir sind für die Existenz dieses Staates und möchten auch eine gute Beziehung zu diesem Staat pflegen. Gleichzeitig möchten wir aber auch, dass dieser Staat unsere historischen Empfindlichkeiten und unsere Geschichte respektiert. Seitens der Regierung der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien ist jegliches Verhalten, welches dies nicht respektiert, provokativ und deutet nicht auf den Willen zu einer Beziehung der guten Nachbarschaft hin. Wir nehmen dies zur Kenntnis und machen darauf auch alle internationalen Institutionen sowie unsere Bündnispartner aufmerksam."

  3. #23
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Hellenic
    Falsch... Griechenland wurde gefragt und die Griechen haben "Nein" gesagt... nur hat man sich darueber hinweggesetzt.
    Wäre auch noch schöner, wenn man auf sie gehört hätte, nach dem, was sich 1995 offenbar in Bezug auf BiH abgespielt hatte... (Stichwort: Verrat von NATO-Luftschlagsplänen auf die Stellungen der bosn. Tschetniks.)
    Ja.. waere schon scheizze... steh auch nicht so auf Frieden...

  4. #24
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Ja.. waere schon scheizze... steh auch nicht so auf Frieden...
    Frieden? Was für 'n Frieden denn?
    Aber das ist schließlich typisch für die 90er-Jahre-Front der Serbenfreunde: Krieg ging nie von Serbien oder den Serben aus, sondern immer nur von den andern... Als die Serben Tausende ihrer ehem. Mitbürger abgemetztelt und vertrieben haben, war das schließlich auch kein Krieg. Als es in Kosovo weiterging, war das auch kein Krieg.
    Der Krieg kam erst aus heiterem Himmel vom bösen Westen, der aus lauter reiner Kriegslust beschloß, Serbien zu bombardieren...

  5. #25
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Zitat Zitat von Macedonian
    Tsochatsopoulos fügte hinzu, dass Mazedoniens Weg in Richtung NATO und EU auch mit der Lösung des Namenskonflikts verbunden sei: "Als Gegenleistung für diese Solidaritätsbekundung Griechenlands sollte die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien Entscheidungen treffen und Ideen entwickeln, die die heute bestehenden Konflikte überwinden helfen."


    Sehr amüsant in seiner Dreistigkeit...

  6. #26
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Hellenic
    Ja.. waere schon scheizze... steh auch nicht so auf Frieden...
    Frieden? Was für 'n Frieden denn?
    Aber das ist schließlich typisch für die 90er-Jahre-Front der Serbenfreunde: Krieg ging nie von Serbien oder den Serben aus, sondern immer nur von den andern... Als die Serben Tausende ihrer ehem. Mitbürger abgemetztelt und vertrieben haben, war das schließlich auch kein Krieg. Als es in Kosovo weiterging, war das auch kein Krieg.
    Der Krieg kam erst aus heiterem Himmel vom bösen Westen, der aus lauter reiner Kriegslust beschloß, Serbien zu bombardieren...
    Man reg dich mal ab... Mein Beitrag war eher ein Joke, aber was kackst du mich so von der Seite an... Ich habe ueberhaupt nicht beurteilt, ob es gut oder schlecht war, dass die NATO nicht auf Griechenland gehoert hat.
    Und du kommst mir hier an mit son paar rechten Griechen, die damals in Bosnien waren.
    Wenn du schon dieses Spiel spielen willst, dann rechtfertige dich erstmal fuer alle Nazis... Comprende Amigo?

  7. #27
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Macedonian
    Tsochatsopoulos fügte hinzu, dass Mazedoniens Weg in Richtung NATO und EU auch mit der Lösung des Namenskonflikts verbunden sei: "Als Gegenleistung für diese Solidaritätsbekundung Griechenlands sollte die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien Entscheidungen treffen und Ideen entwickeln, die die heute bestehenden Konflikte überwinden helfen."


    Sehr amüsant in seiner Dreistigkeit...
    Was ist denn jetzt wieder dein Problem?

    Griechenland hat sich in den letzten Jahren ganz schoen gemaessigt, was den Namenstreit angeht. Man hat das Wirtschaftsembargo aufgegeben und ist mittlerweile der groesste Investor in diesem Land. Man spricht sich mittlerweile offen fuer einen EU und NATO Beitritt Mazedoniens aus, verbunden mit einer Loesung des Namensstreits. Welches Land kuemmert sich denn nur Anwatzweise soviel wie die Griechen um Mazedonien??

  8. #28
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Zitat Zitat von Hellenic
    Man reg dich mal ab... Mein Beitrag war eher ein Joke, aber was kackst du mich so von der Seite an... Ich habe ueberhaupt nicht beurteilt, ob es gut oder schlecht war, dass die NATO nicht auf Griechenland gehoert hat.
    Klang so, als würdest du der NATO einseitig Kriegstreiberei unterstellen wollen. Wenn ich dich mißverstanden habe, tut mir das leid. Dumm von der Seite anmachen wollte ich auch nicht, und hab ich m.E. auch nicht.

    Zitat Zitat von Hellenic
    Und du kommst mir hier an mit son paar rechten Griechen, die damals in Bosnien waren.
    Nö, ich hab was anderes gemeint.

    Zitat Zitat von Hellenic
    Wenn du schon dieses Spiel spielen willst, dann rechtfertige dich erstmal fuer alle Nazis... Comprende Amigo?
    Dann hast du mich aber ziemlich mißverstanden. Ich erwarte mitnichten von dir, daß du dich für die politischen Verfehlungen anderer Typen rechtfertigst, die zufälligerweise derselben Nation wie du angehören. Ich hab auch nichts dergleichen behauptet.
    Ich hab lediglich die Politik der griechischen Regierung und politischen Öffentlichkeit der 90er Jahre kritisiert.

  9. #29
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Hellenic
    Man reg dich mal ab... Mein Beitrag war eher ein Joke, aber was kackst du mich so von der Seite an... Ich habe ueberhaupt nicht beurteilt, ob es gut oder schlecht war, dass die NATO nicht auf Griechenland gehoert hat.
    Klang so, als würdest du der NATO einseitig Kriegstreiberei unterstellen wollen. Wenn ich dich mißverstanden habe, tut mir das leid. Dumm von der Seite anmachen wollte ich auch nicht, und hab ich m.E. auch nicht.

    Zitat Zitat von Hellenic
    Und du kommst mir hier an mit son paar rechten Griechen, die damals in Bosnien waren.
    Nö, ich hab was anderes gemeint.

    Zitat Zitat von Hellenic
    Wenn du schon dieses Spiel spielen willst, dann rechtfertige dich erstmal fuer alle Nazis... Comprende Amigo?
    Dann hast du mich aber ziemlich mißverstanden. Ich erwarte mitnichten von dir, daß du dich für die politischen Verfehlungen anderer Typen rechtfertigst, die zufälligerweise derselben Nation wie du angehören. Ich hab auch nichts dergleichen behauptet.
    Ich hab lediglich die Politik der griechischen Regierung und politischen Öffentlichkeit der 90er Jahre kritisiert.
    OK... geht in Ordnung... bin auch nicht besonders gut drauf gerade...

  10. #30
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Was ist denn jetzt wieder dein Problem?
    Einem anderen Staat im Tausch für ein bißchen heiße Luft den eigenen Willen aufzwingen wollen:

    Tsochatsopoulos fügte hinzu, dass Mazedoniens Weg in Richtung NATO und EU auch mit der Lösung des Namenskonflikts verbunden sei: "Als Gegenleistung für diese Solidaritätsbekundung Griechenlands sollte die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien Entscheidungen treffen und Ideen entwickeln, die die heute bestehenden Konflikte überwinden helfen."


    Zitat Zitat von Hellenic
    Griechenland hat sich in den letzten Jahren ganz schoen gemaessigt, was den Namenstreit angeht. Man hat das Wirtschaftsembargo aufgegeben und ist mittlerweile der groesste Investor in diesem Land.
    Pecunia non olet...

    Zitat Zitat von Hellenic
    Man spricht sich mittlerweile offen fuer einen EU und NATO Beitritt Mazedoniens aus, verbunden mit einer Loesung des Namensstreits.
    Exakt. Was versteht Griechenland allerdings unter einer Lösung des Namensstreits? Im Endeffekt doch nur, daß die Mazedonier sich umbenennen sollen. M.a.W.: Griechenland ist gegen einen EU- und NATO-Beitritt Mazedoniens solange die Mazedonier nicht machen, was von ihnen seitens Griechenlands verlangt wird.

    Zitat Zitat von Hellenic
    Welches Land kuemmert sich denn nur Anwatzweise soviel wie die Griechen um Mazedonien??
    Gott sei Dank keines. Noch mehr Aufmerksamkeit dieser Art würde dieses schwache kleine Land endgültig ruinieren...
    Der Grund, weshalb Griechenland sich so intensiv mit Mazedonien befasst, liegt doch auf der Hand: Die neue mazedonische Frage tangiert den Kern der griechischen nationalen Identität.

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