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Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

Erstellt von TigerS, 24.02.2007, 01:39 Uhr · 52 Antworten · 2.084 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TigerS

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    Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    http://www.jungewelt.de/2007/02-24/022.php

  2. #2
    Avatar von Grobar

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    Re: Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    Zitat Zitat von TigerS
    Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    http://www.jungewelt.de/2007/02-24/022.php
    nichts gegen den post aber ich finds scheisse fuer jedes Kosovo Thema neuen Thrad zu machen.
    lesen auch nicht mehr leute sondern zerstueckelt nur die Infos.

    Ansonsten sehr intererssant das Bolton sich so aeussert.
    Auch haette ich die Slowakei nie als speerspitze gegen eine Unabhaengigkeit gesehen.
    Was waeren denn die slowakischen argumente bezueglich des Verbleibs Kosovos bei Serbien?

  3. #3
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Grobar
    Auch haette ich die Slowakei nie als speerspitze gegen eine Unabhaengigkeit gesehen.
    Was waeren denn die slowakischen argumente bezueglich des Verbleibs Kosovos bei Serbien?
    Laut Onkel Elsässer treibt die rechte Slowakische Nationalpartei die Angst um, die Ungarn in der Slowakei könnten es den Kosovo-Albanern gleichtun...

    Interessant, wie er bei bestimmten rechten Parteien immer die politische Einordnung unterläßt, solange sie ihm in punkto proserbischer Propaganda in den Kram passen...

  4. #4
    Avatar von Zurich

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    Re: Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    Zitat Zitat von TigerS
    Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    http://www.jungewelt.de/2007/02-24/022.php
    Eine erfreuliche Nachricht (für mich zumindest, da ich gegen eine Abspaltung Kosovos bin, und gegen eine weitere Zerstückelung Ex-Jugoslawiens). Doch dennoch ist die Sache eine heikle Angelegenheit und es wird noch eine lange Zeit dauern, bis eine Lösung für den Kosovo gefunden wird.

    Es stimmt aber schon, dass die Stimmung im Westen in der Kosovo-Frage seit 1999 bis heute langsam aber sicher am kippen ist. Seit dem Ende des Kosovo-Krieges ist von der albanischen "Opferrolle" nichts zu sehen, eher das Gegenteil. Sie machen den selben Fehler wie einst Milosevic bei den Serben.

    Nach den UN-Regeln ist klar, was eigentlich mit dem Kosovo passieren sollte. Eigentlich! Nur beachtet diese Regeln wenige, am wenigsten die Amerikaner. Darum spielen "Symphatien" eben doch eine wichtige Rolle. Und die Albanern sind es momentan am vermasseln.

  5. #5
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Laut Onkel Elsässer treibt die rechte Slowakische Nationalpartei die Angst um, die Ungarn in der Slowakei könnten es den Kosovo-Albanern gleichtun...
    Auch in der Schweiz das gleiche Bild: Die Rechten (vorallem SVP) "plädieren" eher gegen eine Unabhängigkeit Kosovos, die Linken (SP und Grüne) sind dafür. Die mittleren Parteien stellen sich auch eher gegen eine Unabhängigkeit. Die FDP weil sie den rechten näher steht, die CVP, weil sie Christ-Demokraten sind und eher mit Serben symphatiesieren. Doch das Aussenministerium steht in linker Hand bei Aussenministerin Calmy-Ray (SP), welche in letzer Zeit sehr schaf in Kritik geraten war/ist, wegen ihrer Äusserungen zu Aussenpolitischen Fragen (nicht nur wegen dem Kosovo), wo sie "von der Position der Schweiz" sprach und damit in Namen aller Schweizer geredet hat.



    Die Kosovo-Endlösung würde hier am wenigsten Auswikrungen haben. Die Schweiz ist weder Spanien noch Slowakei oder sonst wer. Und trotzdem ist es auch hier ein Thema. - Obwohl ich denke, dass sich die Schweiz am Schluss (wie immer) aus solchen Angelegenheiten raushalten wird.

  6. #6
    Avatar von Schiptar

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    Re: Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    Zitat Zitat von Zurich
    Nach den UN-Regeln ist klar, was eigentlich mit dem Kosovo passieren sollte. Eigentlich! Nur beachtet diese Regeln wenige, am wenigsten die Amerikaner. Darum spielen "Symphatien" eben doch eine wichtige Rolle. Und die Albanern sind es momentan am vermasseln.
    Na ja, aber die serbische Seite verhält sich auch nicht viel geschickter in taktischer Hinsicht. Kostunicas nationalistische Rülpser hinterlassen in Verbindung mit der separatistischen Blockadepolitik von Dodik nebenan in BiH auch keinen guten Eindruck beim Westen.

    Außerdem reicht m.E. bei kaum einem westlichen Spitzenpolitiker die Phantasie dafür aus, sich eine Wiedereingliederung Kosovos in den serbischen Staatsverband auszumalen... Die Provinz hat sich dafür seit 1999 einfach viel zu sehr verselbständigt, das gäbe nur das absolute Chaos, wenn man Pristina wieder de facto Belgrad unterstellen würde.

    Das ist jedenfalls meine Meinung dazu, unabhängig davon, was ich als "gerecht" oder "wünschenswert" halte...

  7. #7
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Zurich
    Die Kosovo-Endlösung würde hier am wenigsten Auswikrungen haben. Die Schweiz ist weder Spanien noch Slowakei oder sonst wer. Und trotzdem ist es auch hier ein Thema. - Obwohl ich denke, dass sich die Schweiz am Schluss (wie immer) aus solchen Angelegenheiten raushalten wird.
    Na ja, euer Christophe Keckeis hat vor nicht allzu langer Zeit mal in einem Interview erzählt, im Kosovo seien sehr wohl sicherheitspolitische Erwägungen der Schweiz im Spiel bzw. der Konflikt betreffe auch die Schweiz.
    Kein Wunder, bei all den "Schipis" von dort, die jetzt schon in der Schweiz leben... 8)

  8. #8
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Zurich
    Zitat Zitat von Schiptar
    Laut Onkel Elsässer treibt die rechte Slowakische Nationalpartei die Angst um, die Ungarn in der Slowakei könnten es den Kosovo-Albanern gleichtun...
    Auch in der Schweiz das gleiche Bild: Die Rechten (vorallem SVP) "plädieren" eher gegen eine Unabhängigkeit Kosovos, die Linken (SP und Grüne) sind dafür.
    In Deutschland sind m.E. die mittleren Parteien diejenigen, die eher für eine Unabhängigkeit/Abspaltung Kosovos wären, während der Widerstand dagegen v.a. von den politischen Rändern kommt, also der Linken/PDS und NPD...

  9. #9
    Avatar von Zurich

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    Re: Die Kosovo-Front beginnt zu bröckeln

    Zitat Zitat von Schiptar
    Na ja, aber die serbische Seite verhält sich auch nicht viel geschickter in taktischer Hinsicht. Kostunicas nationalistische Rülpser hinterlassen in Verbindung mit der separatistischen Blockadepolitik von Dodik nebenan in BiH auch keinen guten Eindruck beim Westen.

    Außerdem reicht m.E. bei kaum einem westlichen Spitzenpolitiker die Phantasie dafür aus, sich eine Wiedereingliederung Kosovos in den serbischen Staatsverband auszumalen... Die Provinz hat sich dafür seit 1999 einfach viel zu sehr verselbständigt, das gäbe nur das absolute Chaos, wenn man Pristina wieder de facto Belgrad unterstellen würde.

    Das ist jedenfalls meine Meinung dazu, unabhängig davon, was ich als "gerecht" oder "wünschenswert" halte...
    Nun gut... Kostunicas Äusserungen waren nicht gerade Geschickt. Geb ich schon zu. Doch der Präsident heisst immer noch Boris Tadic. Doch Geschwafel hin oder her. Gewaltausbrüche und Anschläge auf UN-Soldaten fallen da schon eher ins Auge.

    Und appropos Dodik: Der wird in der Kosovo-Frage am allerwenigsten was zu sagen haben (anderer Staat). Dodik könnte man höchstens in die selbe Kathegorie wie die Basken, Katalanen, Korser, Tschetschenen, Oscheten, Tibeter,......usw....usw.... einordnen, die die Kosovo-Frage spannend von aussen verfolgen.

  10. #10
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Laut Onkel Elsässer
    hast du dir Onkel Rathfelders letzte ausserungen zum Thema mal gegeben?
    Zitat Zitat von Rathfelder in Taz
    Mit Russland als Vetomacht im Rücken braucht Serbiens Noch-Premier nicht einmal mehr eine negative Resolution des Weltsicherheitsrates zu fürchten.
    Quelle TAZ

    Zitat Zitat von Schiptar
    treibt die rechte Slowakische Nationalpartei die Angst um, die Ungarn in der Slowakei könnten es den Kosovo-Albanern gleichtun...
    eigentlich sollten die cool bleiben.
    die haben doch extra dafuer die inneren Landesgrenzen neu geordnet so das nirgends die Ungarn die Mehrheit mehr stellen.

    Zitat Zitat von Schiptar
    Interessant, wie er bei bestimmten rechten Parteien immer die politische Einordnung unterläßt, solange sie ihm in punkto proserbischer Propaganda in den Kram passen...
    das faellt mir bei Rathfelder auch immer auf.

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