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Kosovo ist nicht Stammland der Serben, sondern Raska!

Erstellt von Albanesi, 31.12.2004, 17:55 Uhr · 47 Antworten · 11.147 Aufrufe

  1. #1

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    Kosovo ist nicht Stammland der Serben, sondern Raska!

    Raszien (serbisch: Raška) ist ein Bergland in Südserbien und Ostmontenegro zwischen den Flüssen Tara (im Südwesten) und Ibar (im Osten). Die Hauptstadt ist Novi Pazar.

    Ihren Namen hat die Gegend vom Fluss Raschka, einem Nebenfluss des Ibar, sowie von der gleichnamigen Stadt (früherer Name Ras) nahe Novi Pazar. Heute ist allerdings meist der türkische Name Sandschak (serbisch: Sandžak) gebräuchlicher. Er bezeichnet ein seit den Osmanen zum großen Teil islamisch geprägtes Gebiet zwischen Zentralserbien und Montenegro und bildet eine Brücke zwischen den Moslems von Bosnien und dem Kosovo.



    Als Heimat der Serben

    hat Raszien historische Bedeutung: die slawischen Völker, die im 6. Jahrhundert ins heutige Serbien und weiter bis in die Alpen bei Slowenien kamen, siedelten sich zuerst hier an. Daher nannte man die Serben lange Zeit auch Raszier. Der Name selbst geht auf eine römische Siedlung zurück namens Arsa, vielleicht identisch mit Taurisium, dem Geburtsort Kaiser Justinians. Unweit von Arsa gründete Kaiser Justinian I. den befestigten Bischofssitz Iustiniana Prima, das bald das byzantinische Zentrum im nördlichen Balkan wurde. Das begünstigte möglicherweise, dass Arsa, serbisch Ras genannt, sich zu einem der Zentren frühester serbischer Staatlichkeit und Hauptsitz serbischer Fürsten, der Župane, entwickelte, obwohl das alte Serbien bis in das 14. Jahrhundert keine ständige Hauptstadt kannte, ähnlich wie das damalige Deutschland oder Ungarn. Der Name übertrug sich dann auf ein größeres Gebiet, und ab dem 12. Jahrhundert wurde es allgemein als Bezeichnung für das zentrale Serbien verstanden. So trugen auch die Nemanjiden, die bedeutendste serbische Dynastie des Mittelalters, offiziell den Titel der Könige Rasziens, der Küstenländer und aller Serben.

    Nach der Römerzeit stand die Region unter byzantinischer Hoheit, erlebte jedoch wechselnde Reichsbildungen. Zunächst siedelten die dem altaischen Sprachkreis zugehörenden Awaren im Karpatenbogen und beiderseits der Donau seit dem Jahr 567. Das Awarenreich tangierte Byzanz wenig und bestand über 200 Jahre - bis zur Niederlage 803 gegen das Frankenreich. Es blieb großteils außerhalb einer intensiven Berührung mit antiker Kultur, erlebte aber erste Christianisierungen seitens Rom und Byzanz.

    Ab dem 5. Jahrhundert begannen Slawen auf die Balkanhalbinsel einzusickern. Anfangs begnügten sie sich mit Plünderungen und kehrten in ihre Gebiete nördlich der byzantinischen Donau-Grenze zurück, wo einige slawische Stämme mit den Awaren im Bunde waren. Andere wiederum zogen es vor, sich südlich der Donau niederzulassen. Um dem Herr zu werden und einer etwaigen awarischen Südexpansion vorzubeugen, begünstigte Byzanz slawische Stämme und deren Ansiedlung in die Provinzen des Balkan. Diese Slawen sollten die byzantinische Oberhoheit anerkennen und als Föderaten (siehe Franken) die Grenzen schützen. Jahrhunderte später schrieb der byzantinische Kaiser und Historiker Konstantin VII. Porphyrogennetos, dass auch die Serben und Kroaten als solche Föderaten ins Reich kamen. Dies wird jedoch von der modernen Geschichtsforschung stark angezweifelt. Jedenfalls, die damit seit 580 n. Chr. entstehende südslawische Wanderungsbewegung reichte vom heutigen Slowenien bis Bulgarien und den Peloponnes. Teile der Zuwanderer nahmen die griechische Kultur an, andere blieben slawisch nach Sprache und Volkstraditionen. Aus ihnen bildeten sich kleinere Reiche unter Oberhoheit von Ostrom, vor allem das seit Mitte des 9. Jahrhunderts selbständige serbische Fürstentum. Es wurde am Ende des 12. Jhts. formell ein Königreich.

  2. #2

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    Serbien im 9.Jahundert

  3. #3

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    Unter Vlastimir und seinen Nachfolgern wurde Serbien (Raszien) in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts wahrscheinlich unter direktem Einfluss der Slawenapostel Kyrill und Method von Byzanz aus orthodox christianisiert.

    Spätbyzantinische Kunst: Geheiligtes Land von Kosovo

    Dokumentiert werden die Kostbarkeiten im mittelalterlichen Kosovo: ausgemalte Anachoretenklausen, Gotteshäuser und Klosteranlagen sowie monumentale Freskenmalereien und eine verblüffende Ikonenwelt. Dabei zeigt sich das Reichtum der spätbyzantinischer Bildsprache im architektonischen Rahmen ganz unterschiedlicher Raumverständnisse. Denn bei allem Respekt vor den Grundprinzipien der Ostkirche, hat die serbische Baukunst nicht streng diese Tradition kanonisiert, sondern sich vielfältig von den Werkstätten großer Meister der byzantinischen und adriatischen Städte anregen lassen.

    Das heisst sie haben die Kirchen in Kosovo renoviert und es als ihre serbische Kirche beschlagnahmt!

    Es gibt keine serbische Kirchen in Kosovo!

  4. #4

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  5. #5

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    Die Kirche De Ani, der Mausoleum von anski des Königs Stefan Uroš III De und die Grundlage des Königs und des Kaisers Stefan Dušan, wird Christ Pantocrator eingeweiht. Das FünfFive-navebasilica mit einer Haube, die ein DreiThree-navenarthex auf dem Westen und einem Dreiabschnittaltarraum im Osten hat, wurde durch das Franciscan Vito von Kotor errichtet.


    as im 14. Jahrhundert als die Ausstattung des Königs Stefan in Decani errichtet wurde, "durch monk Vito di Kotor von Montenegro eingeleitet wurde, ein katholischer Christ an, der ist, warum die westliche katholische künstlerische Tradition zahlreiche Spuren gelassen hat und auf dem Gebäude beeinflußt". Der gleiche Artikel fährt fort, zu merken, daß die Monasterybibliothek "zahlreiche Manuskripte vom 12. und 13. Jahrhundert enthält dessen Wert als Quellen der mittelalterlichen Balkan Geschichte nicht überschätzt werden sollte".


    also heisst das die Kirche von Decani hat ein Katholik und wahrscheinlich Albaner namens Vito von Kotor erbaut .

  6. #6
    jugo-jebe-dugo
    Siptaru,Kosovo grenzt an der Raska Oblast und die beiden Gebiete sind die Gebiete wo wir zuns als erstes angesiedelt haben und die beiden Gebiete sind unsere damaligen Kernländer.Da kann dein neidischer siptarischer Beitrag ohne Quelle auch nichts ausrichten das ihr Zwangsansiedler der Türken seit die vor 500 Jahren unser Kosovo betretten haben.


    Wir leben dagegen schon nachweisslich 1300 Jahre im Kosovo. 8)

  7. #7

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    Re: Kosovo ist nicht Stammland der Serben, sondern Raska!

    Zitat Zitat von Albanesi
    Raszien (serbisch: Raška) ist ein Bergland in Südserbien und Ostmontenegro zwischen den Flüssen Tara (im Südwesten) und Ibar (im Osten). Die Hauptstadt ist Novi Pazar.

    Ihren Namen hat die Gegend vom Fluss Raschka, einem Nebenfluss des Ibar, sowie von der gleichnamigen Stadt (früherer Name Ras) nahe Novi Pazar. Heute ist allerdings meist der türkische Name Sandschak (serbisch: Sandžak) gebräuchlicher. Er bezeichnet ein seit den Osmanen zum großen Teil islamisch geprägtes Gebiet zwischen Zentralserbien und Montenegro und bildet eine Brücke zwischen den Moslems von Bosnien und dem Kosovo.



    Als Heimat der Serben

    hat Raszien historische Bedeutung: die slawischen Völker, die im 6. Jahrhundert ins heutige Serbien und weiter bis in die Alpen bei Slowenien kamen, siedelten sich zuerst hier an. Daher nannte man die Serben lange Zeit auch Raszier. Der Name selbst geht auf eine römische Siedlung zurück namens Arsa, vielleicht identisch mit Taurisium, dem Geburtsort Kaiser Justinians. Unweit von Arsa gründete Kaiser Justinian I. den befestigten Bischofssitz Iustiniana Prima, das bald das byzantinische Zentrum im nördlichen Balkan wurde. Das begünstigte möglicherweise, dass Arsa, serbisch Ras genannt, sich zu einem der Zentren frühester serbischer Staatlichkeit und Hauptsitz serbischer Fürsten, der Župane, entwickelte, obwohl das alte Serbien bis in das 14. Jahrhundert keine ständige Hauptstadt kannte, ähnlich wie das damalige Deutschland oder Ungarn. Der Name übertrug sich dann auf ein größeres Gebiet, und ab dem 12. Jahrhundert wurde es allgemein als Bezeichnung für das zentrale Serbien verstanden. So trugen auch die Nemanjiden, die bedeutendste serbische Dynastie des Mittelalters, offiziell den Titel der Könige Rasziens, der Küstenländer und aller Serben.

    Nach der Römerzeit stand die Region unter byzantinischer Hoheit, erlebte jedoch wechselnde Reichsbildungen. Zunächst siedelten die dem altaischen Sprachkreis zugehörenden Awaren im Karpatenbogen und beiderseits der Donau seit dem Jahr 567. Das Awarenreich tangierte Byzanz wenig und bestand über 200 Jahre - bis zur Niederlage 803 gegen das Frankenreich. Es blieb großteils außerhalb einer intensiven Berührung mit antiker Kultur, erlebte aber erste Christianisierungen seitens Rom und Byzanz.

    Ab dem 5. Jahrhundert begannen Slawen auf die Balkanhalbinsel einzusickern. Anfangs begnügten sie sich mit Plünderungen und kehrten in ihre Gebiete nördlich der byzantinischen Donau-Grenze zurück, wo einige slawische Stämme mit den Awaren im Bunde waren. Andere wiederum zogen es vor, sich südlich der Donau niederzulassen. Um dem Herr zu werden und einer etwaigen awarischen Südexpansion vorzubeugen, begünstigte Byzanz slawische Stämme und deren Ansiedlung in die Provinzen des Balkan. Diese Slawen sollten die byzantinische Oberhoheit anerkennen und als Föderaten (siehe Franken) die Grenzen schützen. Jahrhunderte später schrieb der byzantinische Kaiser und Historiker Konstantin VII. Porphyrogennetos, dass auch die Serben und Kroaten als solche Föderaten ins Reich kamen. Dies wird jedoch von der modernen Geschichtsforschung stark angezweifelt. Jedenfalls, die damit seit 580 n. Chr. entstehende südslawische Wanderungsbewegung reichte vom heutigen Slowenien bis Bulgarien und den Peloponnes. Teile der Zuwanderer nahmen die griechische Kultur an, andere blieben slawisch nach Sprache und Volkstraditionen. Aus ihnen bildeten sich kleinere Reiche unter Oberhoheit von Ostrom, vor allem das seit Mitte des 9. Jahrhunderts selbständige serbische Fürstentum. Es wurde am Ende des 12. Jhts. formell ein Königreich.

    Der Kosovo ist das Land überhaupt in Serbien von wo unsere Geschichte heraus geht du bauer.

  8. #8

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    Ihr habt keine Geschichte und keine Zukunft , alles versucht ihr zu vertuschen und serbiesieren wie die letzten Moscheen in Serbien vernichtet und niedergebrannt habt !

  9. #9

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    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Siptaru,Kosovo grenzt an der Raska Oblast und die beiden Gebiete sind die Gebiete wo wir zuns als erstes angesiedelt haben und die beiden Gebiete sind unsere damaligen Kernländer.Da kann dein neidischer siptarischer Beitrag ohne Quelle auch nichts ausrichten das ihr Zwangsansiedler der Türken seit die vor 500 Jahren unser Kosovo betretten haben.


    Wir leben dagegen schon nachweisslich 1300 Jahre im Kosovo. 8)
    Es lebten aber andere völker in Kosovo , vor euer Einwanderung aus euer Heimat Karparten!!!

  10. #10

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    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Siptaru,Kosovo grenzt an der Raska Oblast und die beiden Gebiete sind die Gebiete wo wir zuns als erstes angesiedelt haben und die beiden Gebiete sind unsere damaligen Kernländer.Da kann dein neidischer siptarischer Beitrag ohne Quelle auch nichts ausrichten das ihr Zwangsansiedler der Türken seit die vor 500 Jahren unser Kosovo betretten haben.


    Wir leben dagegen schon nachweisslich 1300 Jahre im Kosovo. 8)
    Hallo , du kannst nicht zu mir sagen das ich nach Albanien zurückkehren soll , Kosovo ist auch meine Heimat dort haben die albaner auch ihre Geschichte erbaut !!!!!

    Genau ihr auch nicht nach Karparten und Rußland zurückehren wollt!

    Das ist doch dämlich !!

    sag mal wie alt bist du eingentlich 12 ???

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