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Kostunica begrüßt Appell von UN-Sicherheitsrat zu Kosovo

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2005, 01:33 Uhr · 6 Antworten · 448 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Kostunica begrüßt Appell von UN-Sicherheitsrat zu Kosovo

    Lösung nur bei Anerkennung der "territorialen Unversehrtheit und der Souveränität aller Staaten" möglich

    Belgrad - Der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica hat den Appell des UN-Sicherheitsrats zur Aufnahme von Verhandlungen über den künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo begrüßt. Kostunica bezeichnete die Sitzung des Gremiums, an der er selbst teilnahm, am Montag als "historisch".

    In einem in New York geführten Interview mit dem staatlichen serbischen Fernsehen sagte der Regierungschef, nur bei Anerkennung der "territorialen Unversehrtheit und der Souveränität aller Staaten" könne es eine Lösung für den künftigen Status des Kosovos geben.

    In seiner Rede vor dem Sicherheitsrat hatte Kostunica gesagt, Belgrad habe eine weitgehende Autonomie für das Kosovo vorgeschlagen, jedoch innerhalb des Staates Serbien und Montenegro. Er sprach sich zugleich für einen umfassenden Schutz der serbischen und anderer Minderheiten im Kosovo aus.

    Der amtierende Vorsitzende des Sicherheitsrats, Rumäniens UN-Botschafter Mihnea Motoc, hatte zuvor erklärt, in Sachen Kosovo seien bei der Umsetzung internationaler Normen noch weitere Anstrengungen erforderlich. Dies gelte etwa für den Schutz von Minderheiten oder den Schutz kulturellen und religiösen Erbes.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2221527


    In Sachen Kosovo sprechen alle Serben eine Sprache.

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    Kosovo-Premier Kosumi zu offiziellem Besuch in Tirana erwartet
    Albanischer Ministerpräsident Berisha: Willen der Bevölkerung respektieren

    Tirana - Der Regierungschef des Kosovo, Bajram Kosumi, wird am Montag zu einem offiziellen Besuch in Albanien erwartet, wie in Tirana bekannt gegeben wurde. Kosumi wird von mehreren Ministern seiner Regierung begleitet. Die Gespräche mit dem albanischen Ministerpräsidenten Sali Berisha und sämtlichen Parteiführern sollten der "Vertiefung der Zusammenarbeit" zwischen dem Kosovo und Albanien dienen, hieß es in der Mitteilung des Informationsdienstes der albanischen Regierung.

    Die Lösung der Kosovo-Statusfrage müsse "in Übereinstimmung mit dem Willen der Bürger" erfolgen, erklärte Berisha am Montag bei einer Zusammenkunft mit Livia Plaks, der Leiterin eines Projekts für zwischenethnische Beziehungen. Ein unabhängiges Kosovo, in dem die Minderheitenrechte insbesondere der Serben garantiert sind, wäre ein Beitrag zu Frieden und Stabilität auf dem Balkan. Zufrieden äußerte sich Berisha zur Lage der albanischen Volksgruppen in Mazedonien und in Montenegro.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2220914

  3. #3
    Avatar von Monte-Grobar

    Registriert seit
    16.06.2005
    Beiträge
    4.906
    Nix da, Kosovo mora da ostane srpsko, und die Albaner in Montenegro sollen endlich ruhe geben. Wir haben genug Probleme mit denen da unten, und der vollidiot Djukanovic tut nix. Kako bih ga ubio, majku mu jebem.

  4. #4
    Mare-Car

    Re: Kostunica begrüßt Appell von UN-Sicherheitsrat zu Kosovo

    Zitat Zitat von SERBE
    Lösung nur bei Anerkennung der "territorialen Unversehrtheit und der Souveränität aller Staaten" möglich

    Belgrad - Der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica hat den Appell des UN-Sicherheitsrats zur Aufnahme von Verhandlungen über den künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo begrüßt. Kostunica bezeichnete die Sitzung des Gremiums, an der er selbst teilnahm, am Montag als "historisch".

    In einem in New York geführten Interview mit dem staatlichen serbischen Fernsehen sagte der Regierungschef, nur bei Anerkennung der "territorialen Unversehrtheit und der Souveränität aller Staaten" könne es eine Lösung für den künftigen Status des Kosovos geben.

    In seiner Rede vor dem Sicherheitsrat hatte Kostunica gesagt, Belgrad habe eine weitgehende Autonomie für das Kosovo vorgeschlagen, jedoch innerhalb des Staates Serbien und Montenegro. Er sprach sich zugleich für einen umfassenden Schutz der serbischen und anderer Minderheiten im Kosovo aus.

    Der amtierende Vorsitzende des Sicherheitsrats, Rumäniens UN-Botschafter Mihnea Motoc, hatte zuvor erklärt, in Sachen Kosovo seien bei der Umsetzung internationaler Normen noch weitere Anstrengungen erforderlich. Dies gelte etwa für den Schutz von Minderheiten oder den Schutz kulturellen und religiösen Erbes.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2221527


    In Sachen Kosovo sprechen alle Serben eine Sprache.
    Selbst die Rumänen sowei der Herr der das -"Lösung nur bei Anerkennung der "territorialen Unversehrtheit und der Souveränität aller Staaten" möglich "- gesagt hat

  5. #5
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Nix da, Kosovo mora da ostane srpsko, und die Albaner in Montenegro sollen endlich ruhe geben. Wir haben genug Probleme mit denen da unten, und der vollidiot Djukanovic tut nix. Kako bih ga ubio, majku mu jebem.
    Tja, da kanst du noch so viel ,,Kosovo mora da ostane srpsko"
    schreien so viel du willst... Es ist unser Land. Tu nicht so patriotisch.

  6. #6
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Nix da, Kosovo mora da ostane srpsko, und die Albaner in Montenegro sollen endlich ruhe geben. Wir haben genug Probleme mit denen da unten, und der vollidiot Djukanovic tut nix. Kako bih ga ubio, majku mu jebem.
    Tja, da kanst du noch so viel ,,Kosovo mora da ostane srpsko"
    schreien so viel du willst... Es ist unser Land. Tu nicht so patriotisch.
    Sagen wir es mal so, wnen es wirklich euer Land ist soll es unabhängig werden

    Da es das aber nicht ist, tja, pech gehabt. Musst du wohl zurück nach ALbanien




    Ne, schmarn, darfst weiterhin in Serbien leben, doch sobald du Serbische Gesetze brichst erfolgt die Abschiebung

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988
    Der Kosovo wird auf jeden Fall geteilt, so wie es aussieht.

    Ohne Teilung geht es mit Sicherheit nicht mehr weiter.

    Ein Teil wird direkt wieder Serbien unterstellt und der Rest wird vorläufig unter EU Verwaltung gestellt.

    25. Oktober 2005, Neue Zürcher Zeitung




    Trennen oder teilen in Kosovo?

    Werweissen über die Art einer europäischen Lösung

    Vor dem Beginn der Verhandlungen über Kosovos Zukunft verschanzen sich Serben und Kosovo-Albaner hinter Maximalforderungen. Mit der Perspektive einer europäischen Lösung wird von internationaler Seite ein gegenseitiges Einlenken skizziert. Bedeutet dies Dezentralisierung wie in Mazedonien oder eine Trennung wie in Bosnien?




    Wok. Pristina, im Oktober

    «Es ist wie vor der Scheidung einer Ehe. Beide Seiten stellen ihre Maximalforderungen. Jedes Nachgeben würde vom andern als Schwächezeichen gedeutet.» Diese Analyse, vorgebracht von dem kosovo-albanischen Umweltminister Ardian Gjini, beschreibt treffend die Lage vor dem absehbaren Beginn der Verhandlungen über die politische Zukunft Kosovos. Derzeit übertrumpfen sich Politiker in Pristina wie in Belgrad mit Verlautbarungen, welche eine einvernehmliche Einigung unmöglich erscheinen lassen. Von diesem Lärm sollte man sich nicht irritieren lassen, es bestünden sehr wohl funktionierende Kontakte zwischen den Antagonisten, verrät Gjini. Er zählt zum engsten Umfeld des vom Haager Uno-Tribunal angeklagten und provisorisch freigelassenen früheren Ministerpräsidenten Haradinaj. Diplomaten in Pristina halten ihn für einen der fähigsten Köpfe innerhalb der Übergangsregierung.
    Lob für Kai Eide

    Gjini und mit ihm eine Reihe anderer kosovo- albanischer Politiker ist des Lobes voll über den zu Monatsbeginn vorgelegten Lagebericht des norwegischen Diplomaten und Uno-Sondergesandten Kai Eide. Sie bezeichnen ihn als ausgewogen und fundiert und sprechen von einer guten Grundlage zur Aufnahme von Verhandlungen zwischen Pristina und Belgrad, die noch vor Ende des Jahres beginnen sollen. Einen entscheidenden Einwand macht allerdings der Soziologe Enver Hoxhaj. Er zählt zum Reformlager der grössten Oppositionspartei im Übergangsparlament, der von Hashim Thaci geführten Demokratischen Partei. Ein zentraler Vorschlag des Eide- Berichts, nämlich die Rückkehr vertriebener Serben, ist Hoxhaj nicht entgangen. Tatsächlich wird da eine flexiblere Politik der Hilfeleistung gegenüber jenen Rückkehrwilligen empfohlen, die sich in Kosovo nicht an ihren ursprünglichen Wohnorten niederlassen wollen. Was bedeutet dies?

    Insbesondere in den städtischen Ballungszentren Kosovos, allen voran Pristina, ist in den sechs Jahren seit dem erzwungenen Abzug der jugoslawischen Armee und der serbischen Verwaltung eine völlig neue, ausschliesslich albanisch geprägte Realität entstanden. Serben und andere Minderheiten, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, kein Albanisch sprechen, finden sich in dieser Umgebung nicht länger zurecht. Ihre persönliche Sicherheit ist nicht gewährleistet, und Arbeitsplätze bestehen für sie keine, abgesehen von jenen durch Quotenregelung garantierten Stellen in der Übergangsverwaltung und in internationalen Organisationen. Vor dem Abzug der serbischen Verwaltung war die Situation gerade umgekehrt. Damals hielt das Milosevic-Regime seine Position in der unruhigen Provinz, indem die grosse Mehrheit der Posten in der Verwaltung und den staatlichen Betrieben an Serben und ihnen freundlich gesinnte Vertreter von Minderheiten vergeben wurden, oft ungeachtet ihrer beruflichen Qualifikation. Ihnen wurde weiter eine Reihe von Privilegien gewährt. Viele von ihnen waren zugewanderte serbische Flüchtlinge aus Kriegsgebieten in Kroatien und Bosnien.
    Bosnisch oder mazedonisch?

    Bisher ist die Rückkehr der 1999 Vertriebenen kaum in Gang gekommen. Belgrad beziffert ihre Zahl auf 200 000. Unabhängige Quellen sprechen von weniger als der Hälfte dieser Zahl. Wie viele unter ihnen tatsächlich rückkehrwillig sind, ist unklar. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass viele von einem Angebot zur Rückkehr in serbisch besiedelte und serbisch verwaltete Gebiete Kosovos Gebrauch machen würden, wenn zufriedenstellende Unterkünfte bereitstünden. Eine solche Entwicklung wäre eine entscheidende Weichenstellung für Kosovos Zukunft und bedeutete eine Lösung, wie sie in Bosnien-Herzegowina, wenn auch unter anderen Umständen, gewählt worden war. Im Dayton-Abkommen von 1995 bildet die in Bosnien durch Krieg erreichte ethnische Entflechtung die Grundlage für neue interne Grenzen und Verwaltungseinheiten auf Kosten des Zentralstaats. Dieser wird zwar mit dem Lockmittel der EU-Integration schrittweise gefestigt. Doch Bosnien ist zehn Jahre nach Kriegsende immer noch ein ethnisch zerrissenes, politisch zerrüttetes und wirtschaftlich wenig leistungsfähiges Land. Die von mancher Seite propagierte «europäische Lösung» für Bosnien lässt auf sich warten. Wohl weil niemand weiss, was darunter zu verstehen ist.

    Eine «europäische Lösung» nämlich wurde auch im Falle Mazedoniens gewählt, nachdem diese südlichste jugoslawische Nachfolgerepulik vor über vier Jahren haarscharf an einem Bürgerkrieg vorbeigekommen war. In diesem Falle allerdings unterscheidet sich das in dem Abkommen von Ohrid festgelegte Vorgehen von jenem in Bosnien insofern, als in Mazedonien an einem starken Einheitsstaat festgehalten wird. Doch der marginalisierten albanischen Minderheit wurde eine verbesserte Beteiligung im Staatsdienst garantiert. Weiter sollen dezentrale Verwaltungsstrukturen die Befugnisse der Gemeinden markant erweitern. Der Prozess ist in Gang und läuft besser, als manche Kritiker zu Beginn erwartet hatten. Auch in Kosovo besteht die Erwartung, mit dem Mittel der Dezentralisierung eine europäische und damit gütliche Lösung erreichen zu können. Offen bleibt allerdings, ob europäisch nun bosnisch oder mazedonisch bedeutet, nämlich: trennen oder teilen.
    Mitrovica als Symbol

    Enver Hoxhaj befürchtet, es könnte in den kommenden Verhandlungen ein Weg nach bosnischer Vorgabe erzwungen werden. Dies würde unweigerlich zu einer Abtrennung des ausschliesslich serbisch besiedelten Nordteils der Provinz führen. Weiter wäre damit wohl auf Jahre hinaus die im Krieg von 1999 entstandene ethnisch begründete Teilung der Stadt Mitrovica besiegelt. Kann es sein, dass fünfzehn Jahre nach Berlins symbolhafter Wiedervereinigung auf dem Balkan eine Stadt mit europäischer Billigung auf Dauer geteilt wird? So schief ein Vergleich dieser beiden grundverschiedenen Städte auch scheinen mag, handelt es sich dennoch um eine grundsätzliche Entscheidung. Soll Kosovos Bevölkerung unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft zu einem Nebeneinanderleben innerhalb gemeinsamer Verwaltungsstrukturen angehalten werden? Oder ist die Lösung ein ethnisches Auseinanderdriften in eine vage Zukunft unter dem Vorzeichen europäischer Integration? Beide Optionen sind offen. In Hoxhajs Meinung könnten die Verhandlungen Jahre dauern.

    Eine solche zeitliche Perspektive entspricht nicht dem Willen der internationalen Akteure, die seit Monaten das Kosovo-Dossier endlich schliessen möchten. Insbesondere von Seiten der USA, aber auch von den in der sogenannten Kontaktgruppe vereinten europäischen Staaten (Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und Italien) besteht der Wunsch nach einer raschen Lösung. Nicht zuletzt darum, weil die gegen 20 000 in Kosovo stationierten Truppen anderswo eingesetzt werden könnten und auch die zivile Friedenssicherung mit ihrem Heer von internationalen Funktionären und Experten Unsummen verschlingt, die weit sinnvoller in den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Provinz investiert würden. Ein baldiger Verhandlungsabschluss liegt aber auch darum im Interesse der sogenannten internationalen Gemeinschaft, weil sich im Falle einer Fortdauer des ungeklärtem Status von Kosovo die Unzufriedenheit der arbeitslosen albanischen Bevölkerungsmehrheit einmal mehr in einer Gewaltexplosion entladen könnte, was ein kostspieliges Krisenmanagement erforderte.
    Verhandelbare Unabhängigkeit

    Unter diesen Vorzeichen ist es nicht erstaunlich, dass von internationaler Seite dem seit vier Jahren bereits vorliegenden Konzept einer bedingten Unabhängigkeit Kosovos wieder Beachtung zuteil wird. Eine Vorreiterrolle diesbezüglich hat die offizielle Schweiz bereits vor Monaten mit ihrer Position übernommen, wonach eine Rückkehr Kosovos unter serbische Herrschaft undenkbar sei. Vor kurzem hat sich nun auch Sloweniens Präsident Drnovsek in ähnlichem Sinne geäussert. Obwohl die Konditionen einer solchen Unabhängigkeit Verhandlungssache wären, stossen sämtliche in diese Richtung zielenden Vorstösse auf die einhellige Ablehnung der Politiker in Belgrad. Unter der Führung des nationalkonservativen serbischen Ministerpräsidenten Kostunica wird derzeit eine propagandistische Gegenoffensive vorbereitet. Kosovo sei ein integraler Teil Serbiens, lautet die Botschaft, daran lasse sich nie und nimmer rütteln. Ob sich die internationalen Entscheidungsträger von solcher Rhetorik beeinflussen lassen?



    http://www.nzz.ch/2005/10/25/al/articleD9D1N.html

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