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Krajina: Ehem. Kriegsgebiet droht menschenleer zu werden

Erstellt von mi_srbi, 19.12.2006, 17:32 Uhr · 130 Antworten · 4.734 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    16.12.2006
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    Krajina: Ehem. Kriegsgebiet droht menschenleer zu werden

    Kroatien: Ehemalige Kriegsgebiete drohen menschenleer zu werden

    UNHCR und Rotes Kreuz: Wirtschaftliche Verbesserung der betroffenen Landesteile notwendig

    Zagreb/Wien - Eine nachhaltige Rückkehr der Flüchtigen und Vertriebenen in den vom Krieg betroffenen Gebieten Kroatiens können ohne eine wirtschaftlichen Verbesserung der Situation in den betreffenden Landesteilen - Knin-Gospic und Sisak-Vukovar - nicht erfolgen. Das war der Tenor einer Konferenz des UNO-Flüchtlingskommissariats UNHCR und des kroatischen Roten Kreuzes in Zagreb, so die kroatische Nachrichtenagentur Hina.

    Obwohl 128.000 Flüchtlinge in die betroffenen Gebiete zurückgekehrt sind, ist der UNHCR-Repräsentant in Kroatien, Jean-Claude Concolato über die Demographie der Rückkehrer besorgt. Eine UNHCR-Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Zagreber Universität zeigte, dass mehr als die Hälfte dieser Menschen über 65 Jahre alt ist. Außerdem seien seit 1999 zehn Prozent der registrierten Rückkehrer gestorben.

    EU-Förderfonds

    Sollte es zu keiner Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage kommen, dann könnten diese Regionen in den nächsten beiden Jahrzehnten menschenleer werden, führte Concolato aus. Eine Abhilfe der Situation könnten die EU-Förderfonds bringen.

    Milivoj Mikulic, vom Ministerium für Verkehr und Entwicklung betonte, dass Kroatien die Rückkehr der eigenen Volksgruppe weitgehend abgeschlossen hat. Derzeit bemühe man sich um die Rückkehr der serbischen Flüchtlinge aus Kroatien. Mikulic erinnerte, dass während des Krieges rund 196.000 Häuser beschädigt oder vernichtet worden sind. Insgesamt wurden bis dato 142.000 Familienhäuser und Wohnungen wieder in Stand gesetzt. Dies habe 15,5 Mrd. Kuna (2,1 Mrd. Euro) gekostet. In die soziale und kommunale Infrastruktur flossen weiter 500 Mio. Kuna, für 2007 sind weitere 844 Mio. Kuna budgetiert worden.

    Laut Nenad Javornik, Präsident des Roten Kreuzes in Kroatien, haben während der kroatischen Militäraktion "Blitz" ("Blijesak"/Mai 1995) zwischen 18.000 und 20.000 Serben das Land verlassen. Der Militärschlag "Sturm" ("Oluja"/August 1995) vertrieb weitere 200.000 Serben.

    Bis Ende 2005 sind laut seinen Angaben 133.621 Menschen aus dem Ausland in ihre Häuser zurückgekehrt und weitere 240.736 Menschen aus anderen Landesteilen Kroatiens, berichtete die serbische Nachrichtenagentur Tanjug von der Konferenz in Zagreb.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2701393


    Ich würde mich freuen wenn die Krajisnici wieder zurück kehren in die Krajina auch wenn sie unter der kroatischen Besatzung leben.So würden wir dort wieder eine solide Minderheit bilden wie zB heute noch in Vukovar.

    Jedoch sehen meistens die jungen Leute kein Leben dort,schade eigentlich.Kroatien muss aufpassen das das Gebiet nicht wirklich leer wird.

  2. #2

    Registriert seit
    14.12.2005
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    9.450

    Re: Krajina: Ehem. Kriegsgebiet droht menschenleer zu werden

    Zitat Zitat von mi_srbi
    Ich würde mich freuen wenn die Krajisnici wieder zurück kehren in die Krajina auch wenn sie unter der kroatischen Besatzung leben
    Welche kroatische Besatzung??? Das ist kroatisches Land das die Krajina Serben nehmen wollten!! Sie haben angefagen die Kroaten aus ihren Land und Häusern zu vertreiben!!
    Ich finde die Serben sollten dankbar sein wieder zurückkehren zu dürfen!!!

  3. #3

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    1.620

  4. #4

    Registriert seit
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    1.896

    Re: Krajina: Ehem. Kriegsgebiet droht menschenleer zu werden

    Zitat Zitat von SAmo_JoSip
    Zitat Zitat von mi_srbi
    Ich würde mich freuen wenn die Krajisnici wieder zurück kehren in die Krajina auch wenn sie unter der kroatischen Besatzung leben
    Welche kroatische Besatzung??? Das ist kroatisches Land das die Krajina Serben nehmen wollten!! Sie haben angefagen die Kroaten aus ihren Land und Häusern zu vertreiben!!
    Ich finde die Serben sollten dankbar sein wieder zurückkehren zu dürfen!!!
    Die Krajina Serben sind keine Ausländer in der Krajina,sie leben dort 500 Jahre und haben das Gebiet gegen die Türken verteidigt über Jahrhunderte.

    Daher steht es ihnen zu,ich denke die Kroaten haben angefagen serbische Fahnen von den Häusenr zu reisen ect.. Die Krajisnici waren zu recht erschreckt weil sie wissen was ihr ihnen 50 Jahre zu vor angetan habt.

  5. #5
    Avatar von Gugi

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    27.09.2005
    Beiträge
    9.254
    manmanman...immerwieder diese dummen streitereien von kindern die keine ahnung haben wie ein plumpsklo funkt!!!


    Jungens...lernt erstmal wie man miteinander in einer normal tonart diskutiert bevor ihr solche themen aufgreift!!!

  6. #6

    Registriert seit
    21.11.2006
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    151
    Gibt es in Bosnien auch sowas?
    Also Gebiete die "Menschenleer" sind weil man zu Kriegszeiten viele Vertrieben hat?
    Also ich weis von einen Dorf in Bosnien (weis den Namen nicht mehr) weil ein Bekannter von dort kommt. Aber gibt es auch große Gebiete, wie in Kroatien ?

  7. #7

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    14.07.2004
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    9.454

    Re: Krajina: Ehem. Kriegsgebiet droht menschenleer zu werden

    Zitat Zitat von mi_srbi
    Kroatien: Ehemalige Kriegsgebiete drohen menschenleer zu werden

    UNHCR und Rotes Kreuz: Wirtschaftliche Verbesserung der betroffenen Landesteile notwendig

    Zagreb/Wien - Eine nachhaltige Rückkehr der Flüchtigen und Vertriebenen in den vom Krieg betroffenen Gebieten Kroatiens können ohne eine wirtschaftlichen Verbesserung der Situation in den betreffenden Landesteilen - Knin-Gospic und Sisak-Vukovar - nicht erfolgen. Das war der Tenor einer Konferenz des UNO-Flüchtlingskommissariats UNHCR und des kroatischen Roten Kreuzes in Zagreb, so die kroatische Nachrichtenagentur Hina.

    Obwohl 128.000 Flüchtlinge in die betroffenen Gebiete zurückgekehrt sind, ist der UNHCR-Repräsentant in Kroatien, Jean-Claude Concolato über die Demographie der Rückkehrer besorgt. Eine UNHCR-Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Zagreber Universität zeigte, dass mehr als die Hälfte dieser Menschen über 65 Jahre alt ist. Außerdem seien seit 1999 zehn Prozent der registrierten Rückkehrer gestorben.

    EU-Förderfonds

    Sollte es zu keiner Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage kommen, dann könnten diese Regionen in den nächsten beiden Jahrzehnten menschenleer werden, führte Concolato aus. Eine Abhilfe der Situation könnten die EU-Förderfonds bringen.

    Milivoj Mikulic, vom Ministerium für Verkehr und Entwicklung betonte, dass Kroatien die Rückkehr der eigenen Volksgruppe weitgehend abgeschlossen hat. Derzeit bemühe man sich um die Rückkehr der serbischen Flüchtlinge aus Kroatien. Mikulic erinnerte, dass während des Krieges rund 196.000 Häuser beschädigt oder vernichtet worden sind. Insgesamt wurden bis dato 142.000 Familienhäuser und Wohnungen wieder in Stand gesetzt. Dies habe 15,5 Mrd. Kuna (2,1 Mrd. Euro) gekostet. In die soziale und kommunale Infrastruktur flossen weiter 500 Mio. Kuna, für 2007 sind weitere 844 Mio. Kuna budgetiert worden.

    Laut Nenad Javornik, Präsident des Roten Kreuzes in Kroatien, haben während der kroatischen Militäraktion "Blitz" ("Blijesak"/Mai 1995) zwischen 18.000 und 20.000 Serben das Land verlassen. Der Militärschlag "Sturm" ("Oluja"/August 1995) vertrieb weitere 200.000 Serben.

    Bis Ende 2005 sind laut seinen Angaben 133.621 Menschen aus dem Ausland in ihre Häuser zurückgekehrt und weitere 240.736 Menschen aus anderen Landesteilen Kroatiens, berichtete die serbische Nachrichtenagentur Tanjug von der Konferenz in Zagreb.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2701393


    Ich würde mich freuen wenn die Krajisnici wieder zurück kehren in die Krajina auch wenn sie unter der kroatischen Besatzung leben.So würden wir dort wieder eine solide Minderheit bilden wie zB heute noch in Vukovar.

    Jedoch sehen meistens die jungen Leute kein Leben dort,schade eigentlich.Kroatien muss aufpassen das das Gebiet nicht wirklich leer wird.

    auch wenn sie unter der kroatischen Besatzung leben
    tja die Albaner mussten auch unter serbischer Besatzung leben...aber damit ist schluss.....




    Die Krajina Serben sind keine Ausländer in der Krajina,sie leben dort 500 Jahre und haben das Gebiet gegen die Türken verteidigt über Jahrhunderte.
    welche Krajina....so etwas gibt es Kroatien nicht....vielleicht in Serbien ?


    Daher steht es ihnen zu,ich denke die Kroaten haben angefagen serbische Fahnen von den Häusenr zu reisen ect.. Die Krajisnici waren zu recht erschreckt weil sie wissen was ihr ihnen 50 Jahre zu vor angetan habt.
    Siehste ...und jetzt leben sie in Serbien ...glücklich und zufrieden...und niemand erschreckt sie....

  8. #8
    Grasdackel
    Besser menschenleer als die.

  9. #9

    Registriert seit
    16.12.2006
    Beiträge
    1.896

    Re: Krajina: Ehem. Kriegsgebiet droht menschenleer zu werden

    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von mi_srbi
    Kroatien: Ehemalige Kriegsgebiete drohen menschenleer zu werden

    UNHCR und Rotes Kreuz: Wirtschaftliche Verbesserung der betroffenen Landesteile notwendig

    Zagreb/Wien - Eine nachhaltige Rückkehr der Flüchtigen und Vertriebenen in den vom Krieg betroffenen Gebieten Kroatiens können ohne eine wirtschaftlichen Verbesserung der Situation in den betreffenden Landesteilen - Knin-Gospic und Sisak-Vukovar - nicht erfolgen. Das war der Tenor einer Konferenz des UNO-Flüchtlingskommissariats UNHCR und des kroatischen Roten Kreuzes in Zagreb, so die kroatische Nachrichtenagentur Hina.

    Obwohl 128.000 Flüchtlinge in die betroffenen Gebiete zurückgekehrt sind, ist der UNHCR-Repräsentant in Kroatien, Jean-Claude Concolato über die Demographie der Rückkehrer besorgt. Eine UNHCR-Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Zagreber Universität zeigte, dass mehr als die Hälfte dieser Menschen über 65 Jahre alt ist. Außerdem seien seit 1999 zehn Prozent der registrierten Rückkehrer gestorben.

    EU-Förderfonds

    Sollte es zu keiner Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage kommen, dann könnten diese Regionen in den nächsten beiden Jahrzehnten menschenleer werden, führte Concolato aus. Eine Abhilfe der Situation könnten die EU-Förderfonds bringen.

    Milivoj Mikulic, vom Ministerium für Verkehr und Entwicklung betonte, dass Kroatien die Rückkehr der eigenen Volksgruppe weitgehend abgeschlossen hat. Derzeit bemühe man sich um die Rückkehr der serbischen Flüchtlinge aus Kroatien. Mikulic erinnerte, dass während des Krieges rund 196.000 Häuser beschädigt oder vernichtet worden sind. Insgesamt wurden bis dato 142.000 Familienhäuser und Wohnungen wieder in Stand gesetzt. Dies habe 15,5 Mrd. Kuna (2,1 Mrd. Euro) gekostet. In die soziale und kommunale Infrastruktur flossen weiter 500 Mio. Kuna, für 2007 sind weitere 844 Mio. Kuna budgetiert worden.

    Laut Nenad Javornik, Präsident des Roten Kreuzes in Kroatien, haben während der kroatischen Militäraktion "Blitz" ("Blijesak"/Mai 1995) zwischen 18.000 und 20.000 Serben das Land verlassen. Der Militärschlag "Sturm" ("Oluja"/August 1995) vertrieb weitere 200.000 Serben.

    Bis Ende 2005 sind laut seinen Angaben 133.621 Menschen aus dem Ausland in ihre Häuser zurückgekehrt und weitere 240.736 Menschen aus anderen Landesteilen Kroatiens, berichtete die serbische Nachrichtenagentur Tanjug von der Konferenz in Zagreb.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2701393


    Ich würde mich freuen wenn die Krajisnici wieder zurück kehren in die Krajina auch wenn sie unter der kroatischen Besatzung leben.So würden wir dort wieder eine solide Minderheit bilden wie zB heute noch in Vukovar.

    Jedoch sehen meistens die jungen Leute kein Leben dort,schade eigentlich.Kroatien muss aufpassen das das Gebiet nicht wirklich leer wird.

    auch wenn sie unter der kroatischen Besatzung leben
    tja die Albaner mussten auch unter serbischer Besatzung leben...aber damit ist schluss.....




    Die Krajina Serben sind keine Ausländer in der Krajina,sie leben dort 500 Jahre und haben das Gebiet gegen die Türken verteidigt über Jahrhunderte.
    welche Krajina....so etwas gibt es Kroatien nicht....vielleicht in Serbien ?


    Daher steht es ihnen zu,ich denke die Kroaten haben angefagen serbische Fahnen von den Häusenr zu reisen ect.. Die Krajisnici waren zu recht erschreckt weil sie wissen was ihr ihnen 50 Jahre zu vor angetan habt.
    Siehste ...und jetzt leben sie in Serbien ...glücklich und zufrieden...und niemand erschreckt sie....

    Was ist wenn sie aber in ihrer Krajina leben wollen wo sie 50 Jahre leben?

  10. #10
    Grasdackel

    Re: Krajina: Ehem. Kriegsgebiet droht menschenleer zu werden

    Zitat Zitat von mi_srbi
    Was ist wenn sie aber in ihrer Krajina leben wollen wo sie 50 Jahre leben?

    Das geht auf gar keinen Fall.
    Da es keine "Krajina" gibt kann da auch niemand leben.

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