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Krieg in Südamerika immer Wahrscheinlicher

Erstellt von EnverPasha, 26.07.2010, 01:29 Uhr · 11 Antworten · 914 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Krieg in Südamerika immer Wahrscheinlicher

    Angst vor Krieg in Südamerika

    Die Krise zwischen Venezuela und Kolumbien droht weiter zu eskalieren. Die Internationale Gemeinschaft, allen voran UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die beiden Länder zur Mäßigung auf. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen, sprach Venezuelas Präsident Hugo Chávez auch von Krieg.

    Venezuelas Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien hat Befürchtungen vor einem bewaffneten Konflikt zwischen den südamerikanischen Nachbarländern geschürt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte beide Länder zum Dialog auf, Brasiliens Staatschef Luiz Inacio Lula da Silva verlangte eine „diplomatische Lösung“. Das Auswärtige Amt in Berlin appellierte am Freitag an alle Beteiligten, eine Eskalation zu vermeiden.

    Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hatte Kolumbiens Diplomaten am Donnerstag 72 Stunden Zeit gegeben, das Land zu verlassen. Gleichzeitig hatte er die Schließung der venezolanischen Botschaft in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá angekündigt und die Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Grund sind Vorwürfe der Regierung in Bogotá, Venezuela beherberge kolumbianische Rebellen.

    Ban rief nach Angaben seines Sprechers alle Seiten „zur Mäßigung auf, damit die Situation auf friedliche Weise gelöst werden kann“. Lula teilte Chávez in einem Telefonat seine Besorgnis mit, wie seine Sprecherin sagte. Das Auswärtige Amt in Berlin drückt die Hoffnung aus, dass die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zur Entschärfung des Streit beitragen werde. „Wir können an alle Seiten nur appellieren, eine Eskalation zu vermeiden“, sagte ein Sprecher. Die spanische Regierung hoffte, dass Kolumbien und Venezuela ihre Auseinandersetzung „so schnell wie möglich“ beseitigen.

    Auf dem amerikanischen Kontinent wurde die Verantwortung für die Spannungen unterschiedlich bewertet. Die mit Kolumbien verbündeten USA kritisierten, der Abbruch der diplomatischen Beziehungen sei „nicht die richtige Art“, mögliche Vorwürfe zu äußern. Boliviens Präsident Evo Morales nahm Chávez dagegen in Schutz und nannte Kolumbiens scheidenden Präsidenten Alvaro Uribe einen „Lakaien des Imperialismus“. Ecuador berief ein Treffen der Außenminister der regionalen Staatengemeinschaft Unasur ein, um die „ernsthaften Attacken“ der kolumbianischen Regierung gegen die Souveränität Venezuelas zu „verurteilen“.

    Uribe hatte vergangene Woche erklärt, es gebe Beweise dafür, dass sich vier Führer der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) und ein Vertreter der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) auf venezolanischem Staatsgebiet befänden. In einer Sitzung der OAS in Washington hatte Kolumbien die Vorwürfe bekräftigt. Demnach befinden sich angeblich 1500 kolumbianische Rebellen in Venezuela. Die kolumbianische Regierung vermutet außerdem dutzende Rebellenlager in dem Land.

    Bei einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast von Caracas hatte Chávez Uribe am Donnerstag vorgeworfen, mit seinen Äußerungen einen Krieg vom Zaun brechen zu wollen. Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen geschehe aus „Würde“ gegenüber den kolumbianischen Vorwürfen. „Wenn es einen Krieg mit Kolumbien geben sollte, werde wir weinend in diesen Krieg ziehen – aber wir werden es tun“, warnte Chávez.



    OAS-Generalsekretär José Miguel Insulza erklärte, er hoffe, beide Länder würden ihren Streit beilegen und sich „in den kommenden Tagen“ verständigen. Das Verhältnis zwischen Kolumbien und Venezuela ist immer wieder von Spannungen geprägt. Im vergangenen Sommer hatten beide Länder ihre diplomatischen Beziehungen eingefroren, nachdem Kolumbien mit den USA eine Militärkooperation vereinbart hatte. 2008 hatte ein kolumbianischer Angriff auf ein FARC-Lager in Ecuador die Region an den Rand eines bewaffneten Konflikts gebracht.

    Venezuela-Kolumbien-Krise: Angst vor Krieg in Südamerika - Weitere Meldungen - FOCUS Online

  2. #2

    Registriert seit
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    1.780
    Venezuela-Präsident Chavez hat mehr Öl als die Scheichs!

    21.07.2010 - 17:55 UHR
    Mit dieser Nachricht hätte wohl niemand gerechnet! Und wenn die stimmt, dürfte sich Venezuela keine Sorgen um seine finanzielle Zukunft machen...
    US-Geologen des USGS (U.S. Geological Survey) schätzen, dass 513 Milliarden Barrel Öl in den Tiefen des Orinoko-Gürtels in Venezuela schlummern.
    Zum Vergleich: Die Ölreserven Saudi-Arabiens beziffern sich auf gerade mal 260 Mrd. Barrel. Die venezolanische Menge wäre folglich doppelt so hoch und Venezuela der größte Öllieferant aller Opec-Staaten außerhalb des Mittleren Ostens!


    US-Forscher behaupten: Venezuela-Präsident Hugo Chavez hat mehr Öl als die Scheichs! - Wirtschaft - Bild.de

  3. #3
    Baader
    Bullshit.

    Hunde die bellen, beissen nicht.

    Das Sprichwort kann man auf Venezuela, Russland, Iran und Nordkorea sehr gut anwenden.

  4. #4
    Kelebek


    ...will help

  5. #5

    Registriert seit
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    1.780
    Venezuela ist eben näher als Irak. Kein wunder das USA, Kolumbien mit Waffen beliefert.

    Deswegen auch die drohungen von Chavez

  6. #6
    Baader
    Zitat Zitat von LION Beitrag anzeigen
    Venezuela ist eben näher als Irak. Kein wunder das USA, Kolumbien mit Waffen beliefert.

    Deswegen auch die drohungen von Chavez
    Und jetzt?

    In Venezuela sind Stromausfälle fast schon an der Tagesordnung. Und so ein Land will den USA drohen?

  7. #7

    Registriert seit
    30.04.2010
    Beiträge
    1.780
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Und jetzt?

    In Venezuela sind Stromausfälle fast schon an der Tagesordnung. Und so ein Land will den USA drohen?
    Angriff ist die beste Verteidigung. Wenn statt Chavez eine Pussy regiert wär Venezuela schon längst sklave von den USA

  8. #8
    Avatar von CoolinBan

    Registriert seit
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    3.526
    macht macht oft geisteskrank, siehe chavez.

  9. #9
    Avatar von Thrakian

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    2.437
    kacke sowas, die laufen uns balkaner den rang ab.

  10. #10
    Yunan
    Zitat Zitat von LION Beitrag anzeigen
    Venezuela-Präsident Chavez hat mehr Öl als die Scheichs!

    21.07.2010 - 17:55 UHR
    Mit dieser Nachricht hätte wohl niemand gerechnet! Und wenn die stimmt, dürfte sich Venezuela keine Sorgen um seine finanzielle Zukunft machen...
    US-Geologen des USGS (U.S. Geological Survey) schätzen, dass 513 Milliarden Barrel Öl in den Tiefen des Orinoko-Gürtels in Venezuela schlummern.
    Zum Vergleich: Die Ölreserven Saudi-Arabiens beziffern sich auf gerade mal 260 Mrd. Barrel. Die venezolanische Menge wäre folglich doppelt so hoch und Venezuela der größte Öllieferant aller Opec-Staaten außerhalb des Mittleren Ostens!


    US-Forscher behaupten: Venezuela-Präsident Hugo Chavez hat mehr Öl als die Scheichs! - Wirtschaft - Bild.de
    Wenn das so sein sollte und nicht nur wieder eine Falschmeldung der Bildzeitung ist, dann wäre die Position der USA in diesem Konflikt interessant. Wenn die einmal Öl gerochen haben, lassen sie nicht mehr locker.

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