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«Die Kriegstreiber SRS und SPS»

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 05.12.2006, 16:22 Uhr · 36 Antworten · 1.350 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    «Die Kriegstreiber SRS und SPS»

    Liebe SRS Wähler,so was wollt ihr Serbien zu muten? Ihr spinnt total...



    Belgrad/dpa. Die Parteien des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, die in den 90er Jahren das Land in Bürgerkriege und internationale Isolation geführt hatten, greifen wieder nach der Regierungsmacht. Ende Januar wollen die nationalistische Radikale Partei (SRS) und die Sozialisten (SPS) Milosevics, der im März 2006 im Gefängnis des UN-Kriegsverbrechertribunals gestorben war, die Parlamentswahlen in Serbien gewinnen. Jetzt haben sie ihr Programm vorgelegt, und es ist klar wie schon lange nicht mehr: Zur Schaffung eines Großserbiens seien auch neue Kriege nicht auszuschließen, heißt es darin.

    «Die Kriegstreiber SRS und SPS», titelte am Dienstag die Belgrader Zeitung «Blic» und schrieb über den Milosevic-Nachfolger Ivica Dacic an der Spitze der Sozialisten: «Vielleicht will Dacic ein neuer Slobodan werden, aber einer reicht uns!» Der wiederholte seine Kriegsdrohung, sollte die abtrünnige südserbische Albaner-Provinz Kosovo wie geplant im Frühjahr unabhängig werden. «Wir werden doch nicht ruhig zusehen, wie man uns Territorium wegnimmt.» Und der Radikalen-Vorsitzende Tomislav Nikolic kündigte am gleichen Tag an, Serbien werde sofort die diplomatischen Beziehungen mit jedem Land abbrechen, das das Kosovo anerkennt.

    Der vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal angeklagte serbische Nationalist Vojislav Seselj hatte vergangenes Wochenende seine Getreuen noch einmal auf das Parteiprogramm eingeschworen. «Kein Abrücken vom Konzept eines Großserbien», die «Befreiung» der in den Bürgerkriegen verlorenen serbischen Gebiete in Kroatien und Bosnien sowie die «Vereinigung aller serbischen Länder» in einem Staat, steht im «Testament» des Radikalenführers. Darin enthalten ist auch die strikte Ablehnung von NATO und EU sowie die Zusammenarbeit «mit China, Indien und allen arabischen, südamerikanischen und afrikanischen Staaten, die sich der amerikanischen Hegemonie widersetzen».

    «Wir werden alles aus dem Seselj-Testament erfüllen», kündigte dessen Stellvertreter Nikolic am Dienstag in der Zeitung «Press» in Belgrad an. «Es gibt so viele Länder, die sich dem Terror der USA entgegenstellen», begründete der Politiker die geplanten neuen außenpolitischen Allianzen Serbiens, sollten die Radikalen wirklich an die Macht kommen.

    Neueste Meinungsumfragen schließen das nicht aus. Bei niedriger Wahlbeteiligung, womit nach allen Erfahrungen gerechnet wird, könnten die Radikalen es zusammen mit den Sozialisten schaffen. Die Ablehnung der EU sitzt so tief, weil Brüssel nach Sicht von Nikolic die Serben zu «unterwürfigen Knechten» in einer «Kolonie» herabgestuft hat.

    «Die Sozialisten und Radikalen ziehen ihre letzte Waffe aus dem Ärmel» im Kampf um die Mehrheit, kommentiert der Politikprofessor Zoran Stojiljkovic. Die demokratischen Parteien haben denn auch die Parlamentswahl zur Richtungsentscheidung hochstilisiert. Serbien stehe vor der Rückkehr in die dunkle Milosevic-Zeit mit Auslandssanktionen, Hyperinflation sowie der Kooperation von Politik und Mafia oder könne sich als modernes Land auf den Weg nach Europa machen. Nicht nur mit Blick auf die marode serbische Armee heißt es unisono in diesem Lager: «Das Kriegsgeschrei hat keinen langen Atem.»

    QUELLE

  2. #2
    Grasdackel

    Serben drohen mit Krieg

    Serbiens Nationale drohen mit neuem Krieg
    Von Thomas Brey

    Belgrad - Die Parteien des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, die in den 90er Jahren das Land in Bürgerkriege und internationale Isolation geführt hatten, greifen wieder nach der Regierungsmacht. Ende Januar wollen die nationalistische Radikale Partei (SRS) und die Sozialisten (SPS) Milosevics, der im März 2006 im Gefängnis des UN- Kriegsverbrechertribunals gestorben war, die Parlamentswahlen in Serbien gewinnen. Jetzt haben sie ihr Programm vorgelegt, und es ist klar wie schon lange nicht mehr: Zur Schaffung eines Großserbiens seien auch neue Kriege nicht auszuschließen, heißt es darin.

    „Die Kriegstreiber SRS und SPS“, titelte am Dienstag die Belgrader Zeitung „Blic“ und schrieb über den Milosevic-Nachfolger Ivica Dacic an der Spitze der Sozialisten: „Vielleicht will Dacic ein neuer Slobodan werden, aber einer reicht uns!“ Der wiederholte seine Kriegsdrohung, sollte die abtrünnige südserbische Albaner-Provinz Kosovo wie geplant im Frühjahr unabhängig werden. „Wir werden doch nicht ruhig zusehen, wie man uns Territorium wegnimmt.“ Und der Radikalen-Vorsitzende Tomislav Nikolic kündigte am gleichen Tag an, Serbien werde sofort die diplomatischen Beziehungen mit jedem Land abbrechen, das das Kosovo anerkennt.

    Der vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal angeklagte serbische Nationalist Vojislav Seselj hatte vergangenes Wochenende seine Getreuen noch einmal auf das Parteiprogramm eingeschworen. „Kein Abrücken vom Konzept eines Großserbien“, die „Befreiung“ der in den Bürgerkriegen verlorenen serbischen Gebiete in Kroatien und Bosnien sowie die „Vereinigung aller serbischen Länder“ in einem Staat, steht im „Testament“ des Radikalenführers. Darin enthalten ist auch die strikte Ablehnung von NATO und EU sowie die Zusammenarbeit „mit China, Indien und allen arabischen, südamerikanischen und afrikanischen Staaten, die sich der amerikanischen Hegemonie widersetzen“.

    „Wir werden alles aus dem Seselj-Testament erfüllen“, kündigte dessen Stellvertreter Nikolic am Dienstag in der Zeitung „Press“ in Belgrad an. „Es gibt so viele Länder, die sich dem Terror der USA entgegenstellen“, begründete der Politiker die geplanten neuen außenpolitischen Allianzen Serbiens, sollten die Radikalen wirklich an die Macht kommen. Neueste Meinungsumfragen schließen das nicht aus. Bei niedriger Wahlbeteiligung, womit nach allen Erfahrungen gerechnet wird, könnten die Radikalen es zusammen mit den Sozialisten schaffen. Die Ablehnung der EU sitzt so tief, weil Brüssel nach Sicht von Nikolic die Serben zu „unterwürfigen Knechten“ in einer „Kolonie“ herabgestuft hat.

    „Die Sozialisten und Radikalen ziehen ihre letzte Waffe aus dem Ärmel“ im Kampf um die Mehrheit, kommentiert der Politikprofessor Zoran Stojiljkovic. Die demokratischen Parteien haben denn auch die Parlamentswahl zur Richtungsentscheidung hochstilisiert. Serbien stehe vor der Rückkehr in die dunkle Milosevic-Zeit mit Auslandssanktionen, Hyperinflation sowie der Kooperation von Politik und Mafia oder könne sich als modernes Land auf den Weg nach Europa machen. Nicht nur mit Blick auf die marode serbische Armee heißt es unisono in diesem Lager: „Das Kriegsgeschrei hat keinen langen Atem.“ (dpa)


    http://www.sz-online.de/nachrichten/...asp?id=1343039

  3. #3
    Samoti
    Ich kaufe ein L wie Lächerlich

  4. #4
    Avatar von albaner

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    3.862
    die werden nicht angreiffen , wenn doch werden die sehen was die davon haben.

  5. #5

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    8.965
    Ich kaufe ein H wie HAHAHAHAHAH!!! 8) 8) 8)

  6. #6
    Avatar von Yutaka

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    4.998
    Lächerlich gar nix wird mehr passieren, Serbien ist wirtschaftlich wie finanziell komplett am Boden wie viele andere Balkanländer auch.

    Mal schauen wie die Wahlen ausgehen.


    Das mit Krieg etc. ist Medienmüll mehr nicht

  7. #7
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    8.141
    Zitat Zitat von T1tt0l4r00c4
    Das mit Krieg etc. ist Medienmüll mehr nicht
    Endlich mal kann ich dir Recht geben 8O

  8. #8

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    9.454
    Ich kauf mir ein U .....UUUUUUUUUUUUUUH...

    @Lieblingskrajisnik

    Was versprichst du dir von der SRS ?

  9. #9
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    8.141
    Zitat Zitat von Metkovic
    @Lieblingskrajisnik

    Was versprichst du dir von der SRS ?
    Lügen

  10. #10

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    9.454
    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Zitat Zitat von Metkovic
    @Lieblingskrajisnik

    Was versprichst du dir von der SRS ?
    Lügen
    Wieso ? gibt es was schöneres als mit armija srpska wieder in Knin einzumaschieren ? und Benkovac Kroatenfrei zu machen ?

    dein Messias Vojislav S. wird es schon richten...

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