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Kriegsverbrecher Ante Gotovina in Den Haag!

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 08.12.2005, 20:19 Uhr · 150 Antworten · 12.486 Aufrufe

  1. #141
    jugo-jebe-dugo
    12.12.2005


    Gotovina: "Nicht schuldig, Euer Ehren"
    Kroatischer Ex-General weist vor Tribunal alle sieben Anklagepunkte zurück - Proteste gegen seine Festnahme unterdessen abgeflaut


    Gotovina plädiert auf "nicht schuldig"

    Den Haag - Der kroatische General Ante Gotovina hat sich am Montag vor dem Haager UNO-Kriegsverbrechertribunal für "nicht schuldig" im Sinne der sieben Anklagepunkte erklärt. Das meldete die kroatische Nachrichtenagentur Hina. Dem General wird der Tod von 150 Serben und die Vertreibung von 150.000 Serben bei der "Operation Sturm" ("Oluja") zur Rückeroberung der Krajina 1995 zur Last gelegt.


    Erstmals Tribunal vorgeführt

    Gotovina war am Montag erstmals einem Richter des UN-Tribunals in Den Haag vorgeführt worden. Ihm werden sieben Fälle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt. Er erklärte zu allen Punkten: "Nicht schuldig, Euer Ehren". In der überwiegend von Serben bewohnten Region im Osten Kroatiens fand 1995 eine der letzten Offensiven des Balkankriegs statt. Die Forderung nach Gotovinas Auslieferung hatte in diesem Jahr die Aufnahme von Beitrittsgesprächen der EU mit Kroatien verzögert.

    Mit Gotovinas Festnahme steigt der Druck auf die serbische Regierung, die Suche nach dem einstigen Volksgruppenführer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, und Exgeneral Ratko Mladic zu verstärken. Die beiden sind gemeinsam mit vier weiteren Serben die letzten Verdächtigen, die von dem UN-Tribunal noch gesucht werden. NATO-Truppen durchsuchten am Montag in Pale das Haus von Dragan Stajcic, einem früheren Redakteur des Radiosenders St. John. Er wird verdächtigt, zu dem Netzwerk zu gehören, das Karadzic auf seiner Flucht unterstützt.


    Proteste gegen Gotovina-Festnahme abgeflaut

    In der Heimatregion des an das Haager Tribunal überstellten kroatischen Generals Ante Gotovina sind die Proteste in der Nacht auf Montag wieder abgeflaut. Die Nachrichtenagentur Hina berichtete von wenigen Vorfällen. So seien sechs Autoreifen angezündet worden.

    Die lokale Organisation der HDZ (Kroatische Demokratische Gemeinschaft) erklärte, sie stehe hinter der Regierung von HDZ-Premier Ivo Sanader. Am Wochenende war bei Ausschreitungen unter anderem das Parteilokal der HDZ in Zadar mit Steinen beworfen worden. Örtliche HDZ-Politiker hatten in der Vergangenheit öfters Solidarität mit Gotovina gezeigt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2272509


    Schuldig euer Ehren

  2. #142
    jugo-jebe-dugo
    14.12.2005


    Zagreb hält einige Anklagepunkte gegen Gotovina für "unannehmbar"
    Justizministerin Skare-Ozbolt will Änderung der Klageschrift

    Zagreb - Die kroatische Justizministerin Vesna Skare-Ozbolt hat einige der Anklagepunkte gegen den kroatischen General Ante Gotovina als "unannehmbar" bezeichnet. "Anschuldigungen, wonach es 'ethnische Säuberungen' gegeben hat, sind absolut inakzeptabel", sagte Skare-Ozbolt am Dienstag im kroatischen Rundfunk.

    Zagreb habe ein Expertenteam beauftragt, das eine Änderung der Anklageschrift erreichen solle, fügte sie hinzu. Außerdem werde die kroatische Regierung das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag bitten, Gotovina bis zum Beginn seines Prozesses auf freien Fuß zu setzen. Zagreb werde die nötigen Garantien geben, sagte Skare-Ozbolt.


    Jegliche Schuld bestritten

    Bei seinem ersten Auftritt vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal hatte Gotovina am Montag jegliche Schuld bestritten. Das UN-Tribunal wirft Gotovina Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie Verfolgung, Deportation und menschenunwürdige Behandlung von Serben in Kroatien vor, außerdem Kriegsverbrechen wie Mord, Plünderung und Zerstörung. Der kroatische General war vergangene Woche nach vierjähriger Flucht auf Teneriffa gefasst worden. Ihm droht im Falleeiner Verurteilung lebenslange Haft. Ein Termin für den Prozessbeginn steht noch nicht fest.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2274551



    Umänderung der Anklageschrift und freilassung auf freien Fuss bis zur Verhandlung. ha ha
    Wie würde Obelix jetzt sagen,die soinnen die Kroaten.

  3. #143
    jugo-jebe-dugo
    18.12.2005

    Berater Del Pontes: Prozess gegen Gotovina nicht vor 2007
    Anklagen gegen ihn und die kroatischen Generäle Cermak und Markac könnten gemeinsam behandelt werden

    Zagreb - Die Anklagen gegen den vor einer Woche festgenommenen kroatischen General Ante Gotovina und gegen die Generäle Ivan Cermak und Mladen Markac könnten zusammen behandelt werden. Die gemeinsame Gerichtsverhandlung vor dem UNO-Tribunal werde dann nicht vor 2007 beginnen, erklärte Anton Nikiforov, politischer Berater von Chefanklägerin Carla del Ponte, gegenüber der kroatischen Tageszeitung "Jutarnji list" (Donnerstag-Ausgabe).

    "Die definitive Entscheidung hängt nicht von der Anwaltschaft ab, aber es ist im gemeinsamen Interesse, dass die Gerichtsverhandlung früh beginnt, weil einer der Angeklagten im Gefängnis ist", so der politische Berater der UNO-Chefanklägerin. Die Gerichtsverhandlung gegen Cermak und Markac war laut Nikiforov bis 2008 geplant.

    Markac und Cermak sind ebenso wie Gotovina wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während und nach der Operation "Sturm" zur Rückeroberung der von den Serben kontrollierten Krajina im Jahr 1995 angeklagt. Gegen Gotovina wurde im Juni 2001 Anklage erhoben. Seither war er auf der Flucht. Markac und Cermak wurden im März 2004 angeklagt. Sie stellten sich im März des Vorjahres dem UNO-Tribunal in Den Haag und wurden im Dezember bis zum Prozessbeginn freigelassen.

    derstandard.at

  4. #144
    jugo-jebe-dugo
    20.12.2005


    Gotovina durch Telefonat mit mutmaßlichem Fluchthelfer verraten?

    Auf Kanaren gefasster kroatischer General: "Habe mich nie in Franziskanerkloster versteckt"


    Zagreb/Wien - Dem kroatischen General Ante Gotovina ist wahrscheinlich ein Telefonat mit dem Geschäftsmann Hrvoje Petrac zum Verhängnis geworden. Das berichteten Medien in Kroatien am Montag unter Berufung auf Quellen in Griechenland. Petrac war Ende August im Hafen der westgriechischen Stadt Igoumenitsa verhaftet worden. Er soll führendes Mitglied eines Netzwerkes gewesen sein, das dem vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag angeklagten Gotovina bis Anfang Dezember half, einer Verhaftung zu entgehen.

    Gotovina selbst wurde am 7. Dezember in einem Hotel auf den Kanarischen Inseln festgenommen. Laut einem Bericht der griechischen Zeitung "Ta Nea" hatten die griechischen Ermittler schon länger das Mobiltelefon von Petrac überwacht. Dabei soll auch die Spur zu Gotovina entdeckt worden sein. Laut der Madrider Tageszeitung ABC bestritt der General nach seiner Festnahme gegenüber den spanischen Behörden, sich jemals in einem Franziskanerkloster versteckt zu haben.

    Er sei ein gläubiger Mensch, wurde Gotovina von spanischen Ermittlern zitiert, und hätte der Kirche mit seiner politischen Flucht niemals Schwierigkeiten bereitet. UNO-Chefanklägerin Carla del Ponte hatte mehrmals von Hinweisen gesprochen, dass sich Gotovina bei Franziskanern in Kroatien oder Bosnien-Herzegowina versteckt gehalten habe.

    Gotovina soll unter anderem für den Tod von 150 Serben und die Vertreibung von 150.000 Menschen bei der kroatischen Offensive zur Rückeroberung der Krajina 1995 verantwortlich sein. Zu den im Februar 2004 vom Haager Tribunal veröffentlichten Anklagepunkten zählen zudem Verfolgung aus politischen, ethnischen und religiösen Motiven, Mord, Plünderung und Verletzung des Kriegsrechts. Seine Flucht hatte die Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit der EU heuer mehrere Monate lang verzögert.

    Der 50-Jährige Petrac, nach dem mit internationalem Haftbefehl gefahndet wurde, war mit einem gefälschten Pass nach Griechenland eingereist. Er bestritt in ersten Aussagen, Gotovina bei der Flucht behilflich gewesen zu sein. Petrac war schon zwei Jahre auf der Flucht. In Kroatien war er 2003 in Abwesenheit zu sechs Jahren Haft wegen der Entführung des damals 16-jährigen Sohns von General Vladimir Zagorec verurteilt worden.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2280972

  5. #145
    Avatar von balkanstreams

    Registriert seit
    26.12.2005
    Beiträge
    17
    Zitat Zitat von Deki
    NEW's im kroatischen TV zu Gotovina.

    http://www.balkanstreams.de/gotovina/Project_1/Movie_00_(BH-TV1%20-%20bht%20news%20-%2008_12_05_%20-%2008_12_05).wmv

    http://www.balkanstreams.de/gotovina/Project_1/Movie_01_(HRT-TV1%20-%20%20-%2008_12_05).wmv


    Ein Serbe war auch bei der Verhaftung dabei wie es unschwer zu erkennen ist.
    DU kleiner sumadinischer Linkdieb, postest Du von meiner Seite auch die Streams, die nicht so lecker sind und (demnächst) einen serbischen General zeigen ?

    Der einzige der hier Links von mir weiterquoten darf, ist Metkovic. Und erwische ich Dich noch mal beim Linkdiebstahl, tausche ich die Files aus und SERVIER die einen ordentlichen Schwulenporno...


  6. #146
    jugo-jebe-dugo
    27.12.2005


    Rund ein Drittel der vertriebenen Serben zurückgekehrt
    Laut Behörden befinden sich zehn Jahre nach dem Krieg 118.000 von 350.000 Serben wieder in ihrer alten Heimat

    Zagreb - Zehn Jahre nach Kriegsende ist rund ein Drittel der vertriebenen Serben wieder nach Kroatien zurückgekehrt. Das berichteten kroatische Medien am Dienstag in Zagreb unter Berufung auf das staatliche Büro für Flüchtlinge. 118.000 der rund 350.000 geflüchteten Serben sind demnach wieder in ihre alte Heimat zurückgekommen.


    Voraussetzungen

    Internationale Organisationen hatten Kroatien immer wieder ermahnt, einer größeren Zahl der Serben die Rückkehr zu ermöglichen. Rückkehrer beklagten sich über zerstörte Häuser und Wohnungen, feindselige Nachbarn und Benachteiligungen bei der Arbeitssuche. Die Behandlung der Flüchtlinge nach internationalen Normen ist eine der Voraussetzungen für die angestrebte Mitgliedschaft Kroatiens in der Europäischen Union.


    Flüchtlingslager

    Nach UNO-Angaben wurden im Verlauf des Krieges nicht 350.000, sondern 280.000 Serben aus Kroatien vertrieben, die meisten während der Militäreinsätze "Sturm" sowie "Blitz" in der Krajina bzw. in Westslawonien im Mai 1995. Sie flüchteten zumeist nach Bosnien und dann weiter nach Serbien. Zehn Jahre nach Kriegsende leben dort weiterhin Zehntausende von ihnen.

    Die serbischen Behörden gingen im Sommer von einer weitaus geringeren Zahl von Rückkehrern nach Kroatien aus. Sie sprachen von 58.000. Noch immer leben in Serbien Tausende Menschen in Flüchtlingslagern, nicht nur aus Kroatien, sondern auch aus Bosnien und dem Kosovo.

    derstandard.at

  7. #147
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von balkanstreams
    Zitat Zitat von Deki
    NEW's im kroatischen TV zu Gotovina.

    http://www.balkanstreams.de/gotovina/Project_1/Movie_00_(BH-TV1%20-%20bht%20news%20-%2008_12_05_%20-%2008_12_05).wmv

    http://www.balkanstreams.de/gotovina/Project_1/Movie_01_(HRT-TV1%20-%20%20-%2008_12_05).wmv


    Ein Serbe war auch bei der Verhaftung dabei wie es unschwer zu erkennen ist.
    DU kleiner sumadinischer Linkdieb, postest Du von meiner Seite auch die Streams, die nicht so lecker sind und (demnächst) einen serbischen General zeigen ?

    Der einzige der hier Links von mir weiterquoten darf, ist Metkovic. Und erwische ich Dich noch mal beim Linkdiebstahl, tausche ich die Files aus und SERVIER die einen ordentlichen Schwulenporno...




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  8. #148
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
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    Kel nehm' ich mal an.
    Ist im PF gesperrt worden. Würde gerne den Grund wissen.

  9. #149
    Avatar von BalkanSurfer

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    Zitat Zitat von Ivo2
    Kel nehm' ich mal an.
    Ist im PF gesperrt worden. Würde gerne den Grund wissen.
    ach ein missverständnis, schreib ihm eine PN, er erklärt es dir dann genau

  10. #150

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    Muahaha...

    Der Ustascha-Held - das Bild des Jahres 2005:


    Uhh, ako bi ja bio policajac ...

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