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Kriegsverbrecher Mladic läuft immer noch frei rum...

Erstellt von Cobra, 12.06.2009, 19:21 Uhr · 32 Antworten · 1.522 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Ludjak

    Registriert seit
    20.05.2009
    Beiträge
    3.577
    [quote=michelangelo;1140599] Ich würde eher sagen das die serben sich als opfer hinstellenQUOTE]


    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Ich nehme IHN nicht in Schutz!!!Aber IHR verurteilt MEIN Volk es würde IHN schützen und DAS geht mir auf die Nerven!!!Mein Volk hat genug gelitten während den Embargos und der Bombardierungen, also lasst UNS in Frieden!!!

    1:0 für michelangelo würde ich sagen !

  2. #32
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.639
    Mladic beim Gartenfest

    Von Michael Martens, Belgrad
    DruckenVersendenSpeichernVorherige Seite

    Fröhliche Familienfeier: Ratko Mladic auf einem undatierten Video, das vom bosnischen Fernsehen gezeigt wurde

    15. Juni 2009 Am Morgen des 4. Dezember vergangenen Jahres näherte sich ein Trupp maskierter Männer einem Haus im Belgrader Stadtteil Banovo Brdo. Die Männer gehörten einer Sondereinheit des serbischen Innenministeriums an. In dem von ihnen gestürmten Haus wohnt die Familie des seit 1995 vom UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien angeklagten ehemaligen Militärführers der bosnischen Serben, Ratko Mladic.
    Der serbische Innenminister Dacic gab nach der Razzia bekannt, bei der Durchsuchung des Hauses der Familie Mladic sowie mehrerer weiterer Anwesen aus dem Umfeld des Flüchtigen seien keinerlei Hinweise gefunden worden, die auf dessen Aufenthalt in Serbien schließen ließen. Welche Unterlagen oder Hinweise die Polizei im Haus Mladic sicherstellte, blieb seinerzeit den Spekulationen serbischer Medien überlassen.
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    Auf Umwegen an die Öffentlichkeit
    Mehr als ein halbes Jahr später sind einige der damals sichergestellten Hinweise nun auf Umwegen an die Öffentlichkeit geraten. Mit großem Gebaren kündigte das bosnische Fernsehen in einer Sondersendung in der vergangenen Woche nichts weniger als eine Sensation an: Man besitze Bilder, die den angeblich seit mindestens sechs Jahren unauffindbaren Befehlshaber über das Massaker von Srebrenica dabei zeigten, wie er bis in die jüngste Zeit hinein unbehelligt und in aller Öffentlichkeit sein Pensionärsdasein in Belgrad genieße. Eine der Aufnahmen, so insinuierte der Sender in Sarajevo, stamme wahrscheinlich sogar aus dem vergangenen Winter und zeige den meistgesuchten Mann Europas bei einem fröhlichen Spaziergang.
    Zutreffend daran war zumindest, dass es sich bei dem Material um der Öffentlichkeit bisher unbekannte Filme handelte, deren Echtheit auch in Belgrad nicht bestritten wurde. Es sind Amateuraufnahmen, die einen Eindruck von dem kleinbürgerlichen Milieu vermitteln, in dem der Mann lebt, vor dem einst der halbe Balkan zitterte: Familienfeiern, Gartenfeste, Plauderrunden am Küchentisch. Mladic als Hausherr, der seine Gäste mit Schnaps bewirtet und durch harmlose Scherze unterhält. Eine der Aufnahmen ist sogar dazu geeignet, Mitleid mit dem mutmaßlichen Massenmörder zu wecken. Sie zeigt die Beerdigung von Mladics Tochter Ana, die 1994 mit 23 Jahren Selbstmord beging. Mladic wirkt da wie ein Mensch, der zur Trauer fähig ist.
    Stimmung gegen Serbien
    Zum Thema




    Seltsam ist nur, dass der bosnische Fernsehsender aus diesen Bildern die Behauptung ableitet, sie bewiesen, dass der serbische Staat noch heute die Dauerflucht Mladics decke. Es ist zwar denkbar, dass die alten Seilschaften aus der Herrschaftszeit von Slobodan Milosevic immer noch mächtig genug sind, Mladic vor dem Zugriff des Staates zu schützen, aber die neu aufgetauchten Bilder belegen nicht viel. Entweder sie sind mehrere Jahre alt, oder sie sind nicht datierbar.
    Der in der serbischen Regierung für die Zusammenarbeit mit dem Tribunal zuständige Minister Rasim Ljajic unterstellte daher, es sei dem Sender in Sarajevo vor allem darum gegangen, zu einem für das Land delikaten Zeitpunkt in der Staatengemeinschaft Stimmung gegen Serbien zu machen. Das sei den Initiatoren besonders wichtig gewesen, da der Chefankläger des Haager Tribunals, Serge Brammertz, am Montag in Luxemburg den Außenministern der EU über den Stand der Zusammenarbeit Serbiens mit seiner Behörde Auskunft gegeben hat. Das in Bosnien ausgestrahlte Material, so Ljajic, sei bei der Razzia im Dezember 2008 gefunden und im März dieses Jahres der Anklagebehörde übergeben worden.
    Zusammenarbeit mit dem Tribunal
    „Die Frage bleibt aber, warum und wie dieses Material, bevor es vor Gericht gelangte, bestimmte Fernsehsender erreichte“, so Ljajic, ein aus dem Grenzgebiet Serbiens zu Montenegro und Bosnien stammender Muslim. Er glaube zwar nicht an Verschwörungstheorien, doch gebe es offenbar Kräfte, die Serbiens Annäherung an die EU zu behindern wünschten, so der Minister. Er wiederholte die offizielle Version Belgrads, wonach Mladic im Juni 2001, nach der Überstellung Milosevics an das Tribunal, sein Belgrader Haus verlassen und sich dann etwa ein Jahr unter dem Schutz der Armee auf verschiedenen Militärstützpunkten in Serbien aufgehalten habe. Im Juni 2002 verliert sich angeblich seine Spur.
    Ein Mitarbeiter Ljajics versicherte, man werde Mladic überstellen, sobald man ihn ausfindig gemacht habe - schließlich habe Serbien schon zwei ehemalige Staatsoberhäupter (zunächst Milosevic, dann den ehemaligen serbischen Präsidenten Milan Milutinovic) sowie mehrere Generäle ausgeliefert. Tatsächlich wird die Zusammenarbeit Serbiens mit dem Tribunal weitaus besser bewertet als in den vergangenen Jahren. Brammertz hatte Anfang Juni dem UN-Sicherheitsrat darüber berichtet und gemessen an den Einschätzungen, die einst seine Vorgängerin Carla Del Ponte an gleicher Stelle über die damalige Regierung des serbischen Nationalisten Kostunica verbreitet hatte, ein bemerkenswert positives Urteil gefällt.
    Eine Angelegenheit von nationaler Bedeutung
    Für Serbien sind Brammertz' Worte eine Angelegenheit von nationaler Bedeutung, weil Mladic seit der Verhaftung des ehemaligen bosnischen Serbenführers Radovan Karadzic vor bald einem Jahr zumindest formal das entscheidende Hindernis für eine weitere Annäherung des Landes an die EU ist. Die Niederlande wollen ihren Widerstand gegen die Ratifizierung des längst unterzeichneten Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens (SAA) zwischen Serbien und der EU erst dann aufgeben, wenn der Balkan-Staat voll mit dem Gerichtshof im Haag zusammenarbeitet - und für eine solche Feststellung sind lobende Worte des Chefanklägers unabdingbar.
    Ob der sich in seinem Urteil durch Privatfilme aus dem Hause Mladic beeinflussen lässt, ist indes fraglich. EU-Erweiterungskommissar Rehn hat sich dieser Tage schon auf die Seite Belgrads geschlagen und bezweifelt, dass einige der aufgetauchten Aufnahmen wie behauptet aus dem Jahr 2008 stammen. Er glaube den Beteuerungen der serbischen Regierung, sie unternehme ihr Möglichstes, um vollständig mit dem Tribunal zu kooperieren, sagte Rehn. In Belgrad hofft man nun, Brammertz werde sich künftig ähnlich äußern.
    Text: F.A.Z.
    Bildmaterial: AFP

  3. #33
    Cvrcak
    Mladić uhićen zbog seksa s ovcama













    Vielleicht gibts in Tuzla schoene Schafe

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