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Die Krise(n) in der EU oder hat die EU eine Zukunft?

Erstellt von babyblue, 17.07.2015, 00:00 Uhr · 91 Antworten · 5.517 Aufrufe

  1. #61
    Eli
    Avatar von Eli

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    warst du schon mal in schweden, dännemark, norwegen und der schweiz?
    hast du in diesen ländern mal Lebensmittel eingekauft?

    zwecks Kaufkraft.....und so

    welche Kaufkraft hat schweden nochmal???
    isch glaube sie liegen hinter deutschland
    Ja ich war in Dänemark und Schweden Kopenhagen und Oslo, und in der Schweiz bin ich geboren.
    Die Preise in Deutschland würden natürlich steigen, so auch die Produktionskosten.
    Allerdings würden dann eben andere davon profitieren, Deutschland will das nicht, da eben wie schon angegeben die Produktion Teuer würde, und als Exportland will Deutschland auch weiterhin Exportieren und wenn möglich nicht teurer

    Deutschland hat 82 Millionen Einwohner, da sind die kosten andere wie die in Schweden und der Schweiz das ist nicht vergleichbar.
    Als Beispiel Lebensmittel, viele der Lebensmittel werden in Tonnen eingekauft, und wenn du mehr Kaufst, dann zahlst du meist weniger, und das spiegelt sich wieder beim Verbraucher.

    Wie schon geschrieben Profitieren meistens andere davon, siehe Schweiz und Deutschland, an der Grenze zu Deutschland florieren die Märkte sowie die Einkaufspassagen, denn die Schweizer gehen gerne übers we nach Deutschland zum Einkaufen, sei es Lebensmittel oder dann eben Bekleidung, der Nachteil in der Schweiz schliessen viele Läden, weil sie eben weniger Kunden haben.

  2. #62

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    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Ja ich war in Dänemark und Schweden Kopenhagen und Oslo, und in der Schweiz bin ich geboren.
    Die Preise in Deutschland würden natürlich steigen, so auch die Produktionskosten.
    Allerdings würden dann eben andere davon profitieren, Deutschland will das nicht, da eben wie schon angegeben die Produktion Teuer würde, und als Exportland will Deutschland auch weiterhin Exportieren und wenn möglich nicht teurer

    Deutschland hat 82 Millionen Einwohner, da sind die kosten andere wie die in Schweden und der Schweiz das ist nicht vergleichbar.
    Als Beispiel Lebensmittel, viele der Lebensmittel werden in Tonnen eingekauft, und wenn du mehr Kaufst, dann zahlst du meist weniger, und das spiegelt sich wieder beim Verbraucher.

    Wie schon geschrieben Profitieren meistens andere davon, siehe Schweiz und Deutschland, an der Grenze zu Deutschland florieren die Märkte sowie die Einkaufspassagen, denn die Schweizer gehen gerne übers we nach Deutschland zum Einkaufen, sei es Lebensmittel oder dann eben Bekleidung, der Nachteil in der Schweiz schliessen viele Läden, weil sie eben weniger Kunden haben.
    Genau, Eli, das einzige wo "unsere Läden" jetzt noch einen Vorteil verschaffen können wäre wenn manche einen 24h Shop eröffnen können. Doch den wird einen strich durch die Rechnung gemacht. Siehe Zürich Niederdorf. Und der Starke Franken macht es noch günstiger in der EU Zu Shoppen. Durch den Wechselkurs Zwang von 1.20 zum € haben "wir" etwa 200 Milliarden CHF verbraten, das heisst das "wir" eine Zweite Gotthardröhre hätten nur durch die Zentralbank finanzieren können.

  3. #63

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    Diese Leute bestimmen in der EU, was geht und was nicht! Darunter fühlt ihr euch sicher? Da ist mir Stalin noch lieber als diese Baumschüler.
    2,w=256,c=0.bild.jpg original.jpg

    hollande-merkel.jpg Juncker_fordert_Buerger_sollen_EU-Chef_direkt_waehlen-Radikale_Erneuerung-Story-327838_476x268px.jpg
    image-327115-panoV9free-pbly.jpg

  4. #64
    Eli
    Avatar von Eli

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    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    Genau, Eli, das einzige wo "unsere Läden" jetzt noch einen Vorteil verschaffen können wäre wenn manche einen 24h Shop eröffnen können. Doch den wird einen strich durch die Rechnung gemacht. Siehe Zürich Niederdorf. Und der Starke Franken macht es noch günstiger in der EU Zu Shoppen. Durch den Wechselkurs Zwang von 1.20 zum € haben "wir" etwa 200 Milliarden CHF verbraten, das heisst das "wir" eine Zweite Gotthardröhre hätten nur durch die Zentralbank finanzieren können.
    Ich finde es sowieso Idiotisch das die Schweiz ihre Währung nicht herabsenkt, nein so fördert sie sogar die Schliessung von Läden und Einkaufsmeilen, hope schwyz hope.
    Das war ja letztens Thema, aber sie hatten sich dagegen entschieden was ich echt idiotisch fand.

    Selbst die Einfuhrsteuer aus Eu Ländern ist ebenfalls Idiotisch, so wird aus Billigere Eu Ware Teures material in der Schweiz..
    Du ich sag's dir ganz ehrlich meine Geschwister kaufen auch meist in dütschland das isch nüt nur Billiger sondern du bekommst auch den Ausfuhrschein(tax-free)

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Diese Leute bestimmen in der EU, was geht und was nicht! Darunter fühlt ihr euch sicher? Da ist mir Stalin noch lieber als diese Baumschüler.
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    Nun dein Bild von Angela Merkel ist Provozieren und Idiotisch!

    Hinzu kommt dein Text, du sitzt in dein gemachtes Bett und Beschwerst dich, wenn dir der Osten so sehr gefällt wieso lebst du dann Hier ?
    your free to move out !

  5. #65

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    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Ich finde es sowieso Idiotisch das die Schweiz ihre Währung nicht herabsenkt, nein so fördert sie sogar die Schliessung von Läden und Einkaufsmeilen, hope schwyz hope.
    Das war ja letztens Thema, aber sie hatten sich dagegen entschieden was ich echt idiotisch fand.

    Selbst die Einfuhrsteuer aus Eu Ländern ist ebenfalls Idiotisch, so wird aus Billigere Eu Ware Teures material in der Schweiz..
    Du ich sag's dir ganz ehrlich meine Geschwister kaufen auch meist in dütschland das isch nüt nur Billiger sondern du bekommst auch den Ausfuhrschein(tax-free)

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    Nun dein Bild von Angela Merkel ist Provozieren und Idiotisch!

    Hinzu kommt dein Text, du sitzt in dein gemachtes Bett und Beschwerst dich, wenn dir der Osten so sehr gefällt wieso lebst du dann Hier ?
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    Ich kaufe auch ab und zu in Dütschland, im Coop oder Migros ischs eifach Türer. Mit de Ziit wird jedes Produkt nur scho um 20 Rappe türer, so als Biispiil.

  6. #66
    Eli
    Avatar von Eli

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    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    Ich kaufe auch ab und zu in Dütschland, im Coop oder Migros ischs eifach Türer. Mit de Ziit wird jedes Produkt nur scho um 20 Rappe türer, so als Biispiil.
    das chan nüt guet gah uff zit!

    Die reichen werden reicher und die Mittelschicht wird weniger!
    Und dann beschweren sich die us der Schwyz die han zwenig kunden ''Wie idiotisch, aber die han nüt die preise gsih weil sportmonee au nüt voller wird!

  7. #67

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    1. reden normal dütsch, ihr affe es verstönd eu nid all.

    Dann zu den Preisen. Ist ja logisch, dass die Meier Bäckerei im Dorf Weisstannen keine Chance hat zu überleben, wenn viele ins Ausland einkaufen gehen. Wenn sie die Preise senkt, dann arbeitet sie praktisch gratis und hat nichts davon. Die Folge ist: Konkurs. Das ist auch natürlich und soll auch so sein. Leider unschön, aber es muss sein. Die Wirtschaftszyklen kann niemand voraussehen und wie immer gehts rauf und runter. Das ist die eine Seite der Medallie.

    Die andere Seite ist, dass der Bürger eine harte Währung in der Hand hält, die mehr Wert hat. Das ist für den Import sehr günstig, aber auch für sein Vermögen und Erspartes. Willst du dein Erspartes in Rubel anlegen? Wohl kaum. Der Franken ist da besser. Was die Wirtschaft v.a. Export angeht ist das natürlich Gift. Aber spätestens jetzt (und das finde ich so toll am starken Franken) können alle Firmen endlich mal umgekrempelt und ausgemistet werden. Unnötige Stellen streichen, unrentable Produkte und Dienstleistungen kippen, Strukturen verbessern, neue, einzigartige Produkte schaffen... Kreativität ist in dieser Zeit gefragt. Denn mit Massenware à la China hat man mit dem harten Franken keine Chance. Die Uhrenindustrie z.B. profiziert trotzdem, weil einzigartig und qualitativ. Jetzt braucht's halt einfach Erfindretum, helles Köpfchen und Dienstleistungen die etwas bewegen.

    Billige Produktion für BMW, Benz etc. können einpacken. Tja, dort arbeiten immer noch viele Jugos und Albaner seit den 90er Jahren. Ist traurig, aber diese Stellen sind unrentabel und lohnen sich für den Export kaum. Jetzt kommen darum vermehrt Akademiker ins Land und bringen mehr Know-How... ihr seht es hat auch viele Vorteile. Die Wirtschaft wird letztlich wieder vorankommen.

  8. #68

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    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Nun dein Bild von Angela Merkel ist Provozieren und Idiotisch!

    Hinzu kommt dein Text, du sitzt in dein gemachtes Bett und Beschwerst dich, wenn dir der Osten so sehr gefällt wieso lebst du dann Hier ?
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    Das billigste Argument ever : Wenn es dir nicht gefällt, geh
    Warum soll man gehen?

  9. #69

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    Wenn man keine Argumente hat, dann wird man persönlich.

  10. #70
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Stimmt, das Hauptproblem mit der Korruption hast du gut erläutert und will darauf eingehen. Der Einfluss von Korruption ist in der Wirtschaft zerstörerisch wie Krebs, er frisst an der innersten Substanz einer Wirtschaft und Gesellschaft. Gutes Benehmen wird untergraben und Anreife verfälscht, was zum Ergebnis hat, dass die wirtschaftliche Leistung schwächer wird. Die meisten unterschätzen tatsächlich die Korruption, aber für eine Volkswirtschaft ist sie immer schlecht, egal wie viel oder wenig es gibt.

    Von der anderen Seite gesehen ist oberflächlich der Westen nicht korrupt, dass zeigt sich in internationalen Vergleichen. Doch die Realität ist, dass unser Wirtschaftssystem an einem Punkt steht, an dem es von Eigeninteressen dominiert wird. Zum einen sind grosse Firmen ausserordentlich mächtig, zum anderen werden riesige Beiträge für Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben, oft mit dem einzigen Ziel, dass der Status quo nicht angetastet wird. Was eigentlich von Bedeutung wäre, dass es Sicherungsmechanismen gibt, die gegen oligopolitische und monopolitische Verhaltensweisen schützen.

    Korruptionsbekämpfung verlangt oft einen Kulturwandel, doch sie unterstreicht wie wichtig es ist, die richtige institutionelle Infrastruktur zu haben. Das erfordert Offenheit und Transparenz bei der öffentlichen Auftragsvergabe und mehr Verantwortlichkeit in Unternehmensvorständen, sowie ein Rechtssystem, das Politikern und Entscheidungsträgern übergeordnet ist. Leider sind alle Balkanstaaten von diesem Szenario "dutzende Lichtjahre" entfernt.

    Das ist genau der Punkt, der mich in diesem Zusammenhang auch so unendlich stört: Korrupt - das sind immer nur die Südländer, die Balkanesen etc.... Adity Chaktrabortty schreibt immer wieder sehr interessante Artikel (The Guardian). Hier geht es um eine Buch, welches sich genau damit beschäftigt, dass sogar in der Wissenschaft die Korruption Fuss gefasst hat. Aber ist das wirklich erstaunlich, wenn man weiß, dass die Elite-Unis in den USA durch "Private" finanziert werden. Nur in diesem Buch kommt es noch schlimmer:

    In their new book, Economists and the Powerful, Norbert Häring and Niall Douglas trace how the most powerful of all the social sciences became a doctrine for helping the rich – with the aid of huge sums from business. You may be familiar with a version of this critique, thanks to the film Inside Job, which described how some of the best-known economists practising today are in the pay of Wall Street. But the history unearthed by Häring and Douglas is far more disturbing – because they argue that vested interests have slanted some of economics' most fundamental ideas.

    Take the Rand corporation, an American cold-war institution that the book describes as closely linked to the Ford Foundation, which in turn was closely linked to the CIA. "It is hard to overestimate Rand's impact on the modern economic mainstream, let alone modern society," write the authors, who tot up at least 32 Nobel laureates with links with the organisation, including some of the biggest names in economics, such as Kenneth Arrow and Mancur Olson. Yet the economics it promoted assumed a society that was highly individualistic and rational. In other words, nothing like society as most of us know it, with its organisations and institutions and cultures. But the Rand researchers got round that problem by producing heavily theoretical and maths-based work, and ignoring empirical reality. From there it was a short step to the neoliberal politics everyone knows today: the kind that argues there is no such thing as society.

    By focusing on the economics of economics, the authors describe an evolution of the discipline that barely anyone talks about. It is a kind of corruptonomics: "An effort that was generously funded by businessmen and the military in the name of cementing the power and legitimacy of their selves and their beliefs."

    What makes this argument so striking is that Häring started off as a "true believer" in economics. He did his PhD under one of the most eminent academics in Germany, before waltzing off to a highly paid job with Commerzbank. It took him years of delving into the archives to arrive, reluctantly at first, at the conclusion that the subject he had spent years studying and practising was rotten. And while the influence of money on the discipline is largely a US phenomenon, the lopsided subject it produced is now taught at all the leading universities and practised at the major institutions.

    The IMF and the World Bank employ economists from all over the world, but it is striking how many of them come from so few universities.

    This then is at least part of the answer to Lomax's question. Mainstream economics now preaches a dogma that is particularly agreeable to the elite and has chased most dissenters out of its faculties. Meanwhile the other social sciences lack the confidence or the resources to take on economics. Where's the revolutionary thinking? I suspect Lomax, and others, will be asking that question for a long time.
    Big business has corrupted economics | Aditya Chakrabortty | Comment is free | The Guardian


    Es ist einfach völlig egal, dass sich die neoliberalen Versprechen nicht verwirklicht haben. Dabei braucht man nicht einmal an der Oberfläche zu kratzen. Griechenland ist das beste Beispiel: die Verwerfungen der Austeritätspolitik werden bestenfalls geleugnet und wenn das nicht ausreicht, dann wird sogar dreist gelogen (zB Pensionen).

    In den theoretischen Modellen kommt eben so etwas wie Macht nicht vor. Wenn man sich aber nur ein bisschen um empirische Belege kümmerte, dann könnte man vllt feststellen, dass es im Neoliberalismus um nichts anderes geht, als die Macht großer Konzerne und irgendwelcher Superreicher zu maximieren.

    32 namhafte Ökonomen, welchen man nachweislich die Nähe zur CIA belegen kann!

    Solche Geschichten sind immer der beste Beweis dafür, dass es so etwas wie eine Verschwörungstheorie gar nicht braucht. Das Einzige, was man für eine prawdamäßige Einheitsmeinung braucht, sind Karrieristen.

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