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Kroaten feiern 10. Jahrestag des Sieges über Krajina-Serben

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 06.08.2005, 13:49 Uhr · 50 Antworten · 4.369 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Kroaten feiern 10. Jahrestag des Sieges über Krajina-Serben

    Tausende gedenken bei Militärparade in Knin Beginn der Operation "Sturm" - Pfiffe bei Rede Mesics

    Parade kroatischer Soldaten in Split.Nachlese
    Deutungen der "Operation Sturm"

    Zagreb - Mit einer Militärparade in der südkroatischen Kleinstadt Knin haben am Freitag tausende Kroaten den 10. Jahrestag des Sieges über die aufständischen Serben in der Krajina gefeiert. Vom 4. bis 8. August 1995 eroberten kroatischen Truppen im Zuge der so genanten Operation "Sturm" ein Drittel ihres seit 1991 von Serben kontrollierten Staatsgebietes ohne nennenswerten Widerstand zurück.

    Im Mittelpunkt der Feier stand laut der offiziellen Diktion die Zurückeroberung Knins im Hinterland Dalmatiens als "Symbol der serbischen Rebellion". Der kroatische Regierungschef Ivo Sanader würdigte die damalige Militäroffensive "Oluja" (Sturm) gegen die Serben als "prachtvolle Aktion".

    Als Folge flüchteten mehr als 200.000 seit Jahrhunderten in diesen Gebieten lebende Serben zunächst nach Bosnien und weiter nach Serbien. Kroaten ermordeten während und nach den Kämpfen mehrere hundert Zivilisten.

    Sanader bezeichnete diese Verbrechen als "Versäumnisse", die der Staat bestrafen werde. Er bot den Nachbarstaaten "Verständnis, Versöhnung" und eine Entwicklung der Beziehungen an.

    Als Kroatiens Präsident Stjepan (Stipe) Mesic das Wort ergriff und den Antifaschismus als einen der Grundpfeiler der kroatischen Staatlichkeit bezeichnete, waren laute Pfiffe aus dem Publikum zu hören. Radikale Kroaten bestreiten weiterhin, dass während der Militäroffensive unschuldige Serben ermordet wurden.

    Das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (ICTY) hat wegen dieser Verbrechen drei kroatische Generäle angeklagt. Der prominenteste unter ihnen ist der 2001 angeklagte Ante Gotovina. Er ist seit Jahren auf der Flucht und gilt als Hindernis für die Annäherung Kroatiens an die Europäische Union.

    Kroatische Serben hatten die überwiegend von Serben besiedelte Region 1991 mit Unterstützung aus Belgrad zur Serbischen Republik Krajina erklärt und Knin zur Hauptstadt gemacht. Im selben Jahr hatte Kroatien seine Unabhängigkeit erklärt und sich von Jugoslawien abgespalten.

    Die Operation "Sturm" sorgt bis heute für Streit zwischen Kroatien und Serbien. Während Zagreb sie als großen Militäreinsatz feiert, spricht die Führung in Belgrad von "ethnischer Säuberung". Insgesamt wurden während des serbisch-kroatischen Krieges von 1991 bis 1995 nach UNO-Angaben 280.000 Serben aus Kroatien vertrieben. Nur 100.000 kehrten bis dato in ihre alte Heimat zurück.

    www.derstandard.at


    Und so was will in die EU die jedes Jahr aufs neue Kriegsverbrechen feiern.Armes Nazivolk,die Vergangenheit hat sie eingeholt..

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    Draskovic kritisiert Feiern zu Rückeroberung der Krajina in Kroatien
    Außenminister Serbien-Montenegros: Passt nicht mit EU-Ambitionen Zagrebs zusammen

    Belgrad - "Das Feiern der ethnischen Säuberung" Kroatiens von Serben durch die Kroaten und die Ausrichtung des Nachbarlandes hin zu Europa würden nicht zu einander passen, sagte der serbisch-montenegrinische Außenminister Vuk Draskovic am Freitag hinsichtlich der Feiern des 10. Jahrestages der Rückeroberung der Krajina durch kroatische Truppen laut der serbischen staatlichen Nachrichtenagentur Tanjug.

    "Den schnellst möglichen EU-Beitritt Kroatiens mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Kraft befürwortend, habe ich doch erwartet, dass der zehnte Jahrestag der Operationen 'Blitz' und 'Sturm' von einer offiziellen Verurteilung der Vertreibung von 250.000 Serben und der Ermordung und Verwundung Hunderter von ihnen geprägt sein würde", sagte Draskovic.

    Er habe gehofft, dass der "traurige Jahrestag" eine Gelegenheit für einen öffentlichen Aufruf an die aus der Krajina vertriebenen Serben sein würde, zurückzukehren - unter höchsten Garantien für ihre Volksgruppen-, Bürger- und Eigentumsrechte im Einklang mit dem EU-Recht. Der Außenminister bestand demnach auf den gleichen Rechten für Serben in Kroatien und aus Kroatien vertriebene Serben wie sie Kroaten in Serbien und Kroaten, die beim Zerfall Jugoslawiens heutiges Territorium des Staatenbundes Serbien-Montenegro verließen, genössen.

    Vom 4. bis 8. August 1995 eroberten kroatische Truppen im Zuge der so genanten Operation "Sturm" ein Drittel ihres seit 1991 von Serben kontrollierten Staatsgebietes ohne nennenswerten Widerstand zurück. Als Folge flüchteten mehr als 200.000 seit Jahrhunderten in diesen Gebieten lebende Serben zunächst nach Bosnien-Herzegowina und weiter nach Serbien. Kroaten ermordeten während und nach den Kämpfen mehrere hundert Zivilisten.

    Kroatische Serben hatten die überwiegend von Serben besiedelte Krajina 1991 mit Unterstützung aus Belgrad zur Serbischen Republik Krajina erklärt. Im selben Jahr hatte Kroatien seine Unabhängigkeit erklärt und sich von Jugoslawien abgespalten.

    www.derstandard.at

  3. #3
    jugo-jebe-dugo
    Kroatien: "Er ist ein Held, was bist Du?"
    Riesenplakat von mutmaßlichem Kriegsverbrecher Gotovina - Kroatien feiert am Donnerstag zehnten Jahrestag der Krajina- Rückeroberung

    Gotovina gilt bei vielen Kroaten als Held. Erst kürzlich wurde ein Comic mit ihm in der Hauptrolle als mutiger Kämpfer veröffentlicht.

    Zagreb - Kriegsveteranen haben in einem kroatischen Dorf ein riesiges Plakat des wegen Kriegsverbrechen angeklagten Generals Ante Gotovina aufgestellt. Darauf steht neben dem Bild Gotovinas der Text "Er ist ein Held. Was bist Du?", wie die kroatische Nachrichtenagentur Hina am Mittwoch meldete.

    Gotovina ist wegen der Ermordung von mindestens 150 serbischen Zivilisten während der kroatischen Militär-Offensive (Operation "Sturm") zur Rückeroberung der Krajina im August 1995 angeklagt. Dort hatten Serben im Dezember 1991 die damals nur von Belgrad anerkannte Republik Srpska Krajina proklamiert. Gotovina ist nach wie vor auf der Flucht.


    10. Jahrestag

    Das Riesenplakat wurde in Dugobabe im dalmatinischen Hinterland nahe Split angebracht. Dugobabe ist das Heimatdorf des kroatischen Ministerpräsidenten Ivo Sanader.

    Kroatien feiert an diesem Donnerstag den zehnten Jahrestag der Rückeroberung der Krajina. Als Folge der Militär- und Polizeiaktion wurden etwa 200.000 Serben vertrieben. Sie flüchteten größtenteils über Bosnien nach Serbien. Mindestens 700 Zivilisten wurden damals Opfer von Gewalttaten kroatischer Soldaten.

    Die EU-Außenminister verschoben heuer den ursprünglich für den 17. März geplanten Start der EU-Beitrittsverhandlungen mit Zagreb auf unbestimmte Zeit. Grund dafür war die ihrer Ansicht nach mangelnde Zusammenarbeit Kroatiens mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal (ICTY) - konkret im Fall Gotovina.

    www.derstandard.at

  4. #4

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    Re: Kroaten feiern 10. Jahrestag des Sieges über Krajina-Ser

    Zitat Zitat von SERBE
    Tausende gedenken bei Militärparade in Knin Beginn der Operation "Sturm" - Pfiffe bei Rede Mesics

    Parade kroatischer Soldaten in Split.Nachlese
    Deutungen der "Operation Sturm"

    Zagreb - Mit einer Militärparade in der südkroatischen Kleinstadt Knin haben am Freitag tausende Kroaten den 10. Jahrestag des Sieges über die aufständischen Serben in der Krajina gefeiert. Vom 4. bis 8. August 1995 eroberten kroatischen Truppen im Zuge der so genanten Operation "Sturm" ein Drittel ihres seit 1991 von Serben kontrollierten Staatsgebietes ohne nennenswerten Widerstand zurück.

    Im Mittelpunkt der Feier stand laut der offiziellen Diktion die Zurückeroberung Knins im Hinterland Dalmatiens als "Symbol der serbischen Rebellion". Der kroatische Regierungschef Ivo Sanader würdigte die damalige Militäroffensive "Oluja" (Sturm) gegen die Serben als "prachtvolle Aktion".

    Als Folge flüchteten mehr als 200.000 seit Jahrhunderten in diesen Gebieten lebende Serben zunächst nach Bosnien und weiter nach Serbien. Kroaten ermordeten während und nach den Kämpfen mehrere hundert Zivilisten.

    Sanader bezeichnete diese Verbrechen als "Versäumnisse", die der Staat bestrafen werde. Er bot den Nachbarstaaten "Verständnis, Versöhnung" und eine Entwicklung der Beziehungen an.

    Als Kroatiens Präsident Stjepan (Stipe) Mesic das Wort ergriff und den Antifaschismus als einen der Grundpfeiler der kroatischen Staatlichkeit bezeichnete, waren laute Pfiffe aus dem Publikum zu hören. Radikale Kroaten bestreiten weiterhin, dass während der Militäroffensive unschuldige Serben ermordet wurden.

    Das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (ICTY) hat wegen dieser Verbrechen drei kroatische Generäle angeklagt. Der prominenteste unter ihnen ist der 2001 angeklagte Ante Gotovina. Er ist seit Jahren auf der Flucht und gilt als Hindernis für die Annäherung Kroatiens an die Europäische Union.

    Kroatische Serben hatten die überwiegend von Serben besiedelte Region 1991 mit Unterstützung aus Belgrad zur Serbischen Republik Krajina erklärt und Knin zur Hauptstadt gemacht. Im selben Jahr hatte Kroatien seine Unabhängigkeit erklärt und sich von Jugoslawien abgespalten.

    Die Operation "Sturm" sorgt bis heute für Streit zwischen Kroatien und Serbien. Während Zagreb sie als großen Militäreinsatz feiert, spricht die Führung in Belgrad von "ethnischer Säuberung". Insgesamt wurden während des serbisch-kroatischen Krieges von 1991 bis 1995 nach UNO-Angaben 280.000 Serben aus Kroatien vertrieben. Nur 100.000 kehrten bis dato in ihre alte Heimat zurück.

    www.derstandard.at


    Und so was will in die EU die jedes Jahr aufs neue Kriegsverbrechen feiern.Armes Nazivolk,die Vergangenheit hat sie eingeholt..

    und die Vergangenheit ist heute lebendiger denn je......





    [stream:e51f742f2b]http://www.metkovic.stammtisch1.net/audio/akcija_oluja.mp3[/stream:e51f742f2b]

  5. #5

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  6. #6
    Avatar von Ivo2

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    19.007

    Re: Kroaten feiern 10. Jahrestag des Sieges über Krajina-Ser

    Zitat Zitat von SERBE
    Und so was will in die EU die jedes Jahr aufs neue Kriegsverbrechen feiern.Armes Nazivolk,die Vergangenheit hat sie eingeholt..
    Du sprichst von Serben, gell.

  7. #7
    Feuerengel

    Re: Kroaten feiern 10. Jahrestag des Sieges über Krajina-Ser

    Zitat Zitat von Ivo2
    Zitat Zitat von SERBE
    Und so was will in die EU die jedes Jahr aufs neue Kriegsverbrechen feiern.Armes Nazivolk,die Vergangenheit hat sie eingeholt..
    Du sprichst von Serben, gell.
    So ist es!

  8. #8
    Avatar von method

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    was mir gefällt,... gotovina wird gescuht blablabla und er ist kriegsverbrecher wegen oluja blablabla und was machen sie jetzt? sie würdigen die arbeit von ihn!! aber egal ima boga,....

  9. #9
    Avatar von method

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    ahja hier ist der vatikan!!!

  10. #10

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    Zitat Zitat von method
    was mir gefällt,... gotovina wird gescuht blablabla und er ist kriegsverbrecher wegen oluja blablabla und was machen sie jetzt? sie würdigen die arbeit von ihn!! aber egal ima boga,....



    Ima Boga.....

    aber nicht für serbischen Abschaum...


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