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Kroaten und Serben über das Begräbnis des Papstes

Erstellt von Krajisnik, 08.04.2005, 15:58 Uhr · 7 Antworten · 1.048 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Krajisnik

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    Kroaten und Serben über das Begräbnis des Papstes

    Wie stark das Leben und der Tod von Papst Johannes Paul II auch ein politisches Phänomen war und ist, kann man am Beispiel am Beispiel der Nachbarstaaten Kroatien und Serbien sehen.

    Kroatien hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Alle Zeitungen bringen auf den ersten Seiten ausführliche Biografien des Papstes. Der Verstorbene wird von der Bevölkerung beinahe fanatische verehrt - und das nicht nur weil Kroatien zu fast 80 Prozent katholisch ist. Die Menschen vergessen Johannes Paul II. dessen Rolle und Unterstützung im Kampf um die nationale Unabhängigkeit nicht. Auch die drei päpstlichen Besuche in den Jahren 1994, 1998 und 2003, sind für die Kroaten historische Daten.

    Das Bild aus der anderen Seite
    Dass wir nicht in einem globalen Dorf leben, zeigt sich beim Blick über die Grenze nach Serbien und Montenegro, deren Bevölkerung zu 65 Prozent der Orthodoxie anhängt. Viele Zeitungen haben am Todestag des Papstes die Meldung seines Ablebens nicht auf der ersten Seite gebracht. Die Nachricht wurde meistens unter der Rubrik "Aus der Welt" als Agenturnachricht veröffentlicht.

    Ebenso spärlich sind die offiziellen Beileidsäußerungen der politischen Eliten. Die ehemalige jugoslawische Nachrichtenagentur TANJUG, die noch immer in Serbien und Montenegro tätig ist, hat die Aussage des Generellsekretärs der Radikalen Partei Serbiens, Aleksander Vucic, veröffentlich, der betonte, dass der Papst nichts Gutes für das serbische Volk gebracht hätte und dass er für den Zerfall Jugoslawiens verantwortlich sei.

    Noch drastischer sind die Kommentare in den Web-Foren. Auf die Frage, ob man für die Seele des Papstes beten sollte, hat sich eine streckenweise vulgäre Debatte entwickelt.

    Die Tage danach
    Am Vortag des Begräbnisses von Johannes Paul II. berichtet das Zagreber Abendblatt (Vecernji list), wie auch alle anderen Zeitungen in Kroatien, über die Geschehnisse aus Rom. Für Rom-Reisende gab es detaillierte Informationen mit Stadtplänen und anderen nützlichen Tipps. Und selbstverständlich ist die Wahl des neuen Papstes, für das vorwiegend katholische Kroatien auch ein sehr wichtiges Thema.

    In Serbien und Montenegro bleibt alles beim Alten. Thema des Tages war am Mittwoch in der Tageszeitung "Blic" aus Belgrad ein Lottomillionär, der sich bis jetzt nicht gemeldet hat. Der Tod des monegassischen Fürsten Rainier ist in "Glas javnosti" (Die Stimme der Öffentlichkeit) in Serbien der Auslands-aufmacher. In den Medien kommen nur sporadisch kurze Nachrichten über die offiziellen Delegationen, die zum Begräbnis nach Rom reisen, vor.

    Text: Radovan Grahovac

  2. #2
    Avatar von delije1984

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    Re: Kroaten und Serben über das Begräbnis des Papstes

    Zitat Zitat von Krajisnik
    Wie stark das Leben und der Tod von Papst Johannes Paul II auch ein politisches Phänomen war und ist, kann man am Beispiel am Beispiel der Nachbarstaaten Kroatien und Serbien sehen.

    Kroatien hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Alle Zeitungen bringen auf den ersten Seiten ausführliche Biografien des Papstes. Der Verstorbene wird von der Bevölkerung beinahe fanatische verehrt - und das nicht nur weil Kroatien zu fast 80 Prozent katholisch ist. Die Menschen vergessen Johannes Paul II. dessen Rolle und Unterstützung im Kampf um die nationale Unabhängigkeit nicht. Auch die drei päpstlichen Besuche in den Jahren 1994, 1998 und 2003, sind für die Kroaten historische Daten.

    Das Bild aus der anderen Seite
    Dass wir nicht in einem globalen Dorf leben, zeigt sich beim Blick über die Grenze nach Serbien und Montenegro, deren Bevölkerung zu 65 Prozent der Orthodoxie anhängt. Viele Zeitungen haben am Todestag des Papstes die Meldung seines Ablebens nicht auf der ersten Seite gebracht. Die Nachricht wurde meistens unter der Rubrik "Aus der Welt" als Agenturnachricht veröffentlicht.

    Ebenso spärlich sind die offiziellen Beileidsäußerungen der politischen Eliten. Die ehemalige jugoslawische Nachrichtenagentur TANJUG, die noch immer in Serbien und Montenegro tätig ist, hat die Aussage des Generellsekretärs der Radikalen Partei Serbiens, Aleksander Vucic, veröffentlich, der betonte, dass der Papst nichts Gutes für das serbische Volk gebracht hätte und dass er für den Zerfall Jugoslawiens verantwortlich sei.

    Noch drastischer sind die Kommentare in den Web-Foren. Auf die Frage, ob man für die Seele des Papstes beten sollte, hat sich eine streckenweise vulgäre Debatte entwickelt.

    Die Tage danach
    Am Vortag des Begräbnisses von Johannes Paul II. berichtet das Zagreber Abendblatt (Vecernji list), wie auch alle anderen Zeitungen in Kroatien, über die Geschehnisse aus Rom. Für Rom-Reisende gab es detaillierte Informationen mit Stadtplänen und anderen nützlichen Tipps. Und selbstverständlich ist die Wahl des neuen Papstes, für das vorwiegend katholische Kroatien auch ein sehr wichtiges Thema.

    In Serbien und Montenegro bleibt alles beim Alten. Thema des Tages war am Mittwoch in der Tageszeitung "Blic" aus Belgrad ein Lottomillionär, der sich bis jetzt nicht gemeldet hat. Der Tod des monegassischen Fürsten Rainier ist in "Glas javnosti" (Die Stimme der Öffentlichkeit) in Serbien der Auslands-aufmacher. In den Medien kommen nur sporadisch kurze Nachrichten über die offiziellen Delegationen, die zum Begräbnis nach Rom reisen, vor.

    Text: Radovan Grahovac
    ich finde erste jetzt nach seinem tot merk man das der papst eine menge gutes für die welt getan hat. viellicht nicht in serbien aber in vielen ländern der welt. das muss man einfach anerkennen, auch als serbe.

  3. #3

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    Was soll denn der ganze scheiss......

    Kroatien ist ein "katholisches Land". Das da mehr über den Papst geredet wird ist doch normal. Der Papst ist Oberhaupt der Katholiken, von sonst keinem!

    In Serbien ist der Papst nichts besonderes.Wieso sollte man da groß Geschichtliches und Städtekarten veröffendlichen. Sein Tod wird in den Medien erwähnt und fertig. Was soll man da noch groß drauf rumreiten?


    Also dieses ganze Getue ist doch zum kotzen. Woher hast du den Text?

    Dieser Radovan Grahovac ist doch Kroate, der sollte mal besser seine dumme Fresse halten, der Typ hat doch keine Ahnung!
    Typisch kroatisches Gelaber. Und das schöne daran ist das er die Dummheit der deutschen Leser für seine Anti-Serbsiche Propaganda ausnutzt.

  4. #4
    Avatar von Krajisnik

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    Als die Unruhen im Kosovo im letzten Jahr im März waren haben die deutschen Medien kaum etwas im Fehrnsehn gesagt oder gezeigt.

    Es werden immer noch Serben im Kosovo zusammengeschlagen oder getötet aber sie sagen nichts!

    Es ist ja viel wichtiger wie die Frauen in Deutschland Auto fahren.

  5. #5
    Avatar von delije1984

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    Zitat Zitat von Krajisnik
    Als die Unruhen im Kosovo im letzten Jahr im März waren haben die deutschen Medien kaum etwas im Fehrnsehn gesagt oder gezeigt.

    Es werden immer noch Serben im Kosovo zusammengeschlagen oder getötet aber sie sagen nichts!

    Es ist ja viel wichtiger wie die Frauen in Deutschland Auto fahren.
    ok da geb ich euch recht. aber warum soll der papst auch etwas in serben tun???? er tut was für seine glaubens brüder in aller welt. so wie es unser serbischer patriarch auch nur etwas für uns tut.die orthodoxe kirche hat zuviele schplitter gruppen, deswegen wird nichts über unsere religion in den medien gebracht.

    weiß jemand ob ein serbisch orthodxer vertreter in rom zur beerdigung des papstet war???

  6. #6

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    Zitat Zitat von Krajisnik
    Als die Unruhen im Kosovo im letzten Jahr im März waren haben die deutschen Medien kaum etwas im Fehrnsehn gesagt oder gezeigt.
    Ich kann mich nur daran erinnern das man immer wieder die brennende Moschee in Beograd zeigte!
    Die vielen zerstören Kirchen im Kosovo sind aber kaum der Rede wert........


    Ja ja.....so läuft das nunmal! Der Serbe ist immer der böse!

  7. #7

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    Zitat Zitat von delije1984
    aber warum soll der papst auch etwas in serben tun????
    Er soll in Serbien überhaupt nichts tun! Das erwartet auch keiner!

  8. #8

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    Der Papast hat mehr schlechtes getan als gutes:

    1. Sieht die Kinder in Africa an Aids sterben und un Unterernehrung. Trotzdem bleibt er beim Kirchlichen Nein zur Verhütung.

    2. Der PApast konnte sich in manchen teile Südamerikas nicht mehr blicken lassen weil er sich klar gegen die Freiheitskämpfer für politishce Gleichheit ausgesprichen hat.

    3. Der Papast hat Kredite in Milliarden höhe an Kroatien genehmgt um sich somit Waffen Lieferungen zu sichern.

    USW USW

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