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Kroatien-Hrvatska News Sammelthread (mit Aktualisierung) Politik

Erstellt von Emir, 24.10.2009, 23:42 Uhr · 17 Antworten · 2.719 Aufrufe

  1. #1
    Emir

    Pfeil Kroatien-Hrvatska News Sammelthread (mit Aktualisierung) Politik

    Betrugsverdacht bei Autobahnbau in Kroatien


    Die EU-Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF nimmt den Autobahnbau in Kroatien unter die Lupe. Eine Gruppe von Abgeordneten des Europaparlaments soll bereits im Jänner 2009 eine Anzeige wegen Korruptionsverdachts erstattet haben.

    Die EU-Behörden sollen zuständig sein, weil der Autobahnbau in Kroatien von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und der Europäischen Investitionsbank (EIB) mitfinanziert wurde, berichtete das "WirtschaftsBlatt" (Freitag-Ausgabe) unter Berufung auf kroatische Medien.

    Die Ermittlungen hätten OLAF und das Büro des EU-Erweiterungskommissars Olli Rehn bestätigt, so die Zeitung. Ein Indiz für den Vorwurf von Preisabsprachen sei, dass eine kleine Gruppe von Bauunternehmen bei Aufträgen oft zum Zug gekommen war. Regelmäßig sollen die Bestangebote nachträglich ohne Widerstand von der kroatischen Autobahngesellschaft HAC teurer abgerechnet worden sein.

    STRABAG einzige ausländische Firma
    Von den ausländischen Unternehmen sei nur der österreichische Bauriese STRABAG bei den wichtigsten Autobahnprojekten zum Zug gekommen, so das "WirtschaftsBlatt".

    Einem Bericht der kroatischen Tageszeitung "Novi list" zufolge soll außerdem die vierköpfige HAC-Führung von ausführenden Bauunternehmen teure Firmenwagen erhalten haben.

    EU-Kritik an Korruption
    Im aktuellen Bericht der EU-Kommission von Mitte Oktober wird Kroatien ein positiver Fortschritt in allen Bereichen attestiert. Allerdings gebe es noch weiteren Handlungsbedarf, an oberster Stelle stehe die "Herrschaft des Rechts", betonte Dirk Lange, Delegationsleiter der EU-Generaldirektion für Erweiterung in Zagreb. Darunter falle vor allem der Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität.

    news.ORF.at

  2. #2
    Emir

    Pevec Größte Baumarktkette Kroatiens kämpft ums Überleben

    Wien/Zagreb - Die finanziell in Bedrängnis geratene kroatische Baumarktkette Pevec mit rund 4.000 Mitarbeitern versucht den Konkurs abzuwenden. Die Eigentümer des Familienunternehmens, Zdravko Pevec und seine Frau Visnja Pevec, haben ihren Gläubigern - neben Lieferanten vor allem Banken - angeboten, die Mehrheit am Unternehmen zu übernehmen. Unter den Gläubigerbanken befinden sich laut der kroatischen Wochenzeitung "Nacional" auch die kroatischen Bankentöchter der Hypo Group Alpe Adria und von Raiffeisen International.
    Schätzungen zufolge soll der Baustoffhändler mit rund 2 Mrd. Kuna verschuldet sein. Nach Angaben des Standortberaters RegioPlan ist Pevec Branchenprimus bei den kroatischen Baustoffhändlern mit einer Verkaufsfläche von rund 170.000 Quadratmetern und 14 Standorten in Kroatien.
    Gegenüber dem kroatischen Fernsehen "HTV" schloss Unternehmenseigentümer Zdravko Pevec einen Konkurs aus. Schuld für die finanzielle Notlage gab er der Wirtschaftskrise, die das Unternehmen bei seiner aggressiven Expansionspolitik zu einem ungünstigen Zeitpunkt getroffen habe. Außerdem hofft das Unternehmen auf die Hilfe des deutschen Unternehmens RS Maschinenbau, dass sich laut "HTV" mit 20 Mio. Euro an dem Unternehmen beteiligen möchte. (APA)


    derStandard.at

  3. #3
    McChevap
    Wäre toll wenn du sowas für BiH machen würdest.

  4. #4
    Emir
    Zitat Zitat von McChevap Beitrag anzeigen
    Wäre toll wenn du sowas für BiH machen würdest.
    Wieso? Die heulen doch herum ..

    Über Kroatien wird extrem wenig gepostet....

  5. #5
    Emir

    Daumen hoch EU verhandelt erstmals wieder mit Kroatien über Beitritt

    Brüssel — Nach fast einjähriger Unterbrechnung nimmt die Europäische Union heute die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien wieder auf. Bei einer Beitrittskonferenz in Brüssel sollen nach Diplomatenangaben sechs von insgesamt 35 Verhandlungskapiteln mit dem Balkanland eröffnet werden. Der Weg für eine Wiederaufnahme der Gespräche ist frei, seitdem Kroatien einen langjährigen Grenzstreit mit dem Nachbarland Slowenien vor gut zwei Wochen beilegte.
    Mit der Aufnahme Kroatiens in die EU wird in Brüssel frühestens 2011 gerechnet. Deutschland und Frankreich machen die fortgesetzte EU-Erweiterung vom Inkrafttreten des Reformvertrags von Lissabon abhängig, über den die Iren heute abstimmen.


    AFP: EU verhandelt erstmals wieder mit Kroatien ber Beitritt

  6. #6
    Emir

    Ärger in Regierungspartei wegen "Podravka-Affäre"

    24. Oktober 2009, 09:21

    Ex-Premier mischt sich immer stärker ein und erteilt auch dem HDZ-Präsidentschaftskandidaten gute Ratschläge

    Zagreb/Wien - Die Affäre um finanzielle Malversationen beim staatsnahen kroatischen Nahrungsmittelkonzern Podravka setzt der national-konservativen Regierungspartei HDZ (Kroatische Demokratische Gemeinschaft) immer mehr zu. Vizepremier Damir Polancec steht seit Wochen unter Beschuss, weil er die Vorgänge als früherer Podravka-Manager und jetziger Wirtschaftsminister gedeckt haben soll. Während die Opposition bereits ein Misstrauensvotum gegen Polancec angekündigt hat, droht die Affäre nun auch die Regierungspartei selbst zu spalten.
    Partei- und Regierungschefin Jadranka Kosor will ihren Stellvertreter dem Vernehmen nach fallen lassen, was bei einflussreichen HDZ-Granden auf Widerstand stößt. Bei einer Krisensitzung der Parteiführung am Donnerstagabend soll sich auch Ex-Premier Ivo Sanader mit scharfer Kritik an seiner Nachfolgerin zu Wort gemeldet haben. Sie setze sich nicht genug für Polancec ein und lasse sich in der Podravka-Affäre von Medien und Ermittlern treiben, sagte Sanader nach angaben der Tageszeitung "Jutarnji list". Die Regierungschefin reagierte "wütend" auf die "offene Einmischung" Sanaders in ihre Angelegenheiten, berichtete die Zeitung aus dem Umfeld Kosors. Es sei aber nicht das erste Mal seit seinem überraschenden Rücktritt im Juli gewesen, dass Sanader bei Parteisitzungen wieder "das große Wort geführt" habe.
    In der Podravka-Affäre, die das politische Leben in Kroatien seit Wochen beherrscht, geht es um dubiose finanzielle Transaktionen zum Schaden des bedeutenden Nahrungsmittelproduzenten. Jüngst wurden sechs Podravka-Manager festgenommen, weil sie im Jahr 2006 durch Aktien- und Kredittransaktionen die Kontrolle über das Unternehmen erlangen wollten. Insgesamt sollen 250 Millionen Kuna (34,7 Mio. Euro) an Firmengeldern unterschlagen worden sein. Polancec, der bis 2005 Podravka-Manager war, soll über alle Vorgänge informiert gewesen sein und sie gedeckt haben. Die Opposition will kommende Woche im Parlament einen Misstrauensantrag gegen den Vizepremier einbringen.
    Kosor hat kürzlich den früheren sozialdemokratischen Premiersanwärter und Wirtschaftsexperten Ljubo Jurcic als Aufsichtsratsvorsitzenden bei Podravka eingesetzt, was weithin als Entmachtung von Polancec und indirekte Bestätigung der Vorwürfe gegen ihn gedeutet wurde. Bei der Krisensitzung am Donnerstag stärkten die "starken Männer" der HDZ aber Polancec demonstrativ den Rücken. "Wenn ich an seiner Stelle wäre, träte ich nicht zurück", betonte etwa Parlamentspräsident Luka Bebic laut "Jutarnji list".
    Beobachter warnen die HDZ aber vor einem Aussitzen der Podravka-Affäre. Schließlich finden in wenigen Wochen Präsidentschaftswahlen statt, bei denen die Regierungspartei wegen der Korruptionsvorwürfe ein Debakel erleiden könnte. Der ohnehin nicht besonders charismatische HDZ-Kandidat Andrija Hebrang könnte laut einem parteiintern kolportierten "Katastrophenszenario" bereits im ersten Wahlgang ausscheiden, was für die Partei des Staatsgründers und langjährigen Staatspräsidenten Franjo Tudjman eine beispiellose Schmach wäre.
    Hebrang räumte am Freitag erstmals ein, dass ihm die Affäre Podravka schade. Er sei aber weiterhin optimistisch, die Wahl gewinnen zu können und werde seine Kampagne in den kommenden Tagen intensivieren. Bei der HDZ-Krisensitzung am Donnerstag bekam Hebrang schon einmal gute Tipps von Ex-Parteichef Sanader. Er forderte Hebrang auf, bei seinen öffentlichen Auftritten etwas entspannter zu sein und bemängelte auch seinen Wahlslogan "Für ein europäisches und stolzes Kroatien". Sanaders Alternativvorschlag: "Ein Bürger und Herr als Präsident." (APA)


    derStandard.at

  7. #7
    McChevap
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    Wieso? Die heulen doch herum ..

    Über Kroatien wird extrem wenig gepostet....
    Mir ist es egal, ich sags ja nur.

  8. #8
    Emir

    Machen die Russen den Ungarn ein Angebot in Kroatien, dass diese nicht ablehnen könne

    MOL mag nicht mehr. Auf diese neueste Nachricht will man jetzt nicht reagieren, hieß es von der Konzernleitung. Das Handelsblatt schrieb, dass der russische Erdgaskonzern Surgutneftegas seinen Anteil über 21,2% an der MOL gerne wieder abgibt. Allerdings im Tausch für den 47,2%-Anteil, den die MOL seit Ende 2008 an der kroatischen INA hat. Bei der Interpretation dieses Schachzugs ist viel Übertreibung, Heuchelei und Kalter Krieg im Spiel. Bedanken kann sich die MOL für diese Konstellation bei den "Freunden" in Österreich, die nämlich dieses 21,2% Aktienpaket der MOL nach ihrem gescheiterten Übernahmeversuch, offenbar voller Häme und ohne jede Absprache, an die Russen verkauften. "Die Freundschaft zwischen beiden Ländern ist vorbildlich" posaunten gerade noch Bajnai und Faymann. Grundsätzlich gibt es zwei Interpretationen der Vorgangsweise der Russen auf dem Erdgasmarkt in Mittelosteuropa. Sie hängen nicht nur von ökonomischen Sichtweisen ab, sondern auch davon, ob man ganz grundsätzlich in Russland einen Partner der Zukunft oder immer noch den Feind von früher erkennt.
    Wer hat in Zukunft die Hand am Hahn?, Foto: MOL
    Die eine, freundliche, Version spricht von der Einsicht der Russen in der Krise, die riskante Einseitigkeit des reinen Rohstoffexporteurs zu beenden und die Wertschöpfungskette möglichst bis hin zum Endkunden zu verlängern. Ein Bestreben, dass eigentlich allen großen Erdgasfirmen innewohnt. Sowohl MOL als auch OMV sind sowohl Förderunternehmen, Veredler, Raffineure, Transporteure, Großhändler, Tankstellenbetreiber, Schmierstoffhersteller und das alles in verschiedenen Ländern. Sich also darüber aufzuregen, dass die Russen ein komplexes Quasimonopol aufbauen wollen, ist reinste Heuchelei, das wollen sie nämlich alle. Und natürlich werden die Russen zuerst dort einsteigen, wo sie sich kulturell ohnehin wohl fühlen, also in Serbien, Bulgarien, Kroatien und anderen slawischen Ländern.
    Die andere, skeptisch bis feindlich interpretierende Sicht der Dinge ist die, dass Russland einen Eroberungsfeldzug unternimmt. In seiner üblichen Art und Weise habe man mit dem Einstieg eine unmissverständliche Antwort auf Nabucco gegeben, das ja auch von Ungarn als einem der Transitländer gerade ratifiziert wurde. Die Russen wollen Einfluss in den zukünftigen Abnehmerländern des Nabucco-Gases sichern, da selbiger in den Lieferantenländern eher gering ist, denn dort haben oft die Amerikaner (Irak) oder die jeweilige lokale Regierungsmafia das Sagen. Kontrollieren die Russen also kroatische Tankstellen und Großhändler, entscheiden sie, welches Gas und Öl dort verwendet wird. Mit der South Stream Pipeline und den bestehenden Verbindungen könnten die Russen die ganze Region allein bespielen.
    Serbien hat man schon im Griff und für INA in Kroatien wird man den Ungarn "ein Angebot machen, dass sie nicht ablehnen können.", zitiert mäßig originell die Wiener "Die Presse" den "Analysten" Vladimir Socor. Russland könnte daraufhinarbeiten, dass die Kroaten die Verluste aus dem Gasgeschäft (aufgrund gesetzlicher Preisbindungen) auf die MOL umlegt und das Engagement für die Ungarn daher unattraktiv macht. Ganz davon abgesehen, dass dies vertraglich gar nicht möglich ist, will Kroatien gar keine Abhängigkeit von den Russen.
    Kroatien will, wie alle in der Region, sicheren Zugang zu möglichst preislich stabilen Rohstoffen. Das ist schon alles. Das Gejammer über die Milliardenhilfen der Russen an Serbien ist auch die reinste Heuchelei. Jahre ließ der Westen Land und Volk im Stich und in Isolation, weil einer der Kriegsverbrecher, die Europa nicht verhindern wollte, noch frei herumläuft. In Österreich erhalten noch Dutzende Kriegsverbrecher unbehelligt Pensionen, freilich aus einem anderen Krieg. Ist es ein Wunder, dass die Serben sich andere Partner suchen, wenn Europa nicht will? Für diese Version spricht indes, dass sich Surgut mit seinem MOL-Anteil verrannt hat. Durch die Lex-MOL, eingeführt übrigens im Kampf gegen die OMV, die Fremdaktionären die Stimmrechte beschränkt, egal wie hoch ihr Aktienanteil ist, ist die Einlage der staatlich gelenkten Surgutneftegas quasi totes Kapital. Diese Aktien strategisch einzusetzen, ist Teil des schmutzigen Öl- und Gasgeschäftes, die OMV tat ja durch ihren Verkauf nichts anderes. Alle drei Akteure sind vom Staat gelenkte, im Falle Österreich sogar teils in Staatsbesitz befindliche Betriebe. Drei Krähen hacken sich gegenseitig die Augen aus. Vom Tisch ist auch längst noch nicht das Gerücht, dass sich Surgut und OMV den CEE-Markt aufteilen könnten und im Falle MOL-INA in “strategischer Absprache” vorgehen.
    Es lebe das Vorurteil: Die Russen kommen,
    satirisches Album der Gruppe Erste Allgemeine Verunsicherung,
    Foto: EMI Austria

    Vielleicht sollten sich die Kollegen ihre Quellen nächstens besser durchleuchten, die sie so fachmännisch beraten. Socor, der (s.o.) Russland Mafiamethoden unterstellt, ist nämlich keineswegs ein Analyst, sondern Lobbyist der finstersten Sorte. Er arbeitet für die Jamestown Stiftung, eine 1984 gegründete Ansammlung von sowjetischen Überläufern und Flüchtlingen, die alle noch eine Rechnung, oft sehr persönlicher Natur, mit Russland offen haben und deren einzige Aufgabe darin besteht, den Einfluss amerikanischer Unternehmen im Interessensgebiet Russlands zu sichern, sprich, den Kampf um die ehemaligen Sowjetrepubliken zu gewinnen. Dabei ist es denen völlig gleich, ob sie mit kriegstreibenden Psychopathen wie dem Präsidenten Georgiens, autokratischen Alleinherrschern im mittleren Osten und im Kaukasus oder planlosen Streithähnen und -hennen wie in der Ukraine arbeiten. Ihre publizistische Lobbytätigkeit zielt nur auf Desinformation, Destabilisierung und Meinungsmanipulation. Dafür werden sie bezahlt und amtlich beaufsichtigt. Wenn so ein umgedrehter, kalter Krieger die Welt erklärt, ist es klar, dass Russland der Böse ist. Wirkliche Information hat man von diesen Leuten genauso wenig zu erwarten wie vom Kreml, aus dessen Schule sie schließlich kommen. Und Gefahren gehen, das hat diese Krise nur zu deutlich gezeigt, durchaus auch vom "großen Bruder" jenseits des Atlantiks aus.




    http://www.pesterlloyd.net/2009_43/0...943molina.html

  9. #9
    Emir
    Zitat Zitat von McChevap Beitrag anzeigen
    Mir ist es egal, ich sags ja nur.
    Siehst du, wenn es dir egal ist und die anderen sowieso nur herumheulen und mit allem unzufrieden sind, dann brauchen wir sowas nicht ....

  10. #10
    Emir

    Daumen hoch Kommissar: Island könnte mit Kroatien der EU beitreten

    Brüssel (Reuters) - Island könnte nach Einschätzung von EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn zeitgleich mit Kroatien in die Europäische Union aufgenommen werden.
    Die EU-Kommission werde möglicherweise noch vor Weihnachten eine Einschätzung zum Stand der isländischen Reformbemühungen abgeben, sagte Rehn am Mittwoch in Brüssel. Danach sei es an den Regierungen der Mitgliedsstaaten, über die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen zu entscheiden. "Wenn wir sicher sind, dass Kroatien und Island bereit sind, sollten sie beitreten", führte der EU-Kommissar aus. Wenn dies etwa zur gleichen Zeit der Fall sei, wäre ein gemeinsamer Beitritt sinnvoll.
    Kroatien ist aus Sicht der EU-Kommission der einzige aktuelle Beitrittskandidat mit guten Aussichten auf eine baldige Mitgliedschaft. Es könnte nach den Worten Rehns im kommenden Jahr die Verhandlungen darüber abschließen. Als denkbaren Beitrittstermin nennen Diplomaten das Jahr 2012.
    Das Parlament des von der internationalen Finanzkrise hart getroffenen Island hatte im Juli einem EU-Aufnahmeantrag zugestimmt. Der EU-Beitritt soll dem Land bei der Stabilisierung seiner Wirtschaft helfen und das Vertrauen ausländischer Investoren wiederherstellen. Der Inselstaat ist der Gemeinschaft bereits eng verbunden: In Island gelten weite Teile des EU-Wirtschaftsrechts, weil es dem Europäischen Wirtschaftsraum angehört. Es gehört auch zur Schengen-Zone, in der es wegen eines einheitlichen Sicherheitsstandards keine Passkontrollen an den Grenzen gibt.


    Kommissar: Island könnte mit Kroatien der EU beitreten | Ausland | Reuters

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