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Kroatien - Ein Land verliert den Glauben an Gerechtigkeit

Erstellt von Cobra, 17.04.2011, 22:11 Uhr · 479 Antworten · 22.525 Aufrufe

  1. #321

    Registriert seit
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    1.136
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    also bei Kriegsverbrechen an Zivilisten spielt für mich der Kontext keine entscheidende Rolle. Wenn die Zivilisten aus der Reihe des Aggressors kommen und ihnen Unrecht angetan wurde, ist das genauso wie wenn der Aggressor Unrecht an Zivilisten des "Opferlandes" verübt. Es gibt keine "Hierarchie" der Opfer und es ist hier eine lang gehegte Unsitte, dass man sagt "Land a hat diese Verbrechen begangen, ABER Land b..." Ich kann's echt nicht mehr lesen, dieses verdammte 'aber'. Hier bricht sich keiner 'nen Zacken aus der Krone, wenn er straight sagt "Jepp, mein Land hat Kriegsverbrechen verübt". Ich kann ohne Probleme sagen "Es gab Kriegsverbrechen seitens der Bosniaken", ohne was anzufügen.
    Das war einer der besten Beiträge in dieser Diskussion, Respekt!

  2. #322
    Baader
    Die Cedos die in Kroatien gekämpft haben waren doch vom gleichen Kaliber wie die in Bosnien. Das waren zu einem grossen Teil Freischärler und somit keine Mitglieder der offiziellen Armeen. So zum Beispiel die Arkanovci und die Seseljevi. Wurden solche Schweine getötet, zurecht, fanden die Aggressoren immer noch die Frechheit von zivilen Opfern zu reden auf ihrer Seite und den bestialischen Methoden der kroatischen & bosnischen Armee. Wenn ein Cetnik mit Militärklamotten und einer Kokarda tot aufgefunden wurde, war ein ein Zivilist und sein Tod ein Kriegsverbrechen, doch wurden fliehende bosniakische und kroatische Zivilisten aufgehalten auf einem überladenen Anhänger, von zwei Pferden gezogen, in schmutzigen Jeans und einem T-Shirt, so waren das Soldaten und wurden gefangengenommen und hingerichtet. Genau das erreignete sich an der Brücke von Vrhpolje, meinem Dorf. Also soll jeder hier ruhig sein der versucht nun sowas als Lügen darzustellen.

    Am meisten mag ich die kleinen Pickel-Cedos hier im Forum...

  3. #323

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    also bei Kriegsverbrechen an Zivilisten spielt für mich der Kontext keine entscheidende Rolle. Wenn die Zivilisten aus der Reihe des Aggressors kommen und ihnen Unrecht angetan wurde, ist das genauso wie wenn der Aggressor Unrecht an Zivilisten des "Opferlandes" verübt. Es gibt keine "Hierarchie" der Opfer und es ist hier eine lang gehegte Unsitte, dass man sagt "Land a hat diese Verbrechen begangen, ABER Land b..." Ich kann's echt nicht mehr lesen, dieses verdammte 'aber'. Hier bricht sich keiner 'nen Zacken aus der Krone, wenn er straight sagt "Jepp, mein Land hat Kriegsverbrechen verübt". Ich kann ohne Probleme sagen "Es gab Kriegsverbrechen seitens der Bosniaken", ohne was anzufügen.
    In diesem Fall muss man aber den Kontext miteinbeziehen, da viele dieser Soldaten welche Verbrechen an serbischen Zivilisten begangen haben auf einen persönlichen Rachefeldzug waren. Weswegen die Rolle von Gotovina dabei, hier im Thread hinterfragt wird.
    Das diese Verbrechen zu verurteilen sind, ist klar.

  4. #324
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    In diesem Fall muss man aber den Kontext miteinbeziehen, da viele dieser Soldaten welche Verbrechen an serbischen Zivilisten begangen haben auf einen persönlichen Rachefeldzug waren. Weswegen die Rolle von Gotovina dabei, hier im Thread hinterfragt wird.
    Das diese Verbrechen zu verurteilen sind, ist klar.
    okay, und was ändert Rache als Motiv an diesem Fall? Ist gar nicht provokant gefragt, sondern ernsthaft.

  5. #325

    Registriert seit
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    1.567
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    okay, und was ändert Rache als Motiv an diesem Fall? Ist gar nicht provokant gefragt, sondern ernsthaft.
    Die geplante bzw. systematische Tötung von Menschen ist im Kriegsfall doch noch ein Schritt krasser, oder nicht?

  6. #326
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
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    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    Die geplante bzw. systematische Tötung von Menschen ist im Kriegsfall doch noch ein Schritt krasser, oder nicht?
    also einerseits, ja, das oben genannte ist für mich sehr viel schwerer nachvollziehbarer als Rachegedanken, aber letztendlich: an wem wurden diese Rachegedanken denn ausgelebt? Richtig, an Zivilisten, an Menschen, die für geschehene Verbrechen nichts konnten. Da mussten Menschen mit ihrem Leben bezahlen für etwas, das sie nicht getan hatten. Ich als jemand, der zugegebenermaßen sehr schnell Rachegelüste entwickelt, kann das verstehen, rechtfertigen allerdings nicht. Das Ergebnis, nämlich tote Zivilisten, die nichts verbrochen hatten, bleibt dasselbe.

  7. #327
    Avatar von Grobar

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    alles kindergartenargumente um stinknormalen Rassismus zu kaschieren...

  8. #328
    Avatar von Bambi

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    du meinst aber nich mich, nehm ich an.

  9. #329
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    du meinst aber nich mich, nehm ich an.
    noe, aber hatte keinen bock die betreffenden zu zitieren

  10. #330

    Registriert seit
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    60
    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    In diesem Fall muss man aber den Kontext miteinbeziehen, da viele dieser Soldaten welche Verbrechen an serbischen Zivilisten begangen haben auf einen persönlichen Rachefeldzug waren. Weswegen die Rolle von Gotovina dabei, hier im Thread hinterfragt wird.
    Das diese Verbrechen zu verurteilen sind, ist klar.
    Ja, in diesem Fall. Da die Opfer Serben waren und die Täter eben nicht-Serben. Da kann man halt verharmlosen und gar Leugnen. Wenn man 20 Jahre nach diesem Weltbild gelebt hat, dann können auch klare Fakten und Beweise einem nicht die Augen öffnen.
    Schlußendlich bleibt nur noch der Hass und die Verblendung.
    Hass ist in den Herzen derer, die Rache üben.

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