BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 8 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 72

Kroatien schützt Kriegsverbrecher Gotovina

Erstellt von Der_Buchhalter, 07.01.2009, 13:13 Uhr · 71 Antworten · 4.113 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    20.12.2004
    Beiträge
    6.421

    Daumen runter Kroatien schützt Kriegsverbrecher Gotovina

    Die wollen in die EU aber schützen gleichzeitig ein Mörder der hunderttausende Menschen ethnisch vertrieben hat. Auf diesen bestimmten Kreisen in CRO muss der Druck erhöht werden.


    [h6]03. Jänner 2009, 12:10[/h6]
    [h1]UNO-Justiz: In Kroatien werden Dokumente zu "Fall Gotovina" versteckt [/h1]
    [h2]Haager Chefankläger Brammertz: "Unwahrscheinlich, dass sie auf einmal verschwunden sind"[/h2]

    Zagreb/Den Haag/Wien - Der Chefankläger des UNO-Tribunals zur juristischen Aufarbeitung der Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien, Serge Brammertz, wirft Kreisen in Kroatien vor, wichtige Dokumente für den Prozess gegen Ex-General Ante Gotovina zurückzuhalten. Das Tribunal habe in mehreren Gesprächen mit Vertretern des Landes darauf hingewiesen, dass wichtige Dokumente bezüglich der Operation "Sturm" ("Oluja") im Jahr 1995 vermisst würden. "Es gibt jemanden, der diese Schlüsselbeweise absichtlich versteckt", wurde Brammertz am Samstag von der Tageszeitung "Vecernji list" zitiert.
    Wörtlich sagte Brammertz in dem Interview mit dem in Zagreb erscheinenden Blatt: "Es erscheint uns wenig wahrscheinlich, dass entscheidende Dokumente einer wichtigen Militäroperation auf einmal verschwunden sind." Das Tribunal weise die kroatische Seite seit eineinhalb Jahren auf diesen Missstand hin. Für Gotovina und die beiden anderen wegen der Operation "Sturm" angeklagten kroatischen Generäle Ivan Cermak und Mladen Markac gelte die Unschuldsvermutung, unterstrich der UNO-Chefankläger, "solange nicht das Gegenteil bewiesen ist".
    "Oluja" und die mit der Operation verbundene Vorwürfe von Kriegsverbrechen sei jedoch ein wichtiger Teil der jüngeren kroatischen Geschichte. Der Prozess in Den Haag soll zur Aufarbeitung beitragen. "Ich hoffe, dass die kroatische Öffentlichkeit dadurch besser verstehen wird, was 1995 passiert ist."
    Mit der Operation Sturm hatten kroatische Armee-Einheiten im August 1995 die von kroatischen Serben kontrollierte Region Krajina innerhalb weniger Tage zurückerobert. Die Serben hatten, angestachelt vom damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic und mit Hilfe seiner Streitkräfte, noch vor der Loslösung Kroatiens von Jugoslawien 1991 in ihren Siedlungsgebieten eine eigene Republik mit Knin als Hauptstadt ausgerufen.
    Bei der kroatischen Gegenoffensive wurden laut Anklage des UNO-Kriegsverbrechertribunals (ICTY) gegen die Generäle Ante Gotovina, Ivan Cermak und Mladen Markac zwischen 150.000 und 200.000 Serben vertrieben und mehr als 150 getötet. Das kroatische Helsinki Komitee für Menschenrechte geht von 700 Zivilisten aus, die damals umkamen, serbische Stellen sprechen von rund 1.600 Toten.
    Gotovina war im Dezember 2005 auf der Kanaren-Insel Teneriffa festgenommen worden, zuvor hatte er zu den meistgesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrechern der Jugoslawien-Kriege gezählt. Erst durch seine Festnahme konnte Kroatien Beitrittsgespräche mit der EU aufnehmen. Seine Auslieferung an Den Haag löste seinerzeit auch Proteste aus. Viele Kroaten betrachten Gotovina nicht als Verbrecher, sondern als Helden. (APA)

  2. #2
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Mannnn Schliwo... beruhig dich.
    Hast du heute Weihnachten oder nicht? Was ist los?

    Heute ist der Tag der Liebe und Vergebung und nicht der Tag der Anschuldigungen und Hetzthreads. Also reiss dich wenigstens heute ein bisschen zusammen.

  3. #3

    Registriert seit
    20.12.2004
    Beiträge
    6.421
    Auch sein Anwalt schient verwickelt...


    Gotovinas Anwalt an der Spitze der Gruppe, welche die Dokumente versteckt hat 05.01.09


    Der Leiter des Dokumentierungs-Informationszentrums „Veritas" Savo Strbac hat erklärt, an der Spitze der Gruppe, welche die kroatische Staatsanwaltschaft des Diebstahls und Versteckens der Dokumente über die kroatische Operation „Oluja" („Der Sturm") im Sommer 1995 beschuldigt, befinde sich Marin Ivanovic, der Anwalt von Ante Gotovina. „Veritas" ist zu der Information über den versteckten Bericht über die Granatierung der serbischen Zivilen und Objekte und den Angriffen auf Knin vor einigen Monaten gekommen, welche auch der Hauptankläger des Haager Tribunals, Serge Brammertz, bestätigt hatte. Brammertz erklärte vor zwei Tagen, er habe Gründe zu glauben, dass jemand in Kroatien diese Dokumente absichtlich versteckt habe. Gotovina, der eine verbrecherische Vergangenheit in Westeuropa hat, wurde im Ex-Jugoslawien-Krieg kroatischer General und ist vor dem Kriegsverbrechertribunal für die Verbrechen an Serben während der Operation „Oluja" in Kninska Krajina angeklagt. Er wurde auf den Kanarischen Inseln 2005 verhaftet und der Prozess gegen ihn und der Generäle Markac und Cermak läuft seit März 2008.

  4. #4

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Die wollen in die EU aber schützen gleichzeitig ein Mörder der hunderttausende Menschen ethnisch vertrieben hat. Auf diesen bestimmten Kreisen in CRO muss der Druck erhöht werden.


    [h6]03. Jänner 2009, 12:10[/h6]
    [h1]UNO-Justiz: In Kroatien werden Dokumente zu "Fall Gotovina" versteckt [/h1]
    [h2]Haager Chefankläger Brammertz: "Unwahrscheinlich, dass sie auf einmal verschwunden sind"[/h2]

    Zagreb/Den Haag/Wien - Der Chefankläger des UNO-Tribunals zur juristischen Aufarbeitung der Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien, Serge Brammertz, wirft Kreisen in Kroatien vor, wichtige Dokumente für den Prozess gegen Ex-General Ante Gotovina zurückzuhalten. Das Tribunal habe in mehreren Gesprächen mit Vertretern des Landes darauf hingewiesen, dass wichtige Dokumente bezüglich der Operation "Sturm" ("Oluja") im Jahr 1995 vermisst würden. "Es gibt jemanden, der diese Schlüsselbeweise absichtlich versteckt", wurde Brammertz am Samstag von der Tageszeitung "Vecernji list" zitiert.
    Wörtlich sagte Brammertz in dem Interview mit dem in Zagreb erscheinenden Blatt: "Es erscheint uns wenig wahrscheinlich, dass entscheidende Dokumente einer wichtigen Militäroperation auf einmal verschwunden sind." Das Tribunal weise die kroatische Seite seit eineinhalb Jahren auf diesen Missstand hin. Für Gotovina und die beiden anderen wegen der Operation "Sturm" angeklagten kroatischen Generäle Ivan Cermak und Mladen Markac gelte die Unschuldsvermutung, unterstrich der UNO-Chefankläger, "solange nicht das Gegenteil bewiesen ist".
    "Oluja" und die mit der Operation verbundene Vorwürfe von Kriegsverbrechen sei jedoch ein wichtiger Teil der jüngeren kroatischen Geschichte. Der Prozess in Den Haag soll zur Aufarbeitung beitragen. "Ich hoffe, dass die kroatische Öffentlichkeit dadurch besser verstehen wird, was 1995 passiert ist."
    Mit der Operation Sturm hatten kroatische Armee-Einheiten im August 1995 die von kroatischen Serben kontrollierte Region Krajina innerhalb weniger Tage zurückerobert. Die Serben hatten, angestachelt vom damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic und mit Hilfe seiner Streitkräfte, noch vor der Loslösung Kroatiens von Jugoslawien 1991 in ihren Siedlungsgebieten eine eigene Republik mit Knin als Hauptstadt ausgerufen.
    Bei der kroatischen Gegenoffensive wurden laut Anklage des UNO-Kriegsverbrechertribunals (ICTY) gegen die Generäle Ante Gotovina, Ivan Cermak und Mladen Markac zwischen 150.000 und 200.000 Serben vertrieben und mehr als 150 getötet. Das kroatische Helsinki Komitee für Menschenrechte geht von 700 Zivilisten aus, die damals umkamen, serbische Stellen sprechen von rund 1.600 Toten.
    Gotovina war im Dezember 2005 auf der Kanaren-Insel Teneriffa festgenommen worden, zuvor hatte er zu den meistgesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrechern der Jugoslawien-Kriege gezählt. Erst durch seine Festnahme konnte Kroatien Beitrittsgespräche mit der EU aufnehmen. Seine Auslieferung an Den Haag löste seinerzeit auch Proteste aus. Viele Kroaten betrachten Gotovina nicht als Verbrecher, sondern als Helden. (APA)
    Dokumente ?

    Ameri?ki povjesni?ar: Zapovjednici nisu znali za zlo?ine u Oluji

  5. #5
    Avatar von Krosovar

    Registriert seit
    20.09.2008
    Beiträge
    9.107
    Rückt ihr erst mal Mladic und den anderen Cedo raus dann können wir weiter diskutieren mein lieber.

  6. #6
    Avatar von Peyo

    Registriert seit
    10.03.2008
    Beiträge
    9.537
    Ich sag nur Ratko Mladic....

  7. #7

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Auch sein Anwalt schient verwickelt...


    Gotovinas Anwalt an der Spitze der Gruppe, welche die Dokumente versteckt hat 05.01.09


    Der Leiter des Dokumentierungs-Informationszentrums „Veritas" Savo Strbac hat erklärt, an der Spitze der Gruppe, welche die kroatische Staatsanwaltschaft des Diebstahls und Versteckens der Dokumente über die kroatische Operation „Oluja" („Der Sturm") im Sommer 1995 beschuldigt, befinde sich Marin Ivanovic, der Anwalt von Ante Gotovina. „Veritas" ist zu der Information über den versteckten Bericht über die Granatierung der serbischen Zivilen und Objekte und den Angriffen auf Knin vor einigen Monaten gekommen, welche auch der Hauptankläger des Haager Tribunals, Serge Brammertz, bestätigt hatte. Brammertz erklärte vor zwei Tagen, er habe Gründe zu glauben, dass jemand in Kroatien diese Dokumente absichtlich versteckt habe. Gotovina, der eine verbrecherische Vergangenheit in Westeuropa hat, wurde im Ex-Jugoslawien-Krieg kroatischer General und ist vor dem Kriegsverbrechertribunal für die Verbrechen an Serben während der Operation „Oluja" in Kninska Krajina angeklagt. Er wurde auf den Kanarischen Inseln 2005 verhaftet und der Prozess gegen ihn und der Generäle Markac und Cermak läuft seit März 2008.


    Savo Strbac
    ......Cetnik und Verbrecher

  8. #8

    Registriert seit
    20.12.2004
    Beiträge
    6.421
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Mannnn Schliwo... beruhig dich.
    Hast du heute Weihnachten oder nicht? Was ist los?

    Heute ist der Tag der Liebe und Vergebung und nicht der Tag der Anschuldigungen und Hetzthreads. Also reiss dich wenigstens heute ein bisschen zusammen.

    Eigentlich hast du recht aber ich beleidige niemanden und bringe Fakten. Ich hetze nicht gegen das kroatische Volk. Aber ok ich seh es ein ich werde mich die nächsten 2 Tagen mit solchen Themen etwas zurück halten.

  9. #9

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Eigentlich hast du recht aber ich beleidige niemanden und bringe Fakten. Ich hetze nicht gegen das kroatische Volk. Aber ok ich seh es ein werde die nächsten 2 Tage mit den Themen etwas zurück schalten.

    Boze Pravde...

    Ameri?ki povjesni?ar: Zapovjednici nisu znali za zlo?ine u Oluji

  10. #10
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen


    Savo Strbac
    ......Cetnik und Verbrecher



    Savo Štrbac (geb. 1949 in Benkovac, Jugoslawien, heute Kroatien) ist der ehemalige Informationsminister der selbsternannten Republik Serbische Krajina und galt als Vertrauter der vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) verurteilten Kriegsverbrecher Milan Babić und Milan Martić.


    Ein Serengöbbels.

Seite 1 von 8 12345 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 108
    Letzter Beitrag: 21.05.2012, 17:59
  2. Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 07.02.2009, 10:31
  3. Kriegsverbrecher Ante Gotovina in Den Haag!
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Politik
    Antworten: 150
    Letzter Beitrag: 30.12.2005, 15:34
  4. Antworten: 226
    Letzter Beitrag: 23.09.2005, 10:11
  5. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.09.2005, 01:29