Niedrige Wahlbeteiligung

Nach Informationen der staatlichen Wahlkommission gaben bis 11.00 Uhr 14,72 Prozent der Bürger ihre Stimme ab. Das ist die niedrigste Wahlbeteiligung bisher - bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 lag die Wahlbeteiligung um 11.00 Uhr bei 22,5 Prozent.

Laut allen Umfragen ist der kroatische Präsident Stjepan (Stipe) Mesic der Favorit und die einzige offene Frage ist, ob er schon in der ersten Runde siegen wird. Berichte über Zwischenfälle oder Unregelmäßigkeiten gab es nicht, meldete die Wahlbeobachtungsgruppe "Nichtsregierungsorganisation zur Beobachtung von Wahlen" ("Gradjani organizirano nadgledaju glasanje"; GONG). GONG beobachtet außer in Kroatien noch in Österreich, Deutschland, Bosnien-Herzegowina und den Niederlanden die Wahlen. In Österreich können kroatische Bürger in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt und Feldkirch abstimmen.

Teilergebnisse nicht vor Mitternacht

Die Wahllokale, die in Kroatien seit 7.00 Uhr geöffnet haben, schließen um 19.00 Uhr. Das erste Wahllokal in Neuseeland, wo 50 kroatische Bürger ihre Stimme abgaben, ist schon geschlossen. Die Wahlen werden am 3. Jänner um 3.00 Uhr kroatischer Zeit beendet - dann schließt das Wahllokal in Los Angeles. Insgesamt sind 4,403.871 Personen wahlberechtigt, davon 400.226 im Ausland. Die staatliche Wahlkommission wird erste inoffizielle Teilergebnisse um Mitternacht veröffentlichen.


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