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Kundgebung gegen UN-Verwaltung in Prishtina

Erstellt von lupo-de-mare, 10.10.2004, 16:44 Uhr · 2 Antworten · 710 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988

    Kundgebung gegen UN-Verwaltung in Prishtina

    Was ist der letzte korrupte Idioten Verein in der Welt: Die UNMIK

    Sammelbecken für den ganzen Abfall der Welt, wo man asiatische und afrikanische Idioten als Polizisten entsendet,welche nicht lesen und schreiben können. Führerschein haben sie oft genauso wenig!

    Und solche Leute, wollen eine Region aufbauen, was absurd ist.

    Kundgebung gegen UN-Verwaltung in Prishtina
    UNMIK GO Home
    von Agron Sadiku

    Am Mittwoch den 13 Oktober fand in Prishtina eine Massenkundgebung gegen das Protektoratsregime in Kosova statt. Mehrere tausend Menschen folgten dem Aufruf der LPK, LKCK, des „Unabhängigen Studentenverbandes“ und einer UCK Veteranenvereinigung, um gegen die UNMIK zu protestieren. Auf dem „Mutter Theresa Platz“ in Prishtina wurde gefordert: „ Nieder mit der UN- Resolution 1244“, Unabhängigkeit und „UNMIK GO Home“.

    Gani Morina erklärte für den „Unabhängigen Studentenverband der Universität Prishtina:“ Die internationale Staatengemeinschaft muß unser Recht auf Selbstbestimmung akzeptieren, wir haben nicht gegen den serbischen Kolonialismus gekämpft, um sie gegen eine neue Form von Kolonialismus einzutauschen:“ Andere Redner attackierten die Gespräche, die vor einigen Wochen in Wien stattfanden, anläßlich dieser Gespräche hatte sich UNMIK- Protektoratsleiter Holkeri selbst zum bevollmächtigten Sprecher Kosovas ernannt. Die Albaner wurden nur dazu aufgefordert an einem Fototermin teilzunehmen. Diese Zumutung akzeptierte die LDK und entsandte Herrn Rugova und Parlamentspräsident Nexhat Daci nach Wien. „Ministerpräsident“ Bajram Rexhepi von der PDK lehnte Verhandlungen mit Serbien ohne eigene Kompetenzen ab.

    Auf der Kundgebung in Prishtina wurde jedes Gespräch mit dem serbischen Staat ohne Akzeptanz der Unabhängigkeit Kosovas abgelehnt, gleichzeitig aber den nationalen Minderheiten sämtliche demokratischen Rechte in einem unabhängigeren Kosova zugesagt. Die LPK unterbreitete den Teilnehmern ihren Plan für eine Union zwischen Albanien und Kosova. Zudem wurde das Ende der Kampagne gegen die UCK und die Freilassung aller festgenommenen ehemaligen UCK Kämpfern gefordert. Die Kundgebung war kämpferisch und sehr jugendlich geprägt.


    Soziale Spannungen

    Der Unmut gegen die Protektoratsleitung hat nicht nur den kolonialen politischen Stil der UNMIK im Fokus der Kritik. Die soziale Lage in Kosova ist katastrophal. Kosova ist das Land mit der höchsten Arbeitslosenzahl in Europa. Verantwortlich dafür wird die UNMIK gemacht. Bis Oktober 1999 war die Stromversorgung in Kosova in örtlicher Hand, damals gab es 24 Stunden am Tag Strom. Seit die UNMIK die Stromversorgung übernahm, gibt es meist keinen Strom, dafür aber Strompreise die mit der Stromrechnung in Deutschland vergleichbar ist.

    Im Frühjahr fand in Bochum ein Prozeß gegen den ehemaligen deutschen Strommanager der KEK ( örtlicher Energieversorger) wegen Betrug und Unterschlagung statt, Der deutsche Manager hatte mehrere hundert Millionen Euro in Malta zwischengelagert. Er verkaufte Strom nach Serbien, Montenegro und Mazedonien. Gegenwärtig muß, da das deutsche Management Kosova B. verkommen ließ, Strom aus Serbien gekauft werden.

    Es ist kein Zufall, dass Bajram Rexhepi vor drei Wochen in England gegenüber dem „Observer“ folgende Bemerkung machte: „ Die UNMIK- Gremien sind unfähig und teilweise korrupt“. Hektisch dementierte die UNMIK die Vorwürfe Rexhepis und verwies in ihrem Dementi darauf, „dass sie viele illegale Puffs in Kosova aushob“. Diese Erklärung löste in Kosova schallendes Gelächter aus, denn jeder weiß, wer in Kosova die Bordelle frequentiert.

    Zwischen 3000 und 6000 Euro verdienen zivile Unmik Mitarbeiter in Kosova. Allein in Prishtina gibt es knapp 15000 UNMIK Menschen . Bekannt ist, dass die UNMIK Figuren, die Miete in Prishtina auf den Quadratmeterpreis von München- Schwabing brachten. Das meiste Geld, das für Kosova bestimmt ist verschwindet in den Taschen der parasitären UNMIK- Bürokratie. Auf der anderen Seite existiert nackte Not in Kosova. Das ganze Protektorat könnte der internationalen Staatengemeinschaft demnächst um die Ohren fliegen. Die vorläufige Lösung besteht nur in der Unabhängigkeit und nicht in der UNMIK Formel: Standard vor Status. Welchen perfiden Standard die UNMIK meint, beweist sie jeden Tag als bürokratisch kolonalistisches Monster.


    Agron Sadiku

    Quellen: Koha Ditore 13.11.03 http://www.members.partisan.net/maxbrym Epoka E Re 13.11.03

    Gerne publiziere ich den Artikel von Agron Sadiku aus Prishtina.
    Max Brym
    Kosova: Die UNMIK ist schuld
    Ein Interview mit Fatmir Humolli ( LKCK ) und Anmerkungen zur Lage in Kosova/Kosovo
    von Agron Sadiku

    http://www.a-i-z.net/maxbrym/

  2. #2

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698
    Ich bin für ein multiethnischen Staat Kosovo!

    Serbien hat eigene Probleme als auch noch Kosovo als Problem dazuzuhaben.
    Montenegro will auch ihre Uanbhängigkeit.

  3. #3
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Albanesi
    Ich bin für ein multiethnischen Staat Kosovo!

    Serbien hat eigene Probleme als auch noch Kosovo als Problem dazuzuhaben.
    Montenegro will auch ihre Uanbhängigkeit.

    Ja,nur kann Montenegro unabhängig werden weil sie nicht zu Serbien gehören,Kosovo dagegen schon,deswegen keine unabhängigkeit für Kosovo den das ist serbisches Land.

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