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Kurden klagen die PKK an

Erstellt von Magnificient, 26.02.2008, 12:08 Uhr · 46 Antworten · 2.859 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Magnificient

    Registriert seit
    19.11.2005
    Beiträge
    2.365

    Kurden klagen die PKK an

    [h1]Kurden klagen die PKK an[/h1]
    [h2]Reaktionen auf die türkische Bodenoffensive[/h2]
    Nun macht die türkische Armee also Ernst und hat mit einer Bodenoffensive gegen die PKK-Lager im Nordirak begonnen. Der Einsatz löst gewaltige Unruhe in den USA und bei der Europäischen Union auslöst. Im Südosten der Türkei wächst derweil die Wut der Kurden - nur richtet sie sich nicht etwa ausschließlich gegen die türkische Armee, sondern auch gegen die PKK. Susanne Güsten berichtet.


    Ein Militärhubschrauber knattert über den Kasrik-Pass in der südosttürkischen Provinz Sirnak und verschwindet hinter der nächsten Gebirgskette. Am Boden geht es mühsamer voran. Die Landstraße ist mit Barrikaden und Stacheldraht gesperrt, am Straßenrand steht ein gepanzerter Militärtransporter. Soldaten mit Maschinenpistolen kontrollieren alle Fahrzeuge, kopieren die Daten der Insassen und überprüfen die Ladungen. Unbemerkt soll sich niemand mehr durch diese Berge bewegen können. Seit Jahren wird hier in Sirnak gekämpft zwischen der PKK und der türkischen Armee, seit ein paar Tagen verfolgt die Armee die Rebellen von hier aus in den Nordirak.

    Viel Zeit, gute Nerven und einwandfreie Papiere sind deshalb notwendig, um die Provinzhauptstadt zu erreichen, die sich an einen entlegenen Berghang klammert. Das einstige Bergdorf hat sich in ein improvisiertes Lager aus Beton und Schlamm verwandelt - halb militärisches Lager für den Krieg gegen die PKK, halb Flüchtlingslager für tausende vetriebene Bewohner der Dörfer, die es in diesen Bergen früher gab.

    In einem Teehaus mit Aussicht auf die schneebedeckten Berge sitzen einige der kurdischen Bauern, die früher ihre Herden über diese Hänge trieben. Seit vielen Jahren sitzen sie hier, trinken Tee und warten darauf, in ihre Dörfer zurückkehren zu können. Manche warten schon seit mehr als 20 Jahren. Der 40jährige Yusuf hat es satt:

    Wir können uns wegen des Terrors in unserer eigenen Heimat nicht bewegen, wir können unser Land nicht betreten und unseren Boden nicht bestellen, uns geht es dreckig. Seit 20 Jahren können wir unsere Felder nicht bestellen, wir möchten endlich Ruhe und etwas Glück. Und die wird erst geben, wenn die PKK erledigt ist.

    Die anderen Männer am Tisch nicken und murmeln ihre Zustimmung. In dieser Kurdenrunde zumindest hat die türkische Armee vollen Rückhalt für ihren Angriff auf die Rückzugslager der PKK in Nordirak. Mit ihrer Meinung sind die Männer nicht allein im Teehaus. An einem Tisch am Fenster sitzt Abdullah Cakar über seinem Glas Tee und wünscht den Soldaten gutes Gelingen.

    Ich halte diese Militäroperation für eine gute Sache. Die Terroristen kommen von Nordirak hierher, erschießen Soldaten und normale Leute, dann hauen sie ab und verstecken sich dort. Meinen Vater haben sie umgebracht, meine Brüder haben sie umgebracht, alle haben sie umgebracht - wofür denn? Für nichts und wieder nichts. Wer die nicht unterstützt, wird umgebracht. Der Staat hat das Recht, sie zu verfolgen.

    Auch Cakar stammt ursprünglich aus einem Dorf in den Bergen. Als 15jähriger wurde er 1985 von der PKK zwangsrekrutiert - eine damals übliche Praxis der Rebellen, die sich ihre Kämpfer mit Gewalt aus den Bergdörfern holten. Weil Cakar sich widersetzte und aus ihren Reihen flüchtete, kamen die Kämpfer wieder ins Dorf und erschossen seinen Vater und seine drei Brüder, Haci, Münir und Mehmet - der jüngste war acht Jahre alt. Ungewöhnlich war das nicht in jenen Jahren, als die PKK sich mit Furcht und Schrecken den Respekt der kurdischen Bevölkerung zu verschaffen versuchte. Viele Flüchtlinge in Sirnak haben ähnliche Tragödien erlebt, sagt Yusuf:

    Hier gibt es Waisen, deren Familien von der PKK ermordet wurden, ich kenne Leute, die bei einem einzigen PKK-Überfall 13 Verwandte verloren haben. Die Rebellen haben in den Dörfern die Lehrer ermordet, sie haben die Imame ermordet, sie haben die Schulen niedergebrannt - bis die Leute alle ihre Kinder genommen haben und in die Stadt geflohen sind. Jetzt gibt keine Dörfer mehr in den Bergen.

    Wie viele andere Kurden hat auch Abdullah Cakar jahrelang auf Seiten des türkischen Staates gegen die PKK gekämpft, in der staatlichen Kurdenmiliz, die noch heute hunderttausend Mann im Südosten der Türkei unter Waffen hat. Nach der Ermordung seines Vaters und seiner Brüder hat er sich freiwillig gemeldet, um sie zu rächen. Was ihn an der PKK bis heute am meisten aufregt, ist deren Alleinvertretungsanspruch für die Kurden.

    Ich bin ja auch Kurde. Warum zerstören sie unser Leben, warum bringen sie uns um? Warum? Weil wir anderer Meinung sind als sie.

    Deutschlandfunk - Europa heute - Kurden klagen die PKK an

  2. #2
    Popeye
    NA BALKANER????

    LIEßT DOCH MAL DEN TEXT!!!

    Eure scheiss Vorurteile !!

    Ihr seit Balkaner, auf solche Artikel könnt ihr nichts schreiben! Aber in dem anderen Thread "Türkei dies türkei das, pkk ist gut" ...

  3. #3
    Popeye
    Die Terroristen kommen von Nordirak hierher, erschießen Soldaten und normale Leute, dann hauen sie ab und verstecken sich dort. Meinen Vater haben sie umgebracht, meine Brüder haben sie umgebracht, alle haben sie umgebracht - wofür denn? Für nichts und wieder nichts. Wer die nicht unterstützt, wird umgebracht. Der Staat hat das Recht, sie zu verfolgen.

    LIEß PERUN UND ROMULUS!!! ottytrain1:


    Als 15jähriger wurde er 1985 von der PKK zwangsrekrutiert - eine damals übliche Praxis der Rebellen, die sich ihre Kämpfer mit Gewalt aus den Bergdörfern holten. Weil Cakar sich widersetzte und aus ihren Reihen flüchtete, kamen die Kämpfer wieder ins Dorf und erschossen seinen Vater und seine drei Brüder, Haci, Münir und Mehmet - der jüngste war acht Jahre alt. Ungewöhnlich war das nicht in jenen Jahren, als die PKK sich mit Furcht und Schrecken den Respekt der kurdischen Bevölkerung zu verschaffen versuchte. Viele Flüchtlinge in Sirnak haben ähnliche Tragödien erlebt, sagt Yusuf:

    Hier gibt es Waisen, deren Familien von der PKK ermordet wurden, ich kenne Leute, die bei einem einzigen PKK-Überfall 13 Verwandte verloren haben. Die Rebellen haben in den Dörfern die Lehrer ermordet, sie haben die Imame ermordet, sie haben die Schulen niedergebrannt - bis die Leute alle ihre Kinder genommen haben und in die Stadt geflohen sind. Jetzt gibt keine Dörfer mehr in den Bergen.

    Sehr guter Artikel, vielen dank magni!

  4. #4

    Registriert seit
    01.02.2008
    Beiträge
    151
    Du bist Alevite gell Janitschar

  5. #5
    Popeye
    Zitat Zitat von Arbenks Beitrag anzeigen
    Du bist Alevite gell Janitschar
    Bin Sunnite, aber Ich liebe Aleviten!!

  6. #6

    Registriert seit
    01.02.2008
    Beiträge
    151
    krass weil die meisten Leute sunniten oder diese MHP anhänger können aleviten gar net leiden egal ob kurdisch alevite oder nicht

    bei uns ist das so zumindest

  7. #7
    Popeye
    Zitat Zitat von Arbenks Beitrag anzeigen
    krass weil die meisten Leute sunniten oder diese MHP anhänger können aleviten gar net leiden egal ob kurdisch alevite oder nicht

    bei uns ist das so zumindest
    Ach man die wissen doch gar nichtmal was das ist!!!
    Ich bin auch MHP Anhänger, diese Spasten!!! ottytrain1:

    Ich würde gerne mal wissen, was die machen würden, wenn sie wüssten, dass die MHP Alevitische Abgeordnete haben...
    Die wissen doch nichtmal die Hauptstadt der Türkei und murmeln vor sich rum!:

  8. #8
    Lopov
    und was willst du jetzt von mir hören?? soll ich den "bürger-krieg" jetzt gut finden??
    ich bin immer gegen gewalt. warum versucht die türkei nicht mit den den pkk-führern zu reden?? oder ist das nicht möglich??

    gewalt erzeugt gegengewalt. ewiger krieg hilft niemandem. da muss man sich ander arangieren

  9. #9
    Popeye
    Zitat Zitat von Romulus Beitrag anzeigen
    und was willst du jetzt von mir hören?? soll ich den "bürger-krieg" jetzt gut finden??
    ich bin immer gegen gewalt. warum versucht die türkei nicht mit den den pkk-führern zu reden?? oder ist das nicht möglich??

    gewalt erzeugt gegengewalt. ewiger krieg hilft niemandem. da muss man sich ander arangieren
    Du meintest doch letztens "Soll ich dir das glauben?" als ich dir erzählt hab, was die pkaka mit seinen eigenen Landsmännern/Frauen macht Und siehste wie es den Kurden geht ??? Siehst du nun was diese Terrororganisation mit den KURDEN macht, wenn sie sich nicht der Gruppe anschließen möchten???


    PS: Mit einer Terrororganisation kann man nicht handeln !
    Gib mir ein Beispiel wo ein Staat mit Terroristen gehandelt hat und sie zu einem guten Beschluss gekommen sind?!?!

    Dann sollte USA mit Al Kaida und Spanien mit den Basken handeln!
    Das ist unmöglich!


    Hier gibt es Waisen, deren Familien von der PKK ermordet wurden, ich kenne Leute, die bei einem einzigen PKK-Überfall 13 Verwandte verloren haben. Die Rebellen haben in den Dörfern die Lehrer ermordet, sie haben die Imame ermordet, sie haben die Schulen niedergebrannt - bis die Leute alle ihre Kinder genommen haben und in die Stadt geflohen sind. Jetzt gibt keine Dörfer mehr in den Bergen.

    JA DANN SAGEN ALLE DIE TÜRKEI HÄTTE 1000 DE DÖRFER ZERSTÖRT!!! ottytrain1:

    Ich merke du hast gar nicht gelesen was da oben steht, sonst würdest du auch nicht so einen Beitrag schreiben...

  10. #10
    Lopov
    Zitat Zitat von Janitschar Beitrag anzeigen
    Du meintest doch letztens "Soll ich dir das glauben?" als ich dir erzählt hab, was die pkaka mit seinen eigenen Landsmännern/Frauen macht Und siehste wie es den Kurden geht ??? Siehst du nun was diese Terrororganisation mit den KURDEN macht, wenn sie sich nicht der Gruppe anschließen möchten???

    ehrlich gesagt, klingt der ganze text ein bisschen nach propaganda ... aber was solls. glauben wir mal, dass die pkk auch böses tut.

    PS: Mit einer Terrororganisation kann man nicht handeln ! Gib mir ein Beispiel wo ein Staat mit Terroristen gehandelt hat und sie zu einem guten Beschluss gekommen sind?!?!
    weißt du, wer die terroristen sind, ist immer so eine sache. für die serben ist die UCK auch eine terroristenorganisation und trotzdem hat man den "terroristen" einen eigenen staat gegeben.

    Dann sollte USA mit Al Kaida und Spanien mit den Basken handeln! Das ist unmöglich!
    natürlich ist das möglich. der wille fehlt. deshalb gibt es ja gewalt, weil niemand zuhören will.

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