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Kurden klagen die PKK an

Erstellt von Magnificient, 26.02.2008, 12:08 Uhr · 46 Antworten · 2.855 Aufrufe

  1. #41
    Crane
    Zitat Zitat von Romulus Beitrag anzeigen
    ach troychen was zickstn so herum?? du bist doch selbst eine beleidigung
    Da will wohl jemand eine Verwarnung? Schon der 2. Beitrag in dem nichts steht außer eine Beleidigung.

    Ich verweise großzügig auf die Regeln. User, die nur rumpöbeln....

    Also, wenn du nichts zum Thema zu sagen hast, dann unterlass es bitte andere User hier schräg von der Seite anzumachen. Dies ist eine offizielle Warnung.

  2. #42
    Avatar von Magnificient

    Registriert seit
    19.11.2005
    Beiträge
    2.365
    Zitat Zitat von Romulus Beitrag anzeigen
    erzähle! wie hat es begonnen?
    Guck mal in den 80ziger Jahren in der Türkei gab es ein reinstes Chaos!
    Fast wie ein Bürgerkrieg, aber nur fast.

    - Nationalisten auf der eine Seite, Linke Kommunisten auf der anderen. Jeden Tag gab es Ausschreitungen und Tote auf beiden Seiten.

    Aber als ob das schon nicht genug wäre, gab es dann noch andere Gruppierungen, wie die Islamisten, die Laizisten, dann noch die Kurden.

    Alle dieser Gruppierungen sorgten für ein Chaos und Bürgerkriegsänliche Zustände und hatten unterschiedliche Ziele...

    Von der Türkei wurden diese als Krmininelle Vereinigeungen angesehen, noch keine Terroristen !! - deshalb wurden sie noch nicht als Terroristen behandelt und auch nicht militärisch bekämpft.

    Erst als ide PKK anfängt Dörfer zu überfallen nd Zivilisten umzubringen....

    Hab jetzt das hier gefunden:

    12. Oktober 1993, Siirt : Die PKK überfällt das Dorf Derince nahe Siirt im Osten der Türkei, 22 Bewohner werden erschossen.

  3. #43
    Crane
    Zitat Zitat von Magnificient Beitrag anzeigen
    Guck mal in den 80ziger Jahren in der Türkei gab es ein reinstes Chaos!
    Fast wie ein Bürgerkrieg, aber nur fast.

    - Nationalisten auf der eine Seite, Linke Kommunisten auf der anderen. Jeden Tag gab es Ausschreitungen und Tote auf beiden Seiten.

    Aber als ob das schon nicht genug wäre, gab es dann noch andere Gruppierungen, wie die Islamisten, die Laizisten, dann noch die Kurden.

    Alle dieser Gruppierungen sorgten für ein Chaos und Bürgerkriegsänliche Zustände und hatten unterschiedliche Ziele...

    Von der Türkei wurden diese als Krmininelle Vereinigeungen angesehen, noch keine Terroristen !! - deshalb wurden sie noch nicht als Terroristen behandelt und auch nicht militärisch bekämpft.

    Erst als ide PKK anfängt Dörfer zu überfallen nd Zivilisten umzubringen....

    Hab jetzt das hier gefunden:

    12. Oktober 1993, Siirt : Die PKK überfällt das Dorf Derince nahe Siirt im Osten der Türkei, 22 Bewohner werden erschossen.
    Da ist wohl jemand auf dem neuesten Stand...

    Geschichte und Politik der PKK

    1979 wurde die PKK verboten und man versuchte alle ihre Mitglieder zu inhaftieren und zu ermorden. Aber erst 1984 begann die PKK mit Angriffen gegen türkische Einrichtungen.

  4. #44
    MissChaos
    Ob man es glauben mag oder nicht, so etwas gibt es!
    Ich kenne viele Kurden, welche die PKK nicht unterstützen, viele haben selbst Angst vor der PKK.
    In diesem und letzten Jahr gab es viel mehr PKK-Angriffe als gewöhnlich. Dann gab es ja eine große Bodenoffensive in Diyarbakir und in Cizre wurde ein ganzes PKK-Tunnelsystem aufgehoben. Anlass waren Stadtbarrikaden, soweit ich mich erinnere.
    Da gab es eine Reihe von Kurden, die sich öffentlich gegen die PKK geäußert haben. Aber darunter fanden sich auch einige Fakes, der krasseste Fake war eine Frau deren Mann im Polizeidienst starb, sie hat behauptet Kurdin zu sein und hat gegen die PKK gewettert, tja war sie aber nicht.

    Aber jetzt mal ganz ehrlich, wer von euch war denn mal in Südostanatolien? Ich komme aus einer Stadt mit vielen Kurden und Türken. In all den Jahren Terror, gab es auf diese Großstadt verhältnismäßig wenig Anschläge, bis zu diesem Jahr, der erste war 2012 eine Straße von meinem Familienhaus entfernt, die Bombe sollte an einem Tag vor dem Zuckerfest hochgehen, wo die Straßen voll sind um die letzten Besorgungen zu machen, es war aber eine Fehlzündung und die Autobombe ging hoch als die Straßen verhältnismäßig leer waren.
    Der Täter war ein Lehrer und er hat gestanden und auch eingeräumt, dass er mehr Schaden anrichten wollte. Ich war auf dem Weg in genau diese Straße, wäre mein Bus nicht mindestens 2 Stunden zu spät losgefahren hätte es mich erwischen können. Und nicht zu vergessen, die Angst dass einem Familienmitglied was passiert ist. Das wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind. Der Täter hat auch gestanden, dass er das Viertel angegriffen hat weil es ein gemischtes Viertel ist! Er hätte locker die Schickeriastraße mit den reichen und schönen und vor allem Türken dominierten Stadtteil angreifen können. Aber stattdessen wählt man ein ohnehin schon ärmlicheres aber harmonisches Viertel! 66 Verwundete und 9 tote Zivilisten, darunter 3 tote Kinder und ein Säugling und es wären locker mehr gewesen, wäre der Plan aufgegangen.
    Warum ich das erzähle? Ganz sich er nicht für Mitleid ich hab schließlich niemanden verloren, aber diese Aktion zeigt meiner Meinung nach deutlich, dass die PKK sich nicht für das Wohl von Kurden interessiert, sie werden nur reich davon, eine Idee zu verkaufen.

    Unsere Nachbarn mit denen wir das selbe Haus seit Jahrzehnten teilen, hatten die selben Ängste wie wir und meine kurdische Freundin hat einen Nervenzusammenbruch erlitten weil sie gesehen hat wie ein Mann vor ihren Augen verbrannt ist.
    Viele Kurden die zu den Bauernopfern der PKK zählen öffnen ihre Augen.

    Viele hier in dem Forum tuen so als ob die Türkei ein einziges Schlachtfeld zwischen Kurden und Türken ist, aber das ist nicht wahr. Ja, Kurdisch sprechen war vor Jahren verboten, aber heute doch nicht mehr! Die feiern ihr Frühlingsfest, haben ihre eigenen TV-Sender und leben einfach ihr Leben.
    Es passt vielen nicht, vor allem nicht jenen die so sehr an der PKK festhalten aber es ist nun einmal wahr. Und die Kurden der Türkei sind jene die, die Last der PKK, tragen müssen, vor allem bei Bodenoffensiven.
    Ich hab auch oft erlebt, dass die Kurden die am lautesten wettern, noch nie in der Türkei waren und nur mit Horrorgeschichten ihrer Eltern großgezogen werden.
    Eine kurdische Freundin aus Deutschland, ist Yezide und natürlich fand sie es nicht schön, dass ihre Religion nicht anerkannt wird und in ihrem Türkischen Pass Moslem steht. Aber ich würde am liebsten gar keine Religion darin stehen haben. Sie hat die Türkei noch nie gesehen und erzählte mir, die ihre Heimatstadt, total oft besucht hat wie schlimm es dort sei. Ich hab sie ermutigt mal rüberzufliegen, weil ihre Heimatstadt sehr schön ist, sie hatte total Angst. Tja.was soll sagen sie hat es geliebt und niemand hat sie auch nur schief angeguckt wenn sie Kurdisch gesprochen hat.

    Glaubt mir wenn das Verhältnis zwischen Kurden und Türken wirklich so schlimm wäre wie es einige darstellen, dann wäre der Gazastreifen ja ein Kindergeburtstag.
    Zumal 14% der Bevölkerung der Türkei Kurdisch ist und weitaus mehr Türken mit Kurdischen Wurzeln in dem Land leben. Und die HDP hätte niemals einen Kandidaten für den Posten des Ministerpräsidenten stellen können. Außerdem ist es viel wahrscheinlicher das ein Kurde aus der Türkei mit einem Türken besser klar kommt, als mit einem Kurden aus dem Irak. Zumindest war das meine Erfahrung bisher.

    Und außerdem ist die Türkische Regierung grundsätzlich unfair und behandelt, willkürlich viele Leute wie Dreck, hat mit Kurde sein nicht viel zu tun. Einem Beamten braucht nur deine Nase nicht gefallen und schon geht's los mit der Horrorshow!

  5. #45
    Avatar von Tigerfish

    Registriert seit
    25.12.2013
    Beiträge
    12.124
    Meine Teure für den ersten Tag bist du kaum zu bremsen.

    Miss Chaos for President ( Natürlich erst nach meinem Amtsantritt).

  6. #46
    Avatar von hirndominanz

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    16.12.2011
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    9.101
    Jeder nach IRRDOGAN kann nur besser sein.

  7. #47
    Avatar von TuAF

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    10.02.2009
    Beiträge
    9.229
    Human Rights Watch: PKK rekrutiert und missbraucht Kinder

    DAILY SABAH
    ISTANBUL
    Veröffentlicht vor 20 Stunden







    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) teilte in einem am Donnerstag veröffentlichen Bericht mit, dass die Terrororganisation PKK, kurdische und jesidische Kinder entführt, schwer misshandelt und als Kindersoldaten einsetzt.
    Die HRW zählte 29 gesicherte Fälle im Nordirak auf, wonach die PKK sowie weitere Splittergruppen wie die Volksverteidigungskräfte (HPG) und die jesidische Miliz unter dem Namen „Widerstandseinheiten Shingal" (YBS), Kinder entführt.
    Kinder die versuchen zu fliehen, sollen schwer misshandelt werden, heißt es in dem Bericht der unter der Rubrik „Kinderrechte" vorgestellt wurde.

    Kurdistan24, eine News-Website veröffentlichte ein Interview, in dem ein Kind erzählt, wie er aus den Händen der Terroristen entkam.



    Während die HPG der bewaffnete Flügel der PKK ist, ist die YBŞ eine Milizgruppe, die für ihre kraftvolle Rekrutierung der Jesiden in Nordirak bekannt ist.

    „Die PKK und die ihr angeschlossenen bewaffneten Gruppen sollten wissen, dass die Rekrutierung und der Einsatz von Kindern unter 15 Jahren nach dem Völkerrecht inakzeptabel ist und ein Kriegsverbrechen darstellt", sagte Zama Coursen-Neff, Leiterin für Kinderrechte bei Human Rights Watch. „Jungen und Mädchen sollten mit ihren Familien sein und zur Schule gehen und nicht dazu verwendet werden, militärischen Zwecken zu dienen." erklärte die Leiterin weiter.

    Einer der PKK-Anführer, Duran Kalkan, ist auf dem Foto mit Kindern zu sehen. Es wurden auch mehrere Berichte über den sexuellen Missbrauch in den PKK-Lagern veröffentlicht.

    Die Rekrutierung von Kindern unter 15 Jahren stellt nach internationalem Recht ein Kriegsverbrechen dar, unabhängig davon, ob es sich dabei um nichtstaatliche oder staatliche Kräfte handelt, stellt HRW weiter fest.
    Seit mehreren Jahren berichten Menschenrechtsorganisationen, dass die PKK weiterhin Kindersoldaten rekrutiert. 2012 stellte das US-Außenministerium fest, dass 38 Prozent der rekrutierten „Kämpfer" minderjährig sind.
    Die PKK wurde 1978 gegründet und kämpfte gegen die türkische Regierung für ein unabhängiges Kurdistan bis Anfang der 2000er Jahre. Mit der Zeit änderten sie ihr Ziel dazu, die Autonomie in den hauptsächlich kurdischen Gebieten zu bekommen.
    Die PKK wird als Terrororganisation in der Türkei, den Vereinigten Staaten und der EU anerkannt. Sie nahmen ihren bewaffneten Kampf, nach dem Waffenstillstand im späten Juli 2015, wieder auf. Seitdem starben mehr als 700 Mitglieder der Sicherheitskräfte. Mehr als 8.000 PKK-Terroristen wurden bei den Operationen in der Türkei und im Nordirak getötet.


    Human Rights Watch: PKK rekrutiert und missbraucht Kinder - Daily Sabah

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