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Kurden schockieren die Türkei

Erstellt von Emir, 02.01.2011, 03:15 Uhr · 757 Antworten · 61.363 Aufrufe

  1. #231

    Registriert seit
    23.07.2010
    Beiträge
    2.811
    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Wenn man 500 Jahre lang andere Länder bestohlen hat,dann kann man sich schon was leisten.
    Zitier mich nicht du Bauer.

  2. #232
    MaxMNE
    Zitat Zitat von BaYuMo Beitrag anzeigen
    Bosnien bzw. der ganze Balkan wären nicht so wie sie heute sind ohne das Osmanische Reich.
    Ja, dem muss man wohl leider zustimmen.

  3. #233

    Registriert seit
    04.05.2009
    Beiträge
    13.681
    Zitat Zitat von Weltburger Beitrag anzeigen
    Zitier mich nicht du Bauer.
    Meld dich ab wenn du nicht zitiert werden willst.
    Das hier ist ein Forum und ich zitiere wen ich will und wann ich es will!

  4. #234
    Avatar von BosnaHR

    Registriert seit
    28.12.2008
    Beiträge
    9.941
    01. November 1998
    Die Kurden zählen zu den indogermanischen Völkern. Mit 25-30 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

    Das alte Siedlungsgebiet

    Die unwegsame Gebirgsgegend ihres Siedlungsgebietes bildete seit jeher eine natürliche Grenze zwischen dem Osmanischen und dem Persischen Reich, die schlecht kontrollierbar ist. Daher blieben die regionalen kurdischen Herrscher lange Zeit weitgehend unabhängig. Offene Grenzen ermöglichten ihnen den ungehinderten Übertritt von einem Reich ins andere. Die kurdische Bevölkerung empfand sich bis ins 20. Jahrhundert vor allem als Angehörige bestimmter Stämme. Zweites identitätsstiftendes Element war die Zugehörigkeit zum Islam vorwiegend sunnitischer Prägung. Ein kurdisches Nationalgefühl entwickelte sich erst im 20. Jahrhundert unter dem Einfluss europäischer Ideen und als Reaktion auf die Zentralisierungs- und Assimilierungsbestrebungen der jeweiligen Staaten.

    Als nach dem ersten Weltkrieg das Territorium des Osmanischen Reiches aufgeteilt wurde, stimmte nur ein Teil der Kurden mit der Forderung nach einem kurdischen Staat überein, andere Stammesführer sahen ihre Machtinteressen durch die Loyalität zu den neu entstandenen Nationalstaaten garantiert. Die innerkurdische Zerrissenheit verhinderte einen gemeinsamen Kampf um einen eigenen Staat oder zumindest eine Autonomie für die kurdisch besiedelte Region. So kam es zu verschiedenen Zeiten in den einzelnen Staaten immer wieder zu Aufständen, während derer die jeweils kämpfenden Kurden sich in den meisten Fällen von einem der Nachbarstaaten unterstützen ließen, selbst wenn diese ihrerseits die innerhalb ihrer eigenen Grenzen lebenden Kurden unterdrückten.

    Kurden in der Türkei

    1923 schlossen die Türkei als unabhängige Republik und die Alliierten des Ersten Weltkriegs den Vertrag von Lausanne. Ursprünglich durch den Vertrag von Sevres (1920) anerkannte Minderheiten, so auch die Kurden, wurden nicht mehr berücksichtigt. Fortan existierten in der Türkei offiziell nur noch die religiösen Minderheiten der Juden, Armenier und griechisch-orthodoxen Christen. Die Kurden wurden entsprechend des islamischen Nationenbegriffs mit allen anderen zwar gleichfalls islamischen aber ethnisch und kulturell verschiedenen Gruppen wie Tscherkessen oder Lasen als türkischer Staatsangehöriger der türkischen Nation eingegliedert. Alle Moslems, die einen türkischen Pass besitzen und damit türkische Staatsbürger sind, gelten automatisch als Türken. Kulturelle oder ethnische Unterschiede werden geleugnet. Diese Bezeichnung kennzeichnet zugleich die unteilbare Einheit von Staatsgebiet und Staatsvolk bei - zumindest theoretischer - Garantie der Gleichberechtigung aller Bürger.

    Diese starre Haltung aller bisheriger Regierungen in der Türkei hat zu einem starken Assimilationsdruck und zu heftigen Aufständen geführt. Die Worte Kurde und Kurdistan wurden aus allen Schulbüchern, Lexika und Landkarten getilgt oder gelten nur noch für die Kurden in den Nachbarstaaten. Die öffentliche Verwendung der Sprache ist verboten, ebenso sind dies kurdische Kulturvereine und politische Parteien. Kurdische Schulen wurden nicht zugelassen. Kurdische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher werden immer wieder beschlagnahmt oder verboten, Verlage geschlossen. Kurdische Familien- und Ortsnamen wurden turkifiziert. 1934 wurde ein Gesetz erlassen, das die Zwangsumsiedlung solcher Bevölkerungsgruppen, die nicht mit der nationalen Kultur verbunden sind, rechtfertigt.

    Seit 1979 werden regelmäßige Razzien des Militärs in den kurdischen Dörfern durchgeführt. Seit August 1984 führt die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), in der Bundesrepublik mittlerweile verboten, einen Guerillakrieg gegen militärische und zivile staatliche Einrichtungen, aber auch gegen Kurden, die der Zusammenarbeit mit dem Staat bezichtigt werden. Dieser Aufstand wird von der türkischen Regierung nicht mit politischen Mitteln unter Einbeziehung der politisch arbeitenden kurdischen Opposition geführt, sondern mit brutalem militärischen Einsatz, der keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nimmt. Dem Bericht einer Untersuchungskommission des türkischen Parlamentes von 1998 zufolge wurden insgesamt 3.428 Dörfer zerstört und drei Millionen Kurden zu Flüchtlingen. Allein das kurdische Siedlungszentrum in der Türkei Diyarbakir nahm ca. eine Million Flüchtlinge auf. 5.500 Zivilisten wurden in diesem brutalen Krieg getötet, 17.000 verletzt. 2.200 von 5.000 Schulen und 740 von 850 Gesundheitsstationen wurden geschlossen. Hinzu kamen Maßnahmen des Staates wie Weideverbot, Verminung der Almwege. Die Politik im Staat wird faktisch vom Nationalen Sicherheitsrat diktiert, der zu einer Art Staat im Staat geworden ist.

  5. #235
    Avatar von BaYuMo

    Registriert seit
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    879
    Zitat Zitat von MaxMNE Beitrag anzeigen
    Ja, dem muss man wohl leider zustimmen.
    und die indianer in südamerika wären ohne die spanier immernoch wilde die im baum herumsitzen

  6. #236

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von BaYuMo Beitrag anzeigen
    und die indianer in südamerika wären ohne die spanier immernoch wilde die im baum herumsitzen
    Willst du damit sagen das uns die osmanen kultiviert haben?^^
    Es sieht eher umgekehrt aus,selbst die moschee wird nach dem abbild der orthodoxen kirche gebaut.
    Die lateinische schrifft hat ein albaner den osmanen beigebracht.
    Ohne europäaer würden sie auch imernoch mit diesen turbanen und pyajamas rumreiten.

    vorsichtig sein mit behauptungen.

  7. #237
    Avatar von BaYuMo

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    879
    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Willst du damit sagen das uns die osmanen kultiviert haben?^^
    Es sieht eher umgekehrt aus,selbst die moschee wird nach dem abbild der orthodoxen kirche gebaut.
    Die lateinische schrifft hat ein albaner den osmanen beigebracht.
    Ohne europäaer würden sie auch imernoch mit diesen turbanen und pyajamas rumreiten.

    vorsichtig sein mit behauptungen.

    ich hab das nicht so gemeint. ich meine damit der einfluss anderer bringt eine veränderung in der kultur. das ist in der geshcichte immer so gewesen und ohne eroberung und assimilierung was wäre das für eine welt? menschen lernen voneinander das heißt nicht das es uns ins negative führt
    .
    und ich glaub nicht das die moscheen nach kirchen gebaut wurden. die moscheen sahen schon vorher schön aus auch ohne den westlichen einfluss.
    und ich finde turbane und deine so genannten "pyjamas" auf jeden fall schöner und bequemer als das was der europär trägt
    und deine lateinische schrift hast du von den römern nur so zur info

  8. #238
    Avatar von Ts61

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    11.176
    Zitat Zitat von BaYuMo Beitrag anzeigen

    ich hab das nicht so gemeint. ich meine damit der einfluss anderer bringt eine veränderung in der kultur. das ist in der geshcichte immer so gewesen und ohne eroberung und assimilierung was wäre das für eine welt? menschen lernen voneinander das heißt nicht das es uns ins negative führt
    .
    und ich glaub nicht das die moscheen nach kirchen gebaut wurden. die moscheen sahen schon vorher schön aus auch ohne den westlichen einfluss.
    und ich finde turbane und deine so genannten "pyjamas" auf jeden fall schöner und bequemer als das was der europär trägt
    und deine lateinische schrift hast du von den römern nur so zur info



    Es gibt eben Leute die den Islam und die Muslime nicht in ihrem Land haben möchten.Gerade weil die Muslime über Jahrhunderte diese Länder beherrscht haben und man heute noch Spuren des Islams in diesen Ländern findet bzw den wachstum sieht ist man automatisch negativ eingestellt.

    Für die Muslime in diesen Ländern war der Einmarsch der Osmanen ein Segen!

  9. #239

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    9.280
    Zitat Zitat von *alaturka Beitrag anzeigen
    Also wird die Republika Srpska Krajina wieder ihre Unabhängigkeit ausrufen und diesmal wird es weltweit anerkannt?

    Na wenn das nicht gerecht wäre, nachdem viele diener Landsleute die Serben vertrieben haben.
    Facepalm,


    wünsche dir noch viel Glück (Wirst du anscheinend brauchen) für den erweiterten Hauptschulabschluss

  10. #240
    Avatar von Iraker

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    412
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Die Kurden im Irak haben ihre eigenen Erfahrungen gemacht- Stichwort GIftgas-Ali ...
    wenn ich zurecht sagen WÜRDE bannst du mich das ist klar also will ich dir mal erzählen warum saddam dies tat wir hatten krieg mit iran und währendessen also im krieg sahen die kurden eine chance auf einen putsch, die peshmerga (kurdische armee in irak) hat dann zusätzlich gegen den rest iraks gekämpft ... also um die wenigetens zum stillstand zu bringen tat saddam dies.

    Also berechtigt oder nicht?

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