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Kurden schockieren die Türkei

Erstellt von Emir, 02.01.2011, 03:15 Uhr · 757 Antworten · 61.306 Aufrufe

  1. #241
    Bushido
    Zitat Zitat von Iraker Beitrag anzeigen
    wenn ich zurecht sagen WÜRDE bannst du mich das ist klar also will ich dir mal erzählen warum saddam dies tat wir hatten krieg mit iran und währendessen also im krieg sahen die kurden eine chance auf einen putsch, die peshmerga (kurdische armee in irak) hat dann zusätzlich gegen den rest iraks gekämpft ... also um die wenigetens zum stillstand zu bringen tat saddam dies.

    Also berechtigt oder nicht?
    ich weiss das man hier im forum saddam nicht als cool sehen darf.. ansonsten bekommt man verwarnungen..

    ich hab auch welche bekommen weil ich immer gesagt hab das er cool ist..

  2. #242
    Avatar von Iraker

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    Zitat Zitat von Bushido Beitrag anzeigen
    ich weiss das man hier im forum saddam nicht als cool sehen darf.. ansonsten bekommt man verwarnungen..

    ich hab auch welche bekommen weil ich immer gesagt hab das er cool ist..
    soviel zum thema meinungsfreiheit ...

    aber wenn man hier geboren ist kann ichs verstehn woher will man das wissen wenn die US-medien ihn so darstellen, unter ihm trugen unsere frauen die gleiche mode wie die in europa und kopftücher trugen nur die ganz alten. Aber dann hat USA irak zerstört und die momentane regirung macht irak zu einem 2. Iran aber genauso wills USA auch!

  3. #243
    Avatar von Iraker

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    Zitat Zitat von BaYuMo Beitrag anzeigen
    und die indianer in südamerika wären ohne die spanier immernoch wilde die im baum herumsitzen

    das ist geschichtlich zu 0% korrekt im akzteken reich gabs siedlungen und städte bevor die europäer dorthin gesiedelt sind du hast echt keine ahnnung die hatten schon bevor die herkamen dort städte und siedlungen aber als die euräpäer dann kamen wurden sie langsam langsam nomaden.

    und die die den wiederstand leisteten sind ausgestorben

    weil sie sich mit den euöpäer vermeh haben oder als zeichen des protestes kein sex mehr machten.

  4. #244
    Avatar von ProudEagle

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    Zitat Zitat von Iraker Beitrag anzeigen
    wenn ich zurecht sagen WÜRDE bannst du mich das ist klar also will ich dir mal erzählen warum saddam dies tat wir hatten krieg mit iran und währendessen also im krieg sahen die kurden eine chance auf einen putsch, die peshmerga (kurdische armee in irak) hat dann zusätzlich gegen den rest iraks gekämpft ... also um die wenigetens zum stillstand zu bringen tat saddam dies.

    Also berechtigt oder nicht?
    Der Giftgasangriff auf Halabdscha war ein Angriff auf die hauptsächlich von Kurden bewohnte irakische Stadt Halabdscha (kurd. Helepçe). Der Angriff fand am 16. und 17. März 1988 statt – am Ende des Ersten Golfkriegs des Irak gegen den Iran.

    Bei dem Angriff fanden nach unterschiedlichen Schätzungen bis zu 5.000 Menschen einen qualvollen Tod. Die meisten von ihnen waren Kinder, Frauen und alte Männer. Zwischen 7.000 und 10.000 Menschen wurden bei dem Massaker so schwer verletzt, dass sie später starben oder dauerhafte Gesundheitsschäden wie Nervenlähmungen, Hautkrankheiten, Tumorbildungen, Lungenschäden sowie Fehlgeburten erlitten.
    Eher nicht berechtigt. Wobei man auch gegen den Iran hier berechtigte Vorwürfe hegt. Wie du aber sicher weißt war das bei weitem nicht der einzige gezielte Angriff auf Kurden.

    Zitat Zitat von Bushido Beitrag anzeigen
    ich weiss das man hier im forum saddam nicht als cool sehen darf.. ansonsten bekommt man verwarnungen..

    ich hab auch welche bekommen weil ich immer gesagt hab das er cool ist..
    1969 Bombardement zahlreicher kurdischer Dörfer mit Napalm und Raketen; Tod von vielen Frauen und Kindern; allein zwischen dem 14. und 16. Mai Zerstörung von 544 Wohnhäusern, 65 Todesopfer unter Zivilisten.

    1973 politische Oppositionelle, unter ihnen Linksbaathisten, Kommunisten, Kurden, Schiiten u.a., werden gefoltert oder ermordet. Es wird bestätigt, dass dem ehemaligen Premierminister Albazzaz

    1968 in der Haft Arme und Beine gebrochen und ein Auge ausgeschlagen wurden. 450 von 130.000 im Irak verbliebenen Juden werden rücksichtslos unterdrückt, 20 seit November 1972 verschwundene Juden starben an den Folterungen, ein 11-jähriges jüdisches Mädchen gestand nach 3 Tagen Folter und Vergewaltigung ihre angebliche Mitgliedschaft in einem zionistisch-imperialistischen Spionagering.

    1974-1976 291 bekannt gewordene Hinrichtungen, darunter Kurden, Kommunisten, Maoisten und Nasseristen.

    1975 Einrichtung von KZs für 14.000 Kurdische Peshmerga. Vertreibung von 25.000 Yeziden und 30.000 Khanakin-Kurden, Flucht von 250.000 Kurden in den Iran. 1975-1978 Vertreibung von 500.000 Kurden.

    1976-1988 Mordanschläge durch irakische Diplomaten und Sicherheitsbeamte an irakischen und kurdischen Emigranten u.a. in Lausanne (an GfbV-Beiratsmitglied Ismet Cherif Vanly), London, Paris, Wien, Beirut, Berlin, Khartoum und Modesto/Kalifornien.

    1977 Exekution von mehreren hundert Kurden.

    1978 Hinrichtung von 253 Kurden im Gefängnis von Mossul.

    1987 Zahl der zerstörten chaldäischen und nestorianischen Kirchen erreicht 85.

    1980-1988 Angriffskrieg gegen den Iran mit etwa einer Million Toten.

    1981 300 vollstreckte Todesurteile an Kurden und Anhängern der Baath-Partei.

    1982 Hinrichtung von 27 Turkmenen, 166 Schiiten und 35 Kommunisten.

    1983 300 Hinrichtungen von Offizieren, Deserteuren, Demokraten und Schiiten.

    1984 Hunderte von Hinrichtungen darunter Schüler, Studenten.

    1985 Ermordung von 300 Kurden, Hinrichtung von Assyrern und Kommunisten.

    1986 Hinrichtung von 83 kurdischen Studenten, 25 KDP-Mitgliedern, 38 Studenten der PUK und Ermordung von 300 kurdischen Kindern nach Folterung mit Elektroschocks und sexuellem Missbrauch.

    1987 Verschwinden von 180 Schiiten, Exekution von 360 Kurden, darunter 17 Kindern, Vergiftung von 40 Angehörigen des Geheimdienstes, Beginn der Anfal-Offensive mit Giftgas, Deportationen und Massenerschießungen von Kurden, Yeziden, Assyrer und anderer im Nordirak.


    1988 Erschießung von 8.000 männlichen Angehörigen der Barzani-Großfamilie, Hinrichtung von 400 durch Luftangriffe verletzten kurdischen Zivilisten in der Tamjaro-Kaserne, Hinrichtung von tausend Kurden in Dohuk; Anfal-Offensive fordert nach unterschiedlichen Quellen 60.000 Opfer (Gutman, Handbuch Kriegsverbrechen), 150.000 Opfer (der britische Nahostexperte Prof. David Mc Dowall), nach Angaben des irakischen Verantwortlichen 100.000 Opfer, nach kurdischen und anderen Angaben bis zu 182.000 Opfer; Zerstörung von 5.000 kurdischen, assyrischen und yezidischen Dörfern.

    1988 Giftgasangriff auf Kurden-Stadt Halabja, 5.000 Opfer.

    1989 Verschwinden von 33 Assyrern, Hinrichtung von 94 Deserteuren, Hinrichtung von drei Generälen.

    1991 Invasion Kuwaits.

    1991 Niederschlagung des Schiitenaufstandes, Genozid: 60.000-100.000 Tote (laut anderen Schätzungen bis zu 300.000 Tote).

    1991 Niederschlagung des Kurdenaufstandes, Flucht von etwa 1,5 Millionen Kurden in die Bergregionen des türkischen und iranischen Kurdistan, Zehntausende zivile Opfer sterben an den Strapazen. Zwischen März und Mai werden Tausende Kurden, Schiiten und Angehörige anderer Gruppen verhaftet, viele in Schnellverfahren hingerichtet, darunter auch Frauen und Kinder; Tausende verschwinden. Im Süden werden am 16. März etwa 150 schiitische Männer und Jugendliche im Garnisonsstützpunkt al-Mahawil exekutiert.

    1992 Nach Verhängung des Flugverbots im südlichen Irak Verhaftungswelle unter mehreren Tausend mehrheitlich nicht an Kampfhandlungen beteiligten schiitischen Zivilisten; eine unbekannte Zahl unbewaffneter Zivilisten fällt extralegalen Hinrichtungen zum Opfer.

    1992 im März ergeht Befehl, alle Bewohner der Sumpfgebiete (Marscharaber und Schiiten) in eigens für sie errichtete Lager außerhalb der Sümpfe umzusiedeln; im Mai beschießt ein Kampfhubschrauber eine Hochzeitsgesellschaft in der Provinz al'Amara im Süden und tötet 13 Zivilisten.

    1992 in der Nähe von Arbil, Sulaimaniya und in anderen Gebieten werden Massengräber mit den Überresten zahlreicher kurdischer Dorfbewohner und Kombattanten gefunden, die im Gewahrsam irakischer Behörden "verschwanden"; 107 Tote, die bei Arbil gefunden werden, gehören zu den etwa 360 Kurden, die die Angriffe mit chemischen Kampfstoffen überlebt hatten, dann aus den Krankenhäusern in Arbil entführt und verschleppt worden waren.

    1993 Offensiven der Regierungsstreitkräfte, um die Sumpfgebiete im Süden unter Kontrolle zu bekommen, extralegale Hinrichtungen zahlreicher Zivilisten; bis zu 8.000 Marscharaber fliehen vor den Angriffen und aufgrund der Trockenlegung der Sümpfe; bei einem Angriff am 26.9. in den Sümpfen werden mehrere hundert Menschen getötet.

    1994 Revolutionsrat (RCC) führt grausame Strafen wie Überkreuzamputationen der Gliedmaße, Abtrennung der Ohren oder Brandmarkung ein; ai erhält erneut Berichte über die Festnahme Tausender Oppositioneller, darunter auch Ärzte, die sich weigerten, die o. g. Amputationen durchzuführen; Folterung von Häftlingen; extralegale Hinrichtung Oppositioneller.

    1995 Im August flüchten Generalleutnant Hussein Kamel al-Hassan al-Majid, ehemals Verteidigungsminister und Führungsoffizier bei den Republikanischen Garden, und sein Bruder, Oberstleutnant Saddam Kamel, Leiter der Präsidialgarde, beide Schwiegersöhne Saddam Husseins, mit ihren Frauen nach Jordanien. Irakische Behörden nehmen eine unbekannte Zahl führender Militärangehöriger und Funktionäre der Baathpartei fest, die in enger Verbindung zu diesen standen.

    1995 Extralegale Hinrichtungen vermeintlicher Oppositioneller (genaue Zahl nicht bekannt)

    1996 Im Februar werden Hussein Kamel al-Hassan al-Majid und Saddam Kamel kurz nach ihrer Rückkehr in den Irak trotz vorheriger Begnadigung getötet.

    1996 Nach einem angeblichen Putschversuch werden im Juni mehr als 120 Armeeoffiziere hingerichtet. Das Schicksal weiterer 300 in diesem Zusammenhang festgenommener Personen bleibt ungewiss.

    1996 Im August exekutieren Regierungskräfte unweit von Arbil mindestens 96 Mitglieder des oppositionellen Irakischen Nationalen Kongresses und vier Mitglieder der Irakisch-Nationalen Turkmenen-Partei.

    1997 Bei Prozessionen werden am 9. Juni in Karbala Hunderte Schiiten verhaftet und viele getötet, als Regierungskräfte wahllos in die Menge schießen.

    1997 14 Offiziere des Geheimdienstes, von Sondereinheiten und regulären Sicherheitskräften sowie ehemalige Mitglieder der Baathpartei werden zwischen Juli und Oktober wegen Beteiligung an einem Putschversuch und einer Verschwörung hingerichtet.

    1997 a.i. fordert vom Irak Aufklärung über das Schicksal mehrerer Hunderttausender Menschen, die seit Beginn der 80er Jahre "verschwunden" sind.

    1997 UN Sonderberichterstatter für den Irak Max van der Stoel berichtet, dass im November und Dezember mehr als 1.500 politische Gefangene in den bei Bagdad gelegenen Haftanstalten Abu Ghraib und al-Radhwaniya hingerichtet wurden.

    1998 Im September werden Berichten zufolge mindestens 100 politische Gefangene, darunter 21 Frauen, hingerichtet, ihre Leichen in Massengräbern verscharrt.

    1999 Mindestens 19 politische Gefangene sind unter den mehr als 100 Menschen, die im Oktober im Abu Ghraib-Gefängnis hingerichtet werden.

    2000 Laut ai werden neue Strafen wie Hinrichtung durch Enthauptung oder das Herausschneiden der Zunge, z.B. wegen Verleumdung des Präsidenten, eingeführt; im Februar werden 38 Offiziere der Republikanischen Garde wegen eines gescheiterten Attentats auf den Präsidenten hingerichtet.

    2000 Das Regime setzt die 1997 begonnene Vertreibung von Kurden und Turkmenen aus Kirkuk, Khaniqin, Makhmour, Sinjar, Tuz Khormatu und anderen Distrikten als Teil ihres Arabisierungsprogrammes fort. Zwischen Januar und Juni sind davon 800 Menschen betroffen, was die Gesamtzahl der seit 1991 Vertriebenen auf mehr als 94.000 erhöht.

    2001 Zahlreiche Menschen werden ai-Berichten zufolge hingerichtet, unter ihnen Offiziere, vermeintliche Oppositionelle - vor allem Schiiten -, muslimische Geistliche, Rechtsanwälte und Lehrer. Aber auch Angehörige von mutmaßlichen Regimegegnern sind unter den Ermordeten. Berichtet wird über willkürliche Verhaftungen, nichtöffentliche Prozesse vor Sondergerichten, systematischer Folter und Misshandlungen in Haft und unmenschlichen Strafen wie Herausschneiden der Zunge, vollstreckt auf öffentlichen Plätzen. Die Vertreibung von Minderheitenangehörigen dauert an.

    2002 Die durch ein Dekret vom 20. Oktober angeordnete Amnestie aller Gefangenen wurde laut Aussagen von Familienangehörigen offensichtlich nicht auf die politischen Gefangenen ausgedehnt. Die Vertreibung von Kurden, Turkmenen und Assyro-Chaldäern wird fortgesetzt. Es sind vor allem Familien betroffen, die das so genannte "Formular zur Korrektur ihrer Nationalität" nicht unterschreiben wollten und sich so dem Arabisierungsprogramm widersetzten, die der Baath-Partei trotz Aufforderung nicht beitreten oder deren Kinder sich den Jugendorganisationen des Diktators (Saddams Ashbal) nicht anschließen wollten.

    Yo voll cool altah...

  5. #245
    Avatar von Iraker

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    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Eher nicht berechtigt. Wobei man auch gegen den Iran hier berechtigte Vorwürfe hegt. Wie du aber sicher weißt war das bei weitem nicht der einzige gezielte Angriff auf Kurden.



    1969 Bombardement zahlreicher kurdischer Dörfer mit Napalm und Raketen; Tod von vielen Frauen und Kindern; allein zwischen dem 14. und 16. Mai Zerstörung von 544 Wohnhäusern, 65 Todesopfer unter Zivilisten.

    1973 politische Oppositionelle, unter ihnen Linksbaathisten, Kommunisten, Kurden, Schiiten u.a., werden gefoltert oder ermordet. Es wird bestätigt, dass dem ehemaligen Premierminister Albazzaz

    1968 in der Haft Arme und Beine gebrochen und ein Auge ausgeschlagen wurden. 450 von 130.000 im Irak verbliebenen Juden werden rücksichtslos unterdrückt, 20 seit November 1972 verschwundene Juden starben an den Folterungen, ein 11-jähriges jüdisches Mädchen gestand nach 3 Tagen Folter und Vergewaltigung ihre angebliche Mitgliedschaft in einem zionistisch-imperialistischen Spionagering.

    1974-1976 291 bekannt gewordene Hinrichtungen, darunter Kurden, Kommunisten, Maoisten und Nasseristen.

    1975 Einrichtung von KZs für 14.000 Kurdische Peshmerga. Vertreibung von 25.000 Yeziden und 30.000 Khanakin-Kurden, Flucht von 250.000 Kurden in den Iran. 1975-1978 Vertreibung von 500.000 Kurden.

    1976-1988 Mordanschläge durch irakische Diplomaten und Sicherheitsbeamte an irakischen und kurdischen Emigranten u.a. in Lausanne (an GfbV-Beiratsmitglied Ismet Cherif Vanly), London, Paris, Wien, Beirut, Berlin, Khartoum und Modesto/Kalifornien.

    1977 Exekution von mehreren hundert Kurden.

    1978 Hinrichtung von 253 Kurden im Gefängnis von Mossul.

    1987 Zahl der zerstörten chaldäischen und nestorianischen Kirchen erreicht 85.

    1980-1988 Angriffskrieg gegen den Iran mit etwa einer Million Toten.

    1981 300 vollstreckte Todesurteile an Kurden und Anhängern der Baath-Partei.

    1982 Hinrichtung von 27 Turkmenen, 166 Schiiten und 35 Kommunisten.

    1983 300 Hinrichtungen von Offizieren, Deserteuren, Demokraten und Schiiten.

    1984 Hunderte von Hinrichtungen darunter Schüler, Studenten.

    1985 Ermordung von 300 Kurden, Hinrichtung von Assyrern und Kommunisten.

    1986 Hinrichtung von 83 kurdischen Studenten, 25 KDP-Mitgliedern, 38 Studenten der PUK und Ermordung von 300 kurdischen Kindern nach Folterung mit Elektroschocks und sexuellem Missbrauch.

    1987 Verschwinden von 180 Schiiten, Exekution von 360 Kurden, darunter 17 Kindern, Vergiftung von 40 Angehörigen des Geheimdienstes, Beginn der Anfal-Offensive mit Giftgas, Deportationen und Massenerschießungen von Kurden, Yeziden, Assyrer und anderer im Nordirak.


    1988 Erschießung von 8.000 männlichen Angehörigen der Barzani-Großfamilie, Hinrichtung von 400 durch Luftangriffe verletzten kurdischen Zivilisten in der Tamjaro-Kaserne, Hinrichtung von tausend Kurden in Dohuk; Anfal-Offensive fordert nach unterschiedlichen Quellen 60.000 Opfer (Gutman, Handbuch Kriegsverbrechen), 150.000 Opfer (der britische Nahostexperte Prof. David Mc Dowall), nach Angaben des irakischen Verantwortlichen 100.000 Opfer, nach kurdischen und anderen Angaben bis zu 182.000 Opfer; Zerstörung von 5.000 kurdischen, assyrischen und yezidischen Dörfern.

    1988 Giftgasangriff auf Kurden-Stadt Halabja, 5.000 Opfer.

    1989 Verschwinden von 33 Assyrern, Hinrichtung von 94 Deserteuren, Hinrichtung von drei Generälen.

    1991 Invasion Kuwaits.

    1991 Niederschlagung des Schiitenaufstandes, Genozid: 60.000-100.000 Tote (laut anderen Schätzungen bis zu 300.000 Tote).

    1991 Niederschlagung des Kurdenaufstandes, Flucht von etwa 1,5 Millionen Kurden in die Bergregionen des türkischen und iranischen Kurdistan, Zehntausende zivile Opfer sterben an den Strapazen. Zwischen März und Mai werden Tausende Kurden, Schiiten und Angehörige anderer Gruppen verhaftet, viele in Schnellverfahren hingerichtet, darunter auch Frauen und Kinder; Tausende verschwinden. Im Süden werden am 16. März etwa 150 schiitische Männer und Jugendliche im Garnisonsstützpunkt al-Mahawil exekutiert.

    1992 Nach Verhängung des Flugverbots im südlichen Irak Verhaftungswelle unter mehreren Tausend mehrheitlich nicht an Kampfhandlungen beteiligten schiitischen Zivilisten; eine unbekannte Zahl unbewaffneter Zivilisten fällt extralegalen Hinrichtungen zum Opfer.

    1992 im März ergeht Befehl, alle Bewohner der Sumpfgebiete (Marscharaber und Schiiten) in eigens für sie errichtete Lager außerhalb der Sümpfe umzusiedeln; im Mai beschießt ein Kampfhubschrauber eine Hochzeitsgesellschaft in der Provinz al'Amara im Süden und tötet 13 Zivilisten.

    1992 in der Nähe von Arbil, Sulaimaniya und in anderen Gebieten werden Massengräber mit den Überresten zahlreicher kurdischer Dorfbewohner und Kombattanten gefunden, die im Gewahrsam irakischer Behörden "verschwanden"; 107 Tote, die bei Arbil gefunden werden, gehören zu den etwa 360 Kurden, die die Angriffe mit chemischen Kampfstoffen überlebt hatten, dann aus den Krankenhäusern in Arbil entführt und verschleppt worden waren.

    1993 Offensiven der Regierungsstreitkräfte, um die Sumpfgebiete im Süden unter Kontrolle zu bekommen, extralegale Hinrichtungen zahlreicher Zivilisten; bis zu 8.000 Marscharaber fliehen vor den Angriffen und aufgrund der Trockenlegung der Sümpfe; bei einem Angriff am 26.9. in den Sümpfen werden mehrere hundert Menschen getötet.

    1994 Revolutionsrat (RCC) führt grausame Strafen wie Überkreuzamputationen der Gliedmaße, Abtrennung der Ohren oder Brandmarkung ein; ai erhält erneut Berichte über die Festnahme Tausender Oppositioneller, darunter auch Ärzte, die sich weigerten, die o. g. Amputationen durchzuführen; Folterung von Häftlingen; extralegale Hinrichtung Oppositioneller.

    1995 Im August flüchten Generalleutnant Hussein Kamel al-Hassan al-Majid, ehemals Verteidigungsminister und Führungsoffizier bei den Republikanischen Garden, und sein Bruder, Oberstleutnant Saddam Kamel, Leiter der Präsidialgarde, beide Schwiegersöhne Saddam Husseins, mit ihren Frauen nach Jordanien. Irakische Behörden nehmen eine unbekannte Zahl führender Militärangehöriger und Funktionäre der Baathpartei fest, die in enger Verbindung zu diesen standen.

    1995 Extralegale Hinrichtungen vermeintlicher Oppositioneller (genaue Zahl nicht bekannt)

    1996 Im Februar werden Hussein Kamel al-Hassan al-Majid und Saddam Kamel kurz nach ihrer Rückkehr in den Irak trotz vorheriger Begnadigung getötet.

    1996 Nach einem angeblichen Putschversuch werden im Juni mehr als 120 Armeeoffiziere hingerichtet. Das Schicksal weiterer 300 in diesem Zusammenhang festgenommener Personen bleibt ungewiss.

    1996 Im August exekutieren Regierungskräfte unweit von Arbil mindestens 96 Mitglieder des oppositionellen Irakischen Nationalen Kongresses und vier Mitglieder der Irakisch-Nationalen Turkmenen-Partei.

    1997 Bei Prozessionen werden am 9. Juni in Karbala Hunderte Schiiten verhaftet und viele getötet, als Regierungskräfte wahllos in die Menge schießen.

    1997 14 Offiziere des Geheimdienstes, von Sondereinheiten und regulären Sicherheitskräften sowie ehemalige Mitglieder der Baathpartei werden zwischen Juli und Oktober wegen Beteiligung an einem Putschversuch und einer Verschwörung hingerichtet.

    1997 a.i. fordert vom Irak Aufklärung über das Schicksal mehrerer Hunderttausender Menschen, die seit Beginn der 80er Jahre "verschwunden" sind.

    1997 UN Sonderberichterstatter für den Irak Max van der Stoel berichtet, dass im November und Dezember mehr als 1.500 politische Gefangene in den bei Bagdad gelegenen Haftanstalten Abu Ghraib und al-Radhwaniya hingerichtet wurden.

    1998 Im September werden Berichten zufolge mindestens 100 politische Gefangene, darunter 21 Frauen, hingerichtet, ihre Leichen in Massengräbern verscharrt.

    1999 Mindestens 19 politische Gefangene sind unter den mehr als 100 Menschen, die im Oktober im Abu Ghraib-Gefängnis hingerichtet werden.

    2000 Laut ai werden neue Strafen wie Hinrichtung durch Enthauptung oder das Herausschneiden der Zunge, z.B. wegen Verleumdung des Präsidenten, eingeführt; im Februar werden 38 Offiziere der Republikanischen Garde wegen eines gescheiterten Attentats auf den Präsidenten hingerichtet.

    2000 Das Regime setzt die 1997 begonnene Vertreibung von Kurden und Turkmenen aus Kirkuk, Khaniqin, Makhmour, Sinjar, Tuz Khormatu und anderen Distrikten als Teil ihres Arabisierungsprogrammes fort. Zwischen Januar und Juni sind davon 800 Menschen betroffen, was die Gesamtzahl der seit 1991 Vertriebenen auf mehr als 94.000 erhöht.

    2001 Zahlreiche Menschen werden ai-Berichten zufolge hingerichtet, unter ihnen Offiziere, vermeintliche Oppositionelle - vor allem Schiiten -, muslimische Geistliche, Rechtsanwälte und Lehrer. Aber auch Angehörige von mutmaßlichen Regimegegnern sind unter den Ermordeten. Berichtet wird über willkürliche Verhaftungen, nichtöffentliche Prozesse vor Sondergerichten, systematischer Folter und Misshandlungen in Haft und unmenschlichen Strafen wie Herausschneiden der Zunge, vollstreckt auf öffentlichen Plätzen. Die Vertreibung von Minderheitenangehörigen dauert an.

    2002 Die durch ein Dekret vom 20. Oktober angeordnete Amnestie aller Gefangenen wurde laut Aussagen von Familienangehörigen offensichtlich nicht auf die politischen Gefangenen ausgedehnt. Die Vertreibung von Kurden, Turkmenen und Assyro-Chaldäern wird fortgesetzt. Es sind vor allem Familien betroffen, die das so genannte "Formular zur Korrektur ihrer Nationalität" nicht unterschreiben wollten und sich so dem Arabisierungsprogramm widersetzten, die der Baath-Partei trotz Aufforderung nicht beitreten oder deren Kinder sich den Jugendorganisationen des Diktators (Saddams Ashbal) nicht anschließen wollten.

    Yo voll cool altah...

    größter BULLSHIT überhaupt!

    gib mir erstmal deine Quellen!

    2. Mochte Saddam die christen sehr er hätte nie eine chaldäische kirche zerstört das ist gelogen ! einmal als 2 affen eine nonne vergewaltigt hatten hatte er das ganze land abgesucht und die beiden qualvoll hingerichtet!

    3. er hat nur peshmerga anhängern was getan worunter auch christen und yeziden waren aber er hat nciht gezielt eine religion gejagt sondern die peshmerga!!!!

  6. #246
    Avatar von ProudEagle

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    Gib du mal quellen für deine Behauptungen

  7. #247
    Avatar von Iraker

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    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Gib du mal quellen für deine Behauptungen
    lol erst kannst du mir keine quellen geben und dann das

    das problem ist keine westliche quelle wird sowas berichten weil USA schön dafür sorgt das alles unterm teppich gekehrt wird!

    wofür willst du beweise saddam tötete nur die die sich gegen ihn auflehnten !

  8. #248
    Avatar von ProudEagle

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    Zitat Zitat von Iraker Beitrag anzeigen
    lol erst kannst du mir keine quellen geben und dann das
    Ich kann dir natürlich einen link dazu geben, aber dann folgt:

    Zitat Zitat von Iraker Beitrag anzeigen
    das problem ist keine westliche quelle wird sowas berichten weil USA schön dafür sorgt das alles unterm teppich gekehrt wird!
    Auf eine Grundsatzdiskussion hab ich keine Lust.

    Aber in deiner welt sorgte Saddam natürlich nicht dafür das irgendwas verheimlicht wird, er war ein Menschenliebhaber und hat seine Greueltaten stets zugegeben.

    Zitat Zitat von Iraker Beitrag anzeigen
    wofür willst du beweise saddam tötete nur die die sich gegen ihn auflehnten !
    Oh wow er tötete nur die, die ihm nicht gefielen. Was für ein Wohltäter.

  9. #249
    Dadi
    Ich kenne mich mit Saddam net so gut aus, aber wem werde ich glauben? Einem Irakischen Christen der von da kommt, oder einem Europäer, der mit i-welchen Links kommt? Hm...schwere Frage...
    Ich glaube, der Iraki behauptet sowas ned ohne Grund...aber ich sag nix weiter dazu.

  10. #250
    Avatar von ProudEagle

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    Hm komisch über die Menschenrechtsitution im Iran wird hier sicher objektiver berichtet als im Iran selber...

    In Nazi-Deutschland wurde auch eher selten von KZs oder sonstigem berichtet...

    In der DDR hat man auch nicht wirklich was von den Mauertoten mitbekommen...

    Denk mal drüber nach.

    Und jeder kann sich hier anmelden und irgendwas posten und behaupten irgendwas sei Bullshit.

    Ich glaube lieber zig Berichten aus Medien, Menschenrechtsorganisationen auch aus nicht westlichen Medien als irgendeinem Typ der sich in nem Forum registriert.

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  5. Kurden in der Türkei
    Von Crane im Forum Geschichte und Kultur
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