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Kurdistan?

Erstellt von Wetli, 15.10.2010, 23:48 Uhr · 104 Antworten · 8.271 Aufrufe

  1. #71
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Leute, das Problem ist in 1. Linie ein "entwicklungspolitisches" und auf die feudalstaatlichen Strukturen in Ostanatolien zurückzuführen (das vom Konstruktivismus geprägte kemalistische Menschenbild hat bei dem ganzen nur sekundäre Bedeutung, ist aber zugegebenermassen einer Lösung nicht unbedingt förderlich), die ein extremes Bildungsgefälle der Bevölkerung mit hoher Analphabetenquote zu Folge haben.
    Und das Problem der mangelnden Menschenrechte hat ebenfalls in erster Linie seinen Ursprung in dieser Gesellschaft, wie auch die ganzen "Ehrenmord- und Frauenunterdrückungsgeschichten zu 90 % ein "kurdisches" Phänomen darstellen. Der moderne Staat hat dort versagt, ja, da sich dort schon die letzten 50 Jahre nicht genügend etablieren konnte, das ist das Problem.

    In der Türkei leben so viele Völker, Stämme (Lasen,Turkmenen,u.a.) gemeinsam, mit den Kurden hat man im Prinzip eigentlich auch keine Probleme, die Medien machen halt immer ein düsteres Bild daraus.

    In den Universitäten kann man Kurdologie studieren (meines Wissens sind sie dabei, dieses Fach an türkischen Unis zu gründen.)
    Es ist erlaubt kurdische Musik zu hören und Bücher auf Kurdisch zu drucken.

    Frieden bzw. friedliches Zusammenleben erreicht man nicht durch Töten von Zivilisten (PKK)!!

    Ich glaube jeder Kurde wird mir zustimmen....^^



  2. #72

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    Zitat Zitat von Boschwa Beitrag anzeigen
    Jetzt mal ne wirklich ernstgemeinte Frage... Bist du bescheuert.

    Du fragst ernsthaft, ob Kurdistan erlaubt ist und ob nicht. Schreibst wir sollen nicht provuzieren. Wir sollen schreiben, warum wir es gut/schlecht finden. Und nach 4 Seiten hab ich 2 mal von dir gelesen, nein Kurdistan ist doch schwachsinn ,so ein Müll ,wer denkt überhaupt an so ein bedeutungsloses Land.
    Ja, wieso fragst du nach anderer Leute Meinung wenn du sieh nicht hören willst. Ist ja traurig sowas um 5 Uhr morgens lesen zu müssen ...
    1. Hab ich meine Meinung geschrieben.
    2. Du kennen Pro& Contra?

    Bevor du hier dein Dünnpfiff ablässt.

  3. #73
    Avatar von H3llas

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    16.644
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Leute, das Problem ist in 1. Linie ein "entwicklungspolitisches" und auf die feudalstaatlichen Strukturen in Ostanatolien zurückzuführen (das vom Konstruktivismus geprägte kemalistische Menschenbild hat bei dem ganzen nur sekundäre Bedeutung, ist aber zugegebenermassen einer Lösung nicht unbedingt förderlich), die ein extremes Bildungsgefälle der Bevölkerung mit hoher Analphabetenquote zu Folge haben.
    Und das Problem der mangelnden Menschenrechte hat ebenfalls in erster Linie seinen Ursprung in dieser Gesellschaft, wie auch die ganzen "Ehrenmord- und Frauenunterdrückungsgeschichten zu 90 % ein "kurdisches" Phänomen darstellen. Der moderne Staat hat dort versagt, ja, da sich dort schon die letzten 50 Jahre nicht genügend etablieren konnte, das ist das Problem.

    In der Türkei leben so viele Völker, Stämme (Lasen,Turkmenen,u.a.) gemeinsam, mit den Kurden hat man im Prinzip eigentlich auch keine Probleme, die Medien machen halt immer ein düsteres Bild daraus.

    In den Universitäten kann man Kurdologie studieren (meines Wissens sind sie dabei, dieses Fach an türkischen Unis zu gründen.)
    Es ist erlaubt kurdische Musik zu hören und Bücher auf Kurdisch zu drucken.

    Frieden bzw. friedliches Zusammenleben erreicht man nicht durch Töten von Zivilisten (PKK)!!
    wenn eine volksgruppe keine rechte haben als volk! kann man nicht von menschenfriedliches leben reden, es gibt genug artikel was deine aussage erlöscht.

    jetzt bearbeite bitte dein beitrag weil es eine reine lüge und respektlosigkeit ist gegen ein volk! das jahre lang leiden muss.

    danke


    Türkischer Alltag für 15 Millionen Kurden: Folter, Inhaftierung, Mord, Massenvertreibung & Zwangsassimilierung | EuropeNews


    es geht hier um mehr als 30mio kuden! sowas ist keine minderheit, so eine grossevolksgruppe verdient ihr eigenes land!
    und da hat türkei kein recht das zu hindern.

  4. #74

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    2.811
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    wenn eine volksgruppe keine rechte haben als volk! kann man nicht von menschenfriedliches leben reden, es gibt genug artikel was deine aussage erlöscht.

    jetzt bearbeite bitte dein beitrag weil es eine reine lüge und respektlosigkeit ist gegen ein volk! das jahre lang leiden muss.

    danke


    Türkischer Alltag für 15 Millionen Kurden: Folter, Inhaftierung, Mord, Massenvertreibung & Zwangsassimilierung | EuropeNews


    es geht hier um mehr als 30mio kuden! sowas ist keine minderheit, so eine grossevolksgruppe verdient ihr eigenes land!
    und da hat türkei kein recht das zu hindern.
    Was laberst du? Warst du schonmal in der Türkei? Nur weil ihr Konstantinopel verloren habt

    Und übertreib nicht 30 Millionen Kurden.

  5. #75

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    1.898
    Zitat Zitat von Weltburger Beitrag anzeigen
    Was laberst du? Warst du schonmal in der Türkei? Nur weil ihr Konstantinopel verloren habt

    Und übertreib nicht 30 Millionen Kurden.
    es sind 12 mio kurden in der diaspora.

  6. #76
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
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    3.309
    @Weltburger

    Mein erster Beitrag richtete sich zwar an alle, aber du als "Weltburger" diesen Tread eröffnet hast, interessiert mich speziell deine Meinung.
    Hier nochmal zur Wiederholung: (verfasst im Sinne eines Weltbürgers)

    Es wäre im Interesse der Türken und Kurden den Staatsnamen zu ändern in:

    "Türkei und Kurdistan" oder einfach "Anatolien"

    Die Schaffung eines kurdischen Staatsgebildes hätte unweigerlich schwere Konflikte zur Folge, dabei wäre ein endloser Grenzstreit noch das geringste Problem: Zum einen würde die türkische Bevölkerung Ostanatoliens niemals eine Sezession vom Gesamtstaat akzeptieren (weder die alevitischen noch die sunnitischen Türken angefangen bei Sivas bis nach Kars und Ardahan im Osten und Mardin im Südosten). Aufgrund der ethnischen Verteilung würde es zu einem Bürgerkrieg kommen mit entsprechenden ethnischen Vertreibungen ähnlich wie im Bosnienkonflikt. Alle kurdischen Parteien würden für sich eine Führungsrolle im neuen Staat beanspruchen, oder zu mindest nicht von einer anderen kurdischen Fraktion dominiert werden wollen. Die osmanischen Behörden hatten ihrerzeit mit allen kurdischen Führern in ihrem jeweiligen Gebiet Einzelverträge.

    Dazu kommt das Problem das die Kurden sich untereinander auch nicht verstehen:
    Alevitische Kurden, sunnitische (Safi) Kurden, dazu kommen die Yeziden und sprachliche Untergruppen (Zaza und Kurmanci). Ich spreche übrigens nur von den Kurden der Türkei, die Peschmerga im Irak habe ich dabei gar nicht miteinbezogen.
    Die Zersplitterung unter den einzelnen Fraktionen der Kurden ist so Groß das man es durchaus mit der Situation der Südslawen vergleichen kann.

    Es wäre aber auch nicht im Sinne der Türkei-Kurden:
    Aufgrund Ihrer hohen Geburtenrate werden die Kurden unweigerlich in wenigen Generationen die Mehrheit im türkischen Staat bilden, eigene Parteien gibt es längst
    und so können sie mit demokratischen Miltteln die Führungsrolle im Staate Türkei übernehmen, ähnlich wie dies bald die Albaner in Makedonien können.

    Fazit:
    Die Türkei täte wohl daran, wenn sie die kurdische Identität im Staatsnamen aufnimmt (Türkei und Kurdistan) um weiteren sezessionistischen Tendenzen die Grundlage zu entziehen oder eine neue übergeordnete Identität zu schaffen in dem die Türkei in beispielsweise Anatolien umbenannt wird und Türken und Kurden zu den beiden konstitutiven Staatsvölkern erklärt werden.

    Bevor jetzt ein Aufschrei der geschichtsunmündigen Besserwisser kommt:
    Neue Identitäten sind immer wieder geschaffen und gefördert worden. Das Osmanische Reich (dessen Rechtsnachfolger die heutige Türkei ist) wurde 1299 nur von einer kleinen Fraktion eines türkischen Stammes gegründet, den Kayi vom Stamm Bozok. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu vielfältigen Assmilationen, die anatolische Vorbevölkerung wude türkisiert, durch die Knabenlese ( Devsirme ) wurden christliche Balkanknaben assimiliert und die eroberten anderen 18 türkischen Fürstentümer Anatoliens wurden osmanisiert. Der sunnitische Islam wurde erst Mehrheitreligion als die Kizilbaslar 1511 aus Ostanatolien mehrheitlich vetrieben wurden (übigens mit Hilfe einiger kurdischer Stämme). Im Jahr 1637 wurde die Knabenlese abgeschafft, man wusste aufgrund der vielfältigen Vermischungen nicht wer tatsächlich Türke ist und wer nicht, so setzte sich "Osmanisch" als neue Identität für alle Muslime des Reiches durch.(vgl. Wofgang Gust)
    Erst im Jahre 1889 gab es im Osmanischen Reich eine Rückbesinnung auf das Türkentum, hervorgegangen aus dem Panturkismus, was eine Gegenströmung, der in die defensive geratenen Osmanen, zum Panslawismus der Russen war.
    Paradoxer weise initiierten diese sogenannte "Jungtürkische Revolution" (1889-1908)
    ein Albaner (Ibrahim Temo) zwei Kurden und ein Tscherkesse. Ein orginärer türkisch sprechender Anatolier war nicht unter ihnen. Die Organisation "Terraki ve Ittihat" (türk. Vortschritt und Vereinigung) der auch der spätere Staatsgründer der Türkei, der in Mazedonien geborene Mustafa Kemal (genannt Atatürk= Vater der Türken) angehörte, schaffte die Grundlage für den modernen türkischen Nationalismus und damit die Grundlage für die von Atatürk 1923 gegründete moderne Türkei.

    ERST im Jahr 1930 wurden Nachnamen eingeführt (türkische Nachnamen) um ALLEN
    egal welcher Abstammung eine türkische Identität zu geben. Nur die Krim-Tataren wurden offizielll als Minderheit anerkannt.

    Jetzt ist es wieder Zeit für eine neue Identitätsfindung in der Türkei um Kurden und Türken in einem gemeinesamen Staatsgebilde positiv zu integrieren. (Alles andere bedeutet Mord und Totschlag)

  7. #77

    Registriert seit
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    2.811
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    @Weltburger

    Mein erster Beitrag richtete sich zwar an alle, aber du als "Weltburger" diesen Tread eröffnet hast, interessiert mich speziell deine Meinung.
    Hier nochmal zur Wiederholung: (verfasst im Sinne eines Weltbürgers)

    Es wäre im Interesse der Türken und Kurden den Staatsnamen zu ändern in:

    "Türkei und Kurdistan" oder einfach "Anatolien"

    Die Schaffung eines kurdischen Staatsgebildes hätte unweigerlich schwere Konflikte zur Folge, dabei wäre ein endloser Grenzstreit noch das geringste Problem: Zum einen würde die türkische Bevölkerung Ostanatoliens niemals eine Sezession vom Gesamtstaat akzeptieren (weder die alevitischen noch die sunnitischen Türken angefangen bei Sivas bis nach Kars und Ardahan im Osten und Mardin im Südosten). Aufgrund der ethnischen Verteilung würde es zu einem Bürgerkrieg kommen mit entsprechenden ethnischen Vertreibungen ähnlich wie im Bosnienkonflikt. Alle kurdischen Parteien würden für sich eine Führungsrolle im neuen Staat beanspruchen, oder zu mindest nicht von einer anderen kurdischen Fraktion dominiert werden wollen. Die osmanischen Behörden hatten ihrerzeit mit allen kurdischen Führern in ihrem jeweiligen Gebiet Einzelverträge.

    Dazu kommt das Problem das die Kurden sich untereinander auch nicht verstehen:
    Alevitische Kurden, sunnitische (Safi) Kurden, dazu kommen die Yeziden und sprachliche Untergruppen (Zaza und Kurmanci). Ich spreche übrigens nur von den Kurden der Türkei, die Peschmerga im Irak habe ich dabei gar nicht miteinbezogen.
    Die Zersplitterung unter den einzelnen Fraktionen der Kurden ist so Groß das man es durchaus mit der Situation der Südslawen vergleichen kann.

    Es wäre aber auch nicht im Sinne der Türkei-Kurden:
    Aufgrund Ihrer hohen Geburtenrate werden die Kurden unweigerlich in wenigen Generationen die Mehrheit im türkischen Staat bilden, eigene Parteien gibt es längst
    und so können sie mit demokratischen Miltteln die Führungsrolle im Staate Türkei übernehmen, ähnlich wie dies bald die Albaner in Makedonien können.

    Fazit:
    Die Türkei täte wohl daran, wenn sie die kurdische Identität im Staatsnamen aufnimmt (Türkei und Kurdistan) um weiteren sezessionistischen Tendenzen die Grundlage zu entziehen oder eine neue übergeordnete Identität zu schaffen in dem die Türkei in beispielsweise Anatolien umbenannt wird und Türken und Kurden zu den beiden konstitutiven Staatsvölkern erklärt werden.

    Bevor jetzt ein Aufschrei der geschichtsunmündigen Besserwisser kommt:
    Neue Identitäten sind immer wieder geschaffen und gefördert worden. Das Osmanische Reich (dessen Rechtsnachfolger die heutige Türkei ist) wurde 1299 nur von einer kleinen Fraktion eines türkischen Stammes gegründet, den Kayi vom Stamm Bozok. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu vielfältigen Assmilationen, die anatolische Vorbevölkerung wude türkisiert, durch die Knabenlese ( Devsirme ) wurden christliche Balkanknaben assimiliert und die eroberten anderen 18 türkischen Fürstentümer Anatoliens wurden osmanisiert. Der sunnitische Islam wurde erst Mehrheitreligion als die Kizilbaslar 1511 aus Ostanatolien mehrheitlich vetrieben wurden (übigens mit Hilfe einiger kurdischer Stämme). Im Jahr 1637 wurde die Knabenlese abgeschafft, man wusste aufgrund der vielfältigen Vermischungen nicht wer tatsächlich Türke ist und wer nicht, so setzte sich "Osmanisch" als neue Identität für alle Muslime des Reiches durch.(vgl. Wofgang Gust)
    Erst im Jahre 1889 gab es im Osmanischen Reich eine Rückbesinnung auf das Türkentum, hervorgegangen aus dem Panturkismus, was eine Gegenströmung, der in die defensive geratenen Osmanen, zum Panslawismus der Russen war.
    Paradoxer weise initiierten diese sogenannte "Jungtürkische Revolution" (1889-1908)
    ein Albaner (Ibrahim Temo) zwei Kurden und ein Tscherkesse. Ein orginärer türkisch sprechender Anatolier war nicht unter ihnen. Die Organisation "Terraki ve Ittihat" (türk. Vortschritt und Vereinigung) der auch der spätere Staatsgründer der Türkei, der in Mazedonien geborene Mustafa Kemal (genannt Atatürk= Vater der Türken) angehörte, schaffte die Grundlage für den modernen türkischen Nationalismus und damit die Grundlage für die von Atatürk 1923 gegründete moderne Türkei.

    ERST im Jahr 1930 wurden Nachnamen eingeführt (türkische Nachnamen) um ALLEN
    egal welcher Abstammung eine türkische Identität zu geben. Nur die Krim-Tataren wurden offizielll als Minderheit anerkannt.

    Jetzt ist es wieder Zeit für eine neue Identitätsfindung in der Türkei um Kurden und Türken in einem gemeinesamen Staatsgebilde positiv zu integrieren. (Alles andere bedeutet Mord und Totschlag)
    Ich habe meine Meinung schon aufgeschrieben.

  8. #78
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    wenn eine volksgruppe keine rechte haben als volk! kann man nicht von menschenfriedliches leben reden, es gibt genug artikel was deine aussage erlöscht.

    jetzt bearbeite bitte dein beitrag weil es eine reine lüge und respektlosigkeit ist gegen ein volk! das jahre lang leiden muss.
    danke
    Türkischer Alltag für 15 Millionen Kurden: Folter, Inhaftierung, Mord, Massenvertreibung & Zwangsassimilierung | EuropeNews
    es geht hier um mehr als 30mio kuden! sowas ist keine minderheit, so eine grossevolksgruppe verdient ihr eigenes land!
    und da hat türkei kein recht das zu hindern.
    Klar, welche Stellen soll ich nochmal bearbeiten, kannst du etwas präziser werden oder sind auch deine "Free Kurdistan" Argumente doch nicht das gelbe vom Ei?
    Niemand (auch ich) behaupte sicher nicht dass die Kurden Plünderer oder Barbaren aus Zentralasien seien, ich respektiere sie durchaus, sie sind auch ein sehr altes Volk in dieser Region aber es ist eben nicht alles so schwarz/weiss wie du es gerne hättest.

    Und genau DA fängt die ganze Problematik an, während Perser, Araber und Türken eigene Staatswesen haben, kulturelle Errungenschaften vorzuweisen haben und eine grosse Geschichte vorweisen können (natürlich auch die negative), müssen kurdische Nationalisten Phantasiekarten von ihren „Kurdistan“ malen, ansonsten kannst mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Bsp. eine „kurdische Architektur“ gibt es nicht. Nie waren die Kurden in der Lage, eine eigene Architektur zu entwickeln, nie, kannst gerne recherchieren, bzw. überhaupt gibt es kaum evidente kulturelle Hinterlassenschaften der Kurden, fast keine historischen Bauwerke oder Inschriften der Kurden.
    Selbst Izady (falls du denn kennst) muss verlegen zugeben, dass es keinerlei archäologische Funde gibt, die als „kurdisch“ klassifiziert werden können. Es ist absolut lächerlich, dass kurdische Nationalisten zwar eine 5000-jährige Geschichte propagieren, aber nicht einmal kurdische Kulturschätze aus dem Mittelalter vorweisen können, wo bleibt hier die Logik und ja, ich sehe du beschränkst dich nur auf den "türkisch-kurdischen" Konflikt, was eben falsch ist und somit sehe, dass du dich mit dem Thema oberflächlich oder mit der Sympatie-Brille (als Grieche) auseinandergesetzt hast, Hand aufs Herz, geht es dir um das Wohl des kurdischen Volkes oder bist einfach negativ auf die Türken zu sprechen, so sieht es für mich nämlich aus.

    Und NEIN, bin ebenfalls kein Verfechter von Sprüchen/Botschaften a la "ne mutlu Türküm diyene" oder "Biji Kurd u Kurdistan", nur damit wir uns hier nicht missverstehen.

    Tatsache ist, dass die Kurden in der islamischen Kulturgeschichte keine Rolle spielen/gespielt haben und dass hat nichts mit den Türken zu tun, und nein, auch die Türken sind wie viele Völker auch keine "Engel", aber hier ist das Türken-Komplex einfach zu gross.

  9. #79

    Registriert seit
    14.02.2010
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    1.459
    ich schreibe zum ersten mal meine Meinung zu diesem Thema, da ich mich anders als die Masse hier mit dem Thema sehr viel beschäftigt habe,,,,

    es ist auf jeden Fall ein Thema den Mann ernst nehmen muss zumindestens aus türkischer Sicht....es sind immerhin 40 tausend Menschen seit dem Ausbruch der Konflikt gestorben,,.egal wer die Schuld an den Tot sovieler Menschen gehabt hat, der Konflikt und die Kurdenintendität muss doch eine Bedeutung haben,

    die Kurden haben tatsächlich untereinander unterschiedlich dialekte entwickelt, dass ist aber darauf zurückzuführen, dass die kurden niemals eine einheitliche politische Führung bilden konnten, da sie immer von den umliegenden Mächten unterworfen und für derren Zwecke missbraucht worden sind, so war es auch als die Türkei in dem Krieg gegen die fremden Mächte über den Tische gezogen worden sind mit dem Versprechen den Kurden wurde eine eigene Staat zugesichert,wenn sie den Türken in den Krieg gegen die fremden Mächte helfen würden....

    was die Zukunft betrifft, wird sich in den Wierderstand- und Inteditätswillen der Kurden zeigen, denn die Türken wissen auch, dass sie nicht den kurden-Gebiet der Türkei ohne der Zustimmung der Kurden nicht verwalten können, es ist ein riesiges Gebiet dass ausschlieslich von etwa 9 Millionen kurden bewohnt wird. Nicht zuletzt sollte man auch den Einfluss der kurdischstämmigen Personen unterschätzen (wie etwa feudale Anführer u.s.w die es immer noch dort gibt), denn die waren bisher immer treue auf der Seite der Türkischen Staaten, sie könne vielleicht die Seiten wechseln wenn sich die Verhältnisse dort wechseln, die Balkanesen kennen das aber, zuletzt aber wirklich zuletzt ist nicht zu vergessen, dass der Erfolglosigkeit der Kurden bisher in fehlenden politischen Organisationsstrukturen liegt, aber das ändert sich langsam, sie haben in letzten 5 jahren zumindest halbwegs-stabil ein politische Partei mit dem letzten namen BTP gründen können.

  10. #80

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    ich schreibe zum ersten mal meine Meinung zu diesem Thema, da ich mich anders als die Masse hier mit dem Thema sehr viel beschäftigt habe,,,,

    es ist auf jeden Fall ein Thema den Mann ernst nehmen muss zumindestens aus türkischer Sicht....es sind immerhin 40 tausend Menschen seit dem Ausbruch der Konflikt gestorben,,.egal wer die Schuld an den Tot sovieler Menschen gehabt hat, der Konflikt und die Kurdenintendität muss doch eine Bedeutung haben,

    die Kurden haben tatsächlich untereinander unterschiedlich dialekte entwickelt, dass ist aber darauf zurückzuführen, dass die kurden niemals eine einheitliche politische Führung bilden konnten, da sie immer von den umliegenden Mächten unterworfen und für derren Zwecke missbraucht worden sind, so war es auch als die Türkei in dem Krieg gegen die fremden Mächte über den Tisch gezogen worden sind mit dem Versprechen den Kurden würde eine eigene Staat zugesichert,wenn sie den Türken in den Krieg gegen die fremden Mächte helfen würden.

    was die Zukunft betrifft, wird sich in den Wierderstand- und Inteditätswillen der Kurden zeigen, denn die Türken wissen auch, dass sie nicht den kurden-Gebiet der Türkei ohne der Zustimmung der Kurden nicht verwalten können, es ist ein riesiges Gebiet dass ausschlieslich von etwa 9 Millionen kurden bewohnt wird. Nicht zuletzt sollte man auch den Einfluss der kurdischstämmigen Personen unterschätzen (wie etwa feudale Anführer u.s.w die es immer noch dort gibt), denn die waren bisher immer treue auf der Seite der Türkischen Staaten, sie könne vielleicht die Seiten wechseln wenn sich die Verhältnisse dort wechseln, die Balkanesen kennen das aber, zuletzt aber wirklich zuletzt ist nicht zu vergessen, dass der Erfolglosigkeit der Kurden bisher in fehlenden politischen Organisationsstrukturen liegt, aber das ändert sich langsam, sie haben in letzten 5 jahren zumindest halbwegs-stabil ein politische Partei mit dem letzten namen BTP gründen können.

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