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Leitartikel: Frieden stiften auf dem Balkan

Erstellt von Kingovic, 21.12.2011, 22:27 Uhr · 7 Antworten · 906 Aufrufe

  1. #1
    Kingovic

    Leitartikel: Frieden stiften auf dem Balkan

    ie ein Jongleur mit mehreren Bällen, so muss Außenpolitik stets mit mehreren Krisen jonglieren. Das erfordert hohe Konzentration, einen klaren Blick und mehr als eine ruhige Hand. Da kann die erst rudimentär existierende Außenpolitik der Europäischen Union mit jener der Vereinigten Staaten von Amerika bisher nicht mithalten, denn die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ist – anders als Hillary Clinton – stets auf den Konsens der 27 nationalen Außenpolitiken und die Harmonie mit der EU-Kommission angewiesen. Kein Wunder, dass Europa außenpolitisch langsamer, heterogener, ja chaotischer wirkt als Amerika. Zu den traurigsten, ja tragischen Kapiteln gehört das Versagen Europas beim Auseinanderfallen Jugoslawiens und den von Belgrad 1991 angezettelten Kriegen.

    weiter... Leitartikel: Frieden stiften auf dem Balkan - Die Tagespost - Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur

  2. #2
    Avatar von Dissention

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    Man sollte meinen, dass Katholiken dem Vatikan folgen, welcher den Kosovo nicht anerkennt ^^

    Groß-Serbische Träume, der Typ ist ein Spinner.

  3. #3
    Avatar von Kampfposter

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    Bitte ins Serbokroatische übersetzten, hier sind viele Ausländer die kein Deutsch können.
    Danke

  4. #4
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Kampfposter Beitrag anzeigen
    Bitte ins Serbokroatische übersetzten, hier sind viele Ausländer die kein Deutsch können.
    Danke
    was ist das für eine sprache?
    kenn ich garnicht.

  5. #5
    Avatar von Kampfposter

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    was ist das für eine sprache?
    kenn ich garnicht.
    Das ist die Abkürzung für "Bosnisch"

  6. #6
    Alcoban
    Bei den Politikern könnt ihr aber lange warten.

  7. #7
    Avatar von skenderbegi

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    poste ma den anderen teil des artikels;
    ---------------------------------------------


    Umso wichtiger wäre heute eine konsistente EU-Politik für die Länder Südosteuropas, wo noch immer ein erschreckendes Maß an Instabilität, Kriminalität, Korruption und Gewaltbereitschaft herrscht. Das liegt nicht nur an der Unfähigkeit vieler Regierenden, sondern am Ungeist des Nationalismus, der von Belgrad weiter gepflegt und gefüttert wird. So findet Bosnien-Herzegowina nicht zu innerer Stabilität, weil der Präsident der serbischen Landeshälfte, Milorad Dodik, das nicht will und offen sabotiert. „Bosnien ist für uns eine unerwünschte Gesellschaft. Wir haben nie verschmerzen können, dass man Jugoslawien zerstört und uns von Serbien getrennt hat“, sagt der Erbe Karadžiæs im Interview mit der serbischen Zeitung „Blic“. In Belgrad ist ein Jünger Miloševiæs, Ivica Daèiæ, Sozialistenchef und Innenminister. Er wirbt für einen neuen Kosovo-Krieg, den die von Belgrad unterstützten „Demonstranten“ im Nord-Kosovo offenbar herbeiführen wollen.

    Alles triftige Gründe für Catherine Ashton, in Banja Luka, Sarajevo, Belgrad und Prishtina Präsenz zu zeigen, sollte man meinen. Doch weil die EU-Außenbeauftragte nicht genug Gewicht auf die politische Waage bringt, springt Angela Merkel – die derzeit wahrlich genug andere Bälle zu jonglieren hat – in die Bresche. Bei ihrem jüngsten Belgrad-Besuch machte sie zum Ärger des serbischen Präsidenten Tadiæ klar, dass es ohne gute Beziehungen zu den Nachbarn, einschließlich des Kosovo, keine Annäherung Serbiens an die EU geben wird. In dieser Woche insistierte sie bei einem Blitzbesuch im Kosovo auf dieser Linie: Merkel forderte gemeinsame serbisch-kosovarische Grenzkontrollen, „vernünftige Umgangsformen“ und den entschlossenen Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Kosovos Ministerpräsident Thaci gelobte umgehend, seine Hausaufgaben zu machen. Anders die Reaktion in Belgrad, wo der Kanzlerin ein vehementes Nein entgegenschallte. Serbien denkt gar nicht daran, seine Beziehungen zum Kosovo zu normalisieren, die Unterstützung für die serbischen Separatisten im Nord-Kosovo aufzugeben oder den Kampf gegen die Kriminellen ernsthaft aufzunehmen. Doch die politische Klasse in Belgrad möge sich nicht täuschen: „Sowohl Kosovo als auch EU“, so das Motto Präsident Tadiæs, wird Belgrad nicht bekommen. Der EU-Gipfel Anfang Dezember hat den Start der Beitrittsverhandlungen vertagt und sich damit Merkels Linie angeschlossen. Eine Mitgliedschaft im vereinten Europa ist für Serbien erst dann in Sicht, wenn es seine Großmachtträume aufgibt.

    ------------------------------------

    eigentlich ein vernünftiger text ,welcher hart aber fair ist und den problemen auf den grund geht.....

    und dissention nicht serbien & die serben alleine sind die opfer der balkankriege.....
    weil dies gerne in der serbischen version so verkauft wird.

    du kannst es gross-serbien oder ein staat wo alle serben leben nennen kommt auf das gleiche.
    der dodik bestätigt doch immer wieder mit seinen forderungen solche ziele!!!!

  8. #8
    Avatar von Dissention

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    9.970
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    poste ma den anderen teil des artikels;
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    Umso wichtiger wäre heute eine konsistente EU-Politik für die Länder Südosteuropas, wo noch immer ein erschreckendes Maß an Instabilität, Kriminalität, Korruption und Gewaltbereitschaft herrscht. Das liegt nicht nur an der Unfähigkeit vieler Regierenden, sondern am Ungeist des Nationalismus, der von Belgrad weiter gepflegt und gefüttert wird. So findet Bosnien-Herzegowina nicht zu innerer Stabilität, weil der Präsident der serbischen Landeshälfte, Milorad Dodik, das nicht will und offen sabotiert. „Bosnien ist für uns eine unerwünschte Gesellschaft. Wir haben nie verschmerzen können, dass man Jugoslawien zerstört und uns von Serbien getrennt hat“, sagt der Erbe Karadžiæs im Interview mit der serbischen Zeitung „Blic“. In Belgrad ist ein Jünger Miloševiæs, Ivica Daèiæ, Sozialistenchef und Innenminister. Er wirbt für einen neuen Kosovo-Krieg, den die von Belgrad unterstützten „Demonstranten“ im Nord-Kosovo offenbar herbeiführen wollen.

    Alles triftige Gründe für Catherine Ashton, in Banja Luka, Sarajevo, Belgrad und Prishtina Präsenz zu zeigen, sollte man meinen. Doch weil die EU-Außenbeauftragte nicht genug Gewicht auf die politische Waage bringt, springt Angela Merkel – die derzeit wahrlich genug andere Bälle zu jonglieren hat – in die Bresche. Bei ihrem jüngsten Belgrad-Besuch machte sie zum Ärger des serbischen Präsidenten Tadiæ klar, dass es ohne gute Beziehungen zu den Nachbarn, einschließlich des Kosovo, keine Annäherung Serbiens an die EU geben wird. In dieser Woche insistierte sie bei einem Blitzbesuch im Kosovo auf dieser Linie: Merkel forderte gemeinsame serbisch-kosovarische Grenzkontrollen, „vernünftige Umgangsformen“ und den entschlossenen Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Kosovos Ministerpräsident Thaci gelobte umgehend, seine Hausaufgaben zu machen. Anders die Reaktion in Belgrad, wo der Kanzlerin ein vehementes Nein entgegenschallte. Serbien denkt gar nicht daran, seine Beziehungen zum Kosovo zu normalisieren, die Unterstützung für die serbischen Separatisten im Nord-Kosovo aufzugeben oder den Kampf gegen die Kriminellen ernsthaft aufzunehmen. Doch die politische Klasse in Belgrad möge sich nicht täuschen: „Sowohl Kosovo als auch EU“, so das Motto Präsident Tadiæs, wird Belgrad nicht bekommen. Der EU-Gipfel Anfang Dezember hat den Start der Beitrittsverhandlungen vertagt und sich damit Merkels Linie angeschlossen. Eine Mitgliedschaft im vereinten Europa ist für Serbien erst dann in Sicht, wenn es seine Großmachtträume aufgibt.

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    eigentlich ein vernünftiger text ,welcher hart aber fair ist und den problemen auf den grund geht.....

    und dissention nicht serbien & die serben alleine sind die opfer der balkankriege.....
    weil dies gerne in der serbischen version so verkauft wird.

    du kannst es gross-serbien oder ein staat wo alle serben leben nennen kommt auf das gleiche.
    der dodik bestätigt doch immer wieder mit seinen forderungen solche ziele!!!!

    Quelle:

    Deutschlands Balkan-Politik: Merkels serbisches Dilemma - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Zitate:

    Es war vor allem das Veto Berlins, das der pro-europäischen Regierung des Serben-Präsidenten Boris Tadic den Zugang zur EU versperrte.
    Serbien, die wichtigste Nation in Europas klassischer Krisenregion, ist als EU-Kandidat weiterhin noch nicht willkommen.
    Problematische Forderung im Umgang mit dem Kosovo
    Das ist eine problematische Forderung. Denn immerhin haben auch fünf der 27 EU-Staaten Kosovo bislang völkerrechtlich nicht anerkannt, und die Großen dieser Welt - China, Indien, Brasilien, Russland - ebenfalls nicht.
    Dabei sollten gerade die Deutschen aus eigener historischer Erfahrung Verständnis aufbringen für die schwierige innenpolitische Lage der Regierung in Belgrad.
    Es ist wichtig, dass Deutschland und die anderen EU-Staaten den Serben möglichst noch im Frühjahr den Kandidatenstatus verleihen
    Den Demokraten in Belgrad, die vor elf Jahren den Despoten Slobodan Miloševic durch einen Aufstand vertrieben, muss der Rücken gestärkt werden.
    Genscher war der Unmut über das Berliner Serben-Veto anzumerken.
    Ein ganz anderer Artikel was?

    Aber es war ja klar dass Nationalisten nur "Anti-Serbiches" posten, einen auf Versöhnung und Zukunftsperspektive zu machen, ist ja nicht spassig, oder?

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