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Eine Liebeserklärung an Kroatien?

Erstellt von , 29.09.2005, 21:55 Uhr · 10 Antworten · 868 Aufrufe

  1. #1

    Eine Liebeserklärung an Kroatien?

    Einige EU Diplomaten in Brüssel ,die nicht geade begeistert sind mit dem Vorgehen der Österreichischen Deligation im Rahmen der Türkei Beitrittsverhandlungen,haben andeuten lassen das dies ein "Liebesdienst" an den Kroaten ist.Die Österreicher würde die EU "Erpressen" mit der Forderung gleichzeitig mit den Kroaten die Verhandlungen zu starten ansonsten gebe es ein Veto.Harte Verhandlungen haben begonnen und die Türken sind schon mächtig böse.Offizell bestreitet die Österreichische Regierung eine verknüpfung mit der Kroatien frage aber inofizell gilt dies als eindeutig.
    Also als Liebesbeweis würde ich es villeicht nicht bezeichnen aber es ist sicherlich ein beachtlicher Schritt der Österreicher wie ich finde.
    Rumänien,Bulgarien und die Türkei sind ganz sicher nicht fortgeschrittener(in einigen Bereichen villeicht) ,als es Kroatien ist.
    Desshalb finde ich das Vorgehen der Österreichischen Regierung klasse.Mein Respekt davor gegen 24 andere Staaten anzutreten auch wenn mans am Ende nicht schafft trotzdem mein Respekt.
    Das musste ich hier nochmal loswerden.

  2. #2
    Wiens Veto:
    Türkei droht mit Abbruch

    VON UNSERER KORRESPONDENTIN FRIEDERIKE LEIBL (Die Presse) 30.09.2005

    Druck steigt. Die EU versucht den Beginn von Beitrittsgesprächen mit Ankara zu retten. Kein Einlenken. Österreich beharrt auf einer Alternative zum türkischen Vollbeitritt.





    BRÜSSEL. Österreich riskiert mit der harten Haltung im Türkei-Streit die Total-Kollision mit seinen EU-Partnern, aber auch langfristige Verstimmung auf dem internationalen Parkett. Der türkische Außenminister Abdullah Gül hat seinem britischen Amtskollegen Jack Straw angedroht, nicht zum Auftakt der EU-Beitrittsverhandlungen am Montag nach Luxemburg anzureisen, ehe er die endgültigen Formulierungen im Verhandlungsrahmen kenne. Die österreichischen Forderungen nach einer im Verhandlungsrahmen festgeschriebenen Alternative zum Vollbeitritt könnten das Fass zum Überlaufen bringen, heißt es in der Türkei.



    Diplomaten rechnen mit "schwierigen Verhandlungen" beim Krisentreffen der EU-Außenminister Sonntagabend in Luxemburg. Dabei soll einzig über österreichische Forderungen diskutiert werden. Die britische EU-Ratspräsidentschaft ließ durchblicken, dass die Änderungswünsche aus Wien für den Türkei-Verhandlungsrahmen nicht im Einklang mit den Beschlüssen des EU-Gipfels im Dezember 2004 stünden. Damals hatte auch Österreich dem Beginn von Verhandlungen mit der Türkei am 3. Oktober zugestimmt. In der EU gilt es als absolutes Tabu, an Vereinbarungen des EU-Gipfels zu rütteln. Das Verhalten Österreichs grenze an "Blasphemie innerhalb der EU-Kirche", kritisierte ein EU-Diplomat. Die Regierung in Wien rechtfertigt sich hingegen, dass sie zwar zu Verhandlungen mit Ankara bereit sei, doch sollte für den Fall des Scheiterns dieser Beitrittsgespräche von vornherein ein Ausweg festgelegt sein.


    Österreichs EU-Botschafter Gregor Woschnagg hielt gestern, Donnerstag, auch beim letzten Versuch, den Streit auf Diplomatenebene beizulegen, an der Forderung fest, eine Alternative zu einem Vollbeitritt der Türkei festzuschreiben. Die britische EU-Ratspräsidentschaft, aber auch alle anderen Mitgliedstaaten schlossen Zugeständnisse aus. Dem Vernehmen nach war die Aussprache zwischen den EU-Botschaftern von Unverständnis für Österreichs Härte geprägt. Die Regierung in Wien habe sich in eine Position hineinmanövriert, die Kompromisse nur noch schwer möglich mache, hieß es in Ratskreisen. Es sei fraglich, ob Österreich damit als kommender EU-Ratspräsident nicht auch einen kräftigen Image-Schaden riskiere. Denn mittlerweile sei nicht mehr ausgeschlossen, dass die Beitrittsgespräche mit Ankara platzen könnten.


    Auch die USA verfolgen die Ereignisse mit Aufmerksamkeit. EU-Beitrittsgespräche seien zwar "Sache der EU und deren Beitrittskandidaten", so William Wanlund, Sprecher der US-Botschaft in Wien, zur "Presse". Die USA würden einen EU-Vollbeitritt der Türkei allerdings weiterhin "sehr stark befürworten". "Wir glauben, es wäre im Interesse der EU, der Türkei, aber auch der USA, wenn Beitrittsgespräche im Oktober beginnen."

    Die EU-Außenminister stehen am Sonntag vor einer fast unlösbaren Aufgabe: Kommt es zu keiner Einigung, können die Beitrittsgespräche mit der Türkei am Montag nicht beginnen. Die Forderungen Österreichs, die Diplomaten zufolge einer "kompletten Revision" des Verhandlungsmandats gleich kämen, gelten für die EU-Partner als nicht akzeptabel. Zeigen sich die Außenminister bereit, rasche Verhandlungen mit Kroatien in Aussicht zu stellen, könnte Österreich möglicherweise von seinem Standpunkt abrücken. Dies wird aber dadurch verkompliziert, dass erst Montag Früh die Task-Force Kroatien zusammentritt, um eine neue Einschätzung der Zusammenarbeit Zagrebs mit dem UN-Kriegsverbrechertribunal zu treffen.


    Zwar hat die österreichische Regierung den Start der Türkei-Gespräche nicht explizit mit der Kroatien-Frage verknüpft, einen Zusammenhang aber angedeutet. So verwies Bundeskanzler Schüssel in einem Interview mit "International Herald Tribune" darauf hin, dass "es im besten Interesse Europas wäre, sofort die Verhandlungen mit Kroatien zu beginnen". Die skandinavischen EU-Mitgliedstaaten haben allerdings dem Vernehmen nach jede Milde gegenüber Kroatien ausgeschlossen. Sie fordern eine Auslieferung des für Kriegsverbrechen gesuchten kroatischen Ex-Generals Ante Gotovina.


    Auch innenpolitisch steigt der Druck auf die Regierung. SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer forderte am Donnerstag Bundeskanzler Schüssel auf, nicht klein beizugeben. "Was Schüssel in der Türkei-Frage heute sagt, muss auch nächste Woche gelten", so Gusenbauer. Selbst in ÖVP-Kreisen wird darauf hingewiesen, dass es ein schlechtes Bild machen würde, wenn gleichzeitig mit der Verkündung des steirischen Wahlergebnisses am Sonntagabend ein Einlenken auf EU-Ebene bekannt würde.

  3. #3
    Avatar von Pinki_BL

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    26
    ach du mein lieber, es ist doch offensichtlich das die ösis kein bock mehr auf die vielen kroaten im eigenen land haben....

  4. #4
    Avatar von Ivo2

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    19.007
    Zitat Zitat von Pinki_BL
    ach du mein lieber, es ist doch offensichtlich das die ösis kein bock mehr auf die vielen kroaten im eigenen land haben....
    Da müssten sie aber schleunigstens Beitrittsgespräche mit Serbien führen
    Aber auch mit der Türkei, Kroaten kommen in Österreich erst an 3. Stelle.

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988

    Re: Eine Liebeserklärung an Kroatien?

    Zitat Zitat von MorningGlory
    E
    Rumänien,Bulgarien und die Türkei sind ganz sicher nicht fortgeschrittener(in einigen Bereichen villeicht) ,als es Kroatien ist.
    Desshalb finde ich das Vorgehen der Österreichischen Regierung klasse.Mein Respekt davor gegen 24 andere Staaten anzutreten auch wenn mans am Ende nicht schafft trotzdem mein Respekt.
    Das musste ich hier nochmal loswerden.
    Kroatien ist viel weiter, für einen EU Beitritt, als die Rumänien und Bulgarien. Steht so auch in amtlichen Unterlagen und in der aktuellen Presse.

  6. #6

    Re: Eine Liebeserklärung an Kroatien?

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Zitat Zitat von MorningGlory
    E
    Rumänien,Bulgarien und die Türkei sind ganz sicher nicht fortgeschrittener(in einigen Bereichen villeicht) ,als es Kroatien ist.
    Desshalb finde ich das Vorgehen der Österreichischen Regierung klasse.Mein Respekt davor gegen 24 andere Staaten anzutreten auch wenn mans am Ende nicht schafft trotzdem mein Respekt.
    Das musste ich hier nochmal loswerden.
    :!: Kroatien ist viel weiter, für einen EU Beitritt, als die Rumänien und Bulgarien. Steht so auch in amtlichen Unterlagen und in der aktuellen Presse.

    Wenn du das schon so sagst ,Lupo... dann muss da schon was wahres dran sein... :wink:

  7. #7
    Türkei-Verhandlungen drohen wegen Österreich zu platzen

    In knapp einer Stunden beginnt der letzte Versuch, sich doch noch zu einigen.Die österreichische Deligation (u.a Außenministerin Ursula Plassnik ) behaarten noch immer auf eine Änderung im Aufnahmevertrag(was ja eigenlich unverständlich ist ,da sie im letzten EU-Gipfel der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen zugestimmt haben).
    Mal sehen was da noch passiert.
    Das ist heute wirklich ein aufregender Tag.Kann viel passieren.Entweder die Türkei sagt für immer Ade.. EU.Oder Kroatien und die Türken bekommen gleichzeitigen Start für Beitrittsverhandlungen(was für mich am liebsten wäre und histroisch wäre,ein muslimisches und christliches Land gleichzeitig bekommen die selbe Chance nach Europa zu kommen....einmalig).Oder aber es wird ganz langweilig für mich wenn Kroatien weiter ausgesetzt würde und statt dessen nur mit der Türkei Verhandelt würde.
    Also ich bin wieeeeeeeeeeeeeeeerklich gespaaaaaaaaaaaaant. :bomb:

  8. #8
    Avatar von lupo-de-mare

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    14.07.2004
    Beiträge
    11.988

    Re: Eine Liebeserklärung an Kroatien?

    Zitat Zitat von MorningGlory
    Einige EU Diplomaten in Brüssel ,die nicht geade begeistert sind mit dem Vorgehen der Österreichischen Deligation im Rahmen der Türkei Beitrittsverhandlungen,haben andeuten lassen das dies ein "Liebesdienst" an den Kroaten ist.Die Österreicher würde die EU "Erpressen" mit der Forderung gleichzeitig mit den Kroaten die Verhandlungen zu starten ansonsten gebe es ein Veto.
    Die Kroaten sind viele weiter wie die Rumänien oder Bulgaren.

    Die EU-Hirnis sollten einfach prakmatisch denken und mit den Kroaten die Gespräche ebenso beginnen.

    Es ist Zeit, das der Balkan in Ordnung kommt, denn die EU Idioten haben das ja auch verbockt.

  9. #9

    Re: Eine Liebeserklärung an Kroatien?

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Zitat Zitat von MorningGlory
    Einige EU Diplomaten in Brüssel ,die nicht geade begeistert sind mit dem Vorgehen der Österreichischen Deligation im Rahmen der Türkei Beitrittsverhandlungen,haben andeuten lassen das dies ein "Liebesdienst" an den Kroaten ist.Die Österreicher würde die EU "Erpressen" mit der Forderung gleichzeitig mit den Kroaten die Verhandlungen zu starten ansonsten gebe es ein Veto.
    Die Kroaten sind viele weiter wie die Rumänien oder Bulgaren.

    Die EU-Hirnis sollten einfach prakmatisch denken und mit den Kroaten die Gespräche ebenso beginnen.

    Es ist Zeit, das der Balkan in Ordnung kommt, denn die EU Idioten haben das ja auch verbockt.
    Ja,und danach siehts ja jetzt auch aus.Mal sehen ob sie heute Abend die historische entscheidung wagen.Der Britische Aussenminister Straw will aber erst die Türkei Frage geklärt haben bevor die Task Force zu Kroatien zusammentrifft.

  10. #10
    Avatar von lupo-de-mare

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    14.07.2004
    Beiträge
    11.988

    Re: Eine Liebeserklärung an Kroatien?

    Zitat Zitat von MorningGlory
    [
    Ja,und danach siehts ja jetzt auch aus.Mal sehen ob sie heute Abend die historische entscheidung wagen.Der Britische Aussenminister Straw will aber erst die Türkei Frage geklärt haben bevor die Task Force zu Kroatien zusammentrifft.
    Die Kroaten werden wohl jetzt nach dem Beginn der Verhandlungen, sehr schnell in die EU kommen. Grossartige Arbeit von Österreich gegen die Hirnis in Brüssel und die Kroaten haben vor allem Slowenien, als Vorbild wie man sowas ganz schnell macht.

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