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Ljube Boskovski der primtivste Mazedonische Mord Politiker

Erstellt von lupo-de-mare, 07.11.2004, 19:03 Uhr · 4 Antworten · 1.347 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

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    Ljube Boskovski der primtivste Mazedonische Mord Politiker

    Anti-Terror-Kampf

    Mord von Staats wegen

    In Makedonien wurden sechs Pakistanis und ein Inder von Polizisten umgebracht. Bilal Kazmi war eines der Opfer. Das Verbrechen soll der Innenminister befohlen haben, um sich als Anti-Terror-Kämpfer zu inszenieren

    Von Ulrich Ladurner

    Skopje, Kot Schahhan

    Es war einmal ein junger Mann aus Pakistan namens Bilal Hussein Kazmi. Er machte sich auf den Weg nach Griechenland. Kurz bevor er sein Ziel erreichte, starb er eines gewaltsamen Todes… Keine Angst, ein orientalisches Märchen wollen wir nicht erzählen. Es ist nur so, dass in Pakistan die Geschichte des Bilal Kazmi sehr bekannt ist, wie ein Märchen eben, das dazu da ist, eine schreckliche Einsicht zu verbreiten: Seht her, das droht den Muslimen im Westen! Es sind nicht allein verrückt gewordene Islamisten, die solches angesichts des Schicksals von Bilal Kazmi sagen, sondern ernst zu nehmende pakistanische Kommentatoren. Bilal Kazmi nämlich wurde erschossen, gemeinsam mit sechs anderen, am Rande Europas, in einem kleinen Staat namens Makedonien. Er starb, weil es den 11. September 2001 gab. Er starb, weil man seitdem gegen Terror kämpft, und er starb, weil dieser Kampf manchmal missbraucht wird.

    Die Geschichte scheint auf den ersten Blick einfach. Bilal Kazmi wurde getötet, weil er angeblich zu al-Qaida gehörte. Das aber stimmt nachweislich nicht. Er war ein Einwanderer, ein Illegaler. Von denen kommen zwar viele auf ihrem Weg nach Europa ums Leben, aber dass einer geradezu von der Staatsmacht exekutiert wird, geschieht eher selten. Wie es zu dieser Exekution kam, ist kompliziert, lässt sich aber so zusammenfassen: Ein Minister wollte sich als ein erfolgreicher Kämpfer gegen den Terror profilieren, um sein politisches Überleben zu sichern. Ein Polizeigeneral wurde zu seinem Instrument – ob wissentlich, ist noch nicht geklärt. Am Ende lag Bilal tot in einem Straßengraben, zusammen mit sechs anderen illegalen Einwanderern.

    Wie konnte dieses Verbrechen geschehen? Fangen wir mit dem Nirgendwo an, denn Illegale kommen ja meistens aus Orten, die keiner kennt, von irgendwo da unten, wo die Leute einen Dollar pro Tag verdienen und mit der Wasserversorgung Probleme haben. Bilal Kazmi kam aus Kot Schahhan, einem Kaff, von dem kaum jemand wissen dürfte, wo es liegt. Deshalb soll noch erwähnt werden, dass Kot Schahhan in der Nähe von Gujranwala liegt, einer pakistanischen Provinzhauptstadt, die den Ruf besitzt, die schlechteste Luft des Landes zu haben, wegen der Textilfabriken und auch wegen der Great Trunk Road, die mitten durch das verstopfte Herz der Stadt führt. GT Road nennen die Pakistanis diese Straße der Einfachheit halber. Sie verbindet Kabul mit Kalkutta und ist seit je das Rückgrat des Subkontinents, einst auch für das britische Kolonialreich. Das Dorf Kot Schahhan an der GT Road ist so gesehen eng mit der europäischen Geschichte verbunden. Eine kleine, schmutzige Häuseransammlung nur wenige Kilometer entfernt von der Lebensader eines verblichenen europäischen Imperiums.

    Jaffar Kazmi, Bilals Vater, hätte bis vor wenigen Jahren nicht gesagt, dass sein Leben unglücklich verlaufen sei. Er ist ein frommer Schiit, allfällige Unbill federt der Glaube ab. Jaffar arbeitete jahrzehntelang als Uhrmacher. Er brachte seine sechs Kinder damit durch, ein Häuschen baute er sich auch. Ende der achtziger Jahre kamen dann die Digitaluhren und wenig später die Chinesen. »Die haben so billige Uhren produziert!«, sagt Jaffar, so billig, dass selbst Pakistanis lieber eine neue Uhr kaufen als ein alte reparieren zu lassen. Der Uhrmacher Jaffar musste einsehen, dass seine Tätigkeit dem Ende zuging, dabei war er damals erst Mitte fünfzig.

    Es kam die Zeit für Bilals Auftritt als Retter der Familie. Er schlug dem Vater vor, gemeinsam mit dem Bruder Dabir eine Werkstatt zur Produktion von Radkappen zu eröffnen. Der Vater sollte das Geld für den Anfang geben, danach würde alles wie von allein laufen. Sie würden die Familie ernähren können. Jaffar zögerte, Bilal insistierte. Er wollte aus sich etwas machen, selbstständig werden, Geld verdienen, Träume verwirklichen, die einer mit 18 Jahren eben hat. Jaffar kapitulierte schließlich. Er gab den beiden Söhnen ein paar tausend Dollar, die Ersparnisse eines ganzen Lebens. Sie eröffneten 1991 eine Werkstatt an der GT Road. Bilal und Dabir gaben ihr den selbstbewussten Namen: Kazmi Engineering Factory. Es war der erste Schritt, der zu Bilals Ermordung führen sollte; aber das konnte keiner wissen, denn das Schicksal spinnt seine Fäden im Verborgenen, und zu seiner Entfaltung bedient es sich ahnungsloser Helfer.

    Eine Verschwörung von Albanern und al-Qaida – was für eine Idee!

    Einer davon lebte in Strumica. Auch das ist so ein Ort, klein, unbekannt, schäbig. Man soll nicht ungerecht sein, Strumica hat eine große, leidvolle Geschichte für den, der an sie glaubt. In dieser Stadt verehren viele Goce Del‡ev, den makedonischen Nationalheiligen, den die Türken 1903 ermordet haben. Der Glaube an die makedonische Nation spielt eine wesentliche Rolle bei den späteren Geschehnissen, denn ohne ihn wäre Goran Stojkov wohl nie in den Dienst des Staates getreten, der 1991 unabhängig wurde. Ohne diesen Glauben wäre er nie in die Lage gekommen, einen jungen Pakistani zu erschießen.

    Goran Stojkov wuchs im Schatten von Del‡evs Denkmal auf, das Strumicas Zentrum verschandelt. Er lebte mit seiner Mutter allein in einem tristen Wohnblock, in bescheidenen Verhältnissen. »Ein guter Junge!«, sagt die Mutter. Ihre Dauerwelle trägt sie so, wie sie noch zu Zeiten Titos in Mode gewesen war, und ihre Vorstellungen von Ordnung dürften auch aus jener Vergangenheit stammen. Die Stimme kann ganz plötzlich scharf werden, gut vorstellbar, dass Goran Stojkov als Kind zusammenzuckte, wenn er sie hörte. Fragen kann man Stojkov das nicht, denn er sitzt im Gefängnis, die makedonische Regierung klagt ihn und drei weitere Kollegen des Mordes an.

    Die Mutter sagt, was Mütter in so einem Fall sagen: »Er hat seine Pflicht getan. Er hat sich freiwillig gemeldet, als unser Makedonien bedroht war!« Im Jahr 2000 war das. Makedonien war drauf und dran, auseinander zu brechen. Die albanische UÇK hatte große Teile des Landes zur befreiten Zone erklärt. Es wurde gekämpft, und Goran meldete sich zu den Lions, einer Eliteeinheit der Polizei, die sich auf Guerillakampf spezialisiert hatte. Die Lions hat der damalige Innenminister Ljube Boskovski ins Leben gerufen. Bei ihm laufen alle Stränge des Mordes an Bilal Kazmi zusammen. Er ist der Strippenzieher, der nach den Ermittlungen die Hauptverantwortung trägt.

    .................................................. .

    http://www.zeit.de/2004/35/Anti-Terror-Kampf

  2. #2

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    Ermordung unbewaffneter Zivilisten die auf der Suche nach einem besseren Leben zu suchen , ist eine größte Schande für einen Politiker.


    Und sowas wollte makedonischer Staatspräsident werden!
    Schon seine Kandidatur wäre für mich Anlaß zur Verhaftung:
    Grund: Zumutung für die Wähler!

    Mazedonische Polizei ermittelt gegen früheren Innenminister

    Skopje (AP) Die mazedonische Polizei hat den früheren Innenminister Ljube Boskovski für den Mord an sieben pakistanischen Flüchtlingen verantwortlich gemacht. Boskovski sei Drahtzieher der inszenierten Antiterroraktion im März 2002 gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Wochenende. Die Pakistaner waren von Bulgarien nach Mazedonien gebracht und in der Nähe der Hauptstadt Skopje von einer Sondereinheit der Polizei erschossen worden. Die Behörden erklärten damals, die Gruppe habe Anschläge auf ausländische Botschaften geplant.

    «Wir glauben, dass Boskovski dabei die entscheidende Rolle gespielt hat», sagte Polizeisprecherin Mirjana Konteska am Samstag. Strafrechtliche Ermittlungen seien eingeleitet worden. Den Weg dafür hatte zuvor das Parlament geebnet: Es hob am Freitagabend die Immunität auf, die Boskovski als Abgeordneter genoss. Auch gegen drei leitende Mitarbeiter Boskovskis sowie gegen einen Geschäftsmann und zwei Elitepolizisten wird im Zusammenhang mit dem Tod der Pakistaner ermittelt.

    Ziel der inszenierten Polizeiaktion sei es gewesen, sich die Unterstützung der USA zu sichern, sagte Konteska. Ein Sprecher des pakistanischen Aussenministeriums bezeichnete die Ermordung der Flüchtlinge als «schockierendes und abscheuliches Verbrechen». «Es war in der Tat ein teuflischer Plan», sagte Masood Khan am Samstagabend. Zugleich sagte er, Pakistan begrüsse, dass die mazedonische Regierung die Hintergründe des Vorfalls aufgedeckt und juristische Schritte eingeleitet habe.
    --------------------------------------------------------------------------------------
    @Lupo
    Boskovski ist für mich ein Mörder! Wie auch die gesamte, damalige DPMNE-Riege um den Schizophrenen Georgievski -
    der den Ohridvertrag unterzeichnet und dann ablehnt!

    Sehr verdächtig die DPMNE-Bande!

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Ermordung unbewaffneter Zivilisten die auf der Suche nach einem besseren Leben zu suchen , ist eine größte Schande für einen Politiker.


    Und sowas wollte makedonischer Staatspräsident werden!
    Schon seine Kandidatur wäre für mich Anlaß zur Verhaftung:
    Grund: Zumutung für die Wähler!

    Mazedonische Polizei ermittelt gegen früheren Innenminister
    !
    Das peinliche ist ja, das dort als Politische Berater u.a. die Hans Seidel STiftung auftreten und andere Deutsche Politische Stiftungen.

    Wie peinlich auch in diesem Lande, denn die Ziehväter der kriminellen Balkan Politiker (Deutsche - US Politiker), werden nie belangt.

    Solche Sachen sind eine absolute Schande, denn viele Balkan Politiker sind in Morde verwickelt und sogenannte Business Männer.

  4. #4

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    Justiz wird ja immer der jeweiligen Regierung verreinnahmt, egal in welchen Balkanland.


    Man denkt nur an Albanien wie Gerichte unter Parteien und Butrache und nicht vor dem Volk der Poizei und Richter anklagen
    Was ist das überhaupt für ein Rechtssverständnis?!

    Wie dem auch sei: Solange die Justiz nicht nach rechtsstaatlichem Modell fkt., kommen keine Investoren in´s Land - unabhängig wer regiert!

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Justiz wird ja immer der jeweiligen Regierung verreinnahmt, egal in welchen Balkanland.


    Man denkt nur an Albanien wie Gerichte unter Parteien und Butrache und nicht vor dem Volk der Poizei und Richter anklagen
    Was ist das überhaupt für ein Rechtssverständnis?!

    Wie dem auch sei: Solange die Justiz nicht nach rechtsstaatlichem Modell fkt., kommen keine Investoren in´s Land - unabhängig wer regiert!
    Und was noch schlimmer ist. EU USA OSCE monieren diese Misstände, das es keine Justiz gibt.

    Und was passiert: Fatos Nano verspricht Reformen und Nichts passiert.

    Der verspricht 1991, 1997, 2000,2002, 2003, 2004 Reformen und das Kasperle Theater geht immer weiter und Nichts passiert.

    Politiker sind straffrei und deren Verbrecher Banden.

    Einreise Verbot in die EU und USA für kriminelle Politiker Clans ist die beste Waffe und keinerlei Geld und Investments mehr.

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