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Losgelöst von dieser Obhut kann ich nicht leben

Erstellt von ökörtilos, 14.04.2011, 20:26 Uhr · 10 Antworten · 1.131 Aufrufe

  1. #1
    ökörtilos

    Losgelöst von dieser Obhut kann ich nicht leben

    Ich fand folgenden Artikel auf dem nagelneuen, anlässlich des Geburtstages von Kim Il Sung am 15.April ins Leben gerufenen deutschsprachigen Internetauftritt der Stimme Koreas, dem Auslandsrundfunk der DVRK.
    Er beschreibt die Geschichte einer gebürtigen Japanerin, die 1959 nach Nordkorea auswanderte, dieses 2003 unter wie auch immer gearteten Umständen verliess um dann 2005 freiwillig wieder in die DVRK zurückzukehren.Auch die japanische Presse berichtete davon.





    Notizen einer in der DVRK
    lebenden Japanerin


    Ich bin eine Japanerin und heisse An Pil Hwa. Jetzt wohne ich in Pyongyang, Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea, Strassengemeinschaft Tongil 3 im Stadtbezirk Rakrang.
    Mein eigentlicher Name ist Hirasima Hudeko, und ich wurde in Tokio, Japan, geboren. Es sind schon 51 Jahre her, seit ich Japan verlassen und mich im sozialistischen Korea niedergelassen habe. Also ich lebe mehrere Jahrzehnte in diesem Land. Wie alle anderen in der DVRK lebenden Japanerinnen sehe ich auch in diesem Land mein wahres Heimatland. Als ich jung war, war ich in einen Koreaner verliebt. Er war im Beruf ein normaler Elektroschlosser und liebte leidenschaftlich die Gerechtigkeit. Nachdem ich mich entschlossen hatte, seine Lebensgefährtin zu werden, heiratete ich ihn trotz der Widerrede meiner Eltern, Geschwister und Verwandten. Danach kam ich mit meinem Mann unter den Koreanern, die als erste von Japan nach Korea zurückkehrten, mit einem Schiff nach sozialistischem Korea. Diese Rückkehr nach Korea war dem Präsidenten Kim Il Sung zu verdenken.
    Noch heute bewahre ich die Flagge der Demokratischen Volksrepublik Korea, die ich auf dem Schiff nach Korea geschwenkt hatte, als Familenschatz, zeige sie meinen Kindern und erzähle ihnen, wie ich unter die Obhut der DVRK genommen wurde.
    Nach der Umsiedlung in Korea machte ich mir Sorge darum, wie ich in diesem Land leben soll, dessen Sprache, Sitte und Lebensweise ich nicht kannte, und wie sich die Koreaner zu mir verhalten würden. Es ist in der Welt wohl bekannt, daß das antijapanische Gefühl der Koreaner sehr stark ist, weil Korea in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Kolonie des japanischen Imperialismus war. Aber meine Sorge war nicht nötig. Die Leute in meiner Umgebung verhielten sich zu mir so freundlich, wie zu ihren leiblichen Verwandten.
    Unter diesem Umstand arbeitete ich im Kreis Kilju, Bezirk Nord-Hamgyong, in der Branche der Elektroindustrie, und meine Kinder, ein Sohn und eine Tocher, lernten unter der Fürsorge des Systems der kostenlosen Bildung sorgenlos. Genau so wie andere Koreaner genoss auch meine Familie die Gunst der unentgeltlichen medizinischen Betreuung und lebte ohne Sorge.
    Während meines glücklichen Lebens, von dem man in Japan nicht einmal träumen kann, fühlte ich aus tiefster Seele, daß die DVRK den Menschen wahes glückliches Leben gewährt. Dann stellte ich mir mit Stolz fest, daß meine Entscheidung, mich in der DVRK niederzulassen, vollkommen richtig war.
    Aber 2003 war ich plötzlich von den Leuten, die durch die rechtsorientierten Reaktionäre Japans gesteuert wurden, nach Japan entführt worden. In Japan traf ich mich mit meiner jüngeren Schwester und meinen Kommiltonen und arbeitete für Lebensunterhalt. Ich konnte aber die Sehnsucht nach der DVRK keinen Augenblick loswerden. Deshalb verlangte ich mit Nachdruck von der japanischen Regierung, mich nach der DVRK, wo meine Kinder und Freunde sind, zurückzuschicken. Durch die Bemühungen der DVRK konnte ich nach 2 Jahren 4 Monaten wieder in die DVRK zurückkehren.
    Auf einer Pressekonferenz im Pyongyanger Koryo-Hotel habe ich ausführlich erzählt, wie ich nach Japan entführt worden war und wie ich wieder in die DVRK zurückgekehrt bin.
    Der Staat sorgte dafür, daß meine Familie nach der Hauptstadt Pyongyang umzog. Ich war dem Staat sehr sehr dankbar dafür, daß er sich um meine Familie so lieb kümmerte, wie die Mutter, die ihre Kinder nicht abstösst, selbst wenn sie sich nicht ordentlich benommen haben .
    Daher richtete ich dem großen Feldherrn Kim Jong Il einen Brief, den ich wirklich mit Tränen der Dankbarkeit schrieb. Aber zu meiner Überraschung erwiderte Feldherr
    Kim Jong Il, obwohl er sehr beschäftigt war, mit der eigenhändigen Unterschrift
    "Kim Jong Il, den 11. August 2005" auf meinen Brief. Meine Familie hat seine liebevolle eigenhändige Schrift an einer hellen Wand der Wohnung in die Mitte gehängt und bewahrt sie als Familenschatz.
    Unter der Obhut der DVRK sind auch meine Kinder und Enkelkinder aufgewachsen und arbeiten heute in unterschiedlichen Berufen für das Vaterland.
    Auf mein Leben zurückblickend möchte ich noch einmal laut sagen: "Losgelöst von dem grossen Feldherrn Kim Jong Il können wir nicht leben."



    Aus "Stimme Koreas"

  2. #2
    Ohrid-Albaner
    Kommunismus hat auch gute Seiten.

  3. #3
    ökörtilos
    Man kann sich die Beiträge auch anhören, dazu benötigt man einen speziellen Player den man sich auf der Seite runterladen kann.Der "Multimediaplayer" ist übrigens eine reine nordkoreanische Software.


    Multimediaplayer

  4. #4

    Registriert seit
    08.04.2011
    Beiträge
    8
    Sie hat Recht, sage ich offen als gebürtiger Japaner.

  5. #5
    Ohrid-Albaner
    Zitat Zitat von Mr. Miyagi Beitrag anzeigen
    Sie hat Recht, sage ich offen als gebürtiger Japaner.
    Ein Japaner im Balkanforum.

  6. #6
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Ohrid-Albaner Beitrag anzeigen
    Ein Japaner im Balkanforum.

    ungewöhnlich?

  7. #7

    Registriert seit
    16.12.2010
    Beiträge
    1.136
    Diese Seite ist in einem zu guten Deutsch verfasst, um keinem höheren Zweck gerichtet zu sein. Ich gehe davon aus, dass die "Multimediasoftware" in Wahrheit irgendein Spionageding ist, mit dem man PC's fernsteuern und manipulieren kann, um so den verhassten Westen endlich zu besiegen.

  8. #8
    ökörtilos
    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    .Ich gehe davon aus, dass die "Multimediasoftware" in Wahrheit irgendein Spionageding ist, mit dem man PC's fernsteuern und manipulieren kann, um so den verhassten Westen endlich zu besiegen.



    Also ich habe es jetzt geladen und der Player funktioniert ganz prima.

  9. #9
    Kelebek
    Klingt nach einer Befreiung.

  10. #10

    Registriert seit
    31.12.2009
    Beiträge
    9.979
    und manche "demokraten" behaupten, die DVRK entführe japaner ...

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