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Die Lüge vom humanitären Krieg

Erstellt von Yunan, 07.09.2011, 23:27 Uhr · 33 Antworten · 2.088 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Der Text ist durchaus zutreffend....

    allerdings war es schon immer so und nicht erst seit 9/11 das die Großen das Schicksal der Kleinen mitbestimmen. Vom wirtschaflichen Standpunkt aus betrachtet verhalten sich die Großmächte dabei stets exploitativ und militärische Interventionen haben selten etwas mit "Humanität" zu tun, zumindest nicht ausschliesslich. Es werden immer handfeste wirtschaftlich und geostrategische Ziele miteinbezogen.
    Die Anschläge am 11. September haben allerdings dazu geführt das die Vereinten Nationen den USA bzw der NATO ein katastrophales Mandat ausgestellt haben: "Der Krieg gegen den Terror". Unklar definiert, nicht Ortsgebunden, sowie zeitlich unbegrenzt haben die USA damit die Möglichkeit ÜBERALL und JEDERZEIT zu intervinieren wo eine potentielle "Terrorgefahr" besteht oder zumindest eine solche entsprechend plausibel interpretiert werden kann. De facto bedeutet dies das die USA damit tatsächlich zur Weltpolizei geworden sind.....

  2. #12
    Avatar von Serbian Eagle

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    Gregor hat heute die Angela mächtig kritisiert.
    Schlechteste Regierung seit Ewigkeiten usw... hehe

  3. #13
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    Gregor hat heute die Angela mächtig kritisiert.
    Schlechteste Regierung seit Ewigkeiten usw... hehe
    na er ist in der Opposition, was soll er denn sonst machen

  4. #14

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Der Text ist durchaus zutreffend....

    allerdings war es schon immer so und nicht erst seit 9/11 das die Großen das Schicksal der Kleinen mitbestimmen. Vom wirtschaflichen Standpunkt aus betrachtet verhalten sich die Großmächte dabei stets exploitativ und militärische Interventionen haben selten etwas mit "Humanität" zu tun, zumindest nicht ausschliesslich. Es werden immer handfeste wirtschaftlich und geostrategische Ziele miteinbezogen.
    Die Anschläge am 11. September haben allerdings dazu geführt das die Vereinten Nationen den USA bzw der NATO ein katastrophales Mandat ausgestellt haben: "Der Krieg gegen den Terror". Unklar definiert, nicht Ortsgebunden, sowie zeitlich unbegrenzt haben die USA damit die Möglichkeit ÜBERALL und JEDERZEIT zu intervinieren wo eine potentielle "Terrorgefahr" besteht oder zumindest eine solche entsprechend plausibel interpretiert werden kann. De facto bedeutet dies das die USA damit tatsächlich zur Weltpolizei geworden sind.....
    Und sich dabei mächtig übernommen hat. Die Taktik der Taliban ist dabei sogar aufgegangen. Ernsthaft konnten sie ihren Krieg niemals in die USA tragen, also verwickelten sie die USA in Afghanistan in einen Krieg. Auch muessen die Jungs gejubelt haben als Bush ohne berechtigten Grund in den Irak einmarschierte. Nun zahlen sie Milliarden pro Tag für ihre Militäreinsätze bei einem Defizit von mehr als 14 Billionen Dollar, einer stagnierenden Wirtschaft und massiber Arbeitslosenquote. Parallel dazu bauen die USA China zum grössten Gläubiger auf und lassen so ziemlich alles zwischen Baumarkhammer und Imac dort fertigen, was der heimischen Wirtschaft sicher ungemein "gut" tut.

    Sollten sich -und das ist wohl zu erwarten- die realitaetsfremden Tea-Party Republikaner auch im Prädidentschaftsamt durchsetzen, kann mit einer Fortsetzung dieser destruktiven Politik gerechnet werden, was die USA mittelfristig in eine ernsthafte Krise treibt.

    Ja, ich sagte es schon immer: Erzkonservative sind die Pest, egal wo...

  5. #15
    Ya-Smell
    Bald knallts irgendwo in Europa wieder.. die Menschen müssen ja sehen das der Krieg in Afghanistan/Irak nötig für ihre Sicherheit ist.

  6. #16
    Avatar von Snežana

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Ya-Smell Beitrag anzeigen
    Bald knallts irgendwo in Europa wieder.. die Menschen müssen ja sehen das der Krieg in Afghanistan/Irak nötig für ihre Sicherheit ist.
    du willst damit nicht zufällig andeuten, dass diese anschläge alles inside jobs waren bzw sind?

  7. #17
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Und sich dabei mächtig übernommen hat. Die Taktik der Taliban ist dabei sogar aufgegangen. Ernsthaft konnten sie ihren Krieg niemals in die USA tragen, also verwickelten sie die USA in Afghanistan in einen Krieg. Auch muessen die Jungs gejubelt haben als Bush ohne berechtigten Grund in den Irak einmarschierte. Nun zahlen sie Milliarden pro Tag für ihre Militäreinsätze bei einem Defizit von mehr als 14 Billionen Dollar, einer stagnierenden Wirtschaft und massiber Arbeitslosenquote. Parallel dazu bauen die USA China zum grössten Gläubiger auf und lassen so ziemlich alles zwischen Baumarkhammer und Imac dort fertigen, was der heimischen Wirtschaft sicher ungemein "gut" tut.

    Sollten sich -und das ist wohl zu erwarten- die realitaetsfremden Tea-Party Republikaner auch im Prädidentschaftsamt durchsetzen, kann mit einer Fortsetzung dieser destruktiven Politik gerechnet werden, was die USA mittelfristig in eine ernsthafte Krise treibt.

    Ja, ich sagte es schon immer: Erzkonservative sind die Pest, egal wo...
    ...also bei allem Respekt, ich bin ja auch Spekulationsfreudig, aber ich glaube kaum das es "Taktik" der Taliban war das die USA deren Machtposition in Afghanistan mit Hilfe der Nordallianz brechen und dort ein USA-ergebenenes Schatten-Regime installieren um dann dort vor Ort die USA bekämpfen zu können weil man es ja in den USA selbst nicht kann. Vor allem wenn man bedenkt das die paschtunischen Stämme Afghnistans und Pakistans (Die Mehrheit der Paschtunen lebt in Pakistan) aus denen sich die Taliban zumeist rekrutieren auch untereinander zerstritten sind und es DIE TALIBAN im Grunde gar nicht gibt; denn viele ehemalige Taliban kämpfen heute als Regierungstruppen gegen die Neo-Taliban und viele der "Neuen" waren zuvor gar keine, ja nachdem was einzelne Stammesführer und Warlords in ihrer Einflusszone entscheiden.

    Die USA werden meiner Meinung nach auch trotz der enormen Kostenspirale welche die Kriege zunächst verursachen langfristig Kapital aus diesen schlagen. Ich empfehle zu dieser Thematik Literatur von Peter Scholl-Latour.

  8. #18
    Yunan
    Zitat Zitat von Snjezana Beitrag anzeigen
    du willst damit nicht zufällig andeuten, dass diese anschläge alles inside jobs waren bzw sind?
    Und selbst wenn er das glauben würde, ist es doch seine Sache oder nicht?
    Nicht das ich das glaube, zumindest keine direkte Involvierung der Regierung.

  9. #19
    Avatar von Snežana

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Und selbst wenn er das glauben würde, ist es doch seine Sache oder nicht?
    Nicht das ich das glaube, zumindest keine direkte Involvierung der Regierung.
    und? darf ich das nicht kritisieren oder was?

  10. #20

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    ...also bei allem Respekt, ich binja uch Spekulationsfreudig, aber ich glaube kaum das es "Taktik" der Taliban war das die USA deren Machtposition in Afghanistan mit Hilfe der Nordallianz brechen und dort ein USA-ergebenen Schatten-Regime installieren um dann dort vor Ort die USA bekämpfen zu könen weil man es ja in den USA selbst nicht kann.
    Man muss hierzu vlt. ein wenig den radikalen Islam verstehen. Staaten oder Machtpositionen sind für die nicht relevant. In deren ideologischen (und verfälschten) Verständniss des Dzihad spielt sich der Krieg überall ab und muss nicht institutionell geführt werden. Deren Ziel ist die Vernichtung Amerikas, was aber nicht mit Dingen wie 9/11 erfolgen kann, geschweige denn das es dazu noch einmal kommt. So viel Grips kann man denen noch unterstellen.

    In deren Selbstverständniss dürfte es also völlig egal sein, ob sie in einem Regierungsgebäude in Kabul, oder in Tora Bora sitzen wenn sie die USA bekämpfen. Historisch & Geografisch hat Afghanistan auch einiges zu bieten: Jede Grossmacht hat sich an diesem Stück Erde die Zähne ausgebissen und ist danach als Grossmacht zerfallen. Die Niederlage der Briten war Initialzündung für den Zerfall des Empire, die UdSSR ist kurz danach zebrochen, wie stehen die Ameriker aktuell da ?

    Letztere senden ein paar College-Boys aus Kentucky in die unwegsamen Schluchten und Täler, wo sie auf Leute treffen die für ihre Ideologie/Religion zu sterben bereit sind. Trotz aller technologischen Überlegenheit gelingt es den Amerikaner nicht Afghanistan von diesen Spinnern zu befreien. Ganze Gegenden sind inzwischen wieder an die Taliban zurückgefallen. Grosse Offensiven enden ohne nachhaltigen Erfolg.

    Die Taliban sind überzeugt von der Richtigkeit ihres Tuns und was liegt, unter Berücksichtigung von militärischen Gegebenheiten, der Kentniss über die Region, näher als sich den Feind ins Haus zu holen und ihn zu zermürben ? Noch einmal zu Erinnerung: Die betrachten das nicht als Kampf für die Freiheit Afghanistans, sondern sehen hier einen umfassenden und auf jedem Punkt der Welt zu führenden Krieg, mit allen Mitteln.

    Jetzt kommen hinzu: Somalia, Irak, Jemen. Überall verwickeln die Taliban die Amerikaner in Scharmützel oder unmittelbaren militärischen Erfolg. Die Aufwände der Amerikaner diese Wespenstiche aber langfristig zu unterbinden sind enorm. In sofern glaube ich schon daran, dass die Taliban sich die Ami´s bewusst "ins Haus" geholt haben, weil sie ihren Kampf mit ganz anderen Augen und Prämissen betrachten.

    Vor allem wenn man bedenkt das die paschtunischen Stämme Afghnistans und Pakistans (Die Mehrheit der Paschtunen lebt in Pakistan) aus denen sich die Taliban zumeist rekrutieren auch untereinander zerstritten sind
    und es DIE TALIBAN im Grunde gar nicht gibt; denn viele ehemalige Taliban kämpfen heute als Regierungstruppen gegen die Neo-Taliban und viele der "Neuen" waren zuvor gar keine, ja nachdem was einzelne Stammesführer und Warlords in ihrer Einflusszone entscheiden.
    Es scheint aber hier der Fall zu sein, dass sich die Interessensphären schnell ändern und die Grenze zwischen Taliban, Neotaliban und sogar Regierungstruppen fliessend sind. Fakt ist doch, dass Afghanistan nach wie vor nicht befriedet ist und es wohl auch nie sein wird. Was macht man also? Immer dagegen ankämpfen und Geld verballern bis es vlt. mal klappt ? Genau damit wäre ja ein Ziel erreicht.

    Die USA werden meiner Meinung nach auch trotz der enormen Kostenspirale welche die Kriege zunächst verursachen langfristig Kapital aus diesen schlagen. Ich empfehle zu dieser Thematik Literatur von Peter Scholl-Latour.
    Na was wären unsere "Expertenrunden" ohne den guten alten PSL auf ´ner Couch...

    Ich finde das die Situation der Amerikaner nicht gerade für PSL Annahmen spricht. Neben den bereits von mir erwähnten Problemen kommt noch eine ganze Reihe weiterer Probleme hinzu. In Lybien war der US-Einsatz eher halbherzig, zudem kommt gerade raus wie Eng Briten & Ami´s mit Gaddafi zusammengearbeitet haben. In Ägypten wurden -wie in einer ganzen Reihe anderer arabischen Staaten auf- Potentaten gestützt die vom Volk verjagt wurden. In Afrika machen sich die Chinesen breit und die Türkei -einst enger Verbündeter Israels- wendet sich gerade den arabischen Staates zu. Last but not Least: Mit Pakistan wackelt eine Atommacht mit der realen Gefahr das diese Waffen den Taliban in die Hände fallen. Das sind viele Baustellen auf die die Amerikaner erst noch eine Antwort finden müssen.

    Joa...warten wir es mal ab. Gute Nacht

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