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Werden Mafia zerschlagen

Erstellt von Albanesi2, 06.10.2005, 21:25 Uhr · 10 Antworten · 790 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Werden Mafia zerschlagen

    http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=a&id=511183

    Albanien:
    "Werden Mafia zerschlagen"

    VON WIELAND SCHNEIDER (Die Presse) 07.10.2005

    Premier Berisha will gegen Korruption zu Felde ziehen.



    Die Presse: In den vergangenen Jahren wurde Albanien immer wieder mit organisierter Kriminalität und Korruption in Verbindung gebracht. Was werden Sie als neuer Premierminister unternehmen, um das Image Ihres Landes zu verbessern?




    Sali Berisha: Sie haben leider Recht: Laut dem letzten Weltbankbericht ist die Korruption in unserem Land von 1996 bis 2003 um 400 Prozent angewachsen. Albanische Mafiabanden gehören zu den gefährlichsten in ganz Europa. Korruption und Kriminalität hatten in Albanien bisher eine starke Unterstützung durch die Politik. Wir werden jetzt das System der Korruption und der organisierten Kriminalität zerschlagen. Wo auch immer sich die Verbrecher verstecken, wir werden sie finden und vor Gericht stellen. Unser Motto lautet: Null Toleranz!


    Was wollen Sie konkret tun?


    Berisha: Die neue Regierung hat bereits ein Gesetz im Parlament eingebracht, das in Fällen von Korruption die Immunität von Po
    litikern einschränkt. Wir haben eine Ombudsstelle für die Überwachung öffentlicher Beschaffungen eingerichtet. Wir werden auch nachprüfen, wie bisher öffentliche Gelder ausgegeben worden sind. Die Clans der organisierten Kriminalität steckten nämlich auch mit Albaniens früherer Regierung unter einer Decke.


    Sie wollen beim Kampf gegen Kriminalität also auch gegen Personen vorgehen, die zum Umfeld Ihres politischen Konkurrenten - der früheren sozialistischen Regierung - gehören?


    Berisha: Viele, die der Regierung nahe standen, haben öffentliches Geld in ihre eigenen Taschen gestopft und keine Steuern bezahlt. Wir beginnen jetzt, private Monopol-Betriebe zu zerschlagen, deren Besitzer Kontakte in höchste politische Kreise hatten. Und wir sorgen für mehr Disziplin beim Steuerzahlen.

    Bis man sich in Albanien auf das Ergebnis der letzten Parlamentswahl geeinigt hat und Sie das Premiersamt übernehmen konnten, wurde zwei Monate gestritten. Hat das nicht dem Land geschadet - gerade jetzt, wo Albanien mit der EU ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen abschließen will?


    Berisha: Das war die Schuld der früheren Regierung. Die Sozialisten wollten ihre Macht nicht abgeben, aber sie hatten letzten Endes keine Chance. Vergangene Woche war ein Vertreter der EU-Kommission in Albanien. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch. Albanien bemüht sich sehr, die notwendigen Standards für ein Assoziierungsabkommen zu erfüllen.

    Es gibt aber noch eine Reihe von Hindernissen auf Albaniens Weg zu diesem Abkommen.


    Berisha: Wenn wir unsere demokratischen Institutionen konsolidieren und den Kampf gegen organisierte Kriminalität und die Korruption ernsthaft führen, könnte Albanien ein attraktives Land für ausländische Investoren werden. Dann wird sich auch das nicht so gute Image Albaniens bald verbessern.

    In den kommenden Monaten sollen die Verhandlungen über den künftigen völkerrechtlichen Status des Kosovo beginnen. Wollen Sie die Kosovo-Albaner bei den Gesprächen unterstützen?


    Berisha: Ich sehe keine Berechtigung dafür, dass Albanien bei den Statusgesprächen am Verhandlungstisch sitzt. Das ist eine Angelegenheit, die von der Kosovo-Regierung und der Balkan-Kontaktgruppe gelöst werden muss. Aber wir können die Kosovo-Albaner dabei unterstützen, dass die Minderheitenrechte der Serben im Kosovo eingehalten werden und ein Dialog mit Belgrad geführt wird

  2. #2
    Avatar von illyrian_eagle

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    ES LEBE BERISHA ZU GLÜCK IS ER AN DIE MACHT GEKOMMEN ZUMMMMM GLÜCK. UND WAS BERISHA VERSPRICHT DAS HÄLT ER JA NAJA ZU TEIL SCHÖNE GRÜßE VON MIR AUS AN KLOSI WIE IS ES SO IM GEFÄGNISS HAHAHAHHAHAHAHHA:

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle
    ES LEBE BERISHA ZU GLÜCK IS ER AN DIE MACHT GEKOMMEN ZUMMMMM GLÜCK. UND WAS BERISHA VERSPRICHT DAS HÄLT ER JA NAJA ZU TEIL SCHÖNE GRÜßE VON MIR AUS AN KLOSI WIE IS ES SO IM GEFÄGNISS HAHAHAHHAHAHAHHA:
    @albanesi: Toller Artikel! Freut mich sehr, wie Berisha in Albanien aufräumt.

    ----------------------------------
    illyrian_eagle
    Welcher Klosi sitzt im Gefängnis? Fatos Klosi der frühere Geheimdienst Chef ist frei, der andere Klosi auch?

    Und hier ist die Quelle mit dem Interview von Renate Flottau direkt mit Salih Berisha

    http://balkanforum.at/modules.php?na...+salih+berisha

  4. #4
    Avatar von illyrian_eagle

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    HEHEHEHEHEHEH oki dan gilt diese an koka

  5. #5
    Mare-Car
    Bin mal gespannt wann er damit anfängt.

  6. #6
    Sali Berisha: Sie haben leider Recht: Laut dem letzten Weltbankbericht ist die Korruption in unserem Land von 1996 bis 2003 um 400 Prozent angewachsen. Albanische Mafiabanden gehören zu den gefährlichsten in ganz Europa. Korruption und Kriminalität hatten in Albanien bisher eine starke Unterstützung durch die Politik. Wir werden jetzt das System der Korruption und der organisierten Kriminalität zerschlagen. Wo auch immer sich die Verbrecher verstecken, wir werden sie finden und vor Gericht stellen. Unser Motto lautet: Null Toleranz!

    hört sich an wie ein Wunschtraum

  7. #7
    Avatar von illyrian_eagle

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    jajaja kümmer du dich um dein verarmtes heimatland argentinien. Bei euch is die Kriminaltät noch schlimmer als im Balkan. Und außerdem is es kein Wunschdenken Berisha macht es schon.

  8. #8
    jajaja kümmer du dich um dein verarmtes heimatland argentinien. Bei euch is die Kriminaltät noch schlimmer als im Balkan. Und außerdem is es kein Wunschdenken Berisha macht es schon.
    jetzt hast dus mir aber gegeben.....

  9. #9
    Avatar von illyrian_eagle

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    jap kanst mal sehen.

  10. #10
    Avatar von lupo-de-mare

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    Die Zerschlagung der Mafia beginnt unter Salih Berisha.

    Wie grausam diese Albanische Mafia das eigene Volk in die Prostitution brachte und missbrauchte ist in diesem neuen Beitrag der BBC und US Amerikanische amtlich gut dargestellt.

    Headlines

    "BBC Radio 4" features the "Hidden victims of Albania's mafia"
    Hidden victims of Albania's mafia

    By Paul Kirby
    BBC Radio 4's "Crossing Continents"


    Thousands of young Albanian women have been forced into prostitution abroad in recent years, and the families they have left behind have struggled to cope with the consequences.

    Women who return home are often rejected because of the stigma
    Vangjel's wife was duped into thinking she was heading for a better life as a waitress in Italy.

    The family had always been poor and they had made ends meet by selling milk from one of their only assets, a cow.

    But if she made any money as a prostitute on the streets of Milan there was no sign of it making its way home.

    Vangjel thought she was now somewhere in France: "My wife left me because we were poor and because the trafficker knew the tricks.

    "He cheated her and said 'I'll find you a good job' and then sent her to become a prostitute."

    As I sat in Vangjel's tiny cottage, his elderly mother gently clasped my wrist, demanding my attention.

    She spoke in Albanian but the message was clear: "Help my family."

    It was as if my visit could somehow help her son and four grandchildren.


    Gang violence


    The devil did something to this town

    Berat Mayor Fadil Nasufi

    Albania's economy went into freefall in 1997 with the collapse of get-rich-quick pyramid schemes in which two thirds of the population had invested.

    Gun-toting rebels took to the streets of towns across the country, and with the anarchy that followed, many were tempted into organised crime, trafficking in particular.

    From their home in Berat in southern Albania, Vangjel's wife was easy prey for the traffickers.

    In the Berat region alone, it is estimated that more than 1,400 girls and young women have either been abducted or lured into prostitution.

    Set in a valley in the Tomorri Hills, Berat is a small historic town dating back more than 2000 years.


    RADIO 4: THURSDAY, 1102 BST
    Life in the Shadow of the Mafia will be broadcast on Thursday, 6 October, 2005
    Programme information
    But when the collapse came in 1997, its cultural background was of little help.

    "The devil did something to this town," said Berat Mayor Fadil Nasufi.

    He said the gang violence into which the town descended led to a funeral almost every day.

    The traffickers are no longer welcome in Berat, he added.

    "They're condemned not only by the law but by public opinion. For us they are like terrorists," he said.


    Exposed areas


    The traffickers look for women in rural areas

    Josif Shtembari, Vlora Police
    One of the main routes exploited by the traffickers was through the coastal port of Vlora to Italy, and then on to other European cities, including London.

    The police chief in Vlora, Josif Shtembari, said the criminals are still active.

    "The exposed areas are the rural parts of Albania, especially in the centre and east of the country," he said.

    "The traffickers look for women in these rural areas that are not as developed as Vlora."

    Mr Shtembari believes they have stemmed the tide of boats leaving for Italy from the coast around Vlora.

    But the traffickers are now actively involved in other routes - south over the mountains into Greece, or through Tirana airport with the help of forged documents.

    The police have also had to deal with allegations of collusion with the traffickers.

    In August, a 17-year-old woman who had gone on television to accuse policemen of forcing her into prostitution was stabbed to death in Vlora.

    Julia's ordeal

    The case merely reinforces the dangers faced by victims of trafficking who never know who to trust.

    Julia's ordeal began at the age of 13 when she was abducted as she went to her aunt's house to iron clothes before a wedding.

    Julia does not expect she will ever lead a normal life

    She was taken to Greece and forced to work the streets for a year and a half before a man risked his life to help her.

    Julia eventually made her way home, but like many of the girls who do try to go back to their families, she was rejected because of the stigma of prostitution.

    Julia does not expect she will ever lead a normal life.

    She sees her future in a women's refuge where she helps other Albanian girls and young women who return home.

    One young woman she is working with is 17 years old and from Berat.

    "I can help her look out for herself and teach her to be strong," she said.


    BBC Radio 4's Crossing Continents was broadcast on Thursday, 6 October, 2005 at 1102 BST.


    Source: BBC Radio 4

    http://www.southeasteurope.org/subpa...head=hl&site=1

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