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Makedonien - eine Klarstellung

Erstellt von artemi, 15.12.2011, 22:14 Uhr · 292 Antworten · 18.295 Aufrufe

  1. #231
    Yunan
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Es ist nicht euer Land.





    Osmanen behaupteten auch nicht nach 5 Jhdt. das es ihr Land ist.
    Sag mal, wo seid ihr da auf der Karte?

    Was ihr veranstaltet ist ohne Ehre und ohne Stolz sondern Niedertracht und Hinterhältigkeit.

  2. #232
    Avatar von Zoran

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    Beiträge
    27.754
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Sag mal, wo seid ihr da auf der Karte?

    Was ihr veranstaltet ist ohne Ehre und ohne Stolz sondern Niedertracht und Hinterhältigkeit.
    Komisch du redest von "Indoktrinierung" aber keiner von euch erwähnt die grau markierte Gebiete.

    Fällt dir was auf?

  3. #233
    Avatar von Dikefalos

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    Beiträge
    12.100
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Sag mal, wo seid ihr da auf der Karte?

    Was ihr veranstaltet ist ohne Ehre und ohne Stolz sondern Niedertracht und Hinterhältigkeit.
    Yunan...hört dir mal was der junge student ab
    minute 3:00 sagt
    Allgemein..eine gute unterhaltung zwischen jungen leuten.Der eine erinnert mich an hippo.lololol


  4. #234
    Avatar von Sinopeus

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    Beiträge
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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Bist du dir da so sicher? Das es keine gab?
    In Ohrid und Tikves gab es 1913 Aufstände.

    Hier Gedenktafel aus Kavadarci, als sich die Bevölkerung gegen die Serben erhob. An Gedenken der 545 Gefallenen.

    Was richtig ist, dass es keinen organisierten Aufstand in "ganz" Makedonien wie zB. 1903 gab. Du musst aber auch bedenken das die Besatzer mit aller Härte vorgingen. Ein Teil meiner Fam. hat am meisten unter den Serben gelitten.



    Ich hätte einen Vorschlag, anstatt uns andauernd zu beleidigen und zu negieren, solltet ihr ab und zu ein Blick in unsere Propaganda werfen, dort ist nicht alles "erstunken und erlogen" um es mal in eurer Art zu sagen
    Bei dir hört es sich so an, als handele sich um einen nationalen Aufstand eines mazedonischen Volkes. Ich gestehe, ich weiß davon nichts und hab einfach mal das naheliegendste gemacht: Wikipedia.
    Unter Ohrid-Debar-Aufstand im September 1913 ist dort die Rede von einem von der VMRO organisierten Aufstand der lokalen bulgarischen und albanischen Bevölkerung im Westen von Wardar Makedonien gegen die neue serbische Herrschaft im Land.
    Gut, keine gute Quelle, passt aber gut in den historischen Kontext.

    Denn genau hier liegt der Knackpunkt bei der ganzen Geschichte: Bei der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" vom Kennzeichen eines geographischen Bezugs zum Namen einer Nation. Zu Zeiten des Osmanischen Reichs war das gesamte Mazedonien ein ethnischer Flickenteppich. Dort lebten u.a. mazedonische Albaner, mazedonische Griechen und mazedonische Bulgaren.
    Die Anführer der VMRO bezeichneten sich selbst als "mazedonische Bulgaren", sie sprachen und schrieben auf Bulgarisch.

    Mit der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" zum Namen einer Nation im Jahre 1944 wurden nicht nur die Griechen, sondern - was für euch viel wichtiger sein sollte - auch die Albaner im eigenen Land von diesem Begriff ausgeschlossen, obwohl man eine sich über Jahrhunderte erstreckende, gemeinsame Geschichte in der geographischen Region Mazedonien teilt. Kein Wunder also, dass einige von denen Teile eures Staates als "besetzten" Teil eines ethnischen Albaniens sehen. Die wurden doch geradezu in diese Ecke gedrängt.

  5. #235
    Avatar von Dikefalos

    Registriert seit
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    12.100
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Bei dir hört es sich so an, als handele sich um einen nationalen Aufstand eines mazedonischen Volkes. Ich gestehe, ich weiß davon nichts und hab einfach mal das naheliegendste gemacht: Wikipedia.
    Unter Ohrid-Debar-Aufstand im September 1913 ist dort die Rede von einem von der VMRO organisierten Aufstand der lokalen bulgarischen und albanischen Bevölkerung im Westen von Wardar Makedonien gegen die neue serbische Herrschaft im Land.
    Gut, keine gute Quelle, passt aber gut in den historischen Kontext.

    Denn genau hier liegt der Knackpunkt bei der ganzen Geschichte: Bei der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" vom Kennzeichen eines geographischen Bezugs zum Namen einer Nation. Zu Zeiten des Osmanischen Reichs war das gesamte Mazedonien ein ethnischer Flickenteppich. Dort lebten u.a. mazedonische Albaner, mazedonische Griechen und mazedonische Bulgaren.
    Die Anführer der VMRO bezeichneten sich selbst als "mazedonische Bulgaren", sie sprachen und schrieben auf Bulgarisch.

    Mit der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" zum Namen einer Nation im Jahre 1944 wurden nicht nur die Griechen, sondern - was für euch viel wichtiger sein sollte - auch die Albaner im eigenen Land von diesem Begriff ausgeschlossen, obwohl man eine sich über Jahrhunderte erstreckende, gemeinsame Geschichte in der geographischen Region Mazedonien teilt. Kein Wunder also, dass einige von denen Teile eures Staates als "besetzten" Teil eines ethnischen Albaniens sehen. Die wurden doch geradezu in diese Ecke gedrängt.
    War der porno so langweilig?Lol

  6. #236
    Avatar von Heraclius

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    13.284
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Bei dir hört es sich so an, als handele sich um einen nationalen Aufstand eines mazedonischen Volkes. Ich gestehe, ich weiß davon nichts und hab einfach mal das naheliegendste gemacht: Wikipedia.
    Unter Ohrid-Debar-Aufstand im September 1913 ist dort die Rede von einem von der VMRO organisierten Aufstand der lokalen bulgarischen und albanischen Bevölkerung im Westen von Wardar Makedonien gegen die neue serbische Herrschaft im Land.
    Gut, keine gute Quelle, passt aber gut in den historischen Kontext.

    Denn genau hier liegt der Knackpunkt bei der ganzen Geschichte: Bei der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" vom Kennzeichen eines geographischen Bezugs zum Namen einer Nation. Zu Zeiten des Osmanischen Reichs war das gesamte Mazedonien ein ethnischer Flickenteppich. Dort lebten u.a. mazedonische Albaner, mazedonische Griechen und mazedonische Bulgaren.
    Die Anführer der VMRO bezeichneten sich selbst als "mazedonische Bulgaren", sie sprachen und schrieben auf Bulgarisch.

    Mit der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" zum Namen einer Nation im Jahre 1944 wurden nicht nur die Griechen, sondern - was für euch viel wichtiger sein sollte - auch die Albaner im eigenen Land von diesem Begriff ausgeschlossen, obwohl man eine sich über Jahrhunderte erstreckende, gemeinsame Geschichte in der geographischen Region Mazedonien teilt. Kein Wunder also, dass einige von denen Teile eures Staates als "besetzten" Teil eines ethnischen Albaniens sehen. Die wurden doch geradezu in diese Ecke gedrängt.




    Auf diesen "ethnischen Flickenteppich" weise ich im Rahmen der Diskussion schon seit Monaten hin. Aber einen Nationalisten, egal welcher Couleur dazu zu bringen, diese Tatsache anzuerkennen, ist so schwierig wie einem Pferd das Einmaleins beizubringen. In dieser Diskussion geht es nicht um geschichtliche Tatsachen, sondern schlicht um persönliche Thesen und Behauptungen und um Partikulärinteressen.

    Heraclius

  7. #237
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Bei dir hört es sich so an, als handele sich um einen nationalen Aufstand eines mazedonischen Volkes. Ich gestehe, ich weiß davon nichts und hab einfach mal das naheliegendste gemacht: Wikipedia.
    Unter Ohrid-Debar-Aufstand im September 1913 ist dort die Rede von einem von der VMRO organisierten Aufstand der lokalen bulgarischen und albanischen Bevölkerung im Westen von Wardar Makedonien gegen die neue serbische Herrschaft im Land.
    Gut, keine gute Quelle, passt aber gut in den historischen Kontext.

    Denn genau hier liegt der Knackpunkt bei der ganzen Geschichte: Bei der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" vom Kennzeichen eines geographischen Bezugs zum Namen einer Nation. Zu Zeiten des Osmanischen Reichs war das gesamte Mazedonien ein ethnischer Flickenteppich. Dort lebten u.a. mazedonische Albaner, mazedonische Griechen und mazedonische Bulgaren.
    Die Anführer der VMRO bezeichneten sich selbst als "mazedonische Bulgaren", sie sprachen und schrieben auf Bulgarisch.

    Mit der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" zum Namen einer Nation im Jahre 1944 wurden nicht nur die Griechen, sondern - was für euch viel wichtiger sein sollte - auch die Albaner im eigenen Land von diesem Begriff ausgeschlossen, obwohl man eine sich über Jahrhunderte erstreckende, gemeinsame Geschichte in der geographischen Region Mazedonien teilt. Kein Wunder also, dass einige von denen Teile eures Staates als "besetzten" Teil eines ethnischen Albaniens sehen. Die wurden doch geradezu in diese Ecke gedrängt.

    Jo darum hab ich vorhin auch geschrieben das die Bulgaren auch diesen Aufstand für sich beanspruchen.

    Intressanter beitrag ich erwarte gespannt die antwort darauf

  8. #238
    Yunan
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Komisch du redest von "Indoktrinierung" aber keiner von euch erwähnt die grau markierte Gebiete.

    Fällt dir was auf?
    Ja, das ist Jugoslawien, Albanien und Bulgarien. Keine Makedonen. Die leben ja in Griechenland, gyfte.

    Bist du das?



    Du solltest Gott jeden Tag für die Erfindung des Internets danken. Dank des Internets kannst du Scheiße reden, ohne dafür belangt zu werden.

  9. #239
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Jo darum hab ich vorhin auch geschrieben das die Bulgaren auch diesen Aufstand für sich beanspruchen.

    Intressanter beitrag ich erwarte gespannt die antwort darauf
    Was für antwort?lol.Hast du eine antwort bekommen auf das video der studenten,in dem sie sich als slaven sehen?

  10. #240
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Bei dir hört es sich so an, als handele sich um einen nationalen Aufstand eines mazedonischen Volkes. Ich gestehe, ich weiß davon nichts und hab einfach mal das naheliegendste gemacht: Wikipedia.
    Unter Ohrid-Debar-Aufstand im September 1913 ist dort die Rede von einem von der VMRO organisierten Aufstand der lokalen bulgarischen und albanischen Bevölkerung im Westen von Wardar Makedonien gegen die neue serbische Herrschaft im Land.
    Gut, keine gute Quelle, passt aber gut in den historischen Kontext.

    Denn genau hier liegt der Knackpunkt bei der ganzen Geschichte: Bei der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" vom Kennzeichen eines geographischen Bezugs zum Namen einer Nation. Zu Zeiten des Osmanischen Reichs war das gesamte Mazedonien ein ethnischer Flickenteppich. Dort lebten u.a. mazedonische Albaner, mazedonische Griechen und mazedonische Bulgaren.
    Die Anführer der VMRO bezeichneten sich selbst als "mazedonische Bulgaren", sie sprachen und schrieben auf Bulgarisch.

    Mit der Umwandlung des Begriffs "mazedonisch" zum Namen einer Nation im Jahre 1944 wurden nicht nur die Griechen, sondern - was für euch viel wichtiger sein sollte - auch die Albaner im eigenen Land von diesem Begriff ausgeschlossen, obwohl man eine sich über Jahrhunderte erstreckende, gemeinsame Geschichte in der geographischen Region Mazedonien teilt. Kein Wunder also, dass einige von denen Teile eures Staates als "besetzten" Teil eines ethnischen Albaniens sehen. Die wurden doch geradezu in diese Ecke gedrängt.
    Interessant, schon der nächste der hier Tito die Poperze ausschleckt. Ich hoffe es schmeckt.

    Schön, dass du so gut darüber informiert bist. Dachte schon Yunan ist der einzige Historiker mit diesem Fachgebiet.

    Also sagst du, dass sich die slawische Bevölkerung Makedoniens vor 1944 als Bulgaren bezeichnete und sah.

    Komisch..
    Was soll dann sowas hier?

    What do we call a nation? – People who are of the same origin and who speak the same words and who live and make friends of each other, who have the same customs and songs and entertainment are what we call a nation, and the place where that people lives is called the people's country. Thus the Macedonians also are a nation and the place which is theirs is called Macedonia
    Georgi Pulevski 1875 in seinem Buch Rečnik od tri jezika

    Die Anführer der VMRO bezeichneten sich alle als Bulgaren? Interessant, schauen wir mal genauer.

    Ние Македонците не сме ни Срби, ни Бугари, ами просто Македонци. Ние ги симпатизираме и едните и другите, кој ќе не ослободи, нему ќе му речеме благодарам, но Србите и Бугарите нека не забораваат дека Македонија е само за Македонците.
    —Борис Сарафов, 2 септември 1902[3]
    "Wir Makedonier sind weder Serben, noch Bulgaren sondern nur Mazedonier. Wir sympathisieren mit beiden, wenn sie uns helfen uns zu befreien. denen sagen wir danken. Aber Serben und Bulgaren sollten nicht vergessen dass Makedonien nur für die Makedonier ist"

    Boris Sarafov 2. September 1902.

    Auch interessant, was der damalige Präsident der Krusevo Republik in einem Interview mit einem Griechen zu sagen hatte. Die Quelle ist dort angegeben und die Seiten aus dem Buch auf griechisch kursieren auch irgendwo im Internet.

    Link 1
    Link 2

    Oder nehmen wir mal Jane Sandanski der zu Todor Panitsa folgendes zu sagen hatte:

    "Wir aus der VMRO sind keine Bulgaren, wir sind Makedonier! Ihr solltet wissen dass ihr uns beleidigt wenn ihr uns Bulgaren nennt"
    Nachzulesen im Buch von Elefterios Stavridis "Hinter den Kulissen der KPG"

    Das sie VMRO pro-bulgarisch war ist klar. Da Bulgarien jene unterstütze und sie versuchte für ihre Zwecke zu missbrauchen.

    Nachdem Pirin Makedonien unter bulgarischer Herrschaft fiel, war Pirin ein "Staat im Staat" und die Regierung verbat das "Makedonische Komitee" weil sie gegen die Interessen des bulgarischen Staates arbeiteten.

    Ich hab noch viel mehr und auch ausführlichere Sachen zu bieten, nur hat es wenig Sinn bei jemanden der schon bis zu den Schultern in Titos und Sofias Arsch steckt.

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