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Massenabschiebungen in den Kosovo beginnen am Montag

Erstellt von Slavic, 25.09.2009, 13:05 Uhr · 32 Antworten · 1.595 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    04.07.2009
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    Daumen runter Massenabschiebungen in den Kosovo beginnen am Montag

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    Unmittelbar nach der Wahl beginnt die Grausamkeit
    Düsseldorf/Frankfurt a.Main - Direkt im Windschatten der Wahl geschehen die ersten Grausamkeiten der neuen Legislaturperiode. Während in der nächsten Woche über mögliche Koalitionen und Programme diskutiert wird, markiert ein Charterflug ab Düsseldorf am 28. September den Start von Massenabschiebungen in den Kosovo. Mehreren tausend bislang ausländerrechtlich geschützten Roma droht die Abschiebung. Die Stiftung PRO ASYL hält die Abschiebungen vor dem Hintergrund der Situation im Kosovo für völlig unverantwortlich. „Die Roma werden deportiert in Elend, in Diskriminierung, an Orte, wo sie niemand haben will“, so PRO ASYL-Referent Bernd Mesovic. Ein Großteil der Abgeschobenen wird, mangels Wohnraum und finanziellen Mitteln, in Slums landen. Eine Welle von Angriffen auf Roma hat erst im August gezeigt, wie prekär die Sicherheitslage für die Minderheiten weiterhin ist. Mit den jetzigen Massenabschiebungen ignoriert Deutschland eine dringende Bitte des Menschenrechtskommissars des Europarates, Thomas Hammarberg, der die europäischen Staaten Anfang Juli aufgefordert hat, von Zwangsrückführungen abzusehen.

    PRO ASYL hat sich bereits mehrfach an die Innenminister des Bundes und der Länder gewendet und fordert sie jetzt erneut auf, auf Abschiebungen von Roma und Ashkali zu verzichten.
    Nach Feststellungen eines PRO ASYL-Rechercheurs, der sich vor kurzem im Kosovo aufgehalten hat, ist einer der sichtbaren Effekte die schnelle Weiterflucht eines großen Teils der Abgeschobenen. Binnen weniger Wochen verließen nach seinen Feststellungen viele aus Dänemark und aus Deutschland Abgeschobene den Kosovo in Richtung Montenegro, Serbien oder westeuropäische Staaten.

    Obwohl von den in Deutschland vor und während des Krieges im Kosovo aufgenommenen Flüchtlingen die meisten zurückgekehrt sind, hat Deutschland in den europäischen Gremien seit Jahren erheblichen Druck gemacht, auch die Minderheitenangehörigen in den Kosovo abschieben zu können. Nach der Unabhängigkeit sah sich die Kosovo-Regierung veranlasst, ein Rückübernahmeabkommen abzuschließen – als Entgegenkommen für die deutsche Anerkennung des neuen Staates, den bislang 62 Staaten der Welt, darunter nicht einmal alle EU-Staaten, anerkannt haben. Die schlichte Logik der Abschieber: „Wer Staat ist, kann auch Zielstaat von Abschiebungen sein.“

    Es ist absurd, dass die EU-Mission EULEX im Kosovo aktuell den Auftrag verfolgt, einen stabilen, rechtsstaatlichen und multi-ethnischen Staat zu schaffen, während man die Minderheitenangehörigen jetzt bereits im Rahmen eines groß angelegten Experimentes elenden Lebensbedingungen aussetzt.


    Massenabschiebungen in den Kosovo beginnen am Montag mit Charterflug - Deportation in Elend und Diskriminierung





    „Wer Staat ist, kann auch Zielstaat von Abschiebungen sein.“


    Das ist der eigentliche Grund, wieso viele Länder Kosovo unterstützen!

  2. #2
    Avatar von Der_Freak

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    Traurig

  3. #3

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    scheiße, jetzt kommen die ganzen zigeuner in unsere albanische heimat, so ein scheiß !

  4. #4
    Avatar von Bubulina

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.049
    Zitat Zitat von Cлога Beitrag anzeigen
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    Unmittelbar nach der Wahl beginnt die Grausamkeit
    Düsseldorf/Frankfurt a.Main - Direkt im Windschatten der Wahl geschehen die ersten Grausamkeiten der neuen Legislaturperiode. Während in der nächsten Woche über mögliche Koalitionen und Programme diskutiert wird, markiert ein Charterflug ab Düsseldorf am 28. September den Start von Massenabschiebungen in den Kosovo. Mehreren tausend bislang ausländerrechtlich geschützten Roma droht die Abschiebung. Die Stiftung PRO ASYL hält die Abschiebungen vor dem Hintergrund der Situation im Kosovo für völlig unverantwortlich. „Die Roma werden deportiert in Elend, in Diskriminierung, an Orte, wo sie niemand haben will“, so PRO ASYL-Referent Bernd Mesovic. Ein Großteil der Abgeschobenen wird, mangels Wohnraum und finanziellen Mitteln, in Slums landen. Eine Welle von Angriffen auf Roma hat erst im August gezeigt, wie prekär die Sicherheitslage für die Minderheiten weiterhin ist. Mit den jetzigen Massenabschiebungen ignoriert Deutschland eine dringende Bitte des Menschenrechtskommissars des Europarates, Thomas Hammarberg, der die europäischen Staaten Anfang Juli aufgefordert hat, von Zwangsrückführungen abzusehen.

    PRO ASYL hat sich bereits mehrfach an die Innenminister des Bundes und der Länder gewendet und fordert sie jetzt erneut auf, auf Abschiebungen von Roma und Ashkali zu verzichten.
    Nach Feststellungen eines PRO ASYL-Rechercheurs, der sich vor kurzem im Kosovo aufgehalten hat, ist einer der sichtbaren Effekte die schnelle Weiterflucht eines großen Teils der Abgeschobenen. Binnen weniger Wochen verließen nach seinen Feststellungen viele aus Dänemark und aus Deutschland Abgeschobene den Kosovo in Richtung Montenegro, Serbien oder westeuropäische Staaten.

    Obwohl von den in Deutschland vor und während des Krieges im Kosovo aufgenommenen Flüchtlingen die meisten zurückgekehrt sind, hat Deutschland in den europäischen Gremien seit Jahren erheblichen Druck gemacht, auch die Minderheitenangehörigen in den Kosovo abschieben zu können. Nach der Unabhängigkeit sah sich die Kosovo-Regierung veranlasst, ein Rückübernahmeabkommen abzuschließen – als Entgegenkommen für die deutsche Anerkennung des neuen Staates, den bislang 62 Staaten der Welt, darunter nicht einmal alle EU-Staaten, anerkannt haben. Die schlichte Logik der Abschieber: „Wer Staat ist, kann auch Zielstaat von Abschiebungen sein.“

    Es ist absurd, dass die EU-Mission EULEX im Kosovo aktuell den Auftrag verfolgt, einen stabilen, rechtsstaatlichen und multi-ethnischen Staat zu schaffen, während man die Minderheitenangehörigen jetzt bereits im Rahmen eines groß angelegten Experimentes elenden Lebensbedingungen aussetzt.


    Massenabschiebungen in den Kosovo beginnen am Montag mit Charterflug - Deportation in Elend und Diskriminierung





    „Wer Staat ist, kann auch Zielstaat von Abschiebungen sein.“


    Das ist der eigentliche Grund, wieso viele Länder Kosovo unterstützen!

    Klar in Palau, Senegel oder Costa Rica gibts auch bestimmt sau viele Roma und Ashkalis von KS Wobei mir eig eh egal ist aus welchen Gründen man Ks anerkennt, hauptsache Ks erhält mehr Anerkennungen.

    Ich hätte es eig auch besser gefunden, wenn sie die Roma&Ashakali erst einmal net nach Ks zurückgeschoben hätten, abgesehen mal davon,dass sie in Ks net überall gern gesehen sind, muss Ks einmal seine eigenen, dortlebenden Bürgern versorgen können.

  5. #5
    Avatar von baduglyboy

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    Zitat Zitat von Drenusha Beitrag anzeigen

    Ich hätte es eig auch besser gefunden, wenn sie die Roma&Ashakali erst einmal net nach Ks zurückgeschoben hätten, abgesehen mal davon,dass sie in Ks net überall gern gesehen sind, muss Ks einmal seine eigenen, dortlebenden Bürgern versorgen können.
    sind das keine ks bürger, haben die nicht dort gelebt?

  6. #6
    Avatar von Bubulina

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    1.049
    Zitat Zitat von baduglyboy Beitrag anzeigen
    sind das keine ks bürger, haben die nicht dort gelebt?
    Ich sprach von den Bürger die jetzt (vor den Abschiebungen) in Ks lebten/leben. Ks kommt net mal damit klar die Bürger (egal welcher Nationalität) sozial oder finanziell versorgen zu können, und wenn noch mehr Hilfsbedürftige kommen, wirds net einfacher.

  7. #7
    Avatar von Dukagjin

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    Ist mir jetzt egal ob das Roma sind aber, das ist meiner Meinung nach einfach nicht richtig! Stellt euch vor ihr seid hier geboren, habt schon euren Abschluss und sollt in ein fremdes Land, wo ihr momentan keine Zukunft habt.. das ist echt nicht in Ordnung..

  8. #8

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    ich verstehe die Aufregung jetzt nicht. Als ich einst darüber schrieb, daß sich Deutschland auf die Versetzung der Asylanten bzw. (Bürger)Kriegsflüchtlinge vorbereite, gab es nur Spott vielerseits (wahrscheinlich, weil ich es schrieb).

    Nun, hier folgt die Quittung.
    Deutschland ist ein besonderer Meister der Politik.
    Wenn ich nicht irre, hat Deutschland auch die Idee und den Begriff des "sicheren Drittlandes" entworfen und entwickelt.

  9. #9

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    66
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    ich verstehe die Aufregung jetzt nicht. Als ich einst darüber schrieb, daß sich Deutschland auf die Versetzung der Asylanten bzw. (Bürger)Kriegsflüchtlinge vorbereite, gab es nur Spott vielerseits (wahrscheinlich, weil ich es schrieb).

    Nun, hier folgt die Quittung.
    Deutschland ist ein besonderer Meister der Politik.
    Wenn ich nicht irre, hat Deutschland auch die Idee und den Begriff des "sicheren Drittlandes" entworfen und entwickelt.
    Wir wollen keine Zigeuner in Kosova !
    Die ALbaner ohne Aufenthlatsgenehmigung dürfen sie zurückschicken.

  10. #10
    Avatar von Franko

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    3.128
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    ich verstehe die Aufregung jetzt nicht. Als ich einst darüber schrieb, daß sich Deutschland auf die Versetzung der Asylanten bzw. (Bürger)Kriegsflüchtlinge vorbereite, gab es nur Spott vielerseits (wahrscheinlich, weil ich es schrieb).

    Nun, hier folgt die Quittung.
    Deutschland ist ein besonderer Meister der Politik.
    Wenn ich nicht irre, hat Deutschland auch die Idee und den Begriff des "sicheren Drittlandes" entworfen und entwickelt.

    Sicheres Drittland gilt in der ganzen EU
    nicht nur in Deutschland


    P.S.
    Griechenland gehört auf Grund seiner Asylpolitik nicht zu den "Sicheren Drittländern"

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