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Massenabschiebungen in den Kosovo beginnen am Montag

Erstellt von Slavic, 25.09.2009, 13:05 Uhr · 32 Antworten · 1.594 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Franko Beitrag anzeigen
    Sicheres Drittland gilt in der ganzen EU
    nicht nur in Deutschland


    P.S.
    Griechenland gehört auf Grund seiner Asylpolitik nicht zu den "Sicheren Drittländern"
    ich weiß, aber hast du meinen Post richtig gelesen?
    Ich meine gelesen zu haben, daß die Idee des "sicheren Drittlandes" in Deutschland entworfen wurde.

  2. #12
    Avatar von Franko

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    ich weiß, aber hast du meinen Post richtig gelesen?
    Ich meine gelesen zu haben, daß die Idee des "sicheren Drittlandes" in Deutschland entworfen wurde.



    wo es entworfen wurde ist belanglos . . .


    Es wird in der ganzen EU so gehandhabt

  3. #13

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Franko Beitrag anzeigen

    wo es entworfen wurde ist belanglos . . .

    Es wird in der ganzen EU so gehandhabt
    du mußt dich nicht wiederholen, doch begreiffst du scheinbar nicht, warum es entworfen wurde.

  4. #14

    Registriert seit
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    Interessant ist die Entsetzung mancher Serben (und manchen Nicht-Serben) hier die bis gestern gegen die Benennung der Straße in Serbien nach einem Roma-Sänger protestiert haben, die Angriffe gegen Roma in Serbien zu rechtfertigen versuchen, die ganze zeit Albaner als "Roma" Bzw Zigeuner beschimpfen und selbst in Serbien leben sie in elend und Schrecken aber sie finden das ganze im Kosovo als entsetzend.

    natürlich ist nicht OK sie abzuschieben wenn sie gefährdet sind. und natürlich unter ihnen wird auch welche geben die auf ein Asyl unter der Masche "wir sind von Albanern bedroht" gehofft haben. dennoch die Welle des Post-War-Hasses gegen Roma im Kosovo ist vorbei und im Kosovo bestehen keine Rassistische Organisierte Gruppierungen die gezielt gegen Roma und andere Minderheiten vorgehen (im Gegensatz zu Serbien)


    das aller letzte ist aber das man es versucht "Kosovo Unabhängigkeit" "Roma-Abschiebung" in Zusammenhang zu bringen.
    schickt die Roma nach Serbien, vielleicht wird so ein Abkommen zw. Kosovo und Serbien stattfinden......was denkt ihr?

  5. #15
    Avatar von Franko

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    du mußt dich nicht wiederholen, doch begreiffst du scheinbar nicht, warum es entworfen wurde.

    Anscheinend begreifst Du nicht was jetzt EU Recht ist ! ! !



    P.S.
    Griechenland:

    Griechenland: Kurde stirbt nach Misshandlung der griechischen Hafenpolizei

    GR vor UN Komitee wegen Menschenrechtsverletzungen!

    dann noch dieses:
    Rechtsextemisten in Athen greifen Einwanderer an




    .

  6. #16

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    Zitat Zitat von Franko Beitrag anzeigen
    Anscheinend begreifst Du nicht was jetzt EU Recht ist ! ! ! [...]
    .
    ich gebe es auf, wir reden einander vorbei.

  7. #17

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    Interessant war ein Fall.

    ich krieg einen Anruf vom Krankenhaus, ich soll Dolmetschen gehen. stehe ich da und dann plötzlich sagte mir die Ärztin "angeblich kennt sie kein albanisch denn sie ist Roma und kann entweder Romanisch oder Serbisch" gehe ich trotzdem hin, stelle mich vor und das bestätigte mir die Mutter des kleinen Patienten auch. sehe ich später, sie hatten einen albanischen vornahmen, sowohl die Mutter als auch ihr Sohn, lebten im Kosovo, kannten aber "kein Wort" Albanisch. interessant (sie stand kurz vorm Abschieben)

  8. #18

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    Zitat Zitat von baduglyboy Beitrag anzeigen
    sind das keine ks bürger, haben die nicht dort gelebt?
    Tja, das hängt immer davon ab, um wem es geht

  9. #19

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    66
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Tja, das hängt immer davon ab, um wem es geht
    hey cetnik wir reden hier nicht von der rs.

  10. #20

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    2.452

    Daumen runter Warten darauf, dass das Leben weitergeht

    Im Kirchheimer Flüchtlingswohnheim zittern Menschen aus aller Welt dem Ausgang ihres Asylverfahrens entgegen

    In der ersten Oktoberwoche begehen Flüchtlingsinitiativen und Kirchen bundesweit den „Tag des Flüchtlings“. Auch in der Kirchheimer Unterkunft in der Charlottenstraße bangen Menschen aus aller Welt um ihre Zukunft und den Ausgang ihres Asylverfahrens.
    Antje Dörr

    Kirchheim. ­Der Brief, der alles entscheiden soll, erreicht Marica B. (alle Namen der Asylbewerber geändert) an einem Tag, an dem sie schon gar nicht mehr mit ihm gerechnet hat. Zu diesem Zeitpunkt wartet die Asylbewerberin bereits seit dreieinhalb Jahren darauf, dass ihr endlich jemand sagt, wie es weitergehen soll. Ob sie in Deutschland bleiben darf oder ob sie zurück muss nach Serbien, ihr Heimatland, aus dem sie mit Tochter und Ehemann fliehen musste.

    Marica B. sagt, dass sie nicht mehr nach Serbien zurückgehen kann, weil sie selbst Roma ist, ihr Ehemann aber nicht. Deshalb werde sie von ihrer eigenen Familie terrorisiert. Außerdem bedrohe sie die Familie ihres ersten Ehemannes, der 2001 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte. Bis heute mache die Familie sie für seinen Tod verantwortlich.

    Das Warten hat die Serbin mürbe gemacht, wenn man sie fragt, wie es ihr geht, sagt sie „Na ja, . . .“ und lächelt schwach. Dreieinhalb Jahre gibt es nichts Neues zu erzählen, bis zu dem Tag, an dem der Brief in ihrem Postkasten liegt. Danach ist alles anders. Asylantrag abgelehnt, lautet das nüchterne Urteil. Die Familie steht unter Schock. „Wir verstehen nicht, warum man uns nicht bleiben lässt“, sagt Marica B.

    Fassungslos ist auch der Kirchheimer Arbeitskreis (AK) Asyl, der sich in der Charlottenstraße um die Flüchtlinge kümmert und Familie B. seit längerer Zeit kennt. Mitglieder der Organisation beschreiben die Familie als kontaktfreudig, engagiert und stets bemüht, sich zu integrieren. Alle drei sprechen gut deutsch. Marica B. putzt in der staatlichen Unterkunft in Kirchheim, nimmt an Näh- und Sprachkursen teil und bewirbt sich ständig um Teilzeitstellen – ein Unterfangen, das wegen Verweigerung der Arbeitserlaubnis bisher stets gescheitert ist. Ihr Mann Slawko B. arbeitet bei einer Gartenbaufirma in Owen. Sein Arbeitgeber würde ihn gerne voll beschäftigen; aber wiederum fehlt die Arbeitserlaubnis. Die Tochter besucht eine weiterführende Schule in Kirchheim und ist in ihrer Klasse gut integriert. Sie träumt davon, eines Tages zu studieren; am liebsten möchte sie Anwältin werden. Mitglieder des AK Asyl glauben, dass eine Abschiebung der Familie nach Serbien die Tochter am härtesten treffen würde. Die beherrscht ihre Muttersprache sehr mangelhaft, schriftliche Kenntnisse hat sie keine mehr. In der Schule würde sie weit zurückfallen. Das Mädchen fühlt sich in Deutschland zu Hause, in Serbien wäre sie „entwurzelt.“

    Als die Ablehnung des Asylantrags bekannt wird, nimmt der Arbeitskreis Asyl die Sache in die Hand. Marianne Gmelin, Kirchenbezirksbeauftragte des Arbeitskreises, begleitet die Familie zu einem Anwalt für Asylrecht. Was der zu sagen hat, ist für die B.‘s nicht gerade ermutigend: Die Chancen für die Familie, doch noch in Deutschland bleiben zu können, stehen nicht gut, weil der Krieg in Serbien inzwischen vorbei ist. Deshalb sehen die Behörden keine unmittelbare Gefahr und damit keinen Asylgrund mehr. Die Bedrohung durch die Familie von Marica B.‘s verstorbenem Ehemann und die Probleme wegen Slawko B.‘s ethnischer Zugehörigkeit scheinen keine Rolle zu spielen.

    Die letzte Chance der Familie ist die Anrufung der Härtefallkommission. Dieses Gremium kann dem Innenministerium empfehlen, abgelehnten und nicht geduldeten Asylbewerbern aus humanitären oder persönlichen Gründen eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen. Gründe für einen Härtefall können zum Beispiel besondere Integrationsleistungen oder fehlender Bezug zum Heimatland, vor allem der Kinder, sein. Ein Pluspunkt ist außerdem, wenn die Familie nicht auf Sozialleistungen angewiesen ist, sondern selbst für ihren Unterhalt sorgen kann. Das wäre bei der Familie gegeben, da Slawko B. bei seinem Arbeitgeber jederzeit eine Vollzeitbeschäftigung bekommen könnte.

    In den folgenden Wochen sammeln Marianne Gmelin und der AK Asyl unzählige Gutachten und Em­pfehlungsschreiben, die die Integrationsbereitschaft der Familie belegen sollen. Darunter sind Briefe des Arbeitgebers von Slawko B. und einer Frau, die Marica B. gerne in ihrem Haushalt anstellen würde, Empfehlungsschreiben der Heimleitung, Stellungnahmen des Arbeitskreises Asyl, Briefe von Freunden und Schulkameraden der Tochter und ein Em­pfehlungsschreiben der Kirchheimer Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, die die Familie persönlich getroffen hat. Wie die Chancen der Familie stehen, auf diesem Wege doch noch in Deutschland zu bleiben, vermag niemand einzuschätzen. Vermutlich im Dezember wird die Kommission über das Schicksal der Familie entscheiden. Bis dahin heißt es weiter warten.

    Am Sonntag, 27. September, findet um 9.30 Uhr in der Petruskirche in Jesingen ein Gottesdienst mit dem Asylpfarrer Werner Baumgarten aus Stuttgart statt. Alle Interessierten sind dazu willkommen.

    Teckbote

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