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Massive Proteste in Bosnien u. Herzegowina - JMBG

Erstellt von Dolls, 11.06.2013, 14:53 Uhr · 267 Antworten · 15.246 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von cica-maca66

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    1.207
    Ich hoffe, dass ALLE Leute protestieren gehen in BiH! So kann es nicht weitergehen.!
    Hier noch einen Kommentar den ich verfasst habe zu einem NZZ Artikel:

    In erster Linie zeigt dieser Artikel ein unabdingliches Problem Bosniens auf - nämlich, dass das Land eine neue Verfassung braucht. (Ein solcher Versuch ist ja, 2011, im Parlament gescheitert). Die Schule, welche eine wichtige Institution zur Integration (und damit meine ich übergreifende Integration und Akzeptanz der verschiedenen Ethnien oder Religionen) darstellen sollte, unterwandert meines Erachtens das Aufbauen eines Nationengefühls, eines WIR, aus Bosnien und Herzegovina, welches so wichtig ist für das Funktionieren eines Staates. Apathie und Ratlosigkeit herrscht unter den Bosniern- das Land muss aufgeweckt und geschüttellt werden von den "Anderen" (siehe Artikel).
    [..] Solch eine Wunschvorstellung geht aber einher mit der Bedingung, dass die Nachbarländer Bosnien und Herzegovina als souveränen Staat akzeptieren müssen und aufhören müssen die Teilrepubliken zu unterstützen,was die Stabilität des Landes nur noch mehr gefährdet.

  2. #72

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    841
    Zitat Zitat von Legenda1 Beitrag anzeigen
    Ich glaube hier geht es schon lange nicht mehr um den JMBG
    REVOLUTION
    um was dann?

  3. #73
    Avatar von Buntovnik

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    Zitat Zitat von rechengenie Beitrag anzeigen
    um was dann?
    fette und korrupte Politiker im Parlament.

  4. #74
    Avatar von Dissention

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    9.968
    Zitat Zitat von cica-maca66 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass ALLE Leute protestieren gehen in BiH! So kann es nicht weitergehen.!
    Hier noch einen Kommentar den ich verfasst habe zu einem NZZ Artikel:

    In erster Linie zeigt dieser Artikel ein unabdingliches Problem Bosniens auf - nämlich, dass das Land eine neue Verfassung braucht. (Ein solcher Versuch ist ja, 2011, im Parlament gescheitert). Die Schule, welche eine wichtige Institution zur Integration (und damit meine ich übergreifende Integration und Akzeptanz der verschiedenen Ethnien oder Religionen) darstellen sollte, unterwandert meines Erachtens das Aufbauen eines Nationengefühls, eines WIR, aus Bosnien und Herzegovina, welches so wichtig ist für das Funktionieren eines Staates. Apathie und Ratlosigkeit herrscht unter den Bosniern- das Land muss aufgeweckt und geschüttellt werden von den "Anderen" (siehe Artikel).
    [..] Solch eine Wunschvorstellung geht aber einher mit der Bedingung, dass die Nachbarländer Bosnien und Herzegovina als souveränen Staat akzeptieren müssen und aufhören müssen die Teilrepubliken zu unterstützen,was die Stabilität des Landes nur noch mehr gefährdet.
    Oder man findet eine Lösung, bei der Niemand zu einer neuen Identität gezwungen wird, dann klappt es auch mit einem BiH - damit haben die Nachbarländer nichts zu tun.

  5. #75
    Avatar von DZEKO

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    AW: Massive Proteste in Bosnien u. Herzegowina - JMBG


  6. #76
    Ero
    Avatar von Ero

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    5.102
    „Za RS je vrlo važno da su se studenti ogradili od Sarajeva“

    Predsjednica Vlade RS-a Željka Cvijanović ocijenila je začuđujućom situacijom da neki međunarodni predstavnici ne rade, kako je ustvrdila, na smirivanju, već podgrijavaju situacije te daju neprimjerene izjave.

    Ona je na press-konferenciji u Banja Luci posebno osudila izjavu visokog predstavnika u BiH Valetina Inzka, jer je, kaže, dovodio u kontekst situaciju u RS s onom u Sjevernoj Koreji te ustvrdila da je OHR “smetnja za uspostavljanje dobrih odnosa u BiH”, kao i da su događaji u Sarajevu trebali dovesti do pojačane uloge OHR-a.

    ''U slučaju da je RS Sjeverna Koreja, Inzku bi trebala viza. Ako je zatraži, mi ćemo mu je i dati dok god mu traje mandat'', kazala je.

    ''Situacija koja je na početku bila vezana za jedinstveni matični broj (JMB) pretvara se u duboku političku krizu. Očito da postoji situacija da institucije BiH sada ne funkcioniraju i ne rade svoj posao zbog događaja koji su bili u Sarajevu, jer im se ne može da jamčiti sigurnost te da niko iz RS neće raditi pod pritiskom'', navela je Cvijanović.

    Ipak, ona je rekla da u RS se ne razmišlja o mogućoj opciji vanrednih izbora, te dodala da će parlament RS u petak razmatrati stavove o događanjima u Sarajevu.

    Komentirajući današnje proteste studenata u Banja Luci iznijela je stav da je dobro da se sve završilo bez problema, šteta i incidenata, iako, kako je dodala, skup nije održan u skladu sa zakonom, ''ali ga policija nije spriječila”.

    Navela da neki od studentskih zahtjeva nemaju veze sa njima, da ulaze u političku sferu, da li će, kaže, netko biti ili ne član neke stranke, kao i da oni ne odlučuju o smjeni ministra prosvjete RS-a Gorana Mutabdžije što je jedan od zahtjeva akademaca.

    ''Jako mi je drago da su studenti odbacili bilo kakvu vezi sa sarajevskim događajima. To je veoma važno za RS'', navela je ona.

    Istaknula je i da studenti u RS imaju najjeftiniji smještaj i hranu u studentskim centrima te najjeftinije školarine.
    Source.ba -

  7. #77

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    14.04.2012
    Beiträge
    3.128
    Zitat Zitat von Ero Beitrag anzeigen
    „Za RS je vrlo važno da su se studenti ogradili od Sarajeva“



    Source.ba -
    svjesna žemska da se more više stvorit od studentskih protesta... još kad se umješaju navijači kao radikalnije krilo - veselo...

  8. #78
    D.Hans
    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Oder man findet eine Lösung, bei der Niemand zu einer neuen Identität gezwungen wird, dann klappt es auch mit einem BiH - damit haben die Nachbarländer nichts zu tun.
    Egal wie eine Lösung aussehen soll, man wird um eine neue Verfassung nicht herum kommen. Genau da liegt aber der Hund begraben. Eine neue Verfassung muss von der Politik ausgearbeitet werden. Mit den derzeit handelnden Personen im derzeitigen Verwaltungssystem ein aussichtloses Unterfangen. Einem Land eine Verfassung von Außen oktroyieren wird üblicherweise dennoch nicht akzeptiert. In falsch verstandenem Stolz lehnt man solche Vorgehensweisen ab, selbst wenn man weiß, dass man es aus eigener Kraft nicht schafft.

    Lediglich ein Wunder, z.B. in Form einer extrem charismatischen Person, die noch dazu menschlich korrekt wäre, könnte eine Änderung herbei führen. Diese Person müsste eine völlig neue Bewegung auslösen und eine entsprechende Anzahl an Unterstützern hinter sich schaaren. Selbst dann wäre es noch schwierig genug, das Land aus dem inzwischen 20 jährigen Stillstand zu führen. Wie immer geht es ums Geld... BiH ist ein Land mit extrem niedrigen Steuern. Selbst das steuerliche Umfeld ist heute schon sehr Unternehmerfreundlich. Arbeitnehmer zahlen 8 bzw. 10 % Einkommenssteuer, Unternehmen 10 % Körperschaftssteuer, wobei es in der Föderation noch zahlreiche Steuererleichterungen gibt, so dass viele Unternehmen gar keine Steuern zahlen. die Mehrwertssteuer wurde erst 2006 eingeführt und beträgt 17 5. Auch das ist relativ wenig, zumal beim Export gar keine MwSt anfällt. Verbinden mit den niedrigen Lohnkosten müssten Bosnische Produkte extrem konkurrenzfähig sein. Dennoch hält sich die Ansiedlung von internationalen Unternehmen in überschaubaren Grenzen.

    Warum? Wir sind wieder bei der nicht funktionierenden Bürokratie und Verwaltung. Interessant - zumal es diese ja in mehrfacher Ausführung gibt...

    Nachdem ein "politischer Leuchtturm" in BiH weit und breit nicht in Sicht ist und Einmischung (ich würde es Unterstützung nennen) von Außen nicht gewollt ist, erwarte ich weitere Jahre Stillstand (=Rückschritt) und letztendlich einen Zerfall des Landes bis auf die kleinste mögliche Einheit bis auf Gemeindeebene. Dann darf sich jeder Bürgermeister als Staatsoberhaupt bezeichnen...

    Ein Glück nur, dass man sich aus lauter Zerstrittenheit nichteinmal auf eine vernünftige Führung von Polizei und Militär einigen kann.

    Wenn nicht das Ganze Volk über seinen eigenen Schatten springt - und zum Ganzen Volke zähle ich nicht nur "die Politiker", sondern auch den letzten Bauern im hintersten winkel des Landes (!) - dann kann man das Land getrost in der untersten Schublade der Geschichte verstauben lassen.

    Die aktuellen Demonstrationen KÖNNEN ein erster Anlauf für so einen Sprung werden, wenn sie nicht in ein paar Tagen aufgeben und alle Seiten zur Tagesordnung übergehen, so als sei nichts geschehen.

    "Das Volk" muss sich auf der Straße Gehör verschaffen. In einer Demokratie ist das Volk der Souverän! Erdogan macht gerade diese Erfahrung...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Ero Beitrag anzeigen
    „Za RS je vrlo važno da su se studenti ogradili od Sarajeva“


    Source.ba -
    Genau das meinte ich mit meinem Beitrag oben.

  9. #79

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    Wenn sich die Studenten in BL mit den Protestlern in Sarajevo solidarisiert hätten, wäre dies das beste Futter für Dodik um deren Forderungen zu politisieren. Für mich ist die Haltung der Studenten in diesem Punkt nachvollziehbar.

    Es ist nun mal so in der kleineren Entität: Wer sich im Sinne einer für alle Seiten vernünftigen Lösung auch mit anderen Volksgruppen solidarisiert, kommt schnell an den Pranger.

  10. #80
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von D.Hans Beitrag anzeigen
    Egal wie eine Lösung aussehen soll, man wird um eine neue Verfassung nicht herum kommen. Genau da liegt aber der Hund begraben. Eine neue Verfassung muss von der Politik ausgearbeitet werden. Mit den derzeit handelnden Personen im derzeitigen Verwaltungssystem ein aussichtloses Unterfangen. Einem Land eine Verfassung von Außen oktroyieren wird üblicherweise dennoch nicht akzeptiert. In falsch verstandenem Stolz lehnt man solche Vorgehensweisen ab, selbst wenn man weiß, dass man es aus eigener Kraft nicht schafft.

    Lediglich ein Wunder, z.B. in Form einer extrem charismatischen Person, die noch dazu menschlich korrekt wäre, könnte eine Änderung herbei führen. Diese Person müsste eine völlig neue Bewegung auslösen und eine entsprechende Anzahl an Unterstützern hinter sich schaaren. Selbst dann wäre es noch schwierig genug, das Land aus dem inzwischen 20 jährigen Stillstand zu führen. Wie immer geht es ums Geld... BiH ist ein Land mit extrem niedrigen Steuern. Selbst das steuerliche Umfeld ist heute schon sehr Unternehmerfreundlich. Arbeitnehmer zahlen 8 bzw. 10 % Einkommenssteuer, Unternehmen 10 % Körperschaftssteuer, wobei es in der Föderation noch zahlreiche Steuererleichterungen gibt, so dass viele Unternehmen gar keine Steuern zahlen. die Mehrwertssteuer wurde erst 2006 eingeführt und beträgt 17 5. Auch das ist relativ wenig, zumal beim Export gar keine MwSt anfällt. Verbinden mit den niedrigen Lohnkosten müssten Bosnische Produkte extrem konkurrenzfähig sein. Dennoch hält sich die Ansiedlung von internationalen Unternehmen in überschaubaren Grenzen.

    Warum? Wir sind wieder bei der nicht funktionierenden Bürokratie und Verwaltung. Interessant - zumal es diese ja in mehrfacher Ausführung gibt...

    Nachdem ein "politischer Leuchtturm" in BiH weit und breit nicht in Sicht ist und Einmischung (ich würde es Unterstützung nennen) von Außen nicht gewollt ist, erwarte ich weitere Jahre Stillstand (=Rückschritt) und letztendlich einen Zerfall des Landes bis auf die kleinste mögliche Einheit bis auf Gemeindeebene. Dann darf sich jeder Bürgermeister als Staatsoberhaupt bezeichnen...

    Ein Glück nur, dass man sich aus lauter Zerstrittenheit nichteinmal auf eine vernünftige Führung von Polizei und Militär einigen kann.

    Wenn nicht das Ganze Volk über seinen eigenen Schatten springt - und zum Ganzen Volke zähle ich nicht nur "die Politiker", sondern auch den letzten Bauern im hintersten winkel des Landes (!) - dann kann man das Land getrost in der untersten Schublade der Geschichte verstauben lassen.

    Die aktuellen Demonstrationen KÖNNEN ein erster Anlauf für so einen Sprung werden, wenn sie nicht in ein paar Tagen aufgeben und alle Seiten zur Tagesordnung übergehen, so als sei nichts geschehen.

    "Das Volk" muss sich auf der Straße Gehör verschaffen. In einer Demokratie ist das Volk der Souverän! Erdogan macht gerade diese Erfahrung...

    - - - Aktualisiert - - -



    Genau das meinte ich mit meinem Beitrag oben.
    Nichts anderes habe ich gesagt :P

    Man kann alles lösen, wenn man nicht versucht Identitäten zu verändern; vielerorts in FBiH werden die Menschen nur als "Katolici, Muslimani, Pravoslavci" bezeichnet. Wenn man sich überlegt, was das bedeutet, versteht man auch, warum sich Menschen dagegen wehren.

    Die einzige funktionierende Lösung kann nur sein, dass Kroaten, Bosniaken und Serben eine Einigung finden.

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