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Matthew Nimetz: Fyromer sind Slaven

Erstellt von hippokrates, 16.03.2011, 11:41 Uhr · 296 Antworten · 12.630 Aufrufe

  1. #161
    Greco
    Zitat Zitat von Arbnor Beitrag anzeigen
    Appian während der illyrisch-römischen Kriege:

    Illyrer werden von den Hellenen all diejenigen genannt, die jenseits von Makedonien und Thrakien wohnen, angefangen bei den Chaonen und den Thesproten bis zum Fluss Istros.

    [...]

    Nach den Epiroten und den Illyrern kommen vor den Griechen die Akarnanier, die Aitoler, die Lokrer und die Ozolen… und Ephoros meint, der Anfang von Griechenland sei Akarnanien im Westen, denn dieses traf als erstes mit den epirotischen Stämmen zusammen

    Na, jetzt is es ja endlich raus!

    Es gibt keine Griechen.!!!?

    Die Fyrom-Lüge über Mazedonien haben wir jetzt zu genüge gehört,zur Abwechslung machen wir jetzt mal mit Epirus weiter.

  2. #162
    Avatar von Lahutari

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    Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 146

    Festland“ nordwestlich von Griechenland. Im Süden grenzt es an den Golf von Ambrakia, im Osten an Thessalien, und im Norden reicht es bis zum Akrokeraunia-Gebirge. Epirus ist gebirgig, seine bekanntesten Flüsse sind der Aoos, Arachthos, der Acheloos und der Acheron. An den Grenzen wurden griechische Apoikiai (zum Beispiel Ambrakia und Korkyra) gegründet, und hier war das berühmte Orakelheiligtum von Dodona. Die hauptsächlich illyrische Bevölkerunng hielt bis ins 4. Jh. v.Chr. an ihrer Stammeseinteilung fest; die wichtigsten Stämme waren die Thesproten, die Molosser und die Chaonen. Der Molosser-König Alexander I. (Schwager des Philipp II.) vereinte die Epirus-Stämme. Im ersten Viertel des 3. Jh. v. Chr. erreichte das Königreich Epirus unter Pyrrhos seine größte Macht. 233 v. Chr. wurde es gestürzt und schloß sich als Bund von Epirus an Makedonien an. Nach dem Sturz des Perseus litt es unter den Römern, als angeblich 150.000 Menschen versklavt wurden (167 v. Chr.). Später wurde Epirus Teil der römischen Provinz Achaea.

  3. #163
    Avatar von Lahutari

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    Zitat Zitat von Greco Beitrag anzeigen
    Na, jetzt is es ja endlich raus!

    Es gibt keine Griechen.

    Die Fyrom-Lüge über Mazedonien haben wir jetzt zu genüge gehört,zur Abwechslung machen wir jetzt mal mit Epirus weiter.

    Alle lügen außer die Griechen,die sagen immer die Wahrheit.
    Das viele Griechen es nicht so mit ihr haben ist ja jetzt in Europa auch bekannt...

  4. #164
    Avatar von hippokrates

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    Epeiros war von illyrischen Stämmen bewohnt, in denen die Griechen Barbaren erblickten. Es wurde deswegen nicht zum eigentlichen Griechenland gerechnet. Erst im 4. Jahrhundert v.u.Z. kam es allmählich zur Herausbildung einer städtischen Kultur, zur Hellenisierung der Stämme und der Begründung eines einheitlichen Staatswesens unter dem Stammes-Königtum der Molosser. Nach Pyrrhos II. war Epeiros nur ein lockerer Stammesverband, der bis zur römischen Okkupation (167 v.u.Z.) weitgehend unter makedonischem Einfluß stand (Symmachie der Epiroten), er bestand bis 146 v.u.Z. In der römischen Kaiserzeit war Epeiros zunächst Teil der seit 27 v.u.Z. von Makedonien getrennten Provinz Achaia und wahrscheinlich seit Nero selbständige Provinz. Nach der Diocletianischen Neuordnung des Reiches hieß Epeiros als Provinz Epirus vetus (mit der Hauptstadt Nikopolis) im Gegensatz zu Epirus nova, dem Südteil Illyriens (mit Dyrrhachium als Hauptstadt). Im 13. Jahrhundert war Epeiros ein eigenes Despotat. Nach häufigen Teilungen fiel Epeiros 1430 in die Hände der Türken. 1818 kam ein kleiner Teil von Epeiros an Griechenland; 1913 eroberten die Griechen die Hauptstadt Joannina. Im 1. Weltkrieg besetzten 1917 Franzosen und Italiener das Land.

    KLEINES Lexikon des Hellenismus.: Seite 189


    Hippokrates

  5. #165
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Arbnor Beitrag anzeigen
    Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 146

    Festland“ nordwestlich von Griechenland. Im Süden grenzt es an den Golf von Ambrakia, im Osten an Thessalien, und im Norden reicht es bis zum Akrokeraunia-Gebirge. Epirus ist gebirgig, seine bekanntesten Flüsse sind der Aoos, Arachthos, der Acheloos und der Acheron. An den Grenzen wurden griechische Apoikiai (zum Beispiel Ambrakia und Korkyra) gegründet, und hier war das berühmte Orakelheiligtum von Dodona. Die hauptsächlich illyrische Bevölkerunng hielt bis ins 4. Jh. v.Chr. an ihrer Stammeseinteilung fest; die wichtigsten Stämme waren die Thesproten, die Molosser und die Chaonen. Der Molosser-König Alexander I. (Schwager des Philipp II.) vereinte die Epirus-Stämme. Im ersten Viertel des 3. Jh. v. Chr. erreichte das Königreich Epirus unter Pyrrhos seine größte Macht. 233 v. Chr. wurde es gestürzt und schloß sich als Bund von Epirus an Makedonien an. Nach dem Sturz des Perseus litt es unter den Römern, als angeblich 150.000 Menschen versklavt wurden (167 v. Chr.). Später wurde Epirus Teil der römischen Provinz Achaea.


    Lexikon Alte Kulturen: Band I Seite 627
    *******************
    Epirus
    -------- Landschaft in Nordwest-Griechenland, im Norden auch Gebietsteile des heutigen Albanien umfassend, im Osten durch den Hauptkamm des Pindos, im Süden durch den Amrakischen Golf, im Westen durch das Ionische Meer begrenzt. Der Name Epirus (= Festland) stammt von den griechischen Bewohnern der gegenüberligenden Ionischen Inseln, für die das Festland wegen seiner mit Illyrien vermischten Bevölkerung (unter anderem: Thesproten, Chaoner, Molosser, Athamanen und Atintanen) als halbbarbarisch galt. Mangels natürlicher Hafenbuchten von der griechsischen Koloniosation mit Ausnahme von Ambrakia kaum berührt. Das Heiligtum von Dodona war jedoch in der griechischen Welt bekannt.


    habe ich aus deiner seite na das war ja wohl nix arbnor

    hab doch gesagt das die epiroten keine reine griechen waren und nen schuss barbarenblut haben weil in epirus auch illyrer lebten



  6. #166
    Avatar von Lahutari

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    Das griechische Wort Epeiros bedeutet 'Festland' und bezeichnet die Region zwischen dem Ionischen Meer im Westen und der hohen Gebirgsbarriere des Pindos im Osten, der Epeiros gegen Thessalien abgrenzt. Die nördliche Grenze bilden die akrokeraunische Vorgebirge und die Bucht von Valona (Avlona; heute Vlona); im Süden umfaßt Epeiros den Golf von Ambrakia und die Landschaften Aitolien und Akarnanien bis hinunter zum Golf von Korinth. Die Ionischen Inseln Korfu, Leukas, Ithaka, Kephallenia und Zakynthos (Zante) waren trotz ihrer Lage außerhalb des 'Festlands' eng mit der epirotischen Geschichte verflochten.
    Das antike Epeiros, mit großenteils illyrischer, seit der griechischen (korinthischen) Kolonisation sich in regional unterschiedlichem Ausmaß hellenisierender Bevölkerung, unterstand in klassischer und hellenistischer Zeit dem Königtum des führenden Stammes der Molosser (zeitweise Großmachtstellung unter König Pyrrhos, 297-272 v. Chr.) und bildete seit der Zerschlagung der molossischen Dynastie im späten 3. Jh. v. Chr. einen Bundesstaat. 167 v. Chr. wurde es von den Römern unter Aemilius Paullus verwüstet und zum Teil entvölkert, nachfolgend römischer Herrschaft unterstellt. In der Kaiserzeit gehörte Epeiros zunächst zur Provinz Achaia und wurde dann als eigene Provinz Epirus organisiert.
    Diokletian richtete im Zuge seiner Verwaltungsneugliederung die Provinzen Epirus Vetus und Epirus Nova ein. Epirus Vetus umfaßte das südliche Gebiet mit der Hauptstadt Nikopolis, gegrünndet 30 v. Chr. von Augustus zur Erinnerung an seinen Seesieg bei Actium; Epirus Nova (das bisherige südliche Illyricum) erstreckte sich weit nördl. bis zur Küstenstadt Dyrr(h)achion und im Landesinnern bis zum Gebiet von Ochrid.

  7. #167
    Greco
    Zitat Zitat von Arbnor Beitrag anzeigen

    Alle lügen außer die Griechen,die sagen immer die Wahrheit.
    Das viele Griechen es nicht so mit ihr haben ist ja jetzt in Europa auch bekannt...
    Ja,klar!
    Ist doch bekannt, daß wir die Weltverschwörer schlechthin sind.
    Alles tanzt nach unserer Pfeife.

  8. #168
    Avatar von hippokrates

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    Molosser (Molotter, lat. Molossi), Volk hellenischen Stammes, welches der Sage nach von Pyrrhos, dem Sohn des Achilleus, aus Thessalien nach Epirus geführt wurde, wo es sich nördlich vom Ambrakischen Meerbusen um Dodona her in der nach ihm benannten Landschaft Molossis oder Molossia, besonders durch die zur Jagd tauglichen molossischen Hunde berühmt, festsetzte und in Besitz des Orakels von Dodona kam. Die epirotischen M. vermischten sich mit den zurückgebliebenen alten Bewohnern des Landes, weshalb sie von den übrigen Griechen als halbe Barbaren angesehen wurden und nicht an den Amphiktyonenversammlungen teilnehmen durften. Sie unterwarfen sich allmählich den größten Teil von Epirus, daher sich ihre Könige, die gegen 1000 Jahre lang daselbst herrschende Dynastie der Äakiden oder Pyrrhiden, später selbst Könige von Epirus nannten. Unter ihren Städten war Passaron, die Residenz der Könige, die bedeutendste. Nach dem Peloponnesischen Krieg eroberten die M. das akarnanische Ambrakia und erhoben es zu ihrer Hauptstadt. Nach dem Tod Pyrrhos' III. (192 v. Chr.) zerfiel das Reich der M. und wurde eine Beute der Makedonier und dann der Römer.

    retro|bib - Seite aus Meyers Konversationslexikon: Molo - Moltke



    Hippokrates

  9. #169
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Arbnor Beitrag anzeigen

    Alle lügen außer die Griechen,die sagen immer die Wahrheit.
    Das viele Griechen es nicht so mit ihr haben ist ja jetzt in Europa auch bekannt...

    ihr wart nix und ihr werdet auch niemals was sein da könnt ihr euch mit noch sovielen griechischen federn schmücken die welt weiß wessen geschichte das ist

  10. #170
    Avatar von Lahutari

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    Epeiros war von illyrischen Stämmen bewohnt, in denen die Griechen Barbaren erblickten. Es wurde deswegen nicht zum eigentlichen Griechenland gerechnet. Erst im 4. Jahrhundert v.u.Z. kam es allmählich zur Herausbildung einer städtischen Kultur, zur Hellenisierung der Stämme und der Begründung eines einheitlichen Staatswesens unter dem Stammes-Königtum der Molosser. Nach Pyrrhos II. war Epeiros nur ein lockerer Stammesverband, der bis zur römischen Okkupation (167 v.u.Z.) weitgehend unter makedonischem Einfluß stand (Symmachie der Epiroten), er bestand bis 146 v.u.Z. In der römischen Kaiserzeit war Epeiros zunächst Teil der seit 27 v.u.Z. von Makedonien getrennten Provinz Achaia und wahrscheinlich seit Nero selbständige Provinz. Nach der Diocletianischen Neuordnung des Reiches hieß Epeiros als Provinz Epirus vetus (mit der Hauptstadt Nikopolis) im Gegensatz zu Epirus nova, dem Südteil Illyriens (mit Dyrrhachium als Hauptstadt). Im 13. Jahrhundert war Epeiros ein eigenes Despotat. Nach häufigen Teilungen fiel Epeiros 1430 in die Hände der Türken. 1818 kam ein kleiner Teil von Epeiros an Griechenland; 1913 eroberten die Griechen die Hauptstadt Joannina. Im 1. Weltkrieg besetzten 1917 Franzosen und Italiener das Land.


    Hehe...
    Schlag jetzt vor wir kehren zum ursprünglichen Thema zurück ,oder jemand mach einen neuen Thread auf...

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