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“Mazedonien braucht die EU-Mitgliedschaft”

Erstellt von Zoran, 23.06.2012, 12:50 Uhr · 71 Antworten · 4.467 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Heraclius

    Registriert seit
    01.01.2011
    Beiträge
    13.284
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Guten Abend, Heraclius.
    Bevor es Zeit wird für die Heia.^^ Gegen (komplette) Enthellinisierung sich zu wehren ist ja eine Sache. Aber warum wird gerade bei den Nähen, Vermischungen usw. so rigoros von griechischer politischer Seite ausgeschlossen, dass eure Nachbarn (mit) in Nachfahrenschaft der Makedonen stehen.

    Ihr seid euch verwandschaftlich und auch kulturell wahrscheinlich sooo "artfremd" nicht Gerade deswegen finde ich sowohl das Ganze hier im BF und eigentlich viel wichtiger im realen Umgang miteinander so traurig.

    Gute Nacht allerseits.






    Hallo Lilith

    Kiro Gligorov hatte deine Frage hier schon öffentlich beantwortet, ebenso Ljubco Georgievski und andere wichtige Persönlichkeiten aus Mazedonien.







    Außerdem hatte ich es mithilfe der Karte noch argumentativ hervorgehoben.

    Nein. Fast 90% des ehemals jugoslawischen Mazedoniens haben mit dem antiken Makedonien Philipps nichts zu tun. Sie waren in der Antike nämlich Dardanien (Illyrien) und Paeonien (siehe rote Linie in der Karte unten). Aber manche sind schon dermaßen mit fyromischer Antkisierung "vollgedopt", dass sie das nicht mal mehr wahrhaben wollen.




    http://es.wikipedia.org/wiki/Disputa...nia?uselang=es


    Du hast Recht, in meinen Augen ebenfalls im Grunde alles andere als Artfremd. Aber wenn jemand darauf hinarbeitet der Welt Alexander den Großen als "Urslawen", und den griechischen Nachbarn hingegen als Afrikaner verkaufen zu wollen, darf er sich auf eine angemessene Antwort parat machen.


    Gute Nacht und schlaf gut.

    Heraclius

  2. #52
    Kejo
    Wie auch immer, hier geht es um den EU-Beitritt. Ab jetzt wird wieder gelöscht. Für den Namensstreit haben wir wirklich tausend andere Threads.

  3. #53
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
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    Beiträge
    27.750
    Zitat Zitat von Heraclius;3313871

    Außerdem hatte ich es mithilfe der Karte noch argumentativ hervorgehoben.




    [IMG
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2a/Macedonia_overview-es.svg/556px-Macedonia_overview-es.svg.png[/IMG]



    Du hast Recht, in meinen Augen ebenfalls im Grunde alles andere als Artfremd. Aber wenn jemand darauf hinarbeitet der Welt Alexander den Großen als "Urslawen", und den griechischen Nachbarn hingegen als Afrikaner verkaufen zu wollen, darf er sich gefälligst auf eine angemessene Antwort parat machen.


    Gute Nacht und schlaf gut.

    Heraclius

    1.Deine Karte ist Argumentativ nicht brauchbar da nicht erkennbar ist um welche Epoche es sich handelt.

    2.Diese Karte kann keine Grenzen Makedoniens vor der Amtszeit Filips II zeigen, da die Chalkidike dort innerhalb makedonischer Grenzen einbezogen ist.

    3. Ist die Karte selbst gemalt/erstellt von einem Wikipedia User, keine akademischen Vermerke auf der Quellseite der Grafik zu sehen.

    4. Zudem sehen wir vermerkt UNGEFÄHR (limites aprox)


    Also warum eine selbst erstellte Karte als Argument die Grenzen vermutlich nach o. während Filips II Regierungszeit UNGEFÄHR zeigt?


    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    Wie auch immer, hier geht es um den EU-Beitritt. Ab jetzt wird wieder gelöscht. Für den Namensstreit haben wir wirklich tausend andere Threads.
    Sorry, erst nach dem erstellen des Beitrages gesehen.

  4. #54
    Avatar von artemi

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.636
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen




    vielleicht kann der eingewanderte 'Macedonian' sein lineal auspacken, und dann seine 80% etwas runterschrauben, wenn er gütig sein möge. wie es aber seit 100 jahren ausschaut, wissen wir ja alle.


  5. #55
    Avatar von Černozemski

    Registriert seit
    05.09.2009
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    10.269
    Zitat Zitat von joαkиm Beitrag anzeigen

    vielleicht kann der eingewanderte 'Macedonian' sein lineal auspacken, und dann seine 80% etwas runterschrauben, wenn er gütig sein möge. wie es aber seit 100 jahren ausschaut, wissen wir ja alle.
    Das waren noch Zeiten...





  6. #56
    Avatar von Macedonian

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    Beiträge
    5.739
    Zitat Zitat von joαkиm Beitrag anzeigen


    vielleicht kann der eingewanderte 'Macedonian' sein lineal auspacken, und dann seine 80% etwas runterschrauben, wenn er gütig sein möge. wie es aber seit 100 jahren ausschaut, wissen wir ja alle.

    Vielleicht solltest du damit aufhören Demographie und Geographie (tatsächliche antike Grenzen Makedoniens) durcheinander zu bringen.

    Hast du keinen Respekt vor der Geschichte?




    Macedonian

  7. #57
    Avatar von Skitnik

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    1.327
    Zitat Zitat von tetovë Beitrag anzeigen
    Hör ich zum ersten mal das sie so was bauen!

    weil man viel lieber hetzt als auch postitives zu erwähnen, das betrifft vorallem die medien in mk.
    ich beobachte oft, wie albaner das gefühl haben, sie müssen vor uns angst haben, oder dass wir vor ihnen angst haben aus irgendwelchen pipifax scheisse gründen die weder hand noch fuss haben. es gibt die rassisten auf beiden seiten, doch die mehrheit ist eigentlich ausgeglichen und hat die albanische realität in mazedonien akzeptiert. wir sind auch keine tiere.

  8. #58
    Avatar von Zoran

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    NAMENSKONFLIKT BLOCKIERT EU-VERHANDLUNGEN
    Mazedonien: Suche nach Identität



    Alexander der Große: Mit Pomp sucht Mazedonien nach seiner Identität. (Foto: Michael Neumayr)

    Wer Mazedonien besucht kommt an Alexander dem Großen und Mutter Theresa nicht vorbei. Flughafen, Autobahn, zahlreiche Schulen und öffentliche Plätze sind nach den beiden mazedonischen Vorbildern benannt. Zentrum dieser nationalen Suche nach Identität ist der Hauptplatz von Skopje, in dessen Zentrum eine pompöse Alexanderstatue den Platz überblickt. Begleitet von lauter klassischer Musik und einem Wasserspiel stellt die Statue die Position Mazedoniens, wenn es um den eigenen Namen geht, klar.

    Konflikt mit Griechenland

    Mazedonien scheint noch seine Identität suchen zu müssen. Erst 1991 erstmals unabhängig geworden, ist das politische Leben im jungen Land nämlich vor allem durch den Namenskonflikt mit den Nachbarn Griechenland und Bulgarien geprägt. Griechenland akzeptiert den Namen “Republik Mazedonien“ nicht und blockiert damit den wichtigen EU-Beitritt seines nördlichen Nachbarn. Denn obwohl Mazedonien seit 2005 offizieller EU-Beitrittskandidat ist, wird es ohne Lösung des Konflikts keine Beitrittsverhandlungen geben.

    EU überlebenswichtig

    Für Mazedonien ist eine EU-Mitgliedschaft jedoch überlebenswichtig. Ein Großteil der internationalen Handelsbeziehungen finden mit Ländern der Europäischen Union statt. Aber auch politisch würde die EU das Land stabilisieren. Erst 2001 kam es fast zu einem Bürgerkrieg zwischen den Mazedoniern und der albanischen Minderheit, die fast 25 Prozent der Bevölkerung stellen. Ohne der EU wird Mazedonien große Probleme, politischer und wirtschaftlicher Natur haben, hört man immer wieder aus politischen Kreisen.




    Positive Umfragen


    Säumige Kunden müssen beim Energieversorger EVN bar zahlen. (Foto: Michael Neumayr)

    Das weiß auch die Bevölkerung und entsprechend groß ist bei Umfragen die Zustimmung zum EU-Beitritt. Jüngsten Umfragen der Tageszeitung Dnevnik zufolge sprechen sich rund 90 Prozent der Befragten für einen EU-Beitritt aus. Kritisch wird jedoch die Rolle der EU beim Namenskonflikt zwischen Mazedonien und Griechenland gesehen. Nur 53 Prozent vertrauen hier der Politik der EU, wobei die Albanische Minderheit mit 85 Prozent Zustimmung sich klar von der mazedonischen Mehrheitsbevölkerung (41 Prozent) abgrenzt.

    Handelspartner Griechenland bricht weg

    Aber nicht nur wegen dem Namenskonflikt mit Griechenland ist ein EU-Beitritt in weiter Ferne. Auch Mazedonien hat aufgrund der Wirtschaftskrise schwer zu kämpfen. Die Handelsbeziehungen mit Griechenland, einst wichtigster Wirtschaftspartner und großer Investor, sind seit 2008 eingebrochen. Das habe zwar Mazedonien durch die Erschließung anderer Märkte und zum Vorteil für Deutschland und Österreich abfedern können, heißt es aus EU-Kreisen, zahlreiche Mazedonier hätten jedoch in Griechenland als Saisonarbeitskräfte gearbeitet. Jobs die nun verloren sind und die angespannte Arbeitsmarktsituation weiter verschärfen. Die Jugendarbeitslosigkeit in Mazedonien liegt derzeit bei 45,8 Prozent. Die mazedonische Nationalbank schätzt das Wirtschaftswachstum für 2012 auf zwei Prozent. IMF und die Weltbank sind hier pessimistischer und rechnen aufgrund der Wirtschaftskrise nur mit einem Prozent Wirtschaftswachstum in Mazedonien.

    Flattax und stabile Währung

    Anita Bavdaz, die österreichische Außenhandelsdelegierte in Skopje, streicht jedoch die Vorteile Mazedoniens als Handelspartner hervor: “Die Flattax von zehn Prozent wurde in der Wirtschaftskrise nicht erhöht und besonders in den Bereichen Energie, Umwelt und Infrastruktur gibt es noch viel Potenzial“. Außerdem sei die Währung Denar seit mehr als 15 Jahren stabil. Allerdings räumt Bavdaz ein, dass der österreichische Energieversorger EVN immer wieder Probleme bei der Eintreibung von Forderungen habe: “Seit 2010 ist es um die Liquidität in Mazedonien etwas schlechter bestellt. Forderungen werden daher immer später bezahlt“.

    Angespannte Lage

    Wie angespannt die wirtschaftliche und politische Lange in Mazedonien ist zeigt auch, dass kaum jemand offen über politische und wirtschaftliche Themen sprechen will. Vertreter der Europäischen Union, österreichischer Unternehmen, aber auch Professoren und Studenten bevorzugen es, nicht zitiert zu werden. Hinter vorgehaltener Hand ließ man durchblicken, dass die konservative Regierung, die seit 2006 im Amt ist, sensibel auf kritische Meinungsäußerungen reagiere.
    (Teaserbild: ec.europa.eu, Credit © European Union, 2006)

    Namenskonflikt blockiert EU-Verhandlungen: Mazedonien: Suche nach Identität- The European Circle




  9. #59
    Avatar von Tetovar

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    19.06.2011
    Beiträge
    851
    Mazedonien braucht in meinen Augen keine EU, wie sie gerade vonstatten geht. Krise hier, Krise da. Da ist es besser, dass auseinanderbrechen der EU aus sicherer Entfernung sich anzuschauen.

  10. #60
    clk
    Avatar von clk

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    Zitat Zitat von Tetovar Beitrag anzeigen
    Mazedonien braucht in meinen Augen keine EU, wie sie gerade vonstatten geht. Krise hier, Krise da. Da ist es besser, dass auseinanderbrechen der EU aus sicherer Entfernung sich anzuschauen.
    Bist du MK oder ALB?

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