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Mazedonien schlägt Griechenland Namensänderung vor

Erstellt von Hamëz Jashari, 11.03.2012, 05:51 Uhr · 698 Antworten · 26.677 Aufrufe

  1. #631
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
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    5.739
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen



    Selten so einen Scheiß gehört/gelesen.
    Wenn du das sagst.

    Die Republik Albanien (Region um Korca) ist etwa so makedonisch wie F.Y.R.O.M (Pelagonien). Aber nicht Albaner antikisieren ihre Straßen, Stadien, Städte und fälschen Geschichte, sondern die Slawen aus F.Y.R.O.M.
    Ein Albaner aus dem Prespa-See ist mehr (geographischer) Makedonier als du aus dem eindeutig illyrischen Skopje es jemals sein kannst.
    80-90% des makedonischen Kernlandes befinden sich in Griechenland.

    Ich bin der einzige wahre Freund von euch Slawen aus F.Y.R.O.M, der euch erleuchten und auf dem wahren Pfad bringen wird.




    Macedonian

  2. #632
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Deimos Beitrag anzeigen
    Liest du nie deine Beiträge?
    Er ist ein könig der gypsis...er braucht das nicht zu lesen....er ist was besonderes:PPPPPP
    Ena matso skata .....me dio podia eine

  3. #633
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Wenn du das sagst.

    Die Republik Albanien (Region um Korca) ist etwa so makedonisch wie F.Y.R.O.M (Pelagonien). Aber nicht Albaner antikisieren ihre Straßen, Stadien, Städte und fälschen Geschichte, sondern die Slawen aus F.Y.R.O.M.
    Ein Albaner aus dem Prespa-See ist mehr (geographischer) Makedonier als du aus dem eindeutig illyrischen Skopje es jemals sein kannst.
    80-90% des makedonischen Kernlandes befinden sich in Griechenland.

    Ich bin der einzige wahre Freund von euch Slawen aus F.Y.R.O.M, der euch erleuchten und auf dem wahren Pfad bringen wird.




    Macedonian
    Die erleuchtung bekommen diese nasebohrer nur durch fapes

  4. #634
    Avatar von Macedonian

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    5.739
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    ...


    PS: Skopje antik illyrisch
    Genau genommen die Thrako-Illyrische Übergangszone Dardanien.
    Weiter südlich, also in Zentral-F.Y.R.O.M, befindet sich in Wirklichkeit das antike Paeonien was ebenfalls nichts mit Makedoniern und Makedonien zu tun haben kann. Die Paeonier wurden übrigens hellenisiert.
    Im Süden F.Y.R.O.M's (Region Pelagonien) trifft man erst auf echte makedonische Gebiete, übrigens genau wie in Südostalbanien.

    Tito hätte seine südliche Republik korrekt Dardanien oder Paeonien nennen müssen, aber da er offensichtlich schon damals auf Thessaloniki schielte, war er - wie die heutigen Südslawen aus F.Y.R.O.M auch - nicht an historischen Tatsachen interessiert sondern wollte in Richtung Süden expandieren bzw. Geschichte auf Kosten des griechischen Volkes klauen.





    Macedonian

  5. #635
    Avatar von alex281290

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    Beiträge
    937
    F.Y.R.O.M befindet sich zu 80% auf nicht makedonischen Boden
    Das weiß ich auch, deswegen sagte ich ja geographische Bezeichnung.
    Wobei "nicht makedonischer" Boden völliger Schwachsinn, Makedonien existiert schon lange nicht mehr.

    Skopje`s Geschichtsschreibung basiert auf einem Mythos
    Zwar kann man das ebenso für Griechenland behaupten, ich würde es aber - was den Grad an Schwachsinn betrifft - mittlerweile als den extremsten Schwachsinn auf dem Balkan bezeichnen.
    Ich habe nicht selten von Slawomakedoniern gehört, die von einer ewig langen Traditionslinie ausgehen, die schon vor das auftachen der antiken Makedonen datiert wird.
    Vergleichbar Troebst:IMRO + 100 = FYROM
    In den ersten programmatischen Entwürfen zu einer makedonischen Nationalgeschichte aus der zweiten Hälfte der vierziger Jahre unseres Jahrhunderts wird das Jahrhundertereignis IMRO-Gründung, 1893, sowie der Ilinden-Aufstand samt der "Republik" von Krusevo, 1903, als "Geburtsstunde" der makedonischen Nation identifiziert; kaum existierte in Skopje dann nach dem Zweiten Weltkrieg eine institutionalisierte Geschichtsschreibung, wurde die Reichsbildung Zar Samuils im 10. Jahrhundert als Keimzelle makedonischer Staatlichkeit wie Identität ausgemacht, und zwar ungeachtet aller Einwände seitens des gleichfalls neuen und mit dem nationalgeschichtlichen Interpretationsschema rivialisierenden Vulgärmarxismus, der die auf den Beginn des 19. Jahrhunderts angesetzte Epoche der Industrialisierung als frühestmögliches Datum der Bildung einer makedonischen Nation erkennt; nicht so sehr das Erlangen staatlicher Unabhängigkeit im Jahr 1991 als vielmehr die schrille Begleitmusik seitens des griechischen Nationalismus waren dann ursächlich für eine neuerliche "Vorverlegung" des besagten Geburtsdatums, diesmal auf das 4. Jahrhundert v. Chr., also auf die Epoche Philipps II. von Makedonien und seines Sohnes, Alexanders der Große, der slawischerseits "Alexander der Makedonier" genannt wird; ein jüngster Verweis des makedonischen Präsidenten Kiro Gligorov auf die Völkerwanderung als frühestes Datum für das Auftauchen von Slawen im Südteil des Balkans ist dabei ungehört verhallt oder von extremen Nationalisten als panslawistisch und folglich unpatriotisch abgetan worden; und wiederum die Konkurrenz zum südlichen Nachbarnationalismus läßt Hobbyhistoriker und Archäologen in Skopje und Bitola derzeit an der Hypothese feilen, bei der Titularnation der heutigen Republik Makedonien handle es sich um die Nachkommen eines den Etruskern und Basken verwandten Urvolkes, das viel älter als die Griechen in Antike und Gegenwart sei. So kommt es, daß die makedonisch-griechischen Beziehungen auf dem Gebiet der Nationalgeschichtsschreibung denjenigen zwischen Hase und Igel in dem gleichnamigen Märchen ähneln.
    Und das wird dann immer weitergeführt von den Altmakedonen Alexander des Großen, über Tsar Samuil bis hin zur VMRO und dem griechischen Bürgerkrieg.
    Ich spare mit darauf einzugehen damit ich von Zoran`s Gelaber von "Ethnie" verschont werde und antworte mal wieder mit Ulf Brunnbauer:
    Eine wissenschaftliche Widerlegung der hier präsentierten Mythen verbietet sich von selbst, denn keiner dieser Autoren hält sich an wissenschaftliche Mindeststandards.
    Die Lieblingsmethode des Abstammungsmythos-Genres ist die linguistische, obwohl seine Autoren in der Regel davon nichts verstehen und – die Gesetze der Laut- und Sprachentwicklung völlig ignorierend – aufgrund selbst der oberflächlichsten phonetischen Parallelen auf eine ethnische Verwandtschaft schließen. Der Umgang mit historischen Quellen steht dem an Schludrigkeit nichts nach.
    Durch die Bank glauben die Vertreter der hier diskutierten Thesen an die Unveränderlichkeit von Kulturen über lange Zeiträume hinweg sowie an die Permanenz von nationalen Identitäten.
    Die Bezugnahme auf humananthropologische und genetische Argumente steht ebenfalls für die Vorstellung der ewig währenden kulturellen Kontinuität und ihrer
    „Reinheit“.

    Trotz ihrer unwissenschaftlichen Vorgangsweise kritisieren viele dieser Autoren die etablierten Wissenschaften, da diese aus ideologisch-politischem Opportunismus die These von der Zuwanderung der Slawen auf den Balkan im 6./7. Jahrhundert verbreiten würden. Wahlweise werfen sie den etablierten Historikern ihres Landes vor, sich als Werkzeuge der kommunistischen, jugoslawischen, sowjetischen oder deutschen Propaganda missbrauchen zu lassen und Verrat an der eigenen Nation zu
    begehen, da sie dieser seit Jahrzehnten die Wahrheit über ihren echten Ursprung verheimlichten.[...]
    Aber trotz ihrer offensichtlichen Unhaltbarkeit können diese Mythen nicht einfach als zwar unterhaltsam, aber nicht weiter belangvoll eingestuft werden: Erstens weiten sie den Bereich der nationalen Mythologie aus und stecken neue Grenzen des nationalistischen Diskurses ab. Sie formulieren Ansichten, die durchaus zum Zentrum der mythopoetischen Grundlagen der Nation werden können (in Makedonien
    scheint dies bereits der Fall zu sein).
    Auch diese Mythen können somit Handeln informieren, da sie die Welt erklären und durch ihre Version der Vergangenheit der Nation bestimmte Handlungsoptionen legitimieren. Aufgrund ihres extrem nationalistischen Charakters können sie nur als Grundlage einer antagonistischen Politik
    dienen und erschweren rationale Entscheidungsfindungsprozesse.
    Zweitens sagen Mythen wie diese viel über den Zustand der betreffenden Gesellschaften aus.
    Schließlich erfreuten sich einiger dieser Mythen großer Popularität seitens der Bevölkerung, da politische Unsicherheit, ideologische
    und moralische Orientierungslosigkeit und sozioökonomische Degradierung viele Menschen für obskure Theorien anfällig machten, die Ordnung und Logik in das Chaos der historischen und gegenwärtigen Erfahrung brachten und gleichzeitig einen Ausweg aus der gegenwärtigen Misere anboten. Ursprungsmythen befriedigten sowohl das Bedürfnis, mehr über die Vergangenheit der eigenen Nation zu erfahren, als auch die Schuldigen für ihren Niedergang benennen zu können, während der einstige
    Glanz der Nation – repräsentiert durch ihre glorreiche und weit zurück liegende Abstammung – die Hoffnung auf Regeneration keimen ließ. Eine derartige story, gekoppelt mit historischem Revisionismus, nationalem Chauvinismus, Esoterik, Sensationsgier und Irrsinn konnte Publikumserfolge landen, was die Relevanz der Beschäftigung mit diesen Ideen deutlich macht.
    Und das gilt mehr oder weniger für alle, auch für uns Greekos.

    Dies wird besonders evident bei Nationen, die sich ethnisch, das heißt als Abstammungsgemeinschaften definieren:
    Ähnlich wie Stämme brauchen sie eine Vorstellung von ihren Ahnherren, um
    sich als korporative Abstammungsgemeinschaft imaginieren zu können. Durch diese Selbstrepräsentation entwirft sich die Nation als Schicksalsgemeinschaft, deren Mitglieder durch gemeinsame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbunden sind. Ursprungsmythen postulieren dabei nicht nur ethnische Kontinuität,
    sondern auch ideologische, wodurch die heutige Nation zum Nachlassverwalter der geistig-kulturellen Errungenschaften ihrer Vorfahren wird. Damit tragen sie wesentlich zu dem Bild bei, dass die Nation von sich für sich selbst, aber auf für die Außenwelt
    entwirft (vgl. Schöpflin 1997: 19).
    Neben dem Gefühl der Gemeinschaft, das Abstammungsmythen vermitteln, erfüllen sie noch weitere wichtige Funktionen für die Fundierung der nationalen Identität.
    Sie geben eine Antwort auf brennende Fragen: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wann und wie kamen wir hierher? Des Weiteren stecken sie die Grenzen der
    Nation ab: nur jene können Mitglied der Nation sein, die auf dieselbe Abstammung zurückblicken. „Myth is, then, a key element in the creation of closures and in the constitution of collectivities“ (Schöpflin 1997: 20). Die Interpretationen, wer von den Grenzen der Nation umfasst wird und wer nicht, können allerdings divergieren und sind letztlich das Ergebnis politischer Machtkämpfe.
    Die Sache mit Alexander ist halt eine Kurzschlussreaktion auf unseren politische Druck, und deshalb stört es mich.
    Ist es so offensichtlich billig...

    Quelle:Illyrer, Veneter, Iraner, Urserben, Makedonen, Altbulgaren ... Autochthonistische und nichtslawische Herkunftsmythen unter den Südslawen | Brunnbauer | Zeitschrift für Balkanologie

  6. #636
    tetovë1
    Gebt doch jedem einen blanko Pass und jeder kann selbst reinschreiben aus welchem Land er kommen will

  7. #637
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
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    5.739
    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    ...
    Die Sache mit Alexander ist halt eine Kurzschlussreaktion auf unseren politische Druck, und deshalb stört es mich.
    Ist es so offensichtlich billig...

    ....
    Das kann nicht stimmen, da die Antikisierung und das Fälschen der Geschichte schon länger laufen. Projekte wie Skopje 2014 müssen geplant, durchdacht und finanziert werden.
    Der Geschichtsklau auf Kosten des griechischen Volkes und die Propaganda sind sehr gut durchdacht und können keine Kurzschlussreaktion sein.
    Das klingt ja so, als ob die Griechen die Südslawen dazu nötigen Geschichtsfälscher zu sein um ein Existenzrecht zu haben.
    Deine Sicht der Dinge erinnert mich an eine Aussage eines Politikers aus F.Y.R.O.M.





    Macedonian

  8. #638
    Avatar von alex281290

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    937
    Das kann nicht stimmen, da die Antikisierung und das Fälschen der Geschichte schon länger laufen.
    Ja das ist richtig aber nicht in diesem Maße und nicht unbedingt auf Alexander den Großen bezogen.
    Die Kommunisten aus dem Bürgerkrieg haben ebenso mit daran "Schuld".
    Ich habe jetzt keine Zeit die Quellen rauszusuchen, muss gleich weg.
    Aber wie schon Troebst und im Link von mir unten steht:
    Als Reaktion auf den griechischen Druck wurde in Makedonien der Beginn der
    Nationalgeschichte zu den antiken Makedonen Philipps II und Alexanders des
    Großen zurückdatiert
    . Professionelle Historiker behaupteten in der Regel keine
    direkte ethnische Kontinuität, sondern betonten, dass die antiken Makedonen keine
    Griechen gewesen waren und zur Ethnogenese der Makedonier beitrugen, da sie sich
    mit den zuwandernden Slawen vermischten
    Wenn du Gründe hast daran zu zweifeln, bin ich für nähere Informationen immer dankbar

  9. #639
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    Ja das ist richtig aber nicht in diesem Maße und nicht unbedingt auf Alexander den Großen bezogen.
    Die Kommunisten aus dem Bürgerkrieg haben ebenso mit daran "Schuld".
    Ich habe jetzt keine Zeit die Quellen rauszusuchen, muss gleich weg.
    Aber wie schon Troebst und im Link von mir unten steht:
    Wenn du Gründe hast daran zu zweifeln, bin ich für nähere Informationen immer dankbar
    Ich bezweifle nicht das die Propaganda und der Geschichtsklau in den letzten Jahren zugenommen haben, ich kann es sogar bestätigen.

    Ich streite aber ab, dass die Griechen Schuld daran sind, da die Propaganda und der Geschichtsklau z.B auch vor dem VETO in Bukarest betrieben wurden.
    Erinnert mich an das Argumentieren mancher in Straftaten, welche mehr Empathiefähigkeit und Mitgefühl für den Täter statt für das Opfer aufbringen.





    Macedonian

  10. #640
    Avatar von alex281290

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    Ich streite aber ab, dass die Griechen Schuld daran sind, da die Propaganda und der Geschichtsklau z.B auch vor dem VETO in Bukarest betrieben wurden.
    Ich rede nicht von dem Veto in Bukarest sondern 1991 und die darauffolgenden Jahre.
    Ich kann es nur so wiedergeben wie es von der Wissenschaft aufgenommen wird, wenn irgendwas "größeres" dahintersteckt ist es eine Verschwörungstheorie und damit kann ich nichts anfangen.
    Nicht dass ich nicht an sowas glauben würde ab und zu aber vielleicht sollte man nicht immer so einäugig durchs Leben wandern und sich auch mal in andere reinversetzen.
    Und ja ich verurteile diesen offensichtlichen Missbrauch der Geschichte aus politischen Gründen

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