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Mazedoniens "Bildungsminister" gibt auf

Erstellt von Fatmir_Nimanaj, 24.01.2010, 21:34 Uhr · 444 Antworten · 13.000 Aufrufe

  1. #291
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    So wie ich das verstehe als Unterrichtsfach.

    Hab zwar alles nur überflogen, aber ich versteh nicht wieso der threadersteller schreibt dass der minister aufgibt, die diskutieren dort ja noch und lassen jetzt die gerichte entscheiden.
    Letztendlich entzünden sich bei solchen Themen Fragen der nationalen Identität. Aber es wäre interressant, was WIRKLICH der Kritikpunkt am Unterrichtsfach Mazedonisch ab der ersten Klasse wäre.

  2. #292
    Avatar von Arbanasi

    Registriert seit
    14.10.2009
    Beiträge
    6.534
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen






    Das sind Bestandteile deutscher Wörter. Dass du damit nicht vertraut bist erklärt allerdings so einiges.



    Ich wollte eine Antwort und keine Smileys von dir


    Du bist hier diejenige die npaar ganz leichte sachen nich kapiert

  3. #293
    Avatar von GOJIM

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    14.10.2009
    Beiträge
    5.604
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Letztendlich entzünden sich bei solchen Themen Fragen der nationalen Identität. Aber es wäre interressant, was WIRKLICH der Kritikpunkt am Unterrichtsfach Mazedonisch ab der ersten Klasse wäre.



    was gibts einzuwenden gegen mazedonisch ab der 4.klasse.???

  4. #294
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Letztendlich entzünden sich bei solchen Themen Fragen der nationalen Identität. Aber es wäre interressant, was WIRKLICH der Kritikpunkt am Unterrichtsfach Mazedonisch ab der ersten Klasse wäre.
    Deswegen versteh ich auch nicht wieso man damit anfängt, wenn mazedonisch doch eh ab der 4. Klasse unterrichtet wird. Wenn man doch genau weiss wie die Lage dort ist und jede Kleinigkeit da hochgebauscht wird, wieso man dann sowas einführen will. Man soll doch erst schauen dass sich die völker untereinander besser verstehen und mehr dazu beitragen dass sich alle im Land gleichberechtigt fühlen und dann kommen solche kleinigkeiten doch von selber und es juckt dann auch keinen ab welcher klasse man die sprache lernen muss. Und es ist einfach Tatsache dass ein Großteil der Bevölkerung dort nicht mazedonisch spricht, auch wenn es nicht die mehrheit ist, von daher find ich es nicht verkehrt wenn man auch albanisch als fremdsprache für die nichtalbanischen kinder einführt (das halt nur in den von albanern bewohnten gebieten), in ostmazedonien sehe ich dafür keine notwenidigkeit, aber im westen wo doch die albaner die mehrheit bilden, kann man doch beides einführen.

  5. #295
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    Deswegen versteh ich auch nicht wieso man damit anfängt, wenn mazedonisch doch eh ab der 4. Klasse unterrichtet wird. Wenn man doch genau weiss wie die Lage dort ist und jede Kleinigkeit da hochgebauscht wird, wieso man dann sowas einführen will. Man soll doch erst schauen dass sich die völker untereinander besser verstehen und mehr dazu beitragen dass sich alle im Land gleichberechtigt fühlen und dann kommen solche kleinigkeiten doch von selber und es juckt dann auch keinen ab welcher klasse man die sprache lernen muss. Und es ist einfach Tatsache dass ein Großteil der Bevölkerung dort nicht mazedonisch spricht, auch wenn es nicht die mehrheit ist, von daher find ich es nicht verkehrt wenn man auch albanisch als fremdsprache für die nichtalbanischen kinder einführt (das halt nur in den von albanern bewohnten gebieten), in ostmazedonien sehe ich dafür keine notwenidigkeit, aber im westen wo doch die albaner die mehrheit bilden, kann man doch beides einführen.
    ...das bedeutet, das Problem liegt garnicht darin, ob es hilfreich wäre Mazedonisch ab der ersten Klasse zu lernen, sondern, daß die Albaner dadurch eine Abwertung ihrer eigenen Sprache befürchten, richtig?

  6. #296
    Avatar von GOJIM

    Registriert seit
    14.10.2009
    Beiträge
    5.604
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    ...das bedeutet, das Problem liegt garnicht darin, ob es hilfreich wäre Mazedonisch ab der ersten Klasse zu lernen, sondern, daß die Albaner dadurch eine Abwertung ihrer eigenen Sprache befürchten, richtig?


    ganz genau, schliesslich ist albanisch in mazedonien ebenfalls "amtssprache" und die mazedonier dürfen diese nur auf "freiwilliger" basis lernen.

  7. #297
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    ...das bedeutet, das Problem liegt garnicht darin, ob es hilfreich wäre Mazedonisch ab der ersten Klasse zu lernen, sondern, daß die Albaner dadurch eine Abwertung ihrer eigenen Sprache befürchten, richtig?
    ganz genau. Und da albanisch (zumindest regional) ebenfalls der mazedonischen sprache gleichgestellt ist und ebenfalls als amtssprache geführt wird, sehe ich keinen grund wieso die das schon in der 1. klasse einführen wollen, in einer region wo der großteil albanisch spricht, die mazedonier müssen es doch auch freiwillig lernen. und gegen mazedonisch als pflichtfach ab der 4. klasse sagt doch keiner was.

  8. #298
    Avatar von AulOn

    Registriert seit
    19.10.2008
    Beiträge
    2.789
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen



    Deine Annahme würde ja implizieren, dass Deutschland in 100 Jahren Türkei heißen würde. Mag sein, dass das passiert, aber heute heißt das Land, um dass es in diesem Thread geht, Mazedonien. Und die Landessprache ist nun mal mazedonisch. Punkt. Aus. Micki Maus.

    Immer mit der Ruhe, war nur ein grobes Beispiel!

    Mazedonien ist ein Vielvölkerstaat und die Albaner und Mazedonier leben schon seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden nebeneinander, laut mazedonischer Enzyklopädie bilden die Albaner sogar die Urbevölkerung Nord-West Mazedoniens.

    Wie du bestimmt weisst, bildet die Bevölkerung Mazedoniens keine sprachlich Einheit. Die albanische Sprache ist Angestammt in Nord-West Mazedonien und nicht durch Einwanderung jüngster Zeit nach Mazedonien gekommen. Heute versucht man die albanische Sprache in der Region durch die mazedonische zu ersetzen, oder als Fremdkörper im Land darzustellen, obwohl die Sprache sogar vor der mazedonischen Sprache in der Region existierte!

    Jeder Albaner, der in Mazedonien aufgewachsen ist und in Mazedonien zu Schule gegeangen ist kann mazedonisch, jeder! Ich befürworte zu 100 Prozent, dass Kinder und Jugendliche zweisprachig aufwachsen, aber man kann uns nicht übel nehmen, wenn unsere alteingesessenen Sprache des Balkans die höchste Priorität erhält.

  9. #299
    Fan Noli
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Wie hast du Flachwichser mich gerade genannt??

    Bilde dich mal weiter:

    Landessprache: diejenige Sprache, die in einem Land oder wenigstens in einer Region überwiegend gesprochen wird
    de.wiktionary.org/wiki/Landessprache

    Amtssprache: die offizielle Sprache der Behörden eines Landes; die offizielle Sprache einer internationalen Behörde; andere Bezeichnung für die Sprache von ...
    de.wiktionary.org/wiki/Amtssprache
    wie auch immer, beides trifft auf albanisch in Mazedonien zu, Dummpfbacke.

    Übrigens wenn du ein Problem damit hast wenn jemand deine Kinder zum Thema macht, dann solltest du auch nicht über Themen diskutieren in denen es über Kinder anderer geht (was sie in der 1 Klasse lernen oder nicht).

  10. #300
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Letztendlich entzünden sich bei solchen Themen Fragen der nationalen Identität. Aber es wäre interressant, was WIRKLICH der Kritikpunkt am Unterrichtsfach Mazedonisch ab der ersten Klasse wäre.

    Ansich ist das kein Problem (in gewisserweise sogar produktiv), solange nicht Leute wei NaleP kommen und einen dann zu Fremden im eigenen Land machen wollen.^^

    Vom Präsidenten bis zu Leuten in der Regierung arbeiten einige halt mal hier und da gerne mit antialbanischen Ressentiments. Und wollen hier und da die albanische Sparche einschränken in öffentlichen Einrichtungen (ich glaube dazu gibt es sogar eine Verfassungsklage). Die gleiche Regierung die versucht hier und da die albanische Sprache einzuschränken, versucht die mazedonische wiw man hier sieht zu "fördern". Aus deisem zwiespalt heraus kam wohl ein Reflex der Ablehnung, der wohl selber vom "albanischen" Regierungspartner so nicht erwartet wurde.

    Die vorherige sozialdemokratisch angeführte Regierung in Mazedonien war vielmehr an ausgleich bedacht wie die jetzige nationalkonservativ angeführte. Die Übrigens mit ihrer nationalen Sturheit auch den Nato-Beitritt verpasst hat. Ob diese Schakarinska oder budjowski (oder wie man die schreibt^^ - von den Sozialdemokraten) waren alle mal besser als dieser Ex-Boxer Iwanov von den Nationalkonservativen (dem wohl zu viele Gehirnzellen abgestorben sind^^ )

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