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Mehr Einfluss der Albaner in Mazedonien

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 12.03.2005, 11:09 Uhr · 6 Antworten · 1.089 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Mehr Einfluss der Albaner in Mazedonien

    Am Sonntag finden Kommunalwahlen in Mazedonien statt
    Von Andrej Ivanji aus Belgrad

    Noch sind die Straßenschilder in Skopje nur in mazedonischer Sprache geschrieben. Schon nächste Woche werden aber die Voraussetzungen geschaffen, dass sie auch Albanisch sein müssen: Am Sonntag finden Kommunalwahlen in Mazedonien statt, und zwar erstmals aufgrund des neuen Gesetzes über die "Dezentralisierung und territoriale Aufteilung der Gemeinden".


    Das Gesetz soll der albanischen Bevölkerung größere lokale Autonomie ermöglichen, in allen Gemeinden, in denen Albaner über zwanzig Prozent der Bevölkerung stellen, soll Albanisch als zweite Amtssprache eingeführt werden.

    Für die nationalistische mazedonische Opposition bedeutet das schlicht den "Untergang" Mazedoniens. Einige bisher mehrheitlich mazedonische Gemeinden, würden "Dank dem verbrecherischen Dezentralisierungsgesetz in albanische Hände fallen", warnten Gegner des Gesetzes.

    Die Partei VMRO-DPMNE, die mazedonische Akademie der Wissenschaften und Künste, die mazedonische slawisch-orthodoxe Kirche sprachen von einer "Albanisierung und Föderalisierung" Mazedoniens. Im November war das Referendum der Dezentralisierungsgegner allerdings an geringer Wahlbeteiligung gescheitert.

    Größere Autonomie für die albanische Bevölkerung sei die Bedingung für den Frieden, argumentierte die Regierung. Das sehe auch das "Abkommen von Ohrid" vor, das vor rund vier Jahren die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Streitkräften und der albanischen "Befreiungsarmee" beendete. (Andrej Ivanji/DER STANDARD, Printausgabe, 12.3.2005)

    http://derstandard.at/?url=/?id=1979984

  2. #2

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698

    Re: Mehr Einfluss der Albaner in Mazedonien

    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN

    Für die nationalistische mazedonische Opposition bedeutet das schlicht den "Untergang" Mazedoniens. Einige bisher mehrheitlich mazedonische Gemeinden, würden "Dank dem verbrecherischen Dezentralisierungsgesetz in albanische Hände fallen", warnten Gegner des Gesetzes.

    Die Partei VMRO-DPMNE, die mazedonische Akademie der Wissenschaften und Künste, die mazedonische slawisch-orthodoxe Kirche sprachen von einer "Albanisierung und Föderalisierung" Mazedoniens.
    Also beim besten Willen, so heruntergewirtschaftet die VMRO Makedonien hat und dann der inszenierte Krieg von 2001 um eine Verfassungskrise auszulösen werden die MK-Bürger zum Glück lange nicht vergessen!

    Der Konflikt 2001 hätte verhindert werden können, wenn sich die MK-Regierungen mit der albanischen Problematik vorher auseinandergesetzt hätten.
    Viele negative Vorfälle und Ereignisse hätten so verhindert können!

    Die Ausrufung der Unabhängigkeit 1991 war geradezu prädestiniert für ein Generalabkommen a lá Ohrider Abkommen, aber unter anderen, sprich friedlicheren, Vorzeichen!

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988

    Re: Mehr Einfluss der Albaner in Mazedonien

    Zitat Zitat von Albanesi
    [
    Der Konflikt 2001 hätte verhindert werden können, wenn sich die MK-Regierungen mit der albanischen Problematik vorher auseinandergesetzt hätten.
    Viele negative Vorfälle und Ereignisse hätten so verhindert können!

    Die Ausrufung der Unabhängigkeit 1991 war geradezu prädestiniert für ein Generalabkommen a lá Ohrider Abkommen, aber unter anderen, sprich friedlicheren, Vorzeichen!
    Da hast Du wohl ziemlich Recht. Die Mazedonischen Regierungen waren ab 1989 nur "Schrott" und Alle dachten nur an ihre eigene Brief Tasche. Die Ausländischen Berater waren noch mehr Schrott, inkusive der Deutschen Politischen Stiftungen vor Ort.

    Man sollte ein weiteres Haupt Problem aber nicht übesehen.

    Ab 1989, gab es ein illegale Einwanderung nach Nord-West Mazedonien von weit über 100.000 Personen, vor allem aus Nord Albanien, aber auch aus dem Kosovo. Leider waren diese Leute oft, Mitglieder von Gangster Clans, welche illegal sich in Mazedonien ansiedelten und Grundstücke besetzten.

    Das Selbe geschah von diesen Leuten auch in Durres - Albanien, wo diese Gangster Clans auf den Grundstücken der Einheimischen einfach bauten.

  4. #4

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698

    Re: Mehr Einfluss der Albaner in Mazedonien

    Zitat Zitat von lupo-de-mare

    Da hast Du wohl ziemlich Recht. Die Mazedonischen Regierungen waren ab 1989 nur "Schrott" und Alle dachten nur an ihre eigene Brief Tasche. Die Ausländischen Berater waren noch mehr Schrott, inkusive der Deutschen Politischen Stiftungen vor Ort.
    @Lupo,

    Die VMRO & DPA haben den Krieg 2001 aus Gründen niedriger Machtinstinkte "vereinbart"!

    Die VMRO wollte über eine künstlich herbeigeführte Verfassungskrise den Ausnahmezustand über MK verhängen und nach Verfassungsrecht nur noch per Dekret regieren, also ohne Parlament & Präsident!

    Nachdem aber Trajkovski diesen Wünschen nicht nachkam, verschlechterten sich die Beziehungen zwischen ihm und der neofaschistischen Garnitur um VMRO & DPA mit ihren schmutzigen Mafiageschäften ihrer Menduh Taci & Co.

    Da die Albaner mit ihrer Lage in MK nicht zufrieden waren, war klar, dass die DPA deren Lage für einen ihre kriminellen machenschaften deckendenden schmutzigen Krieg heranziehen würden!

    Aber da hast du vollkommen Recht, die MK-Regierungen haben seid 1989 es nicht verstanden , den grossalbanischen Träumen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Stattdessen wurde ALLE Forderungen, z. T. auch sinnvolle, als "billige grossalbanische Tricks" abgetan.

    Die Rechnung für diese Ignoranz haben sie vor 4Jahren präsentiert bekommen!

    Und es scheint, dass es in MK Politiker gibt, die MK nichts gutes wollen, selbst Makedonier!

    Die VMRO wollen , wie du siehst den Ohrider Abkommen blockieren, was sie aber sie selbst unterstüzt und rattifiziert hatten , denn es fiel unter ihrer Regierungszeit!!

    Ziemlich unseriös, findest Du nicht auch?

    Und mit unseriöser Politik hat MK nichts in der EU verloren!

  5. #5
    Avatar von Makedonec

    Registriert seit
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    69
    @Albanesi

    Makedonien, wird nie ein Multikultureller Staat sein! Auch wenn soviele Nationalitäten drin vertreten sind. Was Du willst ist, dass die Macht gleichmäßig verteilt wird und ihr Albaner irgendwann euren Traum vom Großalbanien verwirklichen könnt!


    Das ist die Wahrheit!!!

    Die Verträge von Ohrid sind nicht rechtskräftig. Es wurden mit Terroristen verhandelt.

  6. #6

    Registriert seit
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    5.698
    Die Slawen beginnen zu verstehen, dass Ihr Traum von einem Slawennationalstaat auf makedonischem Boden eigentlich immer nur ein Traum war und sich auch nie realisieren wird!

    Wir haben mittlerweise die kuriose Situation, dass sich sämtliche slawischstämmigen MK-Repräsentanten in jeder Hinsicht um die Albaner bemühen und mithin nicht länger den Weg zu einem demokratischen Bürgerstaat blockieren!

    Die Zeit läuft für Makedonien und das ist auch gut so!

  7. #7
    Ich scheisse auf euer Großalbanien!

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