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Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

Erstellt von clerik, 24.05.2011, 15:42 Uhr · 21 Antworten · 1.570 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Bambi

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    carl marks, ich finde deine Argumente an sich ja ganz sinnvoll, gerade im Hinblick darauf, dass auch ich bald mein Studium beende und gewisse Ängste habe, aber andererseits studieren in anderen Ländern die Studenten vllt auch darauf hin, um mal ins Ausland zu gehen und es besser zu haben als in ihrem eigenen Land. Wer soll ihnen das verdenken bzw verbieten?

  2. #12

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    485
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Können wir den Thread bitte schließen? Clerik ist vermutlich ein Fake und außerdem hat er in dieser Nacht schon einen Thread ober Dänemark gepostet, mit ähnlicher Aussage.
    Armes Kind kriegst ein Danke von mir!

  3. #13
    Avatar von Sinopeus

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    5.456
    Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab
    Was?? Die Menschen mögen Ausländer nicht besonders?? Oh mein Gott!!

  4. #14
    Avatar von Carl Marks

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    Original von Bambi
    carl marks, ich finde deine Argumente an sich ja ganz sinnvoll, gerade im Hinblick darauf, dass auch ich bald mein Studium beende und gewisse Ängste habe, aber andererseits studieren in anderen Ländern die Studenten vllt auch darauf hin, um mal ins Ausland zu gehen und es besser zu haben als in ihrem eigenen Land. Wer soll ihnen das verdenken bzw verbieten?
    Na klar hast du auch recht ^_^ In Europa gibt es ja auch die Freizügigkeit, also innerhalb der EU, dort arbeiten zu dürfen wo man will.

    Für andere Länder sehe ich das skeptisch, denn die Forderung wird ja nicht von den armen Studenten in der dritten Welt gestellt, sondern von der deutschen Wirtschaft und was die wollen, das wissen wir wohl alle

    Na klar wollen die Studenten in armen Ländern es mal besser haben und für die besten ihres Faches gibt es schon heute keinerlei Beschränkungen. Es geht um die Menschen im oberen Leistungsmittefeld, bis hin zum unteren Leistungsoberfeld und da sehe ich einfach die Gefahren für diese Menschen.

    Ganz im Gegenteil ich bin für eine andere Idee, nämlich nicht ausländische Studenten nach dem Abschluß anzuwerben, sondern Ausländer vermehrt hier in Deutschland studieren zu lassen, mit einer gewissen Förderung. Diesen Studenten kann man nach ihrem Abschluß für ein erarbeitetes Geschäftskonzept einen Minikredit zu 0% Zinsen zur Verfügung stellen. Im Endeffekt würden sie die Kosten ihrer Förderung und ihres Minikredites zurückbezahlen. Damit würden sie zur wirtschaftlichen Stärkung ihrer Länder beitragen.

    Grundidee ist das Deutschland wirklich ein High-Tech-Land ist und dieses Wissen einfach in anderen Regionen fehlt. Beispiel ist der Klimaschutz, wenn man bedenkt wieviel Energie in Balkanhäusern so zum Schornstein rausgeblasen wird, bei einer einfach Verglasung und 0mm Isolierung. Da fehlen einfach die Unternehmen die solche baulichen Aufwertungen vornehmen, die Unternehmen die auch die Bauteile mitentwickeln und die Ingenieure die eben solche Planungen im großen Stil vornehmen können.

    Man muß bedenken das die wirtschaftliche Stärkung eines anderen Landes auch die Nachfrage in Deutschland generiert, da wie ja Exportweltmeister sind. Arme Menschen können sich keinen Benz leisten, wohlhabende hingegen schon.

  5. #15
    Avatar von Grizzly

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    carl marks, ich finde deine Argumente an sich ja ganz sinnvoll, gerade im Hinblick darauf, dass auch ich bald mein Studium beende und gewisse Ängste habe, aber andererseits studieren in anderen Ländern die Studenten vllt auch darauf hin, um mal ins Ausland zu gehen und es besser zu haben als in ihrem eigenen Land. Wer soll ihnen das verdenken bzw verbieten?
    Richtig.
    Ausserdem verhindert man Lohndumping nicht, indem man Zuwanderung einschränkt, sondern indem man Mindestlöhne einführt und lohndumpende Kapitalisten auf das allerhärteste bestraft.

  6. #16
    Yunan
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Magst du keine Zigeuner?? Bist du ein Rassist?

    Hast du gelesen was ich geschrieben habe??? Les erstmal, dann beziehe eine Position!
    Das ganze Lohn-Dumping ließe sich durch Mindestlohn lösen.

    Edit.: Hab deinen Beitrag noch nicht gelesen gehabt, Grizzly.

  7. #17
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    P.S.
    Zum andern traue ich Umfragen nicht immer. Man kann sie auch in die Richtung manipulieren, in der man sie braucht. Dem rechten FOCUS trau ich da nicht über den Weg.

  8. #18
    Avatar von Carl Marks

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    1.004
    Original von Grizzly
    Richtig.
    Ausserdem verhindert man Lohndumping nicht, indem man Zuwanderung einschränkt, sondern indem man Mindestlöhne einführt und lohndumpende Kapitalisten auf das allerhärteste bestraft.
    Oh doch weil die Arbeitskraft im Sinne der Kapitalisten eine Ressource ist und mit der wird indirekt auch gehandelt. Finde ich zwar verwerflich ist aber gang und gäbe. Wird die Ressource knapp, so wird sie höher gehandelt.

    Mindestlohn klar, ich bin eindeutig dafür!
    Und zwar ein anständiger nicht dieser Hungerlohn, wie ihn die SPD fordert.

    Doch der Mindestlohn wird in den nächsten 15 Jahren in Deutschland nur Utopie sein, das Zuwanderungsgesetz wird aber schnell ganz konkret. Deswegen lieber am Konkreten ansetzen.

  9. #19
    Yunan
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Oh doch weil die Arbeitskraft im Sinne der Kapitalisten eine Ressource ist und mit der wird indirekt auch gehandelt. Finde ich zwar verwerflich ist aber gang und gäbe. Wird die Ressource knapp, so wird sie höher gehandelt.

    Mindestlohn klar, ich bin eindeutig dafür!
    Und zwar ein anständiger nicht dieser Hungerlohn, wie ihn die SPD fordert.

    Doch der Mindestlohn wird in den nächsten 15 Jahren in Deutschland nur Utopie sein, das Zuwanderungsgesetz wird aber schnell ganz konkret. Deswegen lieber am Konkreten ansetzen.
    Gut, doch nur gegen die Zuwanderung von Fachkräften zu sein weil die Deppen in der Politik in Sachen Mindestlohn nichts auf die Reihe bekommen, ist völlig falsch. Es ist doch deren Problem und deren Schuld, wenn sie keinen Mindestlohn einführen wollen. Noch deutlicher kann man einem kaum ins Gesicht sagen, dass man auf Mindestlohn pfeift.

    Übrigens reden wir hier von "Fachkräften", nicht von unausgebildeten Menschen.

  10. #20
    Avatar von Carl Marks

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.004
    Original von Yunan
    Gut, doch nur gegen die Zuwanderung von Fachkräften zu sein weil die Deppen in der Politik in Sachen Mindestlohn nichts auf die Reihe bekommen, ist völlig falsch. Es ist doch deren Problem und deren Schuld, wenn sie keinen Mindestlohn einführen wollen. Noch deutlicher kann man einem kaum ins Gesicht sagen, dass man auf Mindestlohn pfeift.

    Übrigens reden wir hier von "Fachkräften", nicht von unausgebildeten Menschen.
    Ich kenne selber sehr viele Akademiker die nach ihrem Abschluß keinen Job bekommen haben, oder sogar weniger verdienen als Techniker nach einer Ausbildung. Bin selber Akademiker, zum Glück mit Job, aber scheiße bezahlt O_o

    Man versucht Akademiker als Schleuderware in Discountermanier feil zu bieten. Gerade in Deutschland mangelt es nicht an Fachkräften! Wer ist denn dieser Behauptung? Es gibt jede Menge arbeitsloser Informatiker, Physiker, Chemiker, Biologen usw.

    Man will die Fachkräfte nur um die Löhne für Akademiker noch weiter zu drücken...habe ich alles schon in einem vorhergehenden Artikel erwähnt.
    Ich kenne die Situation hautnah!

    Die Fachkräfte sollen bestimmt nicht aus altroistischen Gründen nach Deutschland, genauso wenig wie damals die Gastarbeiter, die hat man nicht geholt um Manager zu werden, sondern um sie Toiletten putzen zu lassen, die Drecksarbeit auf dem Bau machen zu lassen...usw.
    Es geht hier nur um Lohndumping, denn wahre Fachkräfte haben schon heute keine Probleme sich ihr Arbeitsland auszuwählen. Es ist einfach Augenwischerei der Wirtschaftslobby.

    Und zum Mindestlohn...
    Man muß sich eben der Realität stellen und die sieht düster aus in Sachen Mindestlohn. Solange die Linke nicht auf über 20% bei Bundestagswahlen kommt, solange kannst du jegliche soziale Komponente bei der Gesetzesbildung vergessen.

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