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Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

Erstellt von clerik, 24.05.2011, 15:42 Uhr · 21 Antworten · 1.564 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Indianer

    Registriert seit
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    Beiträge
    24.847
    Zitat Zitat von clerik Beitrag anzeigen
    Umfrage

    Drucken Bewerten 14.08.2010
    Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab


    Die meisten in Deutschland lebenden Ausländer sind Türken (nicht in der Grafik). Außerdem leben hier besonders viele Italiener, Polen und Griechen. Viele Deutsche zieht es in die beiden Nachbarländer Schweiz und Österreich sowie nach Spanien

    Umfrage: Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE

    Wie kann man sich nur gegen Hochqualifizierte ausprechen.

    betrifft ja balkaner nicht.

    deshalb sind auch die länder nicht aufgelistet

  2. #22
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Sorry für meine Position jetzt...

    Ich bin gegen die aktuelle Regelung für den Zuzug qualifizierter ausländischer Arbeitskräfte nach Deutschland, weil die deutsche Wirtschaft damit eine Art Lohndumping betreibt. Es gibt in Deutschland viele hundertausende gut ausgebildeter Akademiker die keinen Job finden. Viele Studis müssen den Doktor machen, weil sie keinen Job finden und nach dem Doktor kommt der PostDoc., einfach weil diese Menschen keinen Job finden.

    Die Wirtschaft scheut sich diese Menschen einzuarbeiten und will schon gebackene Brötchen serviert bekommen, anstatt selber mal den Ofen anzuheizen.

    Außerdem ist die Anwerbung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland verherrend für Schwellenländer wie eben Indien und China, da diese Fachkräfte selber bei der Entwicklung des eigene Landes fehlen. Als bestes Beispiel nehme ich hochqualifizierte Asiaten und Nordafrikaner die ihre Patente schon ind en USA von amerikanischen Firmen vermarkten lassen, anstatt dieses Potential in der eigenen Heimat auszuschöpfen.

    Die kapitalistische Gier führt dazu, dass Kapital und Wissen sich in einigen Zentren sammeln und von da nicht mehr abfließen können. Es ist schön wenn Deutschland die klügsten Köpfe der Welt hier versammeln will, die fehlen dann aber in der eigenen Heimat. Wir schöpfen kleineren Ländern eventuell ihre geistige Elite ab, zurück bleiben Entwicklungsländer und Schwellenländer mit nur schlecht ausgebildete Ärzten, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern.

    Man verschärft somit die sozialen Verhältnisse in Deutschland und schafft damit auch nicht mehr die Grundlage die eigene Bevölkerung gut ausbilden zu müssen. Es tritt eine Verkrustung der sozialen Schichten ein, armen Kinder nimmt man somit auch die Chance sich in hohe Positionen hocharbeiten zu können, schon heute ist laut OECD die Aufstiegschance eines armen Kindes in Deutschland so schlecht wie in keinem einzigen anderen OECD-Land.

    Vielmehr sollte Deutschland mehr in den Bereich Bildung investieren und noch mehr ausländische Studenten aufnehmen, diese hochqualifizierten Kräfte sorgen in ihrem eigenen Land für Früchte, was später auch der deutschen Exportwirtschaft zu Gute kommt. Diese langjährige deutsche Tradition des Ausbildens ausländischer Studenten kommt in allerletzter Zeit ein bischen ins Hintertreffen. Hier sollte man investieren, tut man dann ja im Endeffekt ja auch für das Image.

    Außerdem Spitzenkräfte, in der Forschung und Wissenschaft allgemein, haben schon heutezutage keinerlei Probleme mit ihrem Aufenthalt in Deutschland, den USA oder einem anderen Land der Welt!
    An deinem Beitrag stört mich nur der Anfang " Sorry für meine Position jetzt", denn es ist insgesamt ein sehr guter Beitrag.

    Es ist allerdings auch so, dass durch die Option der möglichen Einwanderung in einen Staat mit höherem Lonniveau es auch postitve Auswirkungen auf das Lohnniveau der Hochqualifizierten in deren eigenen Heimatländer hat; eben um diese dort zu halten.



    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Richtig.
    Ausserdem verhindert man Lohndumping nicht, indem man Zuwanderung einschränkt, sondern indem man Mindestlöhne einführt und lohndumpende Kapitalisten auf das allerhärteste bestraft.
    Ihr habt beide Recht.
    Durch die Bedingungen, wie sie zur Zeit in Deutschland gegeben sind wird durch die gezielte Anwerbung von Hochqualifizerten, sowie durch die Öffnung des Marktes für ausländische (im volkswirtschaftlichen Sinn) Arbeitnehmer, tatsächlich massiv Lohndumping betrieben.

    Zur Zeit braucht Deutschland wirklich einen Mindestlohn, da aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit die Macht der Gewerkschaften gebrochen ist und es zuviele Faktoren gibt welche Lohndumping begünstigen.

    Ich bin allerdings für einen Branchenbezogenen Mindestlohn, welcher dann allerdings auch für Leiharbeiter gelten muss.

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