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Die meisten Gewalttäter sind Ausländer

Erstellt von Albanesi2, 24.08.2005, 20:47 Uhr · 1 Antwort · 736 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    07.05.2005
    Beiträge
    4.214

    Die meisten Gewalttäter sind Ausländer

    http://www.mzbern.ch/pages/index.cfm...0002029&nrub=0
    JUGENDGEWALT


    Die meisten Gewalttäter sind Ausländer





    Eine Mehrheit der jugendlichen Gewalttäter ist ausländischer Herkunft. Was sind die Gründe, und was lässt sich dagegen tun? Die Ausländer besser integrieren, lautet die Antwort beim Kanton und bei den Ausländervereinen.


    Die Statistiken sprechen eine klare Sprache: Zwei Drittel der im Kanton Solothurn wegen Gewaltdelikten verurteilten Minderjährigen sind ausländischer Nationalität. Diese Zahlen sagen jedoch nichts über die Gründe, weshalb gerade ausländische Jugendliche jemanden schlagen oder berauben. «Nicht die Nationalität ist ausschlaggebend für eine Gewalttat, sondern weit mehr die soziale Herkunft eines Täters», sagt Gabriela Maurer vom Bundesamt für Statistik. Wissenschaftliche Forschungen geben ihr Recht (siehe Artikel unten).

    Gerade unter ausländischen Jugendlichen finden sich viele, die aus sozial tiefen Schichten stammen, in der Schule versagen und später keine Lehrstelle finden. Laut Statistik sind 44 Prozent der jugendlichen Stellensuchenden im Kanton Solothurn ausländischer Herkunft. Das birgt ein erhebliches Frustrationspotenzial: Die jungen Migranten sollen sich anpassen, sie erhalten aber oft keine Chance auf eine erträgliche Zukunft. Auch stossen sie auf Ablehnung und Vorurteile seitens ihrer Schweizer Alterskollegen.

    Ausländervereine in die Pflicht nehmen

    Albert Weibel, der Integrationsdelegierte des Kantons Solothurn, ist überzeugt: «Massnahmen zur Integration der Ausländer wirken präventiv gegen Gewalt.» Er denkt dabei vor allem auch an Sprachkurse. Wenn sich ein Kind in der Schule ausgegrenzt fühlt und es sich mit Worten nicht genügend ausdrücken kann, dann werde es entweder depressiv oder aggressiv, sagt Weibel. Nur eine kleine Minderheit der Migranten übe Gewalt aus, betont Weibel, aber man dürfe dies nicht akzeptieren. Man müsse den ausländischen Jugendlichen ganz klar die Grenzen aufzeigen. «Sie müssen die Grundwerte unserer Gesellschaft akzeptieren.»

    Der Integrationsdelegierte würde es begrüssen, wenn auch die Ausländerorganisationen mit bestimmten Projekten gegen die Jugendgewalt aktiv würden. «Ich erwarte von den Ausländervereinen, dass sie Verantwortung übernehmen.»

    «Wir wären sofort bereit, in einer Arbeitsgruppe gegen die Jugendgewalt mitzuarbeiten», sagt Nadir Polat, der Präsident des Türkischen Schulverbandes. Der Schulverband bietet unter anderem Sprachkurse für Kinder und Erwachsene in Türkisch und Deutsch an. Die Jugendkriminalität sei in seinem Verein immer wieder ein Diskussionsthema, erklärt Polat. Er ist überzeugt: «Wenn die Kinder in der Schule besser integriert sind und bessere Noten erzielen, dann ist auch das Risiko für Frust und Gewalt kleiner.» Und Polat, der seit seinem 10. Lebensjahr in der Schweiz lebt, stellt fest: «Früher gab es mehr Probleme mit kriminellen türkischen Jugendlichen.» Jetzt seien die Türken bereits viel besser integriert.

    Vor allem Ex-Jugoslawen und Türken

    Laut Statistik ist immer noch jeder fünfte jugendliche Gewalttäter im Kanton türkischer Nationalität. Die grösste Gruppe bilden jedoch die jungen Männer aus Ex-Jugoslawien: Sie machen rund einen Drittel aller Verurteilten aus. Dabei ist zu beachten: Die Ex-Jugoslawen stellen mit Abstand die grösste Gruppe an ausländischen Jugendlichen im Kanton. Und sie sind am meisten von der Arbeitslosigkeit betroffen.

    Albert Weibel war längere Zeit für Projekte im Kosovo verantwortlich. Er weiss: Die Kosovo-Albaner lebten in Grossfamilien, bevor sie in die Schweiz kamen. «Im Kosovo wurden die jungen Männer streng erzogen. Hier in der freiheitlichen Gesellschaft sind oft keine Autoritätspersonen – zum Beispiel der Grossvater – mehr vorhanden. Einigen fehlen deshalb klar gesetzte Grenzen.» Ausserdem hätten viele Kosovo-Albaner zermürbende Erfahrungen im langjährigen Bürgerkrieg gemacht. Das sei aber keine Entschuldigung, dass einige selber zu Gewalt greifen.

    «Die meisten Kosovaren, die hier leben, machen keine Probleme», sagt Muhamet Januzaj. Der Kosovo-Albaner lebt seit 25 Jahren in der Schweiz und liess sich vor fünf Jahren einbürgern. Er ist Vorstandsmitglied von Granges Mélanges und Präsident des kosovarischen Humanitären Vereins. «Bei uns ist die Jugendgewalt schon lange ein Thema», erklärt Januzaj. «Mit welchen Massnahmen wir dagegen vorgehen könnten, weiss ich nicht», sagt Januzaj etwas hilflos. «Aber wir wären bereit, in Projekten des Kantons mitzuarbeiten. Wir Kosovaren sind ganz klar gegen Gewalt. Die Schweiz hat uns viel geholfen. Ich schäme mich deshalb, wenn junge Kosovaren hier Gewalt anwenden.» Viele seien noch nicht genügend integriert, sie seien schlecht in der Schule oder hätten keine Eltern mehr.

    «Mehr Temperament»

    Auch Nadir Polat betont, dass ein Teil der türkischen Jugendlichen aus sozial schwachen Familien stammen. «Die unregelmässigen Arbeitszeiten eines Schichtarbeiters erschweren die Erziehung.» Auch kämen viele Türken vom Lande und seien mit ihrem Leben hier in den Städten überfordert. Man könnte Januzaj und Polat entgegnen: Auch die Tamilen stammen aus tieferen sozialen Schichten und einem Bürgerkriegsgebiet. Und trotzdem fallen sie hier kaum durch Gewalttaten auf. Gibt es also auch kulturelle Unterschiede im Umgang mit Gewalt? «Kaum», sagen Polat und Januzaj. Zwar seien ein bestimmter Ehrenkodex und ein Männlichkeitskult vorhanden, sagt Polat, sie seien aber bei allen Südländern zu finden. Und Januzaj erklärt: «Kosovaren haben schon ein anderes Temperament als die Schweizer, wir sind impulsiver. Das darf aber noch lange kein Grund sein, Gewalt anzuwenden.» (mz)

  2. #2
    Avatar von method

    Registriert seit
    03.06.2005
    Beiträge
    465
    da gibts so ne kosovo albanerin ...so jugendliche sie schlägt so alle in ihrer gegend,...haben sie bei rtl gezeigt,...

    sie fragen sie so wieso bist du so
    sie so: ja ichs komm aus kosovo desch ischt normal ej


    war urr fettt

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