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Milosevics Partei spricht von Mord/Vergiftung

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 11.03.2006, 23:54 Uhr · 67 Antworten · 2.162 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Milosevics Partei spricht von Mord/Vergiftung

    Milosevics Partei spricht von Mord
    "Verantwortung für Tod liebt beim Tribunal" - Auch in Moskau lebender Bruder beschuldigt Den Haag

    Belgrad - "Slobodan Milosevic ist heute im Gefängnis des UNO-Tribunals ermordet worden", erklärte Zoran Andjelkovic, Spitzenpolitiker der Sozialistischen Partei Serbiens (SPS) des früheren jugoslawischen Staatschefs, nachdem sein Tod auch offiziell bestätigt wurde. Der Beschluss des UNO-Tribunals, ihn nicht zur ärztlichen Behandlung nach Moskau zu lassen, sei der Unterzeichnung des Todesurteils gleichgekommen, sagte Andjelkovic, einst sehr enger Mitarbeiter von Milosevic. "Die Verantwortung für den Tod von Milosevic liegt beim Tribunal", unterstrich der sozialistischer Spitzenfunktionär.

    Ärztliche Behandlung in Moskau verweigert

    Andjelkovic erklärte dem Sender B-92, dass das Tribunal zu erläutern habe, warum der Antrag Milosevic', ihn vorläufig freizulassen, um sich in Moskau ärztlich behandeln zu lassen, neulich zurückgewiesen worden sei. Milosevic hatte im Dezember den Antrag gestellt. Die russischen Behörden hatten daraufhin dem UNO-Tribunal auch Sicherheitsgarantien zugestellt, die für die vorläufige Freilassung des Angeklagten verlangt wurden. Das Tribunal lehnte den Antrag Milosevic' aber ab. Auch die Tribunalsanklage hatte sich zuvor negativ zum Antrag geäußert.

    Milosevic litt jahrelang an Bluthochdruck. In den letzten Monaten hatte sich sein Gesundheitszustand sichtbar verschlechtert. In den letzten Wochen hatte er sich wiederholt auch im Gerichtssaal darüber beklagt.

    Verantwortung für neuerliche Todesfälle

    Der ultranationalistische Führer Tomislav Nikolic ist der Ansicht, dass die beiden neulichen Todesfälle im Tribunalsgefängnis "unter merkwürdigen Umständen" und ohne jegliche Verantwortung für diejenigen passiert seien, die den Tod verhindern konnten. Erst am Sonntagabend wurde der frühere Führer der kroatischen Serben, Milan Babic, der Selbstmord begangen hatte, in seiner Zelle tot aufgefunden.

    Nikolic bekundete "Besorgnis", dass ein "ähnliches Schicksal auch andere Insassen des Tribunalsgefängnisses" ereilen könnte. "Ich bin sehr um ihr Schicksal besorgt", sagte der Vizechef der Serbischen Radikalen Partei (SRS) offenbar in Anspielung auf seinen Parteichef Vojislav Seselj, der sich seit drei Jahren im Tribunalsgefängnis befindet.

    Bruder: Ganze Verantwortung liegt bei UNO-Tribunal

    Der in Moskau lebende Bruder des früheren jugoslawischen Präsidenten, Borislav Milosevic, hat das UNO-Kriegsverbrechertribunal wegen des Todes beschuldigt. "Die ganze Verantwortung liegt beim Haager Tribunal", erklärte Borislav Milosevic gegenüber der serbisch-montenegrinischen Presseagentur Tanjug.

    Der ehemalige jugoslawische Botschafter in Russland war bis zuletzt bemüht, seinen Bruder in Moskau ärztlich behandeln zu lassen. Milosevic litt jahrelang an Bluthochdruck und den damit verbundenen Gefäßveränderungen.

    In letztem Telefonat "kämpferisch"

    Milosevic habe sich nach Angaben seiner Sozialistischen Partei noch am Abend vor seinem Tod kämpferisch gezeigt. "Er hat zu mir gesagt: 'Macht euch keine Sorgen. Sie werden mich nicht zerstören oder brechen. Ich werde sie alle besiegen'", sagte der Sozialist Milorad Vucelic, der am Freitagabend mit Milosevic telefonierte. "Aber es war klar, dass er sehr krank war."

    "Kein Zweifel, dass er liquidiert wurde"

    Milosevic stand in täglichem Kontakt mit Vertretern der Sozialistischen Partei in Belgrad. Vucelic sagte, Milosevic sei am Freitag gut gelaunt gewesen, habe aber nicht über seine Erkrankung sprechen wollen. Es gebe keinen Zweifel, dass der Expräsident in Den Haag liquidiert worden sei. Man habe vereinbart, am Samstag erneut zu telefonieren, erklärte Vucelic weiter. "Als er nicht anrief, habe ich mir Sorgen gemacht. Dann habe ich erfahren, was passiert ist." Milosevic sei mit seiner Verteidigung vor dem Tribunal sehr zufrieden gewesen. Vucelic warf den Richtern des Tribunals war, mit der Verweigerung einer Behandlung in Moskau Milosevics Todesurteil unterzeichnet zu haben.

    Flaggen auf Halbmast

    Vor dem Sitz der Sozialisten in Belgrad wehten die Flaggen auf halbmast. Im Gebäude zeigte ein riesiges Foto den früheren Präsidenten, das Bild war mit einem Trauerflor verziert. Parteichef Ivica Dacic sprach von einem "gewaltigen Verlust für Serbien, für die gesamte serbische Nation und für die Sozialistische Partei". "Milosevic hat nicht nur sich selbst verteidigt, sondern auch die serbische Ehre", sagte Dacic. "Das ganze Land muss ihm dafür danken." Die Sozialisten forderten, dass Milosevic in Belgrad ein Staatsbegräbnis erhalten solle. Dacic sagte, man werde aber die Wünsche der Familie respektieren, sollte diese einen anderen Ort für die Bestattung auswählen.

    http://derstandard.at/

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    Tribunal besteht auf Obduktion in den Niederlanden
    Sprecherin: "Milosevic war schwer krank" - Rechtsberater Milosevics forderte wegen Vergiftungsverdacht Untersuchung in Russland
    Belgrad/Den Haag - Das UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien und die niederländischen Behörden haben einen Antrag von Zdenko Tomanovic, dem Rechtsberater des verstorbenen ex-jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, die Obduktion in Moskau durchführen zu lassen, zurückgewiesen. Er habe im Namen den Familie einen neuen Antrag gestellt, der darauf abziele, die Präsenz von russischen Gerichtsmedizinern bei der Obduktion in Den Haag zuzulassen, sagte Tomanovic.

    Obduktion am Sonntag

    Der Leichnam soll noch am Sonntag im Gerichtsmedizinischen Institut von Den Haag untersucht werden. Das berichtete am Samstagabend das niederländische Fernsehen. Auch ein serbischer Mediziner werde als Vertreter der Regierung in Belgrad bei der Feststellung der Todesursache anwesend sein. Die Sprecherin der UNO-Chefanklägerin, Florence Hartmann, wies unterdessen am Abend die Spekulationen über eine eventuelle Vergiftung des ex-jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic als "völlig absurd" zurück.

    Ex-Präsident war schwer krank

    Gegenüber dem serbischen staatlichen TV-Sender sagte Hartmann, dass Milosevic schwer krank gewesen sei und dass alle Einzelheiten über seinen Krankheitszustand der Öffentlichkeit nie veröffentlicht worden seien. Das Tribunal wollte seine Privatsphäre schützen.

    Furcht vor Vergiftung

    Tomanovic hatte zuvor erklärt, dass ihn Milosevic am Freitagnachmittag über seine Befürchtungen informiert habe, dass man ihn im Tribunalsgefängnis zu vergiften versuche. Dem Gespräch mit Milosevic, das gegen 17.00 Uhr stattgefunden hatte, wohnte Tomanovic zufolge noch eine Person bei. Tomanovic hatte Milosevic bei der Vorbereitung seiner Verteidigung geholfen. Der Anwalt erklärte, dass er am Freitag die russischen Behörden über die Behauptungen von Milosevic informiert habe.

    Der Leichnam von Milosevic ist den Medienberichten zufolge am Abend von den niederländischen Behörden übernommen worden. Der serbisch-montenegrinische Minderheiten- und Menschenrechtsminister Rasim Ljajic bestätigte indes, dass am Sonntag nach Den Haag zwei serbische Gerichtsmediziner abreisen würden.

    Beerdigung in Belgrad?

    Die serbischen Behörden haben unterdessen noch nicht auf die Forderung der Sozialistischen Partei Serbiens (SPS) reagiert, den heute verstorbenen ex-jugoslawischen Präsidenten in Belgrad zu begraben. Es gehe um eine empfindliche Frage. Ihre Lösung werde von einer Einigung zwischen dem Regierungschef und dem Präsidenten Serbiens, Vojislav Kostunica und Boris Tadic, abhängen, erklärte die Vize-Bürgermeisterin Belgrads, Radmila Hrustanovic, am Abend.

    Sozialisten fordern Staatsbegräbnis

    Die Sozialisten haben ein Staatsbegräbnis für Milosevic verlangt. Er soll nach ihrem Vorstellungen in der "Allee der Großen" beerdigt werden, wo auch der ermordete serbische Regierungschef Zoran Djindjic ruht. Der Ultranationalist Tomislav Nikolic hat indessen die Justizbehörden aufgefordert, den für die Frau von Milosevic, Mira Markovic ausgestellten Haftbefehl außer Kraft zu setzen. Das würde ihr ermöglichen, einem eventuellen Begräbnis in Belgrad beizuwohnen. Die Ideologin der neokommunistischen JUL-Partei wurde 2003 des Amtsmissbrauches angeklagt. Sie verließ das Land kurz bevor ihre Abgeordnetenimmunität im Februar 2003 abgelaufen war. Seitdem lebt Mira Markovic in Moskau.

    www.derstandard.at

  3. #3
    Rehana
    Neee das war die Hölle die den abgeholt hat..er hatte kein Herz und keine BIG Gefühle zu anderen Völkern und er ist endlich am Arsch!

  4. #4
    Rehana
    Und wenn es die so meinen Sollen die doch weiter Rätzeln ich sage er hat sich selbst das leben genommen was denn sonst? Oder hmm?? Vielleich die Al-Qaida persöhnlich muhahah sie wollten ihn heute mit Wodka besuchen lol Endlich ein Russe weniger AMAN AMAN MEDET... 8)

  5. #5
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von aj-she
    Neee das war die Hölle die den abgeholt hat..er hatte kein Herz und keine BIG Gefühle zu anderen Völkern und er ist endlich am Arsch!
    Ja aber ein Mord wäre ein Skandal oder meinst du nicht :?:

  6. #6

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    9.843
    das ganze was er angerichtet hat ist ein Skandal aber muss noch was dazu sagen Slobo ist nicht der einzige an allem schuld dahinter stecken noch viele andere Leute das ist sicher.Trotzdem mir wäre es lieber hätte er noch 30 jahre im gefängnis verbracht dieser schnelle tod ist wie ein geschenk

  7. #7

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    11.391
    ich denke er ist eines natürlichen todes gestorben.
    sonst hätte man bis jetzt alle verurteilten verbrecher vergiftet! :wink:

  8. #8
    Avatar von garava

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    37
    entweder natürlich oder seine frau hat ihm geholfen den leichten weg zu gehen.. wer weiss.

    ich finds schade, es wäre besser wenn haag es geschafft hätte ihn noch zu verurteilen.

    doch wenn er eines natürlichen todes gestorben ist, dann hat gott eben
    selber gerichtet, wie er uns alle richten wird.

    das schlimmste was jetzt serbien passieren kann ist, dass irgendwelche
    faschisten eine märtyrer aus ihm machen...das wäre sehr dumm

  9. #9

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    11.391
    man sagt immer slobo wäre an allem schuld, was in sfrj passiert ist, kann aber nicht sein.
    er hatte seine hintermänner, die weiterhin im freien leben....

  10. #10

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    16.07.2004
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    9.843
    Zitat Zitat von drenicaku
    man sagt immer slobo wäre an allem schuld, was in sfrj passiert ist, kann aber nicht sein.
    er hatte seine hintermänner, die weiterhin im freien leben....
    so siehts aus mein freund aber trotzdem er ist und bleibt ein Verbrecher

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