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Wie Milosovic die Arbeitsplätze in Jugoslawien retten wollte

Erstellt von lupo-de-mare, 26.09.2004, 06:47 Uhr · 25 Antworten · 1.166 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

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    Wie Milosovic die Arbeitsplätze in Jugoslawien retten wollte

    Lt, dem Milosovic Gesetzen, sollten bei einer Privatisierung 60% des Kapitals bei den Arbeitern der Staats Betriebe bleiben.

    Und weil dies den West Faschisten nicht passte, welche auf Beute Zug im Balkan waren, wurden die Balkan Kriege angezettelt. In Rambouillet, sollten Jugoslawien sich der Kontrolle der NATO und UN unterstellen, was Staats Terrorismus war der USA und von Europa.

    Aus genannten Gründen wurde mit den UCK Terroristen, der Kosovo Krieg inzeniert, damit der Westen das Staats Vermögen der Jugos klauen konnte und die Amerikaner ihre Militär Basen im Balkan haben. Wie bewiesen schreckten die Amerikaner auch nicht vor der Zusammenarbeit mit Bin Ladens Terror Gruppen vor allem in Bosnien, Albanien, Kosovo und Mazedonien zurück!

    Geschäft ist eben Geschäft.

    Milosovic weigerte sich vor allem in

    Die Nato-Privatisierung des Kosovo
    noch ein Krieg und seine Beute
    von Neil Clark
    ZNet 21.09.2004

    ZNet > Europa > Balkan
    “Kriege, Konflikte - alles nur Geschäft”, seufzt Monsieur Verdoux in Charlie Chaplins gleichnamigem Film von 1947. Sicher wissen viele - auch ohne große Überzeugungsarbeit - um den Konnex zwischen US-Konzernen, die sich heute fleißig am irakischen Staatsvermögen bedienen und jener Militärmaschinerie, die den Irak fürs globale Business öffnete. Was viele allerdings nicht wissen: In einem anderen Teil der Welt bahnt sich ein ähnlicher Prozeß an - in einem Land, auf das amerikanische B-52-Bomber in einer anderen “Befreiungs-”Mission vor nicht langer Zeit Bomben abwarfen. Auslöser des von den USA geleiteten Jugoslawien-Bombardements 1999 war - so die historische Standard-Version des Westens - die Weigerung der serbischen Delegation, das Friedensabkommen von Rambouillet zu unterzeichnen. Eine Version, die ungefähr so stichhaltig ist wie die Mär, der Irak habe sich geweigert, mit den Waffeninspekteuren zusammenzuarbeiten und sei daher schuld an der Invasion 2003. Der Vertrag von Rambouillet hatte einen geheimen Zusatz: Annex B. Dieser sah die militärische Besetzung ganz Jugoslawiens vor. Später gab Lord Gilbert vom britischen Foreign Office (?) vor dem ‘Defence Select Committee’ zu, daß der Zusatz bewußt eingefügt wurde, um eine Ablehnung Belgrads zu provozieren. Mindestens so aussagekräftig - hinsichtlich der langfristigen Motive des Westens - ist Kapitel 4, dessen einziges Sujet die Ökonomie des Kosovo ist. Artikel I fordert die “freie Marktwirtschaft”; Artikel II die Privatisierung sämtlichen Staatsbesitzes. In dieser Zeit war Rest-Jugoslawien das letzte Land Mittel-/Südeuropas, dessen Wirtschaft noch nicht von westlichem Kapital kolonialisiert war. Rest-Jugoslawien war damals noch nicht in der Weltbank, noch nicht in der Welthandelsorganisation, noch nicht im IWF oder der ‘Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung’. “Unternehmen in Sozialbesitz” - hieß die von Tito eingeführte Form der Arbeiterselbstverwaltung, die (in Rest-Jugoslawien) noch vorherrschend war. Jugoslawien besaß öffentliche Minen, eine öffentliche Erdöl-, Auto- und Tabakindustrie. 75% der Industrie gehörten dem Staat oder waren sozialisierter Besitz. Ein Privatisierungsgesetz von 1997 legte fest, daß bei Verkäufen mindestens 60% der Anteile bei den Arbeitern des jeweiligen Betriebs bleiben mußten.

    Das ärgerte die Hohenpriester des Neoliberalismus. Anfang 1999, auf dem Gipfel von Davos, kritisierte Tony Blair Belgrad - nicht etwa für dessen Umgang mit dem Kosovo, vielmehr, weil Belgrad kein “Wirtschaftsreform”- Programm in Angriff nahm. Im Neusprech der New World Order hieß das: staatlichen Besitz veräußern und die Wirtschaft auf die Interessen der multinationalen Konzerne ausrichten. Während des Nato-Bombardements 1999 hatten es die reichsten Nationen der Welt speziell auf Staatsunternehmen abgesehen - weniger auf Militäranlagen. Die Nato ‘traf’ 372 Industrieanlagen - zum Beispiel das Autowerk Zastava in Kragujevac, wodurch Hunderttausende arbeitslos wurden -, zerstörte aber lediglich 14 (feindliche) Panzer. Keine einzige private bzw. ausländische Firma wurde bombardiert. Nach der Beseitigung Slobodan Milosevics bekam der Westen endlich seine Belgrader “Schnellschuß”-Reformregierung, auf die er so lange warten mußte. Eine der ersten Handlungen dieser Regierung: Sie hob das Privatisierungsgesetz von 1997 auf und erlaubte es, bis zu 70 Prozent eines Unternehmens an ausländische Investoren zu veräußern. Für die Arbeiter blieben 15% reserviert. Anschließend unterschrieb die Belgrader Regierung die Programme der Weltbank. Damit endete die finanzielle Unabhängigkeit Rest-Jugoslawiens defacto.

    Gleichzeitig wartete auf die Eroberer “der glitzernde Preis des Krieges” - so die New York Times einst frohlockend. Im Kosovo befinden sich die zweitgrößten Kohlereserven Europas sowie enorme Vorkommen an Zink, Gold, Silber, Blei, Erdöl und Braunkohle. Das Juwel jedoch sind die Minen von Trepca - eine enorme Anlage, deren Wert 1997 auf $5Milliarden taxiert wurde. Gleich nach dem Kosovo- Krieg wurde die Anlage den Arbeitern und dem Management entzogen - in einer beispiellosen, überfallsartigen Enteignungssaktion, an der mehr als 2900 Nato- Soldaten teilnahmen und die unter Einsatz von Gummigeschossen und Tränengas ablief.

    Fünf Jahre nach den Nato-Angriffen verkündete KTA - die Kosovo-Treuhandagentur, die unter Jurisdiktion der ‘UN Mission in Kosovo’ (Unmik) arbeitet: “Wir freuen uns” ein Programm zur Privatisierung der ersten rund 500 Unternehmen in Sozialbesitz (SOEs) unter KTA-Kontrolle “ankündigen zu können”. Letzte Woche war der letzte Gebotstermin für die Versteigerung: 10 Unternehmen kamen unter den Hammer, darunter Druckereien, eine Einkaufspassage, ein Agrounternehmen und eine Softdrink-Fabrik. Der Ferronikeli-Komplex - Minen und Metallgewinnungsanlagen - dessen jährliche Nickelproduktion bei 12 000 Tonnen liegt, wird separat veräußert. Noch bis 17. November können in diesem Fall Gebote abgegeben werden. Um die SOEs (Socially Owned Enterprises) noch attraktiver für ausländische Investoren zu machen, veränderte die Unmik kosovarisches Grundrecht: Die KTA ist jetzt berechtigt, mit Unternehmen Pachtverträge mit 99jähriger Laufzeit auszuhandeln. Der Pachtbesitz ist übertragbar, kann beliehen oder als Sicherheit verwendet werden. Selbst die pro-westliche Regierung in Belgrad spricht hier von “Raub an staatlichem Land”. Auf westliche Unternehmen, die eine Schnäppchentour planen, warten also tolle Häppchen - in einer “sehr investorenfreundlichen Umgebung”, wird uns von KTA versichert. Weniger die Rede ist allerdings von den Rechten derer, die das moralische Anrecht auf die Betriebe haben: die Arbeiter und (Betriebs-)Leiter bzw. die Bürger Ex-Jugoslawiens, deren Besitz defacto beschlagnahmt wurde - im Namen der “internationalen Gemeinschaft”, im Namen der “Wirtschaftsreformen”. Die Übernahme der Ruinen von Bagdad und Pristina durch die Konzerne schreitet synchron voran. Weder die “Befreiung” des Irak noch die “humanitären” Bomben auf Jugoslawien strafen die Worte des zynischen Antihelden Verdoux aus Chaplins Film demnach Lügen.

    Neil Clark ist Autor und ‘Broadcaster’ - Spezialgebiet Balkan.

    http://www.zmag.de/artikel.php?id=12...ef7f8a74abdf38

  2. #2
    Avatar von Denis_Zec

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    hahahahahaha ... tränen gelacht ... wo findest du immer diese artikel ?

    abstruser gehts ja wohl kaum, aber man sollte bei lupo niemals nie sagen, er schafft es immer wieder, sich selbst zu toppen.

    weiter so, lupo, nur weiter so, meine stimme für den irren nobelpreis hast du schon

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Denis_Zec
    hahahahahaha ... tränen gelacht ... wo findest du immer diese artikel ?

    abstruser gehts ja wohl kaum, aber man sollte bei lupo niemals nie sagen, er schafft es immer wieder, sich selbst zu toppen.

    weiter so, lupo, nur weiter so, meine stimme für den irren nobelpreis hast du schon
    Hast Du eigentlich auch mal sachliche Argumente? Das mit dem IMF-IWF etc. und der Privatisierung ist immerhin ziemlich bekannt.

  4. #4
    Mare-Car
    Lupo ist einer der wenigstens der noch mitdenkt und hinterfragt. Nicht so wie andere, den Müll den dir die Medien und Nationalistische Propaganda Politiker auftischen einfach frisst und alles so hinnimmt wie es ist, ohne sich zu überlegen warum es so ist, und welchem Zweck etwas dient. Wenn auch nur einer von euch nachdenkt, wird er die wahrheit erkennen. Ich habe sie schon lange erkannt, und rausgefunden das das einzige was die Balkanvölker, ihre Kultur und Ihr vermögen retten kann Jugoslawien ist. Es ist nichts anderes möglich. Natürlich können auch alle seperat leben, aber sie werden benachteiligt sein, im vergleich damit wenn sie alle zu Jugoslawien gehören würden. Nur gemeinsam sind wir stark.

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Mare-Car
    Lupo ist einer der wenigstens der noch mitdenkt und hinterfragt. Nicht so wie andere, den Müll den dir die Medien und Nationalistische Propaganda Politiker auftischen einfach frisst und alles so hinnimmt wie es ist, ohne sich zu überlegen warum es so ist, und welchem Zweck etwas dient. Wenn auch nur einer von euch nachdenkt, wird er die wahrheit erkennen. Ich habe sie schon lange erkannt, und rausgefunden das das einzige was die Balkanvölker, ihre Kultur und Ihr vermögen retten kann Jugoslawien ist. Es ist nichts anderes möglich. Natürlich können auch alle seperat leben, aber sie werden benachteiligt sein, im vergleich damit wenn sie alle zu Jugoslawien gehören würden. Nur gemeinsam sind wir stark.
    So ist es. Und jeder der nur ein wenig einmal überlegt, weiss wie es zu dieser Kathastrophe im Balkan kam. Nur gemeinsam kann es im Balkan wieder aufwärts gehen, wenn vor allem hierdurch wieder der Handel und die Wirtschaft in Schwung kommt.

    Krieg und Mord ist das Mittel des Westens.

    Und wie das funktioniert, beschreibt sehr gut Prof. Dr. Kyrsmanski von der Universität in Münster.

    Man sollte sich Zeit nehmen, solche Artikel zu lesen, denn dann hat man die Westliche Politik und ihre Raubzüge verstanden.


    http://www.uni-muenster.de/PeaCon/krys-pub.htm

  6. #6
    Avatar von Denis_Zec

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    Zitat Zitat von Mare-Car
    Lupo ist einer der wenigstens der noch mitdenkt und hinterfragt. Nicht so wie andere, den Müll den dir die Medien und Nationalistische Propaganda Politiker auftischen einfach frisst und alles so hinnimmt wie es ist, ohne sich zu überlegen warum es so ist, und welchem Zweck etwas dient. Wenn auch nur einer von euch nachdenkt, wird er die wahrheit erkennen. Ich habe sie schon lange erkannt, und rausgefunden das das einzige was die Balkanvölker, ihre Kultur und Ihr vermögen retten kann Jugoslawien ist. Es ist nichts anderes möglich. Natürlich können auch alle seperat leben, aber sie werden benachteiligt sein, im vergleich damit wenn sie alle zu Jugoslawien gehören würden. Nur gemeinsam sind wir stark.
    WOW, noch eine lichtgestalt ... alle achtung matrose ... frage mich nur, warum ihr uns (die nichtserben) dann so abgeschlachtet habt ? ist das der gedanke der einheit und brüderlichkeit ... ti se prikrivas da si ko fol neki jugoslaven a ustvari si pokazao svoje lice kad si reko sta bi sa cekicom rado radio sa glavama albanaca ...

    @wölfchen

    "Krieg und Mord ist das Mittel des Westens." <--- frage mich bloss, wer diese bärtigen typen in den uniformen alle waren ? wahrscheinlich das kommando spezial kräfte ... oder der cia ?

    hehehe ... der leichtmatrose und der altersschwache wolf, ein cooles pärchen ... die glücksbärchen sozusagen ...

  7. #7
    Mare-Car
    An deinen Beiträgen erkennt man das du keine Ahnung hast.

    Und zu dem Hammer: Albanesi war damit gemeint. Und, ja, verdammt ich würde es mit ihm machen. Ich würde das mit jedem UCK-Terroristen machen der mir in die Finger kommt.

    /E: Zu deinem Abgeschlachtet:
    Man sollte keinen Krieg anfangen wenn man ihn nicht gewinnen kann.

  8. #8
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Denis_Zec

    hehehe ... der leichtmatrose und der altersschwache wolf, ein cooles pärchen ... die glücksbärchen sozusagen ...
    Dein dummes Geschwafel ist Dir wohl nicht peinlich?!

  9. #9
    Avatar von Denis_Zec

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    Zitat Zitat von Mare-Car
    An deinen Beiträgen erkennt man das du keine Ahnung hast.

    Und zu dem Hammer: Albanesi war damit gemeint. Und, ja, verdammt ich würde es mit ihm machen. Ich würde das mit jedem UCK-Terroristen machen der mir in die Finger kommt.

    /E: Zu deinem Abgeschlachtet:
    Man sollte keinen Krieg anfangen wenn man ihn nicht gewinnen kann.
    die seite östlich der drina hat angefangen. sie wußten, sie können nicht gewinnen und haben deiner theorie zufolge versucht, möglichst viele abzuschlachten ... toll !!!

    mann, kleiner mann, kannst du eigentlich auch mit dem teil, das zwischen deinen ohren sich befindet was anderes tun außer das zu speichern, was dir andere sagen und es dann gleich einer kassette wiederzugeben ?

  10. #10
    Avatar von lupo-de-mare

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    Deniz_Zec schwafelt wie immer Unsinn!

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