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Montenegro hat Kosovo anerkannt

Erstellt von CoolinBan, 09.10.2008, 19:16 Uhr · 279 Antworten · 10.780 Aufrufe

  1. #241
    Avatar von Dragan Mance

    Registriert seit
    08.03.2008
    Beiträge
    5.391
    Zitat Zitat von Venom1 Beitrag anzeigen
    welche Pläne du vollpfosten ??
    Meinst du den berüchtigten Hufeisenplan oder meinst die 39 Toten Uckkämpfer zur zeit des Beginns der illegalen Luftangriffe ???

    Diese Dokumentation vom WDR ist sehr hilfreich in der Wahrheitsfindung
    Es began mit einer Lüge

    Scharping dieser Hurensohn

  2. #242
    mustermann_max
    Zitat Zitat von Yutaka Beitrag anzeigen
    Dieses Forum bez. einige armseligen Diaspora Opfer hier sind einfach immer und immer wieder interessant, am besten empfinde ich die Tatsache das hier über Sachen gequatscht wird die unten also den echten Balkaner am Arsch vorbei gehen.:


    Der Unterschied zwischen Kroaten zb die unten geboren sind und leben und den Kroaten hier also den Schwabos ist sowas von riesig, dieses Nationalitische Getue von den Serben und Kros hier hab ich nicht einmal unten erlebt.

    Das beste war vorhin in einem Thread wo echt armeslige Leute nur auf eine Partnerschaft bestehen wenn Sie oder Er aus dem gleichen ehemaligen Land entstammt
    willkommen zurück

  3. #243

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    8.965
    Will mich auch mal zu Wort melden

    Da das primäre Ziel Montenegros der Beitritt zur EU und NATO ist, wird die Regierung Montenegros alles dran setzen diese Ziele schnellstmöglich zu erreichen. Dazu gehört auch die Anerkennung Kosovos die unter enormen Druck von den USA und Grossbritannien durchgeführt werden MUSSTE. Es wurde auch von den Ministern Montenegros oft genug erwähnt, dass die Anerkennung Kosovos unter Druck stattfand. Das hat man auch bei der Verkündung gesehen dass Milan Rocen und Filip Vujanovic unheimlich traurige Fratzen aufgesetzt hatten, als sie ihr Bruderland Serbien verraten MUSSTEN.

    Positive Folgen für Montenegro:
    Als Folge der Anerkennung des Kosovo durch Montenegro wurde Montenegro heute zugesichert, dass man bei der nächsten NATO-Generalversammlung als vollwertiges Mitglied aufgenommen wird.
    Ende dieses Jahres wird Montenegro auch den Kandidatenstatus für ein EU-Mitglied erhalten.
    Ende 2009 wird die Visapflicht zwischen Montenegro und den EU-Ländern aufgehoben.

    Negative Folgen für Montenegro:
    Angespannte Beziehungen zum Bruderland und Brudervolk Serbien.
    Spannungen in der eigenen Bevölkerung.
    Eventuell sogar ein Machtwechselc???

  4. #244
    Avatar von Vatrena

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    16.02.2007
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    10.717
    Zitat Zitat von Montenegrin Beitrag anzeigen
    Will mich auch mal zu Wort melden

    Da das primäre Ziel Montenegros der Beitritt zur EU und NATO ist, wird die Regierung Montenegros alles dran setzen diese Ziele schnellstmöglich zu erreichen. Dazu gehört auch die Anerkennung Kosovos die unter enormen Druck von den USA und Grossbritannien durchgeführt werden MUSSTE. Es wurde auch von den Ministern Montenegros oft genug erwähnt, dass die Anerkennung Kosovos unter Druck stattfand. Das hat man auch bei der Verkündung gesehen dass Milan Rocen und Filip Vujanovic unheimlich traurige Fratzen aufgesetzt hatten, als sie ihr Bruderland Serbien verraten MUSSTEN.

    Positive Folgen für Montenegro:
    Als Folge der Anerkennung des Kosovo durch Montenegro wurde Montenegro heute zugesichert, dass man bei der nächsten NATO-Generalversammlung als vollwertiges Mitglied aufgenommen wird.
    Ende dieses Jahres wird Montenegro auch den Kandidatenstatus für ein EU-Mitglied erhalten.
    Ende 2009 wird die Visapflicht zwischen Montenegro und den EU-Ländern aufgehoben.

    Negative Folgen für Montenegro:
    Angespannte Beziehungen zum Bruderland und Brudervolk Serbien.
    Spannungen in der eigenen Bevölkerung.
    Eventuell sogar ein Machtwechselc???
    Nach über 20 Jahren wäre es an der Zeit!

  5. #245
    Avatar von SlavicWolf

    Registriert seit
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    Beiträge
    456
    Zitat Zitat von Montenegrin Beitrag anzeigen
    Eventuell sogar ein Machtwechselc???
    Das währe echt Klasse für die ärmere und mittlere Schicht der Bevölkerung Montenegros, von den heutigen Machthabern profitieren nur Kriminelle.

  6. #246

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    [h1]Djukanovic: „Die Unabhängigkeit Kosovos ist eine Realität“[/h1]
    14.10.2008 | 16:14 | VON HELMAR DUMBS (Die Presse)
    Interview. Montenegros Premier Milo Djukanović verteidigt seinen Schritt, die Republik Kosovo anzuerkennen.
    Die Presse: Was waren die Gründe dafür, dass Montenegro vergangene Woche die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt hat?


    Milo Djukanović: Die Unabhängigkeit des Kosovo ist eine politische Realität. Wir haben uns keine Illusionen darüber gemacht, dass man das Rad der Zeit zurückdrehen oder die Unabhängigkeit irgendwie annullieren kann Wir haben in unserer Geschichte verschiedene Erfahrungen gemacht: Der längere Teil unserer Geschichte ist der, in dem wir gemeinsam mit Serbien Illusionen und Mythen geteilt haben. Vor etwa zehn Jahren hat Montenegro begonnen, den rationalen Weg des politischen Realismus einzuschlagen. Und das ist ein viel korrekterer Zugang, als weiter Illusionen zu nähren.
    Warum erfolgte die Anerkennung gerade jetzt?
    Milo Djukanović: Wir machten es zu einer Zeit, in der wir wir wichtige Initiativen für unsere nationalen Interessen setzen. Ich meine die Anträge auf EU-Mitgliedschaft und auf Integration in die Nato. Mit diesem Schritt zeigen wir politische Reife und schaffen vertrauensbildende Maßnahmen.

    Es gab also starken Druck von Nato und EU?
    Milo Djukanović: Harschen Druck würde ich es nicht nennen. Es gab aber sehr klare Ansagen hoher Akteure: Man erwartete, dass Montenegro diese Pflicht erfüllt. Wir haben das Assoziierungsabkommen mit der EU geschlossen, damit haben wir automatisch auch unterschrieben, dass wir für die Sicherheitspolitik im Rahmen der EU einstehen. Es wäre für mich äußerst unangenehm, diesen hohen Erwartungen nicht zu entsprechen. Deshalb war für mich dieser Schritt, der Aufforderung der EU und Nato nachzukommen, ein ganz logischer.

    Bedauern Sie persönlich die Ausweisung des montenegrinischen Botschafters aus Serbien?
    Milo Djukanović: Sehr. Ich glaube nicht, dass das ein guter Schritt war. Serbien hat zwar dieses Recht, aber ich möchte das nicht kommentieren. Wir hätten auch das Recht, den serbischen Botschafter zur Persona non grata zu erklären. Wir tun das aber nicht. Und das ist nicht Ausdruck unserer Angst, sondern ein Signal, wie man nachbarschaftliche Verhältnisse aufbauen sollte.

    Wird sich das Verhältnis zu Serbien in absehbarer Zeit bessern? Und was passiert mit den Doppelstaatsbürgern, die sich bis 22. Oktober entscheiden müssen, welchen Pass sie behalten, falls man nicht noch eine Lösung findet?
    Milo Djukanović: Wir erwarten eine Normalisierung der Verhältnisse. Wir gehen davon aus, dass auch in Serbien - anscheinend mit Verspätung - die Realität erkannt wird. Dass Serbien begreifen wird, dass es den Kosovo nicht verloren hat, weil der Kosovo von Montenegro anerkannt wurde. Sondern weil dieses Stück Erde deshalb verloren hat, weil sie jahrzehntelang eine falsche Politik betreiben. Und es freut mich, dass der Innenminister Serbiens die Verhandlungen über die Doppelstaatsbürgerschaft nicht abbrechen will. Diese Entwicklung ist natürlich sehr ermutigend. Wenn Serbien weiter solche Tendenzen verfolgt, kann es darauf bauen, dass es in Montenegro einen Partner finden wird.

    32 Prozent der Einwohner Montenegros sehen sich als Serben. Riskieren Sie mit der Anerkennung des Kosovo die Stabilität ihres
    Milo Djukanović: In geteilten Gesellschaften gibt es immer ein Risiko. Ähnlich war es bei unserem Unabhängigkeitsreferendum. Viele haben davon abgeraten, wegen der Gefahr einer politischen Teilung. Wir haben es trotzdem gemacht, und das Volk hat entschieden. Seit zweieinhalb Jahren sehen wir die Vorzüge dieser Entscheidung.
    Und 1999 war die Gesellschaft viel stärker gespalten als heute. Damals hat die Regierung beschlossen, nicht mehr den Weg mit Milo?evi? gegen die Nato einzuschlagen. Glauben Sie, das war eine Entscheidung ohne Risiko? Die Mehrheit hat damals gemeint, man sollte in den Krieg ziehen. Spätestens nach einem Jahr hat die Bevölkerung erkannt, dass wir richtig handelten.
    In der Politik muss man eben manchmal unangenehme Entscheidungen treffen. Es ist sicher nicht angenehm, durch die Anerkennung des Kosovo faktisch festzustellen dass Serbien eine falsche Politik gemacht und dadurch einen Teil seines Territoriums verloren hat. Es wäre aber nicht klug, die Augen vor der Realität zu verschließen und weiter Illusionen zu verfolgen, die diese Realität nicht ändern können.

    2006 verließen sie amtsmüde die Politik. Was brachte Sie dazu, das Ruder wieder zu übernehmen. War es zu schwer, Montenegro sozusagen vom Rücksitz aus zu steuern?
    Milo Djukanović: Ich hatte nicht die Absicht im Schatten weiterzuregieren. Das hatte ich gar nicht notwendig, nachdem ich 20 Jahre die politische Szene mitbestimmt habe. Als Premier ?turanovi? wegen seiner Erkrankung nicht weitermachen konnte, war es logisch, dass die Wahl wegen meiner jahrelangen Erfahrung auf mich fiel. Leider, denn es hat einige meiner privaten Pläne durchkreuzt.

    Kritiker sagen, sie wollten sich so vor Strafverfolgung in Italien
    (wegen Zigarettenschmuggels in großem Stil in den 90ern; Anm.) schützen.
    Milo Djukanović: Als ich gerade nicht politisch aktiv war und keine Immunität hatte, stellte ich mich der italienischen Gerichtsbarkeit für offene Fragen zur Verfügung. Ich hätte das nicht tun müssen. Als sich Italien nach langem Zögern endlich entschlossen hat, mich anzuhören, wurde ich just zu dem Zeitpunkt wieder Premier. Ich habe meine Aussage gemacht, weil ich wollte, dass hinter die Sache ein Schlusspunkt gesetzt wird. Dieser Tage hat es in den Medien Spekulationen gegeben, dass das Verfahren eingestellt wurde. Nach Informationen meines italienischen Anwalts stimmt das nicht. Ich erwarte mir in der nächsten Zeit seitens der italienischen Gerichtsbarkeit irgendein Ergebnis. Und ich gehe in Kenntnis des Sachverhalts davon aus, dass die Untersuchungen letztlich eingestellt werden.

    Italien hat in der Sache nun ihren damaligen Finanzminister angeklagt. Haben Sie Angst, dass er die Verantwortung Ihnen zuschiebt?
    Milo Djukanović: Da sehe ich kein ich Risiko. Alles was wir gemacht haben, taten wir im Interesse Montenegros, vollkommen im Einklang mit den damaligen Gesetzen. Das stellte die Olaf-Kommission in Brüssel fest. Es ist also alles sauber gemacht worden. Deshalb ist dieser ganze Prozess, wenn es um Regierungsmitglieder Montenegros geht, einfach sinnlos. Wenn italienische Staatsbürger dann in Italien im grauen Mark illegale Aktionen gesetzt haben, müssen die Gerichte das freilich untersuchen. Aber das hat nichts mit unserer Regierung zu tun.


    quelle. die presse.com




    klar und deutlich.....

    Es wäre aber nicht klug, die Augen vor der Realität zu verschließen und weiter Illusionen zu verfolgen, die diese Realität nicht ändern können.

  7. #247

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    Er wird noch sehen was er davon hat das versprech ich dir.

  8. #248

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    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Er wird noch sehen was er davon hat das versprech ich dir.

    echt ? Stambolic...Djindjic....

    Wie lange brauchst du von Bad Salzuflen nach Podgorica ?

  9. #249

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    Es gab also starken Druck von Nato und EU?
    Milo Djukanović:
    Harschen Druck würde ich es nicht nennen. Es gab aber sehr klare Ansagen hoher Akteure: Man erwartete, dass Montenegro diese Pflicht erfüllt. Wir haben das Assoziierungsabkommen mit der EU geschlossen, damit haben wir automatisch auch unterschrieben, dass wir für die Sicherheitspolitik im Rahmen der EU einstehen. Es wäre für mich äußerst unangenehm, diesen hohen Erwartungen nicht zu entsprechen. Deshalb war für mich dieser Schritt, der Aufforderung der EU und Nato nachzukommen, ein ganz logischer.

    er gibt es sogar noch öffentlich zu dass montenegro zu diesem schritt gezwungen wurde


    Und an alle die sagen, Milo persönlich hätte den Kosovo anerkannt, hat er nicht, und hat er alleine auch nicht können

    1. Ganz alleine kann er so was nicht machen
    2. Er hat rein gar nichts davon, ausser demonstrationen und unruhen in der bevölkerung, ...
    3. ... und eventuell muss er dadurch seinen posten räumen

    Für Milo hat es nur negative Folgen, die Anerkennung Kosovos


    Ich glaube viele hier geben alleine Milo die Schuld an allem negativem was in der welt passiert
    "Montenegro hat den Kosovo anerkannt =>> Milo ist Schuld"
    "Die Banken auf der Welt gehen pleite, und die Bören stürzen immer mehr ab =>> Milo ist schuld"
    "Flugzeugabsturz in Südbangladesh =>> Ganz klar, Milo ist schuld"



    In dem Moment der Anerkennung des Kosovos war er genauso machtlos wie alle anderen Politiker in Montenegro.

  10. #250
    Avatar von absolut-relativ

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    17.03.2006
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    10.378
    hallo zusammen , ich grüsse euch ...

    freue mich für die in monte lebenden serben für die rückbesinnung zur westlichen zivilisation , wonach auch diese in den kreis der normal denkenden menschen anerkannt werden !

    VATRENA , sagte ich dir nicht vor nicht so langer zeit , dass die montes das kosovo anerkennen werden ... wie recht ein albaner aus mk doch hat , nicht wahr ?

    in diesem grossalbanischem sinn

    biba

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