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Montenegro ist Unabhängig!

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 16.05.2006, 19:58 Uhr · 479 Antworten · 11.627 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
    24.04.2006
    Beiträge
    769
    Zitat Zitat von Macedonian

    ?

    ?

    Verteidigt euch, SERBEN!




    Macedonian
    Klein und kompakt, so muss es sein 8)

  2. #22
    jugo-jebe-dugo
    Gespaltene Diaspora
    Viele Montenegriner in Österreich nehmen eine lange Reise auf sich, um ihre Stimme abzugeben

    Wien - "Wir fahren runter, um für die Unabhängigkeit Montenegros zu stimmen und gleich zu feiern", sagt Zoran voller Optimismus. Er wird wie auch viele andere in Österreich lebende Montenegriner den über 1.000 Kilometer langen Weg auf sich nehmen, um beim Unabhängigkeits-Referendum am Sonntag abzustimmen. Auch eigens für das Referendum organisierte Flüge gibt es aus Wien und anderen europäischen Städten - zum teil gratis und von der Regierung bzw. regierungsnahen Organisationen bezahlt.

    "Wir wollen uns endlich von Serbien loslösen. Wir hatten gerade wegen Serbien nur Probleme in den vergangenen Jahren", schildert der aus der Adria-Stadt Bar stammende Zoran. Montenegro als kleines Land könne nur selbstständig erfolgreich sein. Zoran legt Wert darauf, dass er "Maternji" (Muttersprache) und nicht Serbisch spricht.

    "Nein zur Unabhängigkeit"

    Auch Ivana wird in ihre Heimatstadt Herceg Novi fahren, um beim Referendum teilzunehmen. "Nein zur Unabhängigkeit", sagt die Studentin kurz und knapp. "Warum sollten wir uns trennen, um uns dann wieder in der EU zu integrieren. Und was soll ein winziges Land mit 620.000 Einwohnern erreichen. Wir haben den Tourismus, das wars. Und das wird auf Dauer zu wenig sein", befürchtet Ivana. Dass jemand "Maternji" als Sprache angibt, findet sie "lustig und aberwitzig, aber auch traurig".

    "Natürlich gibt es auch bei den Montenegrinern in Österreich unterschiedliche Standpunkte bezüglich des Referendums" ,sagt Velisa Maras, Vizepräsident des "Verbande der Montenegriner" in einem Gespräch mit der APA. Ähnlich wie in Montenegro, wo die Gesellschaft in dieser Frage tief gespalten ist, gibt es auch für die in Österreich lebenden Montenegriner nur zwei Optionen: Pro oder gegen die Unabhängigkeit. Kaum jemanden lässt das Referendum kalt.

    Beide Vereine für Unabhängigkeit

    Etwa 1.000 Familien aus Montenegro leben in Österreich. Organisiert sind sie in zwei Vereinen: "Verband der Montenegriner" und "Österreichisch-montenegrinischer Verein Montenegro". Beide Vereine treten für die Unabhängigkeit ein. Während sich die Mitglieder des "Verbandes der Montenegriner" als Montenegriner fühlen, die ihre serbische Herkunft nicht abstreiten, insistiert der Verein "Montenegro" auf eine eigene Sprache "Montenegrinisch" und auf eine montenegrinisch-orthodoxe Kirche. Montenegriner, die dezidiert gegen die Unabhängigkeit sind, sind in beiden Vereinen nicht vertreten.

    Souveränes Montenegro in die EU

    "Wir sind für die Unabhängigkeit, weil ein souveränes Montenegro viel schneller in die EU kommen kann", betont Velisa Maras. Viele Jahre sei Montenegro "wegen der Politik serbischer Leader, wie etwa von Ex-Präsident Slobodan Milosevic, auf dem Weg in die europäischen Integrationen behindert" worden. Diesem müsse nun ein Ende gesetzt werden. Aber auch nach dem Referendum würden die Beziehungen zu Serbien "eng und brüderlich" bleiben, betont Maras. Er bezeichnet sich als "stolzer Montenegriner, der auch stolz ist auf seine serbische Herkunft".

    Maras ist "äußerst optimistisch, dass wir beim Referendum siegen". Dies sei auch "die einzige Option für eine klare Lösung". Die größten Probleme erwartet Maras "bei einem Ergebnis innerhalb der Grauen Zone". Nach dem Willen der EU muss für eine Unabhängigkeit eine Mehrheit von 55 Prozent der Stimmen und die Mindestwahlbeteiligung von 50 Prozent erreicht werden. "Sollten mehr als 50, jedoch weniger als 55 Prozent für die Unabhängigkeit stimmen, dann werden wir das den Menschen nur schwer erklären können", befürchtet Maras politische Komplikationen bei einem solchen Ergebnis.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2449685

  3. #23
    jugo-jebe-dugo
    Europarat beobachtet Referendum
    15-köpfige Delegation unter der Leitung des Monegassen Jean-Charles Gardetto

    Paris - Eine 15-köpfige Delegation der Parlamentarischen Versammlung im Europarat wird das Unabhängigkeits-Referendum, das kommenden Sonntag in Montenegro stattfindet, beobachten. Wie der Europarat am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, wird die Delegation vom monegassischen Abgeordneten Jean-Charles Gardetto angeführt. Mit dabei ist auch ein Mitglied der Venediger Kommission, einem unabhängigen Ausschuss von Rechtsexperten in der Organisation.

    Vor Ort wird sich auch eine Delegation des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarats (KGRE) befinden, hieß es in der Aussendung. Auf dem Programm stehen nach der Ankunft in Podgorica am 19. Mai Aussprachen mit Vertretern der Befürworter der Unabhängigkeit und mit jenen, die für einen Verbleib Montenegros in einem Staatenbund mit Serbien eintreten. Zudem werden die Europarats-Parlamentarier Mitglieder der Regierung, Medienvertreter und Beamte treffen, die sich mit der Organisation der Volksabstimmung befassen.

    Die Europarats-Vertreter werden in Montenegro mit den anwesenden Europa-Parlamentariern sowie den Vertretern der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zusammen arbeiten. Nach Abschluss des Referendums werden sie am 22. Mai ihre Schlussfolgerungen bei einer Pressekonferenz bekannt geben.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2449716

  4. #24
    jugo-jebe-dugo
    Die Spitzen der Lager
    Premier Djukanovic führt "Souveränisten" an, der Oppositionschef Bulatovic die "Unionisten"

    Links: Predrag Bulatovic, rechts: Milo Djukanovic

    Belgrad - Am Sonntag findet in Montenegro das Unabhängigkeits-Referendum statt. Das Lager der "Souveränisten" führt der montenegrinische Regierungschef Milo Djukanovic an. An der Spitze des Lagers der "Unionisten", die sich für die Wahrung des Staatenbundes mit Serbien einsetzen, steht der Oppositionschef Predrag Bulatovic. Im Folgenden Kurzporträts der beiden Politiker:

    Milo Djunkanovic

    Milo Djunkanovic wurde 1962 in Niksic geboren. Er wollte sich ursprünglich im Fremdenverkehr, dem wichtigsten Wirtschaftszweig des kleinen Landes, betätigen. Mit gerade 17 Jahren entdeckte der Sohn eines Richters seine Freude an der Politik. Ende der achtziger Jahre wurde Djukanovic zum jüngsten Mitglied der (letzten) kommunistischen Führung Jugoslawiens.

    Gemeinsam mit dem derzeitigen Staatschef des Staatenbundes, Svetozar Marovic, war Djukanovic einer der jungen montenegrinischen kommunistischen Leader, die auf der Welle des serbischen Nationalismus im Jahr 1989 die Macht in Montenegro ergriffen. An seinem 29. Geburtstag wurde der hochwüchsige (Schuhgröße 48) Djukanovic zum damals jüngsten Regierungschefs Europas bestellt. Schon zu Beginn seiner politischen Karriere erhielt er wegen seiner energischen Auftritte unter den Landsleuten den Spitznamen "Britva" (Rasiermesser). Zusammen mit dem montenegrinischen Präsidenten Momir Bulatovic galt er in den darauf folgenden Jahren als einer der treuesten Bündnispartner des serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic.

    Die endgültige Trennung vom serbischen Staatschef erfolgte im Frühjahr 1997. Djukanovic wurde im Oktober desselben Jahres zum montenegrinischen Präsidenten gewählt. Spätestens seit diesem Zeitpunkt wandte er sich der Wiedererrichtung der montenegrinischen Eigenstaatlichkeit zu. In den späten neunziger Jahren vermochte Djukanovic die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Belgrad zu gewinnen - auch mit Hilfe von Zigarettenschmuggelgeschäften, die in Podgorica als legale Zigaretten-Wiederexporte betrachtet wurden. Seit vier Jahren bekleidet Djukanovic erneut den Posten des Regierungschefs.

    Ein Ende der politischen Laufbahn Djukanovics scheint nicht in Sicht. Zwar stellte er seinen Rücktritt in Aussicht, sollten beim Referendum weniger als 50 Prozent für die Unabhängigkeit stimmen, doch dies ist nach allen Umfragen kein wahrscheinliches Szenario.

    Predrag Bulatovic

    Predrag Bulatovic wurde 1956 in Kolasin, im Norden von Montenegro geboren. Er schloss sich in den späten achtziger Jahren der jungen kommunistischen Führung in Montenegro an. Nach ihrer Umbildung in die Demokratische Partei der Sozialisten (DPS) zeichnete der Maschinenbauingenieur als Führungsmitglied jahrelang für ihre siegreichen Wahlstrategien verantwortlich.

    Die Spaltung der Partei erfolgte im Sommer 1997. Bulatovic wurde zum Spitzenpolitiker der Milosevic-treuen Sozialistischen Volkspartei (SNP), die zunächst noch von seinem engen Verwandten, Momir Bulatovic, geleitet wurde. Wichtige Posten in Belgrad hatte der "Verwandte" allerdings immer vermieden. Nach der politischen Wende in Serbien im Oktober 2000 vermochte Bulatovic Kontakte zu den neuen demokratischen Behörden zu knüpfen, wenngleich sie nicht immer reibungslos waren.

    Zu seinen Partnern in Belgrad zählt er heute sowohl den serbischen Regierungschef Vojislav Kostunica als auch Präsident Boris Tadic. Doch zu Hause in Montenegro war es Bulatovic in den vergangenen neun Jahren nie gelungen, eine siegreiche Wahlstrategie auszuklügeln und Djukanovic eine Niederlage beizufügen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2449754

  5. #25
    jugo-jebe-dugo
    Bilder aus Podgorica(Hauptstadt Montenegros) vom 16 Mai 2006,Tausende Serben und orth. Montenegriner feiern in Podgorica die auf den Zusammenhalt von SCG hoffe und schwengen die serbische und die SCG Flagge.






  6. #26
    jugo-jebe-dugo
    Hier aus anderen Städten Montenegros

    Pljevlja




  7. #27
    jugo-jebe-dugo
    Weitere Bilder...

    Niksic





  8. #28

    Registriert seit
    15.03.2006
    Beiträge
    1.142
    Montenegro darf nicht Unabhängig werden!

  9. #29
    jugo-jebe-dugo
    Noch mal Podgorica 16 Mai 2006











  10. #30
    Gast829627
    djuka hat sich mit diesem referendum sein eigens grab geschaufelt...nach der wahl ist er weg vom fenster......

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